Der Verkauf von RMV-Fahrkarten am Automaten sowie der Betrieb der Vertriebsstellen bleiben in bewährten Händen. Die Transdev Vertrieb GmbH wird den Betrieb der Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen und die DB Vertrieb GmbH den Verkauf an den Vertriebsstellen weiterführen. In europaweiten Ausschreibungsverfahren für den Zeitraum 2028 bis 2031 setzten sich die beiden Unternehmen durch.
„Mit der Fortführung des Vertriebs durch Transdev und DB stellen wir in bewegten Zeiten Kontinuität sicher“, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Während weiterhin an mehr als vierzig Bahnhöfen im RMV-Gebiet persönlicher Verkauf und Beratung in den RMV-MobilitätsInfos und RMV-Agenturen möglich ist, tragen wir bei der Anzahl der Automaten und der Zahlungsart dem Trend hin zum Kauf per Smartphone Rechnung.“
Auch die Einführung des Deutschland-Tickets führte bereits 2023 zu erheblich weniger Fahrkartenkäufen am Automaten. Als rein digitales Abo-Ticket wird das Deutschland-Ticket nicht am Automaten, sondern per App/Webshop oder im personenbedienten Verkauf vertrieben. Die Anzahl der Automaten an den heutigen Standorten wird deshalb von rund 650 auf rund 600 angepasst.
Je Bahnhof steht den Fahrgästen wie bislang mindestens ein Automat zur Verfügung. Neu ist entsprechend der geänderten Nutzungsgewohnheiten, dass rund 190 der 600 Automaten ausschließlich mit Kartenzahlung funktionieren. Bezahlt werden kann mit allen üblichen Giro- und Kreditkarten – an 80 Bahnhöfen mit niedriger Fahrgastnachfrage dann exklusiv. Damit wird der kosten- und personalintensive Aufwand für die Versorgung mit Wechselgeld sowie das Risiko von Sprengungen minimiert.









