Zukunft des öffentlichen Verkehrs: Darauf kommt es an

Mit der Mobility Move findet vom 10. bis 12. März 2026 in Berlin Deutschlands größte Konferenz und Fachmesse für straßengebundene öffentliche Mobilität statt – ein zentraler Branchentreffpunkt. Als neuer Medienpartner hat die NahverkehrsPraxis mit Martin Schmitz, Geschäftsführer Technik Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), über die Veranstaltung sowie aktuelle Herausforderungen im öffentlichen Verkehr gesprochen.

NahverkehrsPraxis: Die Mobility Move steht vor der Tür und bietet wieder ein breites Programm. Worauf freuen Sie sich besonders?

Martin Schmitz: Die Veranstaltung vereint Themen wie Elektromobilität, Digitalisierung, Autonomes Fahren und KI sowie digitales Ticketing unter einem Dach. Diese Vielfalt bei gleichzeitiger inhaltlicher Tiefe ist einzigartig. Für mich persönlich ist neben dem fachlichen Austausch auch die Vernetzung zwischen Verkehrsbetrieben, Industrie und Politik wichtig. Dieses Jahr fallen die Konferenz und die Vergaben zur Beschaffung im Rahmen der Bundes-Förderung für rund 1.900 Busse zudem so zusammen, dass die Mobility Move der perfekte Ort für einen Erfahrungsaustausch zur effizienten Fördermittelnutzung ist. Auf Wunsch der Teilnehmenden haben wir das Programm gestreckt und beginnen mit ersten Inhalten bereits einen Tag früher als bisher. Wir freuen uns auch auf den Besuch des Bundesverkehrsministers, um ihm die Innovationskraft der Verkehrsbranche zeigen zu können.

NahverkehrsPraxis: Sie widmen dieses Jahr auch den Themen Digitalisierung und KI ein eigenes Forum. Damit verschiebt sich der Fokus vom Fahrzeug hin zum Gesamtsystem. Sehen Sie darin den entscheidenden Hebel, um Elektromobilität und perspektivisch autonome Flotten wirtschaftlich tragfähig zu machen?

Martin Schmitz: Absolut! Jeden Baustein, der die Elektromobilität in Gänze wirtschaftlicher machen kann, wollen wir nutzen. Beispiele dafür sind der Umgang mit dynamischen Stromtarifen oder energieoptimierte Umlaufplanungen. Künstliche Intelligenz kann uns helfen, ungenutzte Potentiale zu heben und effizienter zu werden. Um Elektromobilität im Flotteneinsatz sinnvoll und wirtschaftlich zu betreiben, sind digitales Lade- sowie Betriebshofmanagement und digitale Einsatzplanung notwendig. Kombiniert man dies noch mit einem smarten Wartungskonzept, erhöht das die Komplexität, die nur über smarte Software-Konzepte optimierbar ist.

Das gesamte Interview finden Sie in der neuen Ausgabe der NahverkehrsPraxis: 03/2026.

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