Interview mit Dagmar Fehler, CEO und Sprecherin NOW GmbH, anlässlich der „BusKon“-Tagung zu emissionsfreien Bussen in Berlin.
NahverkehrsPraxis: Frau Fehler, die Schwerpunkte der NOW haben sich ja seit der Gründung geändert, auch wenn Sie das Wort „Neuausrichtung“ nicht gerne hören. Vom Wasserstoff ist gar nicht mehr so viel
zu hören und lesen bei Ihnen. Wo genau liegt der Fokus der NOW denn heute?
Dagmar Fehler: Der alte Name der NOW GmbH – Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie – wurde dem deutlich vergrößerten Aufgabenspektrum schon lange nicht mehr gerecht. Die NOW wurde 2008 gegründet, bereits 2009 wurden wir für das erste Elektromobilitätsthema beauftragt. Insofern ändert sich, von innen betrachtet, nicht viel. Wir, die NOW, arbeiten in allen Verkehrsbereichen technologieoffen. Und wir bilden den politischen Willen ab: die Reduktion der CO2 -Emission im Verkehrsbereich.
NahverkehrsPraxis: Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung der AFIR-Richtlinie?
Dagmar Fehler: Ja, bei der AFIR-Richtlinie geht es um den Aufbau eines transeuropäischen Netzwerkes an klimafreundlichen Tank- und Ladestationen für die wichtigen TEN-T-Korridore. Gerade in dieser Hinsicht haben wir einen sehr großen Fokus auf Wasserstoff und Brennstoffzellen – hier sind allein 110 Tankstellen in Deutschland bzw. 600 für die EU gefordert. Deswegen haben wir uns besonders darüber gefreut, dass die Förderung von Wasserstofftankstellen und H2-Fahrzeugen als sogenannte „Paketförderung“ verabschiedet wurde, auch wenn diese noch nicht ausreichend für die Gesamtdeckung des geforderten Tankstellennetzes ist. Es bleiben also noch genügend Herausforderungen bestehen.
Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der NahverkehrsPraxis: 04/2026.









