polisMOBILITY in Köln

Als zentrale Plattform für sektorübergreifenden Dialog bringt die polisMOBILITY an zwei Tagen die führenden Köpfe aus Politik, kommunalen Institutionen, Privatwirtschaft und Wissenschaft zusammen, um nachhaltige Mobilitätslösungen aktiv zu gestalten und voranzutreiben. Die Fachkonferenz mit Ausstellung findet am 22. und 23. Mai im Congress-Centrum Ost der Koelnmesse statt.
Am 24. und 25. Mai verwandelt das polisMOBILITY camp den Rudolfplatz in der Kölner Innenstadt in einen Erlebnisraum für die städtische Mobilität von Morgen. Alles dreht sich um eine Frage: Wie kommen wir „Besser durch Köln“? Das polisMOBILITYcamp bietet einen lebendigen Raum für Bürgerdialog, Informationen, Austausch und Kreativität rund um eine klimaschonende, sozial gerechte und zukunftsfähige Mobilität.
Weitere Infos unter: www.poliscamp.koeln
Nahverkehrs-praxis ist Medienpartner der Veranstaltung.

Quelle: Koelnmesse GmbH

IT-TRANS in Karlsruhe erfolgreich beendet

Vom 14. bis 16. Mai fand die Konferenz und Fachmesse IT-TRANS statt. Drei Tage lang traf sich die Branche zum Austausch in der Messe Karlsruhe. Auffällig war dieses Jahr der große Anteil internationaler Besucher und Aussteller.

An zwei Programmpunkten der Messe war die Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, die Medienpartnerin der Veranstaltung ist, direkt beteiligt. Zum einen als Mitorganisatorin des Pitches der Future Mobility Award-Finalisten. Der Preis wird am 4. Juni 2024 auf der 7. Regionalkonferenz Mobilitätswende verliehen.

Zum anderen als Organisatorin des #MoveUps der „Women in Mobility“, deren Hub Baden Annika-Egloff-Schoenen (Geschäftsführerin des Fachverlag Dr. H. Arnold GmbH) gemeinsam mit Mareike Rehl (VAG Freiburg) und Janine Stuchel (PTV Group) gegründet hat.

Die nächste IT-TRANS findet vom 3. bis 5. März 2026 in Karlsruhe statt.

Quelle: Nahverkehrs-praxis

Fünf Finalisten pitchten um den Future Mobility Award

Fünf Finalisten erhielten am 15. Mai auf der IT-TRANS die Chance, ihre Lösungen einer fachkundigen Jury zu präsentieren.
Alle Start-ups beeindruckten durch innovative Lösungen und Engagement für nachhaltige und kooperative Mobilitätslösungen, die aktuelle Herausforderungen in der ÖPNV- und Logistikbranche aktiv angehen.

Die Finalisten sind:

PLATOMO

NE-MI

AFFLUENCES

MOBILITY SIGNAGE

SMOPI

Die Nahverkehrs-praxis, als Teil der Organisation des Awards, möchte sich bei allen Start-ups für die Präsentation ihrer interessanten Ideen bedanken. Vielen Dank auch an alle Juryvertreter und an unseren Kollegen Thorsten Wagner, der die Nahverkehrs-Praxis in der Jury vertreten hat.

Die Preisverleihung findet am 04. Juni 2024 im Rahmen der Regionalwendetagung Mobilität in Wiesloch statt.

Details zum Award und zu den Finalisten finden Sie unter unter www.future-mobility-award.de

Bilder: Nahverkehrs-praxis/Thorsten Wagner

IT-TRANS in Karlsruhe eröffnet

Seit heute hat die Konferenz und Fachmesse ihre Türen für Fachbesucher in Karlsruhe geöffnet. Sie deckt mit ihren Themen die gesamte technologische Bandbreite ab – von Künstlicher Intelligenz über Ticketing und Bezahlsysteme bis zu MaaS oder Cybersecurity. 250 Aussteller aus 30 Ländern stellen ihre zukunftsweisenden Projekte und Lösungen vor. Eröffnet wurde die IT-TRANS durch den Besuch des Bundesministers für Digitales und Verkehr, Herrn Dr. Volker Wissing, des baden württembergischen Verkehrsministers Winfried Hermann sowie mit einer Keynote zu Künstlicher Intelligenz (KI) der Tech-Pionierin und KI Wissenschaftlerin Inma Martinez.
Noch bis zum 16. Mai haben Besucher die Möglichkeit, sich über die neuesten digitalen Entwicklungen im Personenverkehr zu informieren, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Quelle: Nahverkehrs-praxis

Pitch der Finalisten auf der IT-TRANS

Der Future Mobility Award geht in die nächste Runde. Startups aus ganz Europa sind dem Aufruf gefolgt und reichten ihre Bewerbungen um den mit 5.000 Euro dotierten Preis ein. Gefragt sind auch in diesem Jahr nachhaltige Mobilitätslösungen.
Die besten sechs Start-ups sind eingeladen, ihre Ideen am 15. Mai von 10 bis 12:30 Uhr auf der IT-TRANS vor der hochkarätigen Jury und den Messebesuchern zu präsentieren. Die Verleihung des Future Mobility Awards findet am 4. Juni bei der Regionalkonferenz Mobilitätswende statt.
Auf der IT-TRANS treffen aus einem erneut großen Bewerberfeld die Finalisten beim Pitch aufeinander, um der Jury ihre Ideen zu präsentieren und sich anschließend ihren Fragen zu stellen.

Die sechs nominierten Start-ups im Rennen um den Future Mobility Award 2024 sind:

Die Finalisten:

Affluences
Mobility Signage
Nemi Mobility Solutions
Platomo
RRive
smopi

Bewährte Produkte und neueste Lösungen

Die Besucher der IT-TRANS erhalten dort umfassende Infor-mationen aus einem vielfältigen Themenspektrum. Trapeze zeigt Betriebsleitsysteme, Bordrechner-Lösungen, Systeme für die Fahrgastinformation, Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Business Intelligence sowie Lösungen für Planung, Disposition, Elektromobilität und Barrierefreiheit.

Das ganze Netz im Blick: Betriebsleitsystem LIO

Die Leitstelle ist das Herzstück von Verkehrsbetrieben, die Disponenten haben stets einen genauen Überblick über das Geschehen auf allen Linien. Dafür sind sie auf funktionierende Daten- und Sprachverbindungen angewiesen, auf intelligente Steuerungssysteme und effiziente Optimierungsmöglichkeiten. Erfahren Sie am Trapeze-Stand mehr über die neueste Generation des Trapeze-Betriebsleitsystems LIO mit seinen umfangreichen Funktionalitäten und vielfältigen Parametrierungsmöglichkeiten.

Immer in Verbindung: Modernste Bordsysteme

Die neueste Bordrechner-Generation für Bus und Bahn bietet den kompletten Funktionsumfang für die vollständige Integration von Linienfahrzeugen in ein Leitsystem. Er sichert alle notwendigen Datenflüsse, speichert zentrale Betriebsdaten und ermöglicht die zuverlässige Kommunikation zwischen der Leitstelle und dem Fahrpersonal. Für die Bedienung des Trapeze-Bordrechners nutzen die Fahrer moderne IP-Terminals des Typs IPT mit einem Touchscreen und vier Direkttasten.
Die schlanke Bordrechner-Alternative WebVLU stellt eine kostengünstige Lösung dar, wenn ein geringerer Funktionsumfang ausreicht oder wenn Fahrzeuge nur temporär in einem Leitsystem eingesetzt werden sollen. Die WebVLU-App bietet Fahrerunterstützung und Disposition über ein Smartphone oder Tablet, sie umfasst die wesentlichen Basisfunktionen für die Überwachung und Disposition.
Mit dem MFD G3i steht bereits die dritte Generation von Multifunktions-Displays für die Fahrgastinformation in Bussen und Bahnen zur Verfügung.

 Auswerten und optimieren: Business Intelligence

Mit präzise aufbereiteten Daten aus dem ITCS-System lässt sich jedes Verkehrsunternehmen optimieren, damit ist das Business-Intelligence-Modul LIO-BI2 ein wichtiges Instrument für bestmögliche Auswertungen. Neben Standardberichten und automatischer Berichtserstellung stehen den Anwenderinnen und Anwendern auch individuell gestaltbare Berichte zur Verfügung. Highlights sind unter anderem eine qualitativ hochwertige Datenbasis, multidimensionale Datenanalysen sowie die einfache Bedienung über ein Web-Interface. Über integrierte Schnittstellen stehen die aufgezeichneten Daten auch zur Verarbeitung durch Drittsysteme zur Verfügung.

Elektromobilität im Leitsystem:
LIO-Volta

Mit LIO-Volta bietet Trapeze eine Lösung für die möglichst optimale Integration von Elektrobussen in ein Leitsystem an. Dank LIO-Volta verfügen die Disponenten in der Leitstelle stets über Echtzeitdaten der Fahrzeuge. Über eine automatische Alarmfunktion informiert das System sie rechtzeitig, falls sich Probleme abzeichnen, beispielsweise ein zu geringer Energievorrat oder eine erhöhte Temperatur der Batterie.

Inklusion dank Reiseassistenz: INTROS

Sehbehinderten und blinden Fahrgäste sowie Personen mit Einschränkungen in ihrer körperlichen Mobilität gelingt mit dem Reiseassistenzsystem INTROS (Independent Travelling Orientation System) eine selbstständige Nutzung des ÖPNV. Die Lösung wurde von Trapeze in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband SBV entwickelt – die Entwicklung von Betroffenen für Betroffene sichert den maximalen Mehrwert für die Zielgruppe.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Nahverkehrs-praxis 4-2024.

Der KVV auf der IT-TRANS

Smarte Lösungen für den ÖPNV von Morgen: Auf der internationalen Fachmesse IT-Trans, die von Dienstag, 14. Mai, bis Donnerstag, 16. Mai, in Karlsruhe stattfindet, tauschen sich Experten, Verkehrsunternehmen und Branchenführer über die neuesten Entwicklungen bei der Digitalisierung im öffentlichen Nahverkehr aus ̶   von künstlicher Intelligenz über Bezahlung und Ticketing bis hin zu Cybersecurity. Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) präsentiert in der Messe Karlsruhe (dm-arena, Stand Q3) zusammen mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) intelligente Lösungen für den ÖPNV in der Region.
Am Stand des KA Mobility Lab (dm-arena, Stand Y3) stellt die AVG den Messebesuchern das Projekt regioKArgoTramTrain vor, das darauf abzielt, mehr Güterverkehr auf die klimafreundliche Schiene zu verlagern und dafür das bestehenden Straßenbahn- und Stadtbahnnetz zu nutzen.

Quelle: Karlsruher Verkehrsverbund (KVV)

ESWE Verkehr feiert erfolgreichen Projektabschluss Elektromobilität

Mit seiner Flotte von 120 batterieelektrischen Bussen gehört ESWE Verkehr deutschlandweit mit zu den Vorreitern. Nur wenige Städte haben einen größeren E-Fuhrpark. Wiesbadens Mobilitätsdienstleister hat am 13. Mai 2024 den Abschluss des dazugehörigen Projekts Elektromobilität gefeiert. Durch eine Erweiterungsbaumaßnahme von 24 Ladepunkten verfügt nun jedes elektrisch betriebene Fahrzeug über eine Ladestation. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Daimler Buses Solutions GmbH als Generalunternehmen umgesetzt. Es umfasst die Ladeinfrastruktur samt Betriebshofmanagement mit intelligentem Last- und Lademanagement. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hatte eine Förderung in Höhe von 52,4 Mio. Euro für die Anschaffung der Elektrobusse und den Aufbau der Ladeinfrastruktur bereitgestellt.
Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist damit nicht abgeschlossen. ESWE Verkehr hat bei der Veranstaltung mit Vertretenden aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen vollelektrischen Gelenkbus vorgeführt und plant für die Zukunft, emissionsfreie Großraumfahrzeuge einzusetzen. Vorerst soll ein elektrischer Gelenkbus in der Wiesbadener Topografie u.a. hinsichtlich seines Energieverbrauchs im Linienverkehr getestet werden.

Quelle: ESWE Verkehr

PTV auf der #ITTRANS2024

Als ÖPNV-Planer*innen oder Mobilitätsexperte sehen Sie sich häufig mit Herausforderungen wie volle Fahrzeuge, zu kurze Umsteigezeiten oder geänderte Fahrpläne und -strecken auf Grund von Baustellen konfrontiert, die eine zeitnahe Bearbeitung erfordern.

Digitale Modellierungs-Werkzeuge ermöglichen Planer*innen die Erstellung und Evaluierung verschiedener Szenarien für den öffentlichen Verkehr, um Entscheidungen faktenbasiert zu treffen. PTV Group ist der führende Anbieter für Modellierungs- und Simulations-Software weltweit.

Besuchen Sie uns auf der IT-Trans 2024 (Stand B3, Halle 1) und erfahren Sie, wie Sie den öffentlichen Verkehr Ihrer Stadt mit PTV-Software optimieren!

Scheitern der Verkehrswende könnte teuer werden

Im Jahr 2045 soll in Deutschland die Netto-Null bei den Treibhausgasemissionen stehen. Eine neue Studie von Agora Verkehrswende rechnet der aktuellen Verkehrspolitik ein Scheitern vor. Die Kosten könnten in die Billionen gehen. Je länger die Politik mit Maßnahmen für einen klimaneutralen Verkehr zögert, umso teurer wird die Verkehrswende einer Studie zufolge schließlich werden. „Politisches Zögern hat einen Preis“, heißt es in der Analyse der Agora Verkehrswende.
„Der Preis bemisst sich entweder in Geld oder in Treibhausgasen, mit all den damit verbundenen Risiken.“ Mit einer zeitnahen ambitionierten Klimapolitik für den Verkehrssektor könnte die Bundesregierung hingegen sogar etwas sparen im Vergleich zu einem verkehrspolitischen Weiter-so. In der Studie untersuchte die Organisation drei verschiedene Szenarien mit unterschiedlich weitreichenden Klimaschutz-Maßnahmen im Verkehrssektor. Als Referenzszenario diente dabei die aktuelle Verkehrswende-Politik, einschließlich geplanter, aber noch nicht beschlossener Maßnahmen.
„In diesem Referenzszenario sinken die Treibhausgasemissionen des Verkehrs bis 2030 auf 111 Millionen Tonnen und bis 2045 auf rund 15 Millionen Tonnen“, schreiben die Autoren. Damit werde sowohl das Klimaziel für den Verkehrssektor für 2030 sowie das Nullemissionsziel für 2045 verfehlt. Gemäß dem Nullemissionsziel dürfen dann nur noch die Mengen an Treibhausgasen emittiert werden, die durch entsprechende Maßnahmen auch wieder abgebaut werden können.
Zwei weitergehende Szenarien beruhen auf der Annahme, dass ambitioniertere Klimaschutz-Programme ab 2025 (Szenario „Wende 2025“) beziehungsweise ab 2030 („Wende 2030“) aufgelegt werden. In diesen beiden Varianten würde die Klimaneutralität im Verkehr bis 2045 erreicht. Das „Wende 2030“-Szenario wäre dabei aber mit deutlich höheren Ausgaben verbunden – auch im Vergleich zum Referenzszenario, in dem alles so bleibt, wie aktuell. Schließlich müssten dort in kürzerer Zeit mehr Anstrengungen unternommen werden, um die Klimaneutralität noch zu erreichen.

Quelle: welt.de