Nachhaltiger mit ÖPNV, Fahrrad und Carsharing

14,1 Prozent des ausgestoßenen CO2 entsteht durch Autofahrten. Anlässlich des diesjährigen

Earth Day

(22.04.2018) unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität hat Zukunft – Tempo für die lebenswerte Verkehrswende“ ruft der

Rat für Nachhaltige Entwicklung

(RNE) dazu auf, Verkehrsmittel den Anforderungen entsprechend und bewusst zu nutzen.
Wann immer möglich, sollten Pendler öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Bus- und Bahnfahren ist oft günstiger, wenn man alle Kosten für den Unterhalt des Autos einrechnet. Zudem kann man die Fahrtzeit produktiv oder zur Entspannung nutzen.
Für kurze Strecken ist es besser, Fahrrad zu fahren. Besonders in Städten sind sie die schnellere Alternative zum Auto. Wer Fahrrad fährt, bewegt sich und tut so etwas für seine Gesundheit. Auch für Berufspendler lohnt sich das Fahrrad. Immer mehr Arbeitgeber bieten ihren Angestellten Diensträder als Option zum Dienstwagen an.
Für alle, die nur gelegentlich ein Auto benötigen, ist Carsharing eine gute Alternative. Denn Autobesitzer nutzen ihren Wagen im Durchschnitt eine Stunde am Tag, die restlichen 23 Stunden steht das Auto ungenutzt herum. Es gilt die Faustregel: Für alle, die nur bis zu 10.000 Kilometer pro Jahr fahren und nicht jeden Tag ein Auto benötigen, ist Carsharing günstiger als ein eigener Pkw. Steigt die Zahl der Carsharing-Nutzer im Gegensatz zu der Zahl der PKW-Besitzer, entspannt sich im Stadtbereich dazu die Parkplatzsituation.
 Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Doppelt so viele Fahrgäste in der Vienna Ring Tram seit 2010

Sightseeing auf Schienen ist beliebt: 2017 drehten ca. 87.000 Fahrgäste mit der

Vienna Ring Tram

eine Runde. 2010 waren es noch etwa 43.000 Fahrgäste. Damit hat sich die

Anzahl der Fahrgäste pro Jahr mehr als verdoppelt

. Seit dem Gründungsjahr 2009 haben insgesamt über 600.000 Menschen Rathaus, Staatsoper und Co. mit der gelben Straßenbahn kennengelernt.
Via Kopfhörer werden Wien-Fans mit Infos über die historischen Gebäude entlang der Ringstraße in acht Sprachen versorgt, inklusive einer Version in Wiener Mundart. Auch für die kleinsten Fahrgäste gibt es ein passendes Angebot: Der Schauspieler und Kinderbuchautor Erich Schleyer erklärt auf kindgerechte Weise, was es auf der Fahrt zu sehen gibt.
Die Vienna Ring Tram ist ab der Station Schwedenplatz täglich von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr im 30-Minuten-Intervall unterwegs. Tickets gibt es um neun Euro, ermäßigt um vier Euro. Kinder unter sechs Jahren, die keinen eigenen Sitzplatz brauchen, dürfen kostenlos mitfahren.
Quelle: Wiener Linien

bdo: EU-Vorschläge zum Busverkehr schaden Fahrgästen und der Umwelt

Anlässlich der Beratungen des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages zum Mobility Package der EU-Kommission haben die privaten Busunternehmen in Deutschland vor den Folgen der aktuellen Vorschläge für Fahrgäste, Fahrer, Unternehmen und Umwelt gewarnt. Deutschland kann und sollte drohende Fehlentwicklungen im Europäischen Rat verhindern, wie der bdo berichtet.
Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat am 18. April  vor den möglichen Folgen aktueller Vorschläge der EU-Kommission im sogenannten Mobility Package gewarnt. Anlässlich der entsprechenden Beratungen des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages wies Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard darauf hin, dass mit dem vorliegenden Initiativen-Paket eine Reihe von Nachteilen verbunden wäre. Die aktuellen Vorschläge aus Brüssel seien in derzeitiger Form offensichtlich nur am Güterverkehr ausgerichtet und könnten den Bedürfnissen von Fahrgästen und Unternehmen im Personenverkehr nicht gerecht werden. Auch drohe eine falsche ökologische Lenkungswirkung, da der umweltfreundliche öffentliche Verkehr eingeschränkt werden würde. Die befürchteten Folgen könnten, so der bdo, im Interesse der Fahrgäste und Unternehmer im Europäischen Rat verhindert werden.
Konkrete Kritik von Seiten des privaten Bus-Mittelstands gibt es unter anderem an den Vorschlägen zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 über die Lenk- und Ruhezeiten. Auch hinsichtlich der Entsendung von Fahrern sieht der bdo Mängel beim aktuellen Stand der angestrebten Neuerungen.
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Quelle: bdo

HVV zieht positive Jahresbilanz

Die Fahrgastzahlen des Hamburger Verkehrsverbundes haben sich auch im Jahr 2017 wieder sehr positiv entwickelt: 780,7 Millionen Fahrgäste in den Bussen, Bahnen und Fähren im HVV bedeuten gegenüber 2016 einen Zuwachs um 1,3 Prozent beziehungsweise 10,2 Millionen Fahrgäste. Die Fahrgeldeinnahmen im HVV erhöhten sich 2017 um 2,6 Prozent beziehungsweise 21,5 Millionen Euro auf 847 Millionen Euro.
Zu diesem Ergebnis hat nicht zuletzt die überdurchschnittlich gestiegene Nachfrage bei den Vollzeit-Karten (Abo, Monatskarte, ProfiTicket) beigetragen. Hier stieg die Fahrgastzahl um 4,0 Prozent. Insgesamt sind mittlerweile sieben von zehn Fahrgästen im HVV mit einem Abo oder einer Monatskarte unterwegs.
In seiner Jahresbilanz teilt der HVV außerdem eine hohe Kundenzufriedenheit mit und liefert Informationen zum elektronischen Vertrieb.

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Istanbul setzt auf die IVU.suite

Die

Istanbuler Verkehrsgesellschaft IETT

bestellte die Standardlösung von

IVU

, um die Umläufe und Dienste von Fahrzeugen und Fahrern zu planen. Mit dabei: die Optimierungstools der

IVU.suite

.
Als einer der größten Busbetriebe der Welt gewährleistet IETT einen zuverlässigen Nahverkehr in der 15 Millionen-Einwohner-Stadt auf der Grenze zwischen Europa und Asien. Teil des umfangreichen Verkehrsnetzes von IETT ist auch das Istanbuler BRT-System Metrobüs, das auf seinen sieben Linien täglich rund eine Million Fahrgäste zwischen den beiden Kontinenten befördert. Über sein gesamtes Angebot hinweg setzt IETT mehr als 6.000 Fahrzeuge und 5.000 eigene Fahrer ein, die künftig mit der IVU.suite optimal verplant werden.
Quelle: IVU Traffic Technologies AG, um die Umläufe und Dienste von Fahrzeugen und Fahrern zu planen. Mit dabei: die Optimierungstools der IVU.suite.
Als einer der größten Busbetriebe der Welt gewährleistet IETT einen zuverlässigen Nahverkehr in der 15 Millionen-Einwohner-Stadt auf der Grenze zwischen Europa und Asien. Teil des umfangreichen Verkehrsnetzes von IETT ist auch das Istanbuler BRT-System Metrobüs, das auf seinen sieben Linien täglich rund eine Million Fahrgäste zwischen den beiden Kontinenten befördert. Über sein gesamtes Angebot hinweg setzt IETT mehr als 6.000 Fahrzeuge und 5.000 eigene Fahrer ein, die künftig mit der IVU.suite optimal verplant werden.
Quelle: IVU Traffic Technologies AG

eos.uptrade auf dem 12. Deutschen Nahverkehrstag in Koblenz

Vom 24. bis 26. April 2018 treffen sich rund 800 Fachleute zum 12. Deutschen Nahverkehrstag in Koblenz. Inmitten von Fachvorträgen und Diskussionsrunden präsentiert sich eos.uptrade in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem Stand auf der Fachmesse.
Schauen Sie gern am Stand A4 vorbei und informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Ticketing und Mobilitätslösungen. Am 26.04.18 um 10:10 Uhr wird Michael Gross, Geschäftsführer von eos.uptrade, im Saal 4 über "Digitalisierung und Vernetzung im ÖPNV – Veränderte Anforderungen im Ticketing?" berichten. In seinem Vortrag nimmt er die Auswirkung der Digitalisierung und Vernetzung auf die Vertriebsstrategie unter die Lupe und erläutert dahingehend die Konsequenzen für den digitalen Vertrieb bei Verkehrsunternehmen.
Wir freuen uns auf Sie!

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Michael Odenwald neuer Aufsichtsratschef der DB

Der frühere Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium,

Michael Odenwald

, ist neuer

Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn

. Das Gremium wählte den 60-Jährigen bei einer Sondersitzung zum Nachfolger von Utz-Hellmuth Felcht, wie die Deutsche Bahn heute mitteilte. Die Personalie war nach Angaben aus Regierungskreisen bereits im Zuge der Koalitionsverhandlungen geklärt worden.
Odenwald hatte in den vergangenen Jahren als Vertreter des Verkehrsministeriums eine wichtige Funktion im Aufsichtsrat der Bahn. Der Jurist gilt als ausgewiesener Bahn-Experte, der seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen im Verkehrsministerium und in der Fraktion der Union mit dem Schienenverkehr befasst war.
Quelle: Handelsblatt

Testbetrieb mit einem autonomen Shuttle auf Frankfurter Hochschul-Campus

Continental, die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) und die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS)

starten heute einen dreitägigen,

autonomen Testbetrieb auf dem Frankfurter Hochschul-Gelände

. Mit dem fahrerlosen CUbE (Continental Urban Mobility Experience) von Continental können die Studierenden, begleitet von einem ausgebildeten Testingenieur, bequem über den Campus fahren, ohne den Weg zwischen den Gebäuden zu Fuß zurücklegen zu müssen. Ziel des Testbetriebs ist es, praktische Erfahrung zu sammeln im Betrieb fahrerloser Fahrzeuge im Austausch zwischen Continental als Technologieentwickler, EasyMile als Mobilitätslösungsintegrator und der VGF als möglichem, künftigem Betreiber solcher Mobilitätssysteme. Dabei werden Anforderungen an die fahrerlose Mobilität und die zugehörigen Nutzungsmodelle gemeinsam und realitätsnah untersucht. Der Campus der Frankfurt UAS bietet dafür passende Bedingungen. Das Besondere hierbei ist, dass die Studierenden, Mitarbeitenden und Gäste der Frankfurt UAS den CUbE als Shuttle in der Testphase beliebig oft nutzen können. Anschließend werden die Fahrgäste gebeten, an einer kurzen Befragung zur Fahrt teilzunehmen.
Quelle: Continental

Fahrgastzahlen im Frankfurter Nahverkehr steigen weiter

Die Nachfrage im

Frankfurter Nahverkehr

steigt weiter an. Insgesamt 232,7 Millionen Mal haben die Kundinnen und Kunden im Jahr 2017 die städtischen U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse genutzt. Das sind

2,5 Millionen mehr als im Vorjahr

. Vor zehn Jahren, im Jahr 2008, lag dieser Wert noch bei 190,9 Millionen – seitdem ist die Zahl der Fahrten um 41,8 Millionen, das sind fast 22 Prozent, gestiegen.
Der Anstieg der Fahrgastzahlen in Frankfurt am Main liegt mit gut 1,0 Prozent in etwa im Bundestrend. Das Statistische Bundesamt und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) melden zwischen 1,1 und 1,4 Prozent mehr Fahrgäste für den öffentlichen Personenverkehr in Deutschland. Nicht berücksichtigt sind in den Frankfurter Zahlen die Nutzerinnen und Nutzer der Regionalbahnlinien und insbesondere der S-Bahnen, die im Frankfurter Nahverkehrsnetz eine wichtige Rolle spielen. Erfahrungsgemäß werden sie für weitere rund 30 Prozent der Fahrten innerhalb des Stadtgebietes genutzt – rechnet man diese hinzu, sind in Frankfurt am Main im vergangenen Jahr über 300 Millionen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgeführt worden.
Quelle: traffiQ

„Blaue“ Automaten für Nahverkehrstickets in Westfalen-Lippe

Im Auftrage von

Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)

wird

DB Vertrieb

ab Juni 2018 im ersten Schritt 93 Verkaufsstellen in und an Bahnhöfen sowie 122 Fahrscheinautomaten, 111 Fahrscheinentwerter, ein AboCenter und drei Kundenhotlines

im neuen Design des WestfalenTarifs

betreiben. Der NWL sichert sich gleichzeitig einen direkten Einfluss auf den Vertrieb von Nahverkehrstickets im SPNV in Westfalen-Lippe. Weitere folgen im Zuge der Vertragslaufzeit bis Dez. 2025.
Die wesentlichen Veränderungen: Mit dem neuen Partner wird es eine deutlich höhere Kundenorientierung geben. Die Beratung der Fahrgäste zum Nahverkehrs-Tarif, die Wahl der richtigen Tickets für Reisen und Abos rücken deutlicher in den Fokus. Die neuen Fahrausweisautomaten werden Fahrplanauskünfte in Echtzeit bereitstellen.  
Quelle: Nahverkehr Westfalen-Lippe