MAN reduziert CO2-Ausstoß seiner Werke um mehr als ein Viertel

MAN Truck & Bus

hat den

CO2-Ausstoß seiner Produktionsstandorte

um

mehr als ein Viertel gesenkt

. Diese stießen im Jahr 2018 rund 29 Prozent weniger CO2 aus als im Basisjahr 2008. Damit hat MAN sein selbst gestecktes Ziel zwei Jahre früher erreicht als ursprünglich geplant. Denn eigentlich war in der bereits im Jahr 2011 verabschiedeten MAN-Klimastrategie eine Reduktion um 25 Prozent erst für das Jahr 2020 vorgesehen. In den vergangenen Jahren investierte MAN Truck & Bus rund 40 Mio Euro in die CO2-Reduktion seines Produktionsnetzwerks und spart damit jährlich über 100 000 Tonnen des Treibhausgases ein.
Quelle: MAN Truck& Bus

Ansgar Brockmeyer neuer Stadler-Vertriebschef

Stadler

hat einen von langer Hand geplanten

Wechsel in der Konzernleitung

vollzogen: Nach 19 Jahren im Dienst von Stadler hat sich

Vertriebschef Peter Jenelten

entschieden, in die

private Holding

von Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler zu wechseln. Als

Nachfolger für die Funktion des Marketing- und Vertriebschefs

konnte

Ansgar Brockmeyer

gewonnen werden. Mit einstimmigem Beschluss des Verwaltungsrates ist der promovierte Ingenieur zum Mitglied der Konzernleitung ernannt worden.
Quelle: Stadler Rail Group

MVG eTrikes neu am Start

Die

MVG-Rad-Familie

wächst weiter: Im Rahmen des EU-Förderprojektes Smarter Together in Neuaubing-Westkreuz stehen jetzt bis zu

20 eTrikes der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG

) zum Ausleihen zur Verfügung. Die in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München entwickelten Dreiräder können an den acht E-Mobilitätsstationen im Testgebiet per App ausgeliehen und dort auch zurückgegeben werden. „Die elektrisch angetriebenen Lastenräder sollen Alltagshelfer sein und unser Radflotte für noch mehr Münchnerinnen und Münchner noch attraktiver machen“, sagt MVG-Chef Ingo Wortmann. Sie sind durch ihren tiefen Einstieg besonders nutzerfreundlich und bieten eine hohe Stabilität. Damit können auch Menschen mit leichten Gehbehinderungen oder Beeinträchtigungen des Gleichgewichts die Dreiräder gut bedienen und sicher damit fahren. Die Fahrzeuge bieten genügend Stauraum für mehrere Einkaufstaschen oder eine Getränkekiste. „Die Erprobung der eTrikes ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der MVG zum umfassenden Münchner Mobilitätsanbieter“, so Ingo Wortmann.
Quelle: SWM-Stadtwerke München

1.000ster TopClass 500 geht nach Luxemburg

Das

luxemburgische Busunternehmen Autobus Stephany s.à r.l

übernahm mit einem

S 516 HDH das 1.000ste Fahrzeug der Setra TopClass 500

. Der Reisebus ist mit 48 Sitzen Setra Voyage plus mit verstellbaren Komfort-Kopfstützen und dem TopSky Panorama-Glasdach ausgestattet. Der 1919 gegründete Familienbetrieb aus Troisvierges feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aktuell hat das Unternehmen, das in der vierten Generation von Joëlle Stephany geführt wird, drei Reisefahrzeuge sowie 25 Überlandlinien- und 14 Minibusse im Einsatz.
Quelle: Daimler AG

Personelle Veränderungen an der Spitze von Trapeze in Europa

Die

Trapeze Group

gab am 10. Mai 2019 personelle Änderungen in der

Geschäftsführung ihrer europäischen Aktivitäten

bekannt. Ende September 2019 wird Peter Schneck auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen und eine neue Herausforderung außerhalb von Trapeze annehmen. Im Zuge dieser personellen Veränderung übergibt er die

Verantwortung für den deutschsprachigen Markt

ab sofort an

Siegmar Deuring

, der künftig als

General Manager das gesamte Trapeze-Portfolio für ITCS und Ticketing für den DACH-Markt

verantwortet. Siegmar Deuring ist bereits seit dem 1. März 2016 als Director Business Unit Central Europe und Mitglied der Geschäftsleitung der Trapeze Switzerland GmbH für das Geschäft im deutschsprachigen Raum zuständig.
Quelle: Trapeze Switzerland GmbH

Wiener Linien: Öffi-Zukunft schon heute in 3D erleben

Mit einer

neuen App „U2xU5 in 3D“ der Wiener Linien

können die Wienerinnen und Wiener schon heute ihr

U-Bahn-Netz der Zukunft erkunden – in 3D und auch als Augmented Reality

. Wo entstehen die neuen Stationen? Wie ist das Stationsbauwerk im Untergrund angelegt? Wie verlaufen die Wege durch die Station? Mit der U2xU5-App können sich alle Interessierten bereits heute sechs Stationen vom zukünftigen Linienkreuz einfach und bequem am Handy anschauen.
Die U2xU5-App bietet eine umfangreiche Vorschau auf alle neuen U-Bahn-Stationen vom Frankhplatz, über die Knotenstation Rathaus und entlang der neuen U2-Strecke, bis zum Matzleinsdorfer Platz. Mit der 3D-Ansicht kann man spielerisch die zukünftigen Wege, Stationsgebäude und Anbindungen an das bestehende Öffi-Netz erkunden. Ein Blick zurück zeigt, wie rasant das Wiener U-Bahn-Netz in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist und wie der vollautomatische Betrieb Innovationen vorantreibt.
„Mit dem Linienkreuz U2xU5 verwandeln wir etliche bestehende Stationen in neue zentrale Umsteigeknoten. Viele Wege können dadurch neu gedacht werden: Dass man in Zukunft vom Bahnsteig der U4-Station Pilgramgasse über Rolltreppen direkt zur U2 gelangen wird, ist heute noch schwer vorstellbar. Mit der U2xU5-App wird der Öffi-Ausbau für unsere Fahrgäste schon heute erlebbar“, so Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien.
Im Augmented Reality-Modus können die NutzerInnen ein Modell der U-Bahn-Stationen direkt am Display anzeigen und im Detail erforschen. Die Kamera des mobilen Endgerätes wird idealerweise auf einen Bildmarker gerichtet, funktioniert aber auch ohne entsprechende Abbildung. (Verschiedene Marker finden sich in der App und können ausgedruckt werden.) Das virtuelle Stationsmodell erscheint statt des Markers auf dem Display. Unter vollem „Körpereinsatz“ kann dann die Station von unterschiedlichen Blickwinkeln aus entdeckt und betrachtet werden. Dafür muss man sich annähern, entfernen oder um den Bildmarker herumbewegen und kann die Station von allen Seiten und Perspektiven aus in seinen eigenen vier Wänden erkunden.
Quelle: Wiener Linien GmbH & Co. KG

BVG stellen die Zukunftsfähigkeit ihrer Vertriebsprozesse sicher

Ab sofort starten die

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

mit der

Einführung von PTnova

. Das

Kundenmanagement- und Vertriebshintergrundsystem

von

HanseCom

soll die

Zukunftsfähigkeit der Vertriebsprozesse

der BVG sicherstellen. Dazu gehört zum Beispiel eine modulare Softwarearchitektur sowie die technologische Entwicklung des SAP-Kernsystems auf SAP S/4HANA. Aktuell nutzt die BVG das Vorgängersystem PT120, das jedoch bei den quantitativen und technologischen Anforderungen an seine Grenzen stößt. PTnova erfüllt die künftigen Anforderungen im Mobilitätsumfeld mit Fokus auf den öffentlichen Personennahverkehr.
PTnova wird bei der BVG als zentrales Kundenbeziehungs- und Vertragsmanagementsystem sowie zur vollständigen Erfassung und prozessualen Verarbeitung aller vertrieblichen Vorgänge über jeden Vertriebskanal dienen. Im Rahmen einer sogenannten Blueprint-Phase wurden in 2018 die Anforderungen der BVG an das neue System definiert. Anschließend wurden mit Hilfe eines Prototyps wesentliche Kernfunktionen getestet. Im Mai startet nun das Hauptprojekt. Die BVG hat sich für eine schrittweise, modulare Einführung von PTnova entschieden und startet mit dem Modul „Freier Verkauf“. Die Projektlaufzeit ist auf rund zwei Jahre ausgelegt.
Friedrich-Wilhelm Menge, CIO der BVG: „Mit PTnova hat HanseCom einen Branchenstandard etabliert, der die Anforderungen von Verkehrsunternehmen an ein Vertriebshintergrundsystem optimal unterstützt. Durch den modularen Aufbau sowie die moderne und offene Architektur des Systems lässt sich PTnova hervorragend in unsere IT-Landschaft integrieren und ist gleichzeitig offen für zukünftige Veränderungen.“
Quelle: HanseCom Public Transport Ticketing Solutions GmbH

Begeisterung für autonomes Fahren wächst trotz Sicherheitsbedenken

Die

Akzeptanz und Begeisterung für das autonome Fahren nimmt zu

. Der Anteil der Verbraucher, der sich in

selbstfahrenden Autos

fortbewegen möchte, wird sich in den nächsten fünf Jahren von 25 auf 52 Prozent verdoppeln. Bis 2029 ziehen sogar 62 Prozent der befragten Verbraucher ein selbstfahrendes Auto einem traditionellen Fahrzeug vor. Selbst in Deutschland, wo momentan nur 17 Prozent der Befragten in ein autonomes Fahrzeug einsteigen würden, liegt der Anteil in zehn Jahren bei 61 Prozent. In China sind es bis 2029 sogar 72 Prozent. Neben den chinesischen Verbrauchern sind Stadtbewohner und Millennials dem autonomen Fahren gegenüber besonders aufgeschlossen. Dies geht aus der aktuellen Studie des Capgemini Research Institute „The Autonomous Car. A Consumer Perspective“ hervor, für die Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, den USA und China befragt wurden.
Quelle: Capgemini Service SAS

Lesen Sie alles Aktuelle zum Thema "Autonomes Fahren" in der Nahverkehrs-praxis Ausgabe Mai 2019 mit dem Leitthema "Autonomes Fahren – Zukunft des Verkehrs?"

Bikesharing mit E-Fahrrädern in Berlin

Uber

bringt

Jump-Elektrofahrräder

nach Deutschland.

Berlin ist die erste Stadt

, deren Bewohner ab sofort die

stationsfrei nutzbaren Leih-Fahrräder

in der

Uber-App l

eihen können. Mit den signalroten Rädern lassen sich mühelos auch längere Strecken zurücklegen – vorbei an Staus oder direkt von der Bus- oder Bahnstation bis vor die Haustür. Mit dem

Bikesharing-Service

erweitert Uber sein Angebot um eine emissionsfreie Alternative zum privaten Auto, die den öffentlichen Nahverkehr ideal ergänzt.
Bislang waren sogenannte Pedelecs in der Hauptstadt kaum zu sehen. Ab sofort stehen in 12 Stadtteilen rund 1000 Jump-Bikes für die Berliner bereit. Verfügbar ist Jump nicht nur innerhalb des S-Bahn-Rings, sondern auch darüber hinaus. Bereitgestellt werden die Räder zum Start in den Stadtteilen Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte, Gesundbrunnen, Tiergarten, Neukölln, Prenzlauer Berg, Pankow, Tempelhof, Schöneberg sowie Alt-Treptow und Weißensee. Weitere Bezirke folgen. Dies erfolgt nachfrageorientiert und im engen Dialog mit der Stadt und den Bezirken. Ein geschultes Service-Team stellt mithilfe intelligenter Sensoren und Technologien sicher, dass die Räder nach Bedarf verteilt und in gutem Zustand sind.
Zum Start sind die ersten fünf Fahrminuten einmalig kostenlos. Danach zahlen die Nutzer einen Euro zum Reservieren und Freischalten, sowie 10 Cent pro Fahrminute. Die Miete kann jederzeit unterbrochen oder beendet werden.
Quelle: Uber Technologies Inc.

NVV und Landkreis Waldeck-Frankenberg starten Betrieb von Abbiegeassistenzsystem im Busverkehr

In den kommenden Monaten werden zwei Abbiegeassistenzsysteme im Linienbetrieb an Bussen im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) getestet. Alle Vorbereitungen dafür hat der NVV gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und den Verkehrsunternehmen ALV Oberhessen GmbH & Co.KG (ALV) und HLB getroffen. Die ersten beiden Busse der vereinbarten 20 Fahrzeuge gehen ab sofort in Betrieb und werden auf verschiedenen Linien des Verkehrsunternehmens ALV eingesetzt und sind im Landkreis Waldeck-Frankenberg unterwegs. Eine entsprechende Probefahrt auf einem abgesperrten Gelände fand heute statt, um die Funktionsweise des Systems zu demonstrieren.
Damit wird dieses Sicherheitssystem zur Überbrückung des toten Winkels, das bisher vor allem bei Reisebussen und LKWs genutzt wird, erstmals in Hessen im Linienverkehr unter realen Bedingungen von einem Verkehrsverbund erprobt. Auch bundesweit sind dem NVV keine weiteren Beispiele bekannt. Es ist geplant, zehn Fahrzeuge der ALV Oberhessen GmbH & Co.KG, die im Bereich Frankenberg eingesetzt werden sowie zehn weitere bei der HLB Bus GmbH, die vorwiegend im Landkreis und der Stadt Kassel unterwegs sind, mit den Abbiegeassistenten auszurüsten. Damit werden die Systeme sowohl im ländlichen als auch im städtischen Umfeld für die entsprechenden Erfahrungen sorgen.
Im Anschluss an den voraussichtlich ein- bis zwei-jährigen Test, bei dem auch immer die weiteren technischen Entwicklungen beobachtet werden, wertet der NVV zusammen mit den Verkehrsunternehmen und dem Landkreis die Erfahrungen aus. Mit den Ergebnissen wird dann eine Entscheidung für alle zukünftigen Ausschreibungen getroffen, in denen verpflichtend Abbiegeassistenzsysteme vorgesehen werden sollen.
Für den Test kommen zwei verschiedene, kamera-unterstützte Arten der Assistenten zum Einsatz, die nachträglich an und in den Linienbussen angebracht werden. Sie basieren auf Kamerainformationen. Auch durch den Test unterschiedlicher Techniken erhoffen sich Landkreis und NVV weitere zusätzliche Informationen. Insgesamt werden für die Anschaffung und Installation zwischen 30.000 und 50.000 Euro investiert, die vom Landkreis Waldeck-Frankenberg über seinen Energie- und Verkehrsdienstleister EWF und dem NVV getragen werden.
Quelle: Nordhessischen Verkehrsverbund