Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) geht den nächsten großen Schritt in ihrer Entwicklung und hat am 1. April 2026 ihren neuen Standort in Hürth bezogen. Damit vergrößert sich das Verkehrsunternehmen im Vergleich zum bisherigen Objekt in Hürth um ein Vielfaches. Das neue Gelände bringt den öffentlichen Nahverkehr und die Leistungen der RVK auf eine völlig neue Stufe.
Viel Platz und neue Möglichkeiten
Das gesamte Areal erstreckt sich über 29.000 Quadratmeter und bietet damit nicht nur genügend Büroräumlichkeiten zur Koordination des Betriebs. Die Parkfläche auf dem Gelände bietet Platz für bis zu 120 Busse. Der neue Standort bietet aber nicht nur ausreichend Platz, sondern erweitert das Handlungsfeld der RVK auf vielen Ebenen, hin zu einem Mobilitätshub in der Region, um den Anforderungen an einen zukunftsweisenden und modernen ÖPNV gerecht zu werden.
In der aktuellen Umbauphase werden Werkstattplätze errichtet, um Busse bereits vor Ort warten und Reparaturarbeiten zu übernehmen. Die Werkstatt wird eine geplante Fläche von 1.000 Quadratmetern haben und auf die Betreuung aller Antriebsformen ausgerichtet sein, die bei der RVK genutzt werden. Dazu gehören Wasserstoff und batterieelektrische Busse. Eine Waschstraße, die obligatorisch Teil einer jeden RVK-Niederlassung ist, wird ebenfalls integriert. Um die klimaneutrale Strategie der RVK mit dem Ziel Null Emission auch in Hürth zu verfolgen, wird nach und nach die Ladeinfrastruktur zur elektrischen Versorgung von Bussen errichtet.
Darüber hinaus wird auch die personenbesetzte Leitstelle und die Betriebsplanung der RVK nach Hürth umsiedeln, um von dort den Betrieb aller ca. 650 Busse, die täglich für die RVK und ihre Fahrgäste auf der Straße unterwegs sind, zu koordinieren. Bis der Standort in Hürth vollumfänglich diese Vorzüge bietet, wird allerdings noch etwas Zeit verstreichen. Am 1. April zieht zunächst das Personal der Niederlassung in provisorische Büros ein. Die Fertigstellung der neuen Büros ist für Herbst 2026 eingeplant. Im kommenden Jahr starten dann die Hallenarbeiten.
Große Entwicklung – nicht nur für Hürth
Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK):
„Wir freuen uns riesig, dass wir mit dem neuen Standort in Hürth einen so großen Schritt für die Mobilität machen. Kapazität, Infrastruktur, moderne Büros, eine ganzheitliche Werkstatt, die Leitstelle und das alles an einem Ort – das stärkt den ÖPNV auf ganz hohem Niveau. In dem Zuge bedanken wir uns sehr bei der Stadt Hürth, die uns bei der Suche nach diesem neuen Standort unterstützt hat. Dieses Ergebnis ist für alle ein Gewinn“.
Kreisdirektorin Svenja Udelhoven, Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK):
„Der neue Standort in Hürth ist ein großer Gewinn für die Mobilität in der Region. Besonders die Förderung und Unterstützung von alternativen Antrieben an diesem Standort ist ein weiteres klares Zeichen dafür, dass die RVK ihre Infrastruktur weiter zum Ziel Null Emission optimiert. Von diesen Maßnahmen profitieren alle, aber vor allem die Fahrgäste, die einen guten ÖPNV mit entsprechender Infrastruktur brauchen“.
Mit dem Umzug an den neuen Standort lässt die RVK die Zeit im Objekt in der Bonnstraße zurück. Insgesamt sind in Hürth mehr als 130 Mitarbeitende der RVK im Einsatz.









