In Europa ist VinFast noch relativ unbekannt, auf vietnamesischen Straßen ist die Marke jedoch schon seit Langem ein vertrauter Anblick. Nun nimmt der Hersteller von Elektrobussen den europäischen Markt ins Visier – mit einem klaren Fokus auf Deutschland, Österreich, die Schweiz und die Benelux-Länder. Patrick Oosterveld, Vertriebsleiter eBus bei VinFast Europe, erläutert die Markteintrittsstrategie.
NahverkehrsPraxis: VinFast ist in Europa relativ unbekannt. In Vietnam hingegen sind die Fahrzeuge allgegenwärtig. Wie ehrgeizig sind Ihre Pläne für Europa?
Patrick Oosterveld: Wir haben einen klaren Plan für den Markteintritt in Europa. Zunächst konzentrieren wir uns auf die niederländischsprachigen Länder, nämlich die Niederlande und Belgien, sowie auf die deutschsprachigen Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz. Von dort aus wollen wir unser Geschäftin Europa sukzessive ausbauen. VinFast ist ein vietnamesischer Hersteller von Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen wurde 2017 gegründet und gehört zur Vingroup, einem der größten privaten Unternehmen Vietnams. Da wir noch keine europäischen Referenzen haben, konzentrieren wir uns zunächst auf öffentliche und private Betreiber in Deutschland und den Niederlanden. Sobald wir unsere ersten Fahrzeuge erfolgreich im Einsatz haben, wollen wir auch in südeuropäischen Märkten wie Italien, Spanien, Portugal und Frankreich aktiv werden und parallel dazu osteuropäische Länder wie Polen und die baltischen Staaten ansprechen.
Den gesamten Beitrag finden Sie in der neuen Ausgabe der NahverkehrsPraxis: 05-06/2026.









