Der Mangel an Fachkräften stellt Verkehrsunternehmen vor große Herausforderungen. Gut, dass geeignete IT-Lösungen helfen können, diese Lücke zu schließen. Wie die passende Unterstützung aussehen kann, zeigt INIT bei der IT-Trans in Karlsruhe.
Im Zentrum dieser Lösungen steht die Abkehr von der Voraussetzung, dass Mitarbeiter über langjähriges Betriebs- und Erfahrungswissen verfügen müssen, um ihre anspruchsvolle Tätigkeit auszuführen. Stattdessen setzt der Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketingsystemen darauf, (neuen) Mitarbeitern genau die Unterstützung und die situationsspezifischen Informationen zur Verfügung zu stellen, die diese benötigen, um Entscheidungen schnell und sicher treffen zu können. Darüber hinaus entlasten die Lösungen das knappe Personal durch Automatisierung von Routinetätigkeiten und Prozessen.
Neue Fahrer gewinnen und halten
Neues Fahrpersonal zu gewinnen und zu halten wird immer schwieriger. Wesentlich dafür sind attraktive Arbeitsbedingungen. Neu gedachte Dienstplanungskonzepte, die den Mitarbeitern erweiterte Einflussmöglichkeiten auf ihre Einsatzzeiten bieten, sorgen für höhere Zufriedenheit. Die Motivation steigt, Fluktuation und Krankenstand sinken. Im Personaldispositionssystem Mobile-Perdis geben Fahrer ihre gewünschten Dienstlage über PC oder Smartphone ein. Die Schichten werden entsprechend dem Regelwerk des Unternehmens vergeben, wobei das System für eine hohe und gerechte Wunscherfüllungsquote sorgt. Dabei werden sowohl betriebliche als auch gesetzliche Vorgaben eingehalten. Über einen Dienstpool lassen sich darüber hinaus auch kurzfristige Wünsche erfüllen oder eigenständig tauschen.
Schneller fit für den Fahrerarbeitsplatz
Verkehrsunternehmen müssen zunehmend auch unerfahrenes Fahrpersonal einsetzen. Bordrechner des Anbieters helfen Anfängern dabei, schneller fit für den neuen Job und flexibel einsetzbar zu werden. Intuitive Bedienkonzepte, ähnlich wie bei Smartphones, verkürzen die Einarbeitungszeit deutlich. Zur Reduzierung von Sprachbarrieren steht die Bedienoberfläche mehrsprachig zur Verfügung.
Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der NahverkehrsPraxis: 01-02/2026.









