Anlässlich der diesjährigen IT-Trans wurde auch der Future Mobility Award 2026 verliehen. Gewinner der Auszeichnung ist das Münchener Start-up Futurail. Die NahverkehrsPraxis sprach dazu mit Filipa Menezes, Founders Associate bei Futurail, und Maximilian Schöffer, Co-Founder und CCO des Unternehmens.
NahverkehrsPraxis: Können Sie uns ein wenig über Futurail, das Team und die Idee erzählen, mit der Sie gewonnen haben?
Maximilian Schöffer: Wir kommen ursprünglich aus der Autonomous-DrivingIndustrie und bringen jahrzehntelange Erfahrung im autonomen Fahren für Straßenfahrzeuge mit. Mein Mitgründer Alex Haag hat das Tesla-Autopilot-Team im Silicon Valley geleitet und anschließend bei Audi das Robotaxi-Team auf über 300 Mitarbeiter aufgebaut. Dabei stellte sich ihm die Frage: Warum gibt es eigentlich noch keine autonomen Schienenfahrzeuge? Gespräche mit Marktakteuren zeigten schnell ein bekanntes Muster aus der frühen Autoindustrie: viele Forschungsprojekte, aber kein Unternehmen mit Fokus auf ein marktreifes Produkt. Zusammen mit Patrick Dendorfer haben wir daher Futurail gegründet. Wir entwickeln den zentralen Software-Stack für Objekterkennung und präzise Lokalisierung – das entscheidende fehlende Puzzlestück für autonomen Zugbetrieb. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen, dass Europa diesen technologischen Wandel nicht verpasst, sondern aktiv mitgestaltet. Deshalb bauen wir unser Unternehmen bewusst aus München und Straßburg heraus auf – mit dem klaren Ziel, aus Europa heraus der globale Champion für autonome Zugsysteme zu werden – und an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen.
NahverkehrsPraxis: Mit Filipa Menezes haben Sie sich vor anderthalb Jahren eine Founders Associate an Bord geholt, die ursprünglich nicht aus der Rail-Industrie kommt. Frau Menezes, wie war Ihr Start im Unternehmen?
Filipa Menezes: Der war natürlich inhaltlich herausfordernd, aber gleichzeitig sehr lehrreich. Ich bin kurz vor unserer Seed-Finanzierungsrunde eingestiegen, die ich dann maßgeblich mitgeleitet und begleitet habe. Besonders spannend fand und finde ich die unterschiedlichen Perspektiven der drei Gründer – und dass ich diese Vielfalt nun aktiv ergänzen und mitgestalten kann.
Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der NahverkehrsPraxis: 04/2026.









