Bahnverbände fordern starkes finanzielles Regierungs-Bekenntnis für die Schiene

Zum Start der Beratungen zum Bundeshaushalt 2023 fordern der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. und die Allianz pro Schiene ein deutlich stärkeres finanzielles Bekenntnis von der Regierung für die Schiene. „Die aktuelle Investitionslinie bleibt deutlich hinter den Erwartungen und den Notwendigkeiten des Sektors zurück. Wer Klimaschutz will, muss mehr in grüne Mobilität investieren. Jetzt.“, kommentierte VDB-Präsident Andre Rodenbeck. Laut Regierungsentwurf sollen die Investitionen in das Bahnnetz 2023 nur punktuell leicht steigen. „Dass im kommenden Jahr zusätzlich 500 Millionen Euro für die Schiene bereitgestellt werden sollen, ist ein sehr positives Signal“, sagt der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege. „Allerdings reicht das geplante Budget bei weitem nicht aus, der Rückstau bei Investitionen in die Schieneninfrastruktur ist einfach zu groß – dazu kommen die Baupreissteigerungen.“
Die Verbände fordern eine deutlich konsequentere Umsetzung der im Koalitionsvertrag 2021 gesetzten Ziele. Die Verdopplung der Fahrgastzahlen im Personenverkehr, die Steigerung des Schienenanteils im Güterverkehr auf 25 Prozent sowie die Elektrifizierung von 75 Prozent des deutschen Netzes bis 2030 würden auch die dafür erforderlichen Mittel voraussetzen. Alleine für Aus- und Neubauprojekte brauche es rasch einen Finanzierungshochlauf auf mindestens 3 Milliarden Euro.
Ein weiterer wichtiger Baustein sei die Digitalisierung der Infrastruktur – in den Hochleistungskorridoren ebenso wie in der Fläche Um das deutsche Schienennetz bis 2035 lückenlos mit digitaler Leit- und Sicherungstechnik auszustatten und so die Kapazität und Zuverlässigkeit des Zugverkehrs signifikant zu erhöhen, müssten jährlich mindestens 2 Milliarden Euro ausschließlich für das Modernisierungsprogramms Digitale Schiene Deutschland investiert werden. „Wenn das Angebot stimmt, werden die Fahrgäste folgen. Die Schiene kann und muss Menschen mit Komfort, Pünktlichkeit und nahtlosen Verbindungen begeistern“, so Rodenbeck.
Auch die Regionalisierungsmittel, aus denen sich der Schienenpersonennahverkehr finanziert, müssten noch dieses Jahr deutlich steigen, so die Verbände. Das sei die Grundvoraussetzung für attraktiveren und leistungsstärkeren ÖPNV, um beste Mobilitätslösungen zu ermöglichen und urbanen Verkehr neu zu denken. „Die Bundesregierung muss zusätzliche Mittel für den Schienenverkehr in Milliardenhöhe mobilisieren, sonst können wir weder die Klimaziele erreichen noch die stark wachsende Nachfrage befriedigen“, sagte Flege.
Emissionsfreie Mobilität dürfe nicht weiter auf das Wartegleis gestellt werden, so VDB und Allianz pro Schiene. Die bahnpolitischen Kernvorhaben des Koalitionsvertrags wie der Deutschlandtakt, die Elektrifizierung, die Digitalisierung und die Beschleunigung von Aus- und Neubau müssen mit belastbaren Finanzierungsperspektiven ausgestattet werden. 

Quelle: Allianz pro Schiene, Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB)

VDB fordert rasche Maßnahmen gegen die Energiekrise

Zum Sondertreffen der Energieminister der Europäischen Union am 9. September forderte der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V. praxisnahe und schnelle Maßnahmen, um der Energiekrise rasch entgegenzuwirken.
Die Energieministerinnen und -minister der EU-Länder haben sich dann am 9.9. grundsätzlich für eine Deckelung übermäßiger Gewinne von Stromerzeugern in der aktuellen Energiekrise ausgesprochen. Bei ihrem Treffen in Brüssel vereinbarten sie, dass die EU-Kommission diese Idee weiterverfolgen und ihnen bis Mitte September konkrete Vorschläge vorlegen soll.
Die Kommission hatte den 27 Mitgliedstaaten eine Gewinndeckelung für Stromerzeuger als eine von mehreren kurzfristigen Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise vorgeschlagen. Hintergrund ist, dass billig produzierende Stromerzeuger etwa im Bereich der erneuerbaren Energien hohe Gewinne einfahren, weil auf dem europäischen Strommarkt das sogenannte Merit-Order-Prinzip gilt: Der Preis wird durch das am teuersten produzierende Kraftwerk bestimmt, derzeit also durch Gaskraftwerke.
Dem Kommissionsvorschlag zufolge sollen diese Sondergewinne umgeleitet werden, um Haushalte und Betriebe zu unterstützen.

Quelle: Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB), zeit.online

InnoTrans 2022 in Berlin

Die Ausstellungsfläche der InnoTrans vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin ist (Stand 9. Juni 2022) zu 95 % ausgebucht. Die Fachbesucher erleben über 100 Fahrzeuge auf dem Gleis- und Freigelände. Darunter sind viele Innovationen und Weltneuheiten.

Die 13. Ausgabe der Weltleitmesse für Verkehrstechnik floriert 2022: Die InnoTrans belegt das gesamte Gelände der Messe Berlin inklusive der neuen Messehalle hub27. Komplett ausgebucht ist das Gleis- und Freigelände mit 3.500 laufenden Schienenmetern. In den 42 Messehallen präsentieren über 2.770 Aussteller aus 56 Ländern ihre neuen Produkte. Rund 250 Weltpremieren sind dabei, die Fachbesucher während der Fachmesse auf dem Berliner Messegelände begutachten können.

Conference Corner: Erste Hyperloop Conference weltweit

Auf der Messe findet zum ersten Mal die Hyperloop Conference am Freitag, 23. September 2022, in Halle 15.2 statt. Sie ist die erste internationale Konferenz zum Thema Hochgeschwindigkeitsverkehr weltweit. Auf der Agenda der Hyperloop Conference stehen vielfältige Formate mit spannenden Themen rund um den Ultra-High-Speed Transport von morgen. Es gibt Keynotes, Panel Diskussionen, Masterclasses und eine HYPERLOOP SAFARI.

Mehr über die InnoTrans und die dort vorgestellten Neuheiten lesen Sie in der aktuellen Nahverkehrs-praxis 9/10-2022 im großen InnoTrans Special.

Studie: Weltweite Bahnindustrie wächst trotz multipler Krisen

Das Marktvolumen der weltweiten Bahnindustrie liegt laut Studie der SCI Verkehr GmbH derzeit bei rund 190 Milliarden Euro. Gestörte Lieferketten und Zurückhaltung in Folge der Covid-19 Pandemie haben die Industrie zuletzt gebremst. Bis 2026 erwartet SCI Verkehr ein Wachstum des weltweiten Marktes für Bahntechnik um 4,3% jährlich (inklusive Inflation) auf 236 Milliarden Euro – auch bereinigt um die hohe Inflation wächst der Markt noch um 1,4% pro Jahr. Der Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022 stellt eine Zäsur dar. Bestehende Partnerschaften wurden über Nacht zerstört, neue Allianzen entstehen – die Welt sortiert sich in den kommenden Jahren neu.
Russland, drittgrößter Bahnindustriemarkt der Welt, ist in Folge seines Angriffskrieges gegen die Ukraine vom Westen mit harten Sanktionen belegt worden, westliche Unternehmen haben sich größtenteils aus dem Markt zurückgezogen und bestehende Projekte auf Eis gelegt. Die Industrieländer in Europa und Nordamerika kämpfen mit hohen Energie- und Verbraucherpreisen sowie nachhaltig gestörten Lieferketten. Die Bahnindustrie ist hiervon aufgrund der hohen Energieabhängigkeit bei Stahl und Aluminium besonders betroffen. In Europa droht zudem eine ausgedehnte Energie- und Wirtschaftskrise, sollte noch weniger oder kein russisches Gas mehr geliefert werden. Der schwelende Konflikt um Taiwan birgt zusätzliches Potenzial für weltweite Verwerfungen.
Auch die Folgen der Covid-19 Pandemie sind noch nicht überwunden. China, mit Abstand bedeutendster Bahnindustriemarkt, kämpft mit einer Null Covid Strategie und harten Lockdowns gegen immer neue Ausbrüche der Krankheit. In der Folge stehen nicht nur die Züge in Millionenstädten und im nationalen Güterverkehr still, auch Produktion und Lieferketten für wichtige Produkte werden gestört – mit weltweiten Auswirkungen.
Das Marktvolumen für Bahninfrastruktur beträgt aktuell 46 Milliarden Euro. Das entspricht etwa einem Viertel des gesamten Bahnindustriemarktes. Die Preise, insbesondere für Stahl aber auch Beton, sind bedingt durch die Covid-19 Krise und den Krieg in der Ukraine zuletzt stark gestiegen. Diese Entwicklung stellt die Netzbetreiber weltweit vor Herausforderungen: Mit den zur Verfügung stehenden Budgets können geplante Projekte und Instandsetzungen nicht mehr vollständig realisiert werden – Projekte müssen zurückgestellt oder neu skaliert werden. Damit kommt auch der Digitalisierung des Netzes zur Schaffung zusätzlicher Kapazitäten auf der Schiene für die notwendige Verkehrswende eine noch größere Bedeutung zu.
Das derzeitige Marktvolumen im Segment Rolling Stock beträgt 123 Milliarden Euro und wächst bis 2026 inklusive Inflation mit einem CAGR von 5,1%. Gemessen an der Stückzahl prognostiziert SCI Verkehr ein Wachstum von 2,9% jährlich im OEM Markt in den kommenden 5 Jahren.
Insbesondere im Schienengüterverkehr sind neue Assets gefragt. Moderne Güterwagen steigern die Produktivität, leistungsstarke E-Loks erfüllen die gestiegenen betrieblichen Anforderungen. Shunting-Lokomotiven werden zunehmend auf emissionsfreie Lösungen umgestellt. Die Entwicklung für Alternativen zu leistungsstarken Dieselstreckenloks läuft zwar auf Hochtouren aber bis erste Lösungen die Marktreife erreichen werden in einigen Märkten, wie den USA, zunächst jedoch weiterhin Dieselloks gekauft. Bis 2026 prognostiziert SCI Verkehr ein deutliches Wachstum im OEM Markt für Schienengüterverkehrs-Assets mit einem CAGR von über 8%.

Quelle: SCI Verkehr GmbH, Marktstudie „Worldwide Market for Railway Industries 2022“

Bus Display: Busse auf der InnoTrans

Busse in Betrieb zeigt die InnoTrans auf dem „Bus Display“ im Sommergarten, dem Herzstück des Messegeländes. Auf der 500 Meter langen Testfahrstrecke präsentieren Aussteller ihre neuesten Busse mit alternativen Antrieben und der dazugehörigen Ladeinfrastruktur. 12 Busse sind momentan angemeldet und werden im laufenden Betrieb vorgeführt. Inhaltlich abgerundet wird das Thema vom Deutschen Verkehrsforum. Am Donnerstag, 22. September 2022, findet um 14:00 Uhr das International Bus Forum statt unter dem Motto „Mobility as a Bürgerservice – nachhaltig, smart und überall verfügbar“ im hub27.

Das Neueste zum Thema Elektrobusse lesen Sie in der aktuellen September/Oktober-Ausgabe der Nahverkehrs-praxis, in der über die Ergebnisse der Messe ElekBu in Artikeln und Interviews berichtet wird und im „Special Elektromobilität“ der Juliausgabe 2022.

Tag der Schiene

Der erste bundesweite „Tag der Schiene“ nimmt Konturen an. Die Allianz pro Schiene hat einen Veranstaltungskalender mit ersten Vor-Ort-Aktionen in mehreren Bundesländern veröffentlicht. Geboten werden etwa Bahnhofsfeste, High-Tech-Innovationen, Eisenbahnromantik oder Arbeitsplatzinfos. „Die Bahnwelt feiert. Kultur, Spaß, der Blick hinter die Kulissen, all die faszinierenden Seiten der Eisenbahn werden am 16. und 17. September erlebbar sein“, so der Geschäftsführer des gemeinnützigen Verkehrsbündnisses, Dirk Flege.
Es wird in Saarbrücken ein großes Bürgerfest am Hauptbahnhof geben. Veranstalter ist das saarländische Mobilitäts- und Klimaschutzministerium. Im brandenburgischen Wustermark führt das Eisenbahnbundesamt der interessierten Öffentlichkeit auf dem Gelände des Bahntechnologie Campus Havelland einen Mini-Helikopter zur Kontrolle von Gefahrgutzügen vor. Die Bielefelder Eisenbahnfreunde laden passend zum Hamburger Hafengeburtstag zur Dampfzug-Sonderfahrt von Bielefeld in die Elbmetropole ein, und in Cottbus informiert die Deutsche Bahn über das geplante ICE-Werk und die dort entstehenden Arbeits- und Ausbildungsplätze.
„Über 60 Veranstaltungen in ganz Deutschland sind bereits in unserem Veranstaltungskalender eingetragen. Für den Tag der Schiene rechnen wir mit einer dreistelligen Zahl an Events“, sagt die „Tag der Schiene“-Projektleiterin bei der Allianz pro Schiene, Birgit Biedemann.
Der „Tag der Schiene“ am 16./17. September 2022 ist Teil der „Europäischen Mobilitätswoche“ (16. bis 22. September) und soll fortan jährlich begangen werden. Initiatoren sind das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und die Bahnbranche. Koordiniert werden die „Festtage der Schiene“ von der Allianz pro Schiene.

Quelle: Allianz pro Schiene e.V.

Intelligente Stromabnehmer erhöhen die Verfügbarkeit von Fahrzeugflotten und Infrastruktur

Mit einem nachrüstbaren Messsystem, das Zustandsdaten über Stromabnehmer und Oberleitung generiert, präsentiert Schunk auf der InnoTrans seine digitale Innovation. Mittels Sensorik kann Schunk OnTrack Monitoring Unregelmäßigkeiten erfassen, bevor diese zu Beschädigungen führen. Der Vorteil: weniger ungeplante Reparaturen und deutliche Zeit- und Kostenersparnisse – sowohl für Verkehrs- als auch Infrastrukturbetreiber. Kunden haben die Auswahl aus unterschiedlichen Parametern, die im laufenden Betrieb analysiert werden: vom Zustand der Schleifleisten bis zu Beschädigungen an der Oberleitung. Die Daten werden in eine Cloud übertragen und für den Anwender aufbereitet. Damit bilden sie die Grundlage für eine vorausschauende Instandhaltung und erhöhte Verfügbarkeit von Fahrzeugflotten und Infrastruktur.

Erfahren Sie mehr über Schunk OnTrack Monitoring auf der InnoTrans, Halle 9, Stand 345


FELA auf der InnoTrans 2022: Individuelle Lösungen für ÖV, Logistik und Transport

Um die Mobilitätstrends von morgen dreht sich alles an der InnoTrans 2022 vom 20. – 23. September in Berlin.

An unserem Messestand präsentieren wir als Premiere unseren brandneuen digitalen Audioverstärker zusammen mit unserem PAN-System. Stolz sind wir ebenso auf den modernen TFT-Stretch-Monitor zur Informationsanzeige in Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs. Erfahren Sie zudem mehr über die FELA Cloud als einheitliche Plattform für Ticketing-, Fahrgastinformation- und Tracking-Lösungen. Ebenso wichtig, unser neuer Ticketautomat, um bargeldloses Ticketing mitzugestalten.

Seit über 50 Jahren unterstützt FELA Verkehrsbetriebe mit individuellen Systemlösungen. Komponenten und Software für Bahn, Bus, Tram und Logistik entwickeln und vernetzen: unsere Kernkompetenz.

Alles aus einer Hand. Swiss Made.

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Premierenfahrt: Siemens und Deutsche Bahn testen Wasserstoffzug

Premierenfahrt im neuen Wasserstoffzug: Dr. Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und Hartmut Höppner, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, starten heute eine erste Fahrt mit dem Wasserstoffzug Mireo Plus H und demonstrieren im Anschluss den Betankungsvorgang mit der mobilen Wasserstofftankstelle im Siemens-Prüfcenter in Wegberg-Wildenrath (NRW). Die Wasserstoff-Technologie soll künftig Dieseltriebzüge im Regionalverkehr ersetzen und somit einen wesentlichen Beitrag zum Dieselausstieg leisten.
Wasserstoffzüge sind eine besonders klimafreundliche Antriebstechnologie, denn mit grünem Wasserstoff fahren sie emissionsfrei – ausgestoßen wird nur Wasserdampf. Siemens Mobility und die Deutsche Bahn haben das Projekt H2goesRail im November 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt. In den vergangenen Monaten fanden neben Betankungs- und Inbetriebnahme-Tests auch umfangreiche Schulungen der Mitarbeitenden statt, die künftig die Anlage bedienen werden.
Der Mireo Plus H für das H2goesRail Projekt hat als Zweiteiler eine Reichweite von bis zu 800 km, ist dank eines Plattformansatzes so leistungsfähig wie elektrische Triebzüge und zeichnet sich durch eine hohe Antriebsleistung von 1,7 MW für bis zu 1,1 m/s² Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h aus.
Ein Schlüsselelement, um Wasserstofftechnologie im Betriebsalltag konkurrenzfähig zum bisher verwendeten Dieselkraftstoff zu machen, ist ein schneller Betankungsvorgang. Die DB hat daher ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem die Betankung eines Wasserstoffzuges erstmalig genauso schnell verläuft, wie die Betankung eines Dieseltriebzugs. Dies ist ein wichtiger Aspekt angesichts der eng getakteten Zugfolgen im Regionalverkehr der DB. Der Wasserstoff wird in Tübingen von DB Energie mit Ökostrom produziert, der direkt aus der Oberleitung kommt.

Quelle: Siemens