Sächsische Landesverkehrsgesellschaft soll kommen

Eines der Hauptziele des

sächsischen Verkehrsministers Martin Dulig

ist ein

moderner, bürgernaher und preiswerter öffentlicher Nahverkehr

– deshalb fordert er eine

Landesverkehrsgesellschaft

. Einer der in diesem Zusammenhang am häufigsten durch die sächsischen Bürgerinnen und Bürger vorgetragene Kritikpunkt in Sachen ÖPNV ist die Aufteilung des Freistaates in fünf Zweckverbände. „Dies ist nicht mehr zeitgemäß und ein großes Ärgernis für die Fahrgäste. Ich wollte einen regulären Termin mit den Zweckverbänden und Landräten nutzen, um mit den Landräten erste Ideen und Vorstellungen zur Gründung einer Landesverkehrsgesellschaft zu besprechen. Ich möchte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger keine Zeit verlieren und bedauere, dass es zu einem für heute geplanten Treffen mit den Landräten nicht gekommen ist“, so Dulig.
Ein zukunftsfähiger ÖPNV ist in Sachsen nur möglich, wenn lokale Egoismen überwunden werden und der Freistaat die Verantwortung wieder selbst übernimmt. Dazu sollen die Zuständigkeiten in eine Landesverkehrsgesellschaft überführt werden. Sie soll für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), das überregionale Busnetz mit landesweiter Bedeutung, die Umsetzung des Sachsentarifs als Dachtarif und die Verwaltung der Mittel für das landesweite Bildungsticket zuständig sein. Dazu werden die Regionalisierungsmittel künftig zweckgebunden direkt an die Landesverkehrsgesellschaft übertragen. Regionale Verantwortung und Ausrichtung sollen dabei bestehen bleiben.
Quelle: sachsen.de, Medienservice

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