Vom 3. bis 5. März 2026 findet auf dem Messegelände Karlsruhe zum zehnten Mal die internationale Fachmesse IT-Trans mit begleitendem Kongress statt – eine der weltweit führenden Plattformen für digitale und intelligente Lösungen im öffentlichen Verkehr.
Zum 15-jährigen Jubiläum setzt die IT-Trans neue Aktzente: Der Kongress wurde auf über 33 Sessions mit rund 60 internationalen Experten erweitert und findet erstmals als „Silent Congress“ direkt in den Messehallen statt. Mithilfe von Headsets können die Teilnehmer die Vorträge direkt auf der Messe in ruhiger Atmosphäre verfolgen. So entfallen lange Wege, und Austausch sowie Networking werden intensiviert. Ausstellende und hochkarätige Referenten und Diskussionsteilnehmer widmen sich zentralen Zukunftsthemen der Branche: Dazu zählen unter anderem Künstliche
Intelligenz, nutzerzentrierte Mobilität, bedarfsgesteuerter Verkehr, neue Fahrzeugkonzepte und Cyber-Sicherheit. Ergänzt wird das Programm durch Themen wie Cloud-basiertes Projektmanagement und Energieoptimierung in E-Depots. Welche Überlegungen hinter der neuen Ausrichtung stehen und was die Besucherinnen und Besucher erwartet, erläutert IT-Trans-Projektleiterin Olivia Bischoff im Interview mit der NahverkehrsPraxis.
NahverkehrsPraxis: Nachdem die Partnerschaft mit der UITP als Mitveranstalterin der IT-Trans 2024 nach über 15 Jahren Kooperation endete, legt die IT-Trans in diesem Jahr nun einen Neustart vor. Was wird anders, was bleibt gleich?
Olivia Bischoff: Als klar wurde, dass die Messe Karlsruhe die IT-Trans künftig als alleinige Veranstalterin verantwortet, bedeutete dies eine Veränderung, die intern wie extern sorgfältig reflektiert wurde. Der Übergang war mit spürbaren Umstellungen verbunden: Neue Abstimmungsprozesse und Verantwortlichkeiten mussten etabliert werden, während gleichzeitig bewährte Formate weitergeführt werden sollten. Der Relaunch bringt vor allem mehr Eigenständigkeit in der inhaltlichen Ausrichtung und Gestaltung. Zentrale Stärken wie der Fokus auf digitale Lösungen für den öffentlichen Verkehr, der internationale Anspruch und der enge Austausch zwischen Industrie, Verkehrsunternehmen und Politik bleiben dabei erhalten. Der Wandel ist auch immer eine bewusste Weiterentwicklung, aus der wir wichtige Lernprozesse mitgenommen haben.
Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der NahverkehrsPraxis: 01-02/2026.









