Studie zeigt gesamtgesellschaftlichen Vorteil der Eisenbahn

Investitionen in die Schiene

stiften laut einer

Studie der EU-Kommission

bei einer ganzheitlichen Betrachtung

weitaus größeren Nutzen als Investitionen in alle anderen Verkehrsträger einschließlich der Straße

. „Die Schiene ist der klare Gewinner der Studie. Wenn man alle Kosten des Verkehrs einbezieht, ist die Eisenbahn Auto und Flieger klar überlegen“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, am Dienstag in Berlin. „Die Ergebnisse der EU-Kommission bestätigen, wie sehr ein Land wie Deutschland von einer Stärkung der Eisenbahn profitieren kann.“
In einer lang erwarteten Untersuchung hat die EU-Kommission für die einzelnen Verkehrsträger ermittelt, wie stark die Nutzer heute zu den gesamtgesellschaftlichen Kosten beitragen. In die Betrachtung gehen Belastungen ein, die ein Verkehr für die Gesellschaft insgesamt erzeugt (so genannte externe Kosten).  Dazu zählen Klimabelastung, Luftverschmutzung, Lärm und Unfälle. Bei dieser umfassenden Betrachtung zeigt sich, dass die heutigen Steuern und Abgaben die Gesamtkosten des Verkehrs nicht abdecken. Die einzige Ausnahme bilden in Europa Hochgeschwindigkeitszüge. Besonders groß ist der Vorteil der Schiene, wenn man wie von der EU-Kommission betrachtet den Nutzen jedes weiteren Euro nach dem Infrastrukturausbau für die einzelnen Verkehrsträger anschaut. „Die Studie zeigt wieder einmal: Wenn alle Kosten wie die Klima- und andere Umweltbelastungen berücksichtigt werden, spricht alles für die Schiene“, betonte Flege als Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene.
Quelle: Allianz pro Schiene
Den Link zur Studie (englisch) finden Sie hier.

Coradia Lint Regionalzüge für Baden-Württemberg

Alstom

hat einen Auftrag über die Lieferung von

18 Coradia Lint Regionalzügen

von der Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) erhalten. Die Fahrzeuge werden im Alstom-Werk in Salzgitter, Niedersachsen, gebaut und im zweiten Halbjahr 2020 ausgeliefert. Sie werden dann den Betrieb auf dem

„Zollernalbbahn“ Netz

im Süden Deutschlands aufnehmen. Der Wert des Auftrags liegt bei rund 80 Mio. Euro.
Quelle: Alstom

Busbahnhof Kupferdreh in Essen ist eröffnet

Nach etwas mehr als 1,5 Jahren Bauzeit ist der

Bahnhof Kupferdreh

nun fertig und betriebsbereit. Die Stadt

Essen

und die

Ruhrbahn

investierten rund 5,8 Millionen Euro in diesen Vorzeige-Bahnhof. „Der Bahnhof Kupferdreh ist für uns ein Beispiel dafür, wie man optimal den

Umstieg

gestalten kann,

von Bus auf Bahn, zu CarSharing, Leihfahrrad oder Taxi

. Mit diesem Konzept bieten wir unseren Fahrgästen einen attraktiven und modernen

Nahverkehrsknotenpunkt

“, freut sich Michael Feller, Geschäftsführer Ruhrbahn, über die Fertigstellung des neuen Bahnhofs.
Im Zuge der Umgestaltung des Stadtteilzentrums erfolgte auch der Neubau der nördlichen Park+Ride-Anlage sowie der Zufahrten. Hier gibt es nun insgesamt 108 Stellplätze, davon sind fünf Behindertenparkplätze, zwei Kiss+Ride-Plätze und zwei CarSharing-Plätze. Zwei Parkplätze werden kurzfristig mit Ladevorrichtungen für E-Autos versehen. Bei zehn weiteren Parkplätzen sind im Boden die Vorinstallationen für Ladesäulen geschaffen worden, die bei Bedarf mittelfristig ebenfalls ausgerüstet werden können.
Das alte, beengte Gebäude der Radstation wurde im Laufe der Baumaßnahme abgerissen. Die Radstation war während der Bauzeit provisorisch in einer Containeranlage untergebracht und ist nun ebenfalls in einen Neubau umgezogen. In der Fahrradstation der Essener Diakonie finden 180 Radfahrer Platz, aber auch Service und Reparatur. Zusätzlich gibt es 16 Lade-Anschlüsse für Elektroräder.
Quelle: Ruhrbahn GmbH

Die Nahverkehrs-praxis ist für Sie unterwegs- auf der UITP 2019

Als Medienpartner der UITP Global PT Summit 2019 berichtet die Nahverkehrs-praxis vor Ort über die neuesten Innovationen, Lösungen und Produkten rund um die Nahverkehrs-Branche. In der aktuellen Ausgabe finden Sie nicht nur spannende Inhalte zur Veranstaltung, sondern auch ein Special zum Thema Elektromobilität. Um den Abschluss des UITP-Kongresses gebührend zu feiern, stellen wir Ihnen das digitale Elektromobilitäts Special kostenfrei zur Verfügung! Über 70 Seiten mit aktuellen Informationen zum Antriebskonzept der Zukunft.

Das Special Elektromobilität digital kostenfrei” lesen

BVG: Verkehr aus einer Hand

Geteilt, vernetzt, smart – die Zukunft der Berliner Mobilität beginnt jetzt. Am 11. Juni 2019 haben die

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

und ihre Partner im Mobilitätsbündnis für Berlin gleich zwei große Schritte unternommen. Am Bahnhof Schönhauser Allee eröffnete die

zweite Jelbi-Station

. Hier können Sharing-Fahrzeuge verschiedener Anbieter bequem ausgeliehen werden. Zugleich stellte das Bündnis eine Pilotversion der

Jelbi-App

vor.
Diese digitale Plattform, die den Nahverkehr mit zahlreichen Mobilitätspartnern vernetzt und per Smartphone buchstäblich Verkehr aus einer Hand bietet, war für den Sommer 2019 angekündigt. Doch die Entwickler des BVG-Kooperationspartners Trafi waren schneller. Eine erste Version der App ist ab sofort verfügbar, soll nun kontinuierlich wachsen und gemeinsam mit den Nutzern weiterentwickelt werden.
Quelle: Berliner Verkehrsbetriebe AöR

Volvo Bus Corporation kündigt neuen Elektro-Gelenkbus beim UITP Summit an

Die Volvo Bus Corporation erweitert ihr Angebot an elektrifizierten Bussen um einen vollelektrischen Gelenkbus mit hoher Fahrgastkapazität, der für einen geräuscharmen und emissionsfreien Betrieb ausgelegt ist – den Volvo 7900 EA (Electric Articulated). Damit verfügt das Unternehmen über eine Palette an elektrifizierten Fahrzeugen, die sich aus Hybridbussen, Elektro-Hybridbussen und vollelektrischen Bussen für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungsprofile einer Vielzahl von Städten zusammensetzt.
Auf dem UITP Global Public Transport Summit, dem Weltgipfel für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der vom 9. bis 12. Juni 2019 in Stockholm stattfindet, kündigt die Volvo Bus Corporation die Einführung eines vollelektrischen Gelenkbusses mit einer Kapazität von bis zu 150 Fahrgästen an. Die Markteinführung für dieses neue Fahrzeug mit der Typbezeichnung Volvo 7900 EA wird im Herbst dieses Jahres stattfinden. Der neue Elektro-Gelenkbus basiert auf den Prototypen bzw. Vorserienfahrzeugen, die in der schwedischen Metropole Göteborg seit Juni 2018 im Testbetrieb auf der Buslinie 16 eingesetzt werden. Charakteristisch für diese Linie ist eine sehr hohe Taktfrequenz. Die beiden vollelektrischen Gelenk-Konzeptbusse in Göteborg sind bislang 4500 Stunden gefahren worden und haben dabei mehr als 62 000 Kilometer zurückgelegt.
Im Oktober 2019 wird die Serienversion des Volvo 7900 EA auf der internationalen Omnibus-Fachmesse "Busworld" in Brüssel erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation, hebt auf dem UITP Global Public Transport Summit hervor, dass Elektrobusse ein wichtiger Eckpfeiler in der nächsten Generation des Öffentlichen Personennahverkehrs sein werden.
Quelle: Volvo Bus Corporation

UITP 2019: Bombardier stellt neues Sicherheitssystem für Stadtbahnfahrzeuge vor

Am heutigen Tag hat der Mobilitätsanbieter Bombardier Transportation anlässlich des Global Public Transportation Summit der UITP in Stockholm sein neues Sicherheitssystem für Stadtbahnfahrzeuge vorgestellt. Die Technologie dieses Assistenzsystems zur Überwachung und Verhinderung von Zusammenstößen und Geschwindigkeitsüberschreitungen mit der Bezeichnung COMPAS (Collision and Overspeed Monitoring and Prevention Assistance System) wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungspartner von Bombardier Transportation, dem Austrian Institute of Technology, sowie Mission Embedded entwickelt und ist darauf ausgelegt, die Sicherheit für die Fahrgäste und Triebfahrzeugführer von Straßen- und Stadtbahnen zu erhöhen.
Christian Diewald, Managing Director von Bombardier Transportation in Österreich, erläutert: "Wir haben die Entwicklungsphase von COMPAS abgeschlossen und werden in Kürze mit der betrieblichen Evaluierung in zwei bestehenden Fahrzeugflotten beginnen. Besonders glücklich bin ich, dass wir diese Sicherheitsinnovation gleich bei zwei Kunden testen können: in den neuen Fahrzeugen für die Wiener Linien in Österreich und bei unserem Kunden im britischen Blackpool."
Das neue System wird voraussichtlich 2020 /Ende 2019 die Zulassung für den Regelbetrieb erhalten. Zukünftig sollen zusätzliche Funktionen integriert werden, die z. B. eine größere Autonomie des Fahrzeugs für den automatisierten Betrieb in Depots ermöglichen.
Quelle: Bombardier

TEMSA plant weiteres Wachstum

Der

Aktientransfer

vom Bus- und Reisebushersteller

TEMSA

ist abgeschlossen. Das Unternehmen wird seine bisherige Strategie fortsetzen und gleichzeitig seine Exportziele erhöhen. Der formell abgeschlossene

Aktienübertragungsvertrag zwischen der Sabancı Holding und der Schweizer Gesellschaft True Value Capital Partners

soll TEMSA unter der Führung seines neuen Investors einen

weiteren Schub

verleihen.
Quelle: TEMSA

National Express: Erfolgreichen Betriebsstart der Linie RE 5 (RRX)

Die

National Express Rail GmbH

hat am 9. Juni 2019 erfolgreich den Betrieb der

Linie RE 5 (RRX)

aufgenommen. Die gesammelten Erfahrungen im Rahmen des Vorlaufbetriebs (vom 06.05. bis 08.06.2019) halfen dem Unternehmen bei den Vorbereitungen für den Regelbetrieb. Es gab keine signifikanten Verspätungen beim Betriebsstart. Aufgrund der hohen Auslastung der Infrastruktur auf dieser Strecke sind Verspätungen in Zukunft aber nicht auszuschließen. 
Auch die

neuen Fahrzeuge des Typs Siemens Desiro HC

kamen störungsfrei zum Einsatz. Die im Vorfeld erfolgten Test- und Schulungsfahrten verliefen überwiegend ohne Zwischenfälle. Die Fahrzeuge zeigen sich bisher erfreulich zuverlässig.
Quelle: National Express Rail GmbH

Autonome E-Busse starten Fahrgasttestbetrieb in der Seestadt

"Großer Bahnhof" bei der ersten offiziellen Fahrgasttestfahrt der autonomen E-Busse in der Seestadt Aspern: Mit dabei waren  Bürgermeister Michael Ludwig, Öffi-Stadträtin Ulli Sima und das Projektteam "auto.Bus – Seestadt". Ein Jahr lang wurden die zwei autonomen E-Busse in der Wiener-Linien-Garage Leopoldau auf Herz und Nieren getestet. In den vergangenen Wochen wurde schließlich die Strecke samt zehn Haltestellen rund um die U2-Station Seestadt in das Bussystem eingespielt. Ab sofort sind die Fahrgäste an der Reihe: Jeweils bis zu zehn Personen dürfen Platz nehmen und die Gratisfahrt genießen. Bei jeder Fahrt wird aufgrund der gesetzlichen Vorgaben und technischer Notwendigkeit ein geschulter Operator mit an Bord sein.
"Mit dem Fahrgasttestbetrieb der autonomen E-Busse beweist die Stadt Wien wieder einmal eindrucksvoll, dass sie Zukunftsthemen nicht nur aufnimmt, sondern auch aktiv mitgestaltet. In den vergangenen Monaten gelang es dem gesamten Projektteam von ,auto.Bus – Seestadt’, eine sichere und gleichzeitig höchst spektakuläre Möglichkeit der neuen Fahrgastbeförderung wortwörtlich auf die Straße zu bringen", freut sich Bürgermeister Ludwig über den gelungenen Start des Testbetriebs.
Für Öffi-Stadträtin Sima ist klar: "Ohne das hervorragende Öffi-System wäre Wien nicht die lebenswerteste Stadt der Welt. Die Wiener Linien sorgen dafür, dass die Fahrgäste umweltschonend, schnell und zuverlässig in der ganzen Stadt unterwegs sind und arbeiten laufend an Innovationen im Sinne der Umwelt und der Fahrgäste und ich bin gespannt auf die Testergebnisse der autonomen E-Busse im ,echten Leben’."
Unter der Gesamtleitung der Wiener Linien und der wissenschaftlichen Leitung des Austrian Institute of Technology (AIT) beschäftigten sich die Projektpartner Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), TÜV Austria, Siemens Mobility und der Bushersteller Navya in der Busgarage Leopoldau seit April 2018 auf unterschiedlichsten Ebenen intensiv mit den E-Kleinbussen.

Neue Linie für erste bzw. letzte Meile

Mit dem Fahrgasttestbetrieb in der Seestadt entsteht ein zusätzliches Angebot für die sogenannte "erste und letzte Meile". Mit den beiden autonomen E-Bussen gelangen die AnrainerInnen entlang der neuen, mehr als zwei Kilometer langen Öffi-Strecke so direkt und bequem zur U2-Station Seestadt und von dort aus schnell weiter in das Stadtzentrum.
"Die Wiener Linien haben gemeinsam mit den Projektpartnern wieder einmal Pionierarbeit geleistet. Mit dem Testbetrieb in der Seestadt Aspern sind ab sofort zwei autonome Öffi-Busse in den täglichen Betrieb eingebunden", erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Da es sich um einen Testbetrieb handelt, ist für den autonomen Bus kein Ticket nötig.
Quele: Wiener Linien

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