U3 Lübecker Straße in Hamburg ist barrierefrei

Mit der

U3-Haltestelle Lübecker Straße

konnte Verkehrssenator Michael Westhagemann heute (26.3.) die

72. Haltestelle des Hamburger U-Bahn-Systems

(insgesamt 92 Haltestellen)

barrierefrei

eröffnen. Nach knapp 16 Monaten Bauzeit und Investitionen in Höhe von rund 4 Millionen Euro verfügt die Haltestelle nun über zwei Aufzüge, erhöhte Bahnsteige zum niveaugleichen Ein- und Ausstieg sowie ein Leitystem für sehbehinderte und blinde Menschen.
Senator Michael Westhagemann: „Wir wollen, dass alle Menschen ohne Hindernisse von A nach B kommen. Der öffentliche Nahverkehr ist hierfür das Rückgrat der Mobilität in Hamburg. Deshalb bauen wir mit Hochdruck die U- und SBahn-Haltestellen barrierefrei aus. Das hat der Senat 2011 beschlossen. Von den 92 Haltestellen ist jetzt schon die 72. barrierefrei zugänglich, sieben weitere folgen noch dieses Jahr. Bei der S-Bahn sind bereits 46 der 68 Bahnhöfe für alle erreichbar, und zwei weitere werden bis Jahresende fertig. Das ist eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann.“
Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn (HOCHBAHN): „Bis zum Jahr 2021 sollen 95 Prozent des U-Bahnsystems barrierefrei sein. Das ist ein europäischer Spitzenwert. Neben den schon in Bau befindlichen Haltestellen folgt in diesem Jahr noch die U3-Haltestelle Landungsbrücken. In den beiden darauffolgenden Jahren wollen wir mit den U1-Haltestellen Jungfernstieg, Steinstraße und Meßberg sowie den U3-Haltestellen Rathaus und Mönckebergstraße die Innenstadt komplett barrierefrei erreichbar machen.“
Im Rahmen des Senatsprogramms für den beschleunigten barrierefreien Ausbau des U-Bahn-Systems wurden bislang rund 200 Millionen Euro investiert.
Quelle: Hamburger Hochbahn AG

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Wieder mehr Fahrgäste bei den Leipziger Verkehrsbetrieben

Mehr als 20 Millionen zusätzliche Fahrgäste beförderten die

Leipziger Verkehrsbetriebe

2018 im Vergleich zum S-Bahn-Start vor fünf Jahren. Der Zuwachs verlief im vergangenen Jahr weniger rasant, gleichwohl zählten die Verkehrsbetriebe

400.000 Fahrgäste mehr als im Vorjahr

. Mit 156,4 Millionen beförderten Fahrgästen lagen die Leipziger Verkehrsbetriebe damit leicht über dem hohen Vorjahreswert.
Quelle: Leipziger Gruppe

ODEG bestellt 23 Triebzüge bei Siemens

Am 25. März haben die

ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die Siemens Mobility GmbH

gemeinsam einen Vertrag über die

Herstellung von 23 Triebzügen

in Berlin unterzeichnet. Mit den 21 sechsteiligen und zwei vierteiligen Siemenszügen vom

Typ Desiro HC

wird die ODEG ab 2022 auf den

Regionalbahnlinien RE1, RE8 und RB17 im Netz Elbe Spree

verkehren.
HC steht für High Capacity und ist das Besondere an dem elektrischen, ein- und doppelstöckigen Triebwagenzug aus der Siemens Produktserie Desiro. Der Desiro HC trägt mit seinem hohen Platzangebot dem erhöhten Fahrgastaufkommen in Ballungsgebieten wie Berlin, Magdeburg, Cottbus und Schwerin Rechnung und bewährt sich bereits im Rhein-Ruhrgebiet. Features wie WLAN, TFT-Monitore, breitere Türen und Einstiege, die sich an unterschiedliche Bahnsteighöhen anpassen, Echtzeit Auslastungsanzeigen außen und innen inklusive der dazugehörigen App, ein Aggressionserkennungssystem, mehr Stellfläche für Fahrräder und Rollstühle, Defibrillatoren im Zug und Ledersitze in der 1. Klasse zeichnen diesen Zug aus. Produziert wird der nunmehr fünfte Flottentyp der ODEG in Krefeld. Diese neue Flotte für die drei Linien, deren Auftragswert sich auf über 300 Millionen Euro beläuft, werden im Wesentlichen durch den ODEG-Gesellschafter NETINERA Deutschland GmbH finanziert.
Quelle: ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

Zufriedenheitsranking beim ÖPNV-Kundenservice

In Deutschland gibt es große Unterschiede bei der

Zufriedenheit mit dem Kundenservice des öffentlichen Nahverkehrs

. Dies geht aus einer

Analyse von über 4.600 Google-Bewertungen

durch das Technologieunternehmen Solvemate hervor. Für die Analyse hat das Unternehmen die

Google-Bewertungen der Kundenzentren der jeweiligen Nahverkehrsanbieter in den 20 größten Städten Deutschlands

analysiert. Erhoben wurde dabei die Anzahl der Servicestellen pro Stadt sowie die Anzahl der Bewertungen und die Bewertungen pro Standort. Stichtag der Analyse war der 20.03.2019.
Zufriedenste Fahrgäste in Wuppertal
Der Kundenservice des Wuppertaler Nahverkehrsanbieters wird demnach am besten bewertet: 4,1 von 5 Sternen vergeben die Nutzer durchschnittlich an die MobiCenter der Stadt. Dahinter folgen die Dresdner Verkehrsbetriebe. Die drei auf Google vertretenen Kundenzentren werden im Schnitt mit 3,8 von 5 Sternen benotet. Mit einer Bewertung von 3,6 Sternen liegen die Servicestellen des Hamburger Verkehrsverbunds auf dem dritten Platz des Zufriedenheitsrankings.
Schlechter Kundenservice in Stuttgart, Essen und Duisburg
In Stuttgart wird der Kundenservice mit 1,8 von 5 möglichen Sternen am schlechtesten bewertet. Damit liegt die baden-württembergische Landeshauptstadt deutlich unter dem Durchschnittswert der Untersuchung von 3,1 Sternen. Die Bewertung bezieht sich nur auf den Kundenservice des SSB. Für die VVS sind keine expliziten Bewertungen vorhanden.
Auf dem vorletzten Rang liegt Essen: Die zwei Kundenzentren der Ruhrbahn werden im Schnitt mit 2,1 Sternen bewertet. Davor platziert sich das DVG-KundenCenter in Duisburg mit 2,2 Sternen.
Erik  Pfannmöller, CEO und Gründer von Solvemate, kommentiert die Ergebnisse: „Der Kundenservice der deutschen ÖPNV-Anbieter ist in einigen Städten durchaus ausbaufähig. Das wird durch die Bewertungen deutlich, die unzufriedene Fahrgäste im Internet veröffentlichen. Um den Kunden die Besuche in den Servicezentren zu ersparen, könnte eine Ausweitung der digital angebotenen Leistungen und des Online-Hilfebereichs sinnvoll. Das steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern entlastet auch die Mitarbeiter.”
Quelle: Solvemate GmbH
Die Ergebnisse der Analyse finden Sie hier.

Verkehrswende soll mindestens 120 Milliarden Euro kosten

Die

Verkehrswende vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität

wird in den nächsten Jahren Milliarden erfordern.

Bis 2030

könnten sich die Kosten bei Bund und Ländern auf

mindestens 120 Milliarden Euro

summieren. Das zeigt der

Entwurf für den Abschlussbericht einer Expertenkommission der Bundesregierung

. Die Kommission soll einen Plan dafür entwickeln, wie die Emissionen im Verkehrssektor binnen elf Jahren fast halbiert werden können.
Die Experten haben Maßnahmen in sechs Feldern bewertet. Dazu gehören Investitionen in die Elektromobilität wie etwa der Aufbau von Ladestationen für Autos und Lastwagen (25 Milliarden Euro), ferner der Ausbau des Nahverkehrs (14,5 Milliarden) und neue Rad- und Fußwege (18 Milliarden).
Bis 2030 müssen die Emissionen um 42 Prozent im Vergleich zu 1990 sinken, um die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen. Dafür ist laut der Kommission auch eine Bepreisung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich notwendig. Dadurch könnten die Spritpreise bis 2023 zwischen 20 und 85 Cent je Liter steigen.
Quelle: Handelsblatt

Neuer Leitfaden für Mobilstationen in NRW

Ein

flächendeckendes Netz von Mobilstationen im Rheinland

– das ist das

erklärte Ziel des Nahverkehr Rheinland (NVR)

. Um

Städte und Gemeinden bei dem Vorhaben zu unterstützen

, hat der Zweckverband durch Gutachter kürzlich

460 mögliche Standorte

identifizieren lassen. Nun bekommen Kommunen weitere konkrete Unterstützung für die Umsetzung durch das

Zukunftsnetz Mobilität NRW

, welches das Projekt gemeinsam mit dem NVR vorantreibt. In Kooperation mit dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat das Beratungs- und Expertennetzwerk einen

neuen Gestaltungsleitfaden für Mobilstationen

erarbeitet, der eine landesweite Einheitlichkeit und damit auch für Ortsfremde den Wiedererkennungswert gewährleisten soll.
Das Konzept kommunaler Mobilstationen wird in Nordrhein-Westfalen immer beliebter. Sie fördern nachhaltige Mobilität, verknüpfen unterschiedliche Angebote an einem Standort und vereinfachen Menschen so den Übergang zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln – ein attraktiver Lösungsansatz für vielschichtige kommunale Mobilitätsprobleme. „Darum gilt es, das Angebot aller Mobilitätsdienstleistungen zu kommunizieren und zu bewerben. Nur so wird eine Aufmerksamkeit für das neue Angebot geschaffen. Dazu trägt der neue Gestaltungsleitfaden erheblich bei“, sagt Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), bei dem die Landesgeschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ angesiedelt ist. Erste Kommunen haben sich den Leitfaden bereits schicken lassen.
Auf 28 Seiten bietet der Leitfaden eine übersichtliche Darstellung aller möglichen Module einer Mobilstation. Vom Logo über die Maße der Stelen bis hin zu Beleuchtung und Beschilderung ist alles anhand von Grafiken erläutert – so können Kommunen ihre individuelle Mobilstation planen und trotzdem regional einheitlich gestalten, damit diese in Zukunft zur Marke werden können.
Mit dem neuen Gestaltungsleitfaden soll der regional verbindende Charakter von Mobilstationen unterstrichen werden. „Mobilität endet nicht an der Stadtgrenze“, betont NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Daher fördern wir im kommunalen Bereich Mobilstationen, die als Schnittstellen zwischen den Verkehrsträgern zu intermodalen Umsteigepunkten ausgebaut werden. Sie ermöglichen Nutzern den bequemen Umstieg von Bus oder Bahn auf Car-Sharing, Leihfahrrad oder –roller. Die einheitliche Gestaltung trägt dazu bei, dass Mobilstationen im Straßenbild wahrgenommen werden.“
Quelle: Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
Den Leitfaden finden Sie

hier

Grenzüberschreitende Echtzeitdaten in der Fahrgastinformation

Der

Aachener Verkehrsverbund (AVV)

und

Arriva

, Betreiber des Nahverkehrs in der niederländischen Provinz Limburg, verbessern die

Fahrgastinformation

für Fahrten

von Aachen nach Maastricht oder Herzogenrath nach Heerlen

, indem die

Echtzeitdaten jetzt auch grenzüberschreitend verfügbar

sind.
„Moderne Fahrgastinformations- und Fahrplanauskunftssysteme erleichtern auch das grenzüberschreitende Reisen und bauen Hemmnisse beim Zugang zu Bussen und Bahnen ab. Der AVV setzt deshalb verstärkt auf den weiteren Ausbau und die stetige Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft“, erläutert Dr. Dominik Elsmann von der „Euregionalen Koordinierungsstelle für Bus und Bahn“ beim AVV. So können die Fahrgäste jetzt im AVV-Auskunftssystem auch auf die Echtzeitdaten der Busse und Züge von Arriva in der niederländischen Provinz Limburg zurückgreifen. Darüber hinaus sind jetzt die Echtzeitdaten aller niederländischen Züge in der AVV-Auskunft abrufbar.
Auch an den Haltestellen wird die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit sichtbar: Die DFI-Anzeiger an den Haltestellen auf deutscher Seite zeigen ab sofort die Abfahrtszeiten der Arriva-Linien an und umgekehrt die DFI-Anlagen an niederländischen Haltestellen von Arriva die Abfahrtszeiten von deutschen Bussen.Bus und Bahn im AVV und der Provinz Limburg werden in der Zukunft noch weiter zusammenwachsen. So ist nach der nunmehr erfolgreichen Integration der Daten aus dem Nachbarland auch geplant, die Auskunftssysteme selbst auf beiden Seiten der Grenze zu vereinheitlichen.
Die Maßnahmen rund um die Verbesserung der grenzüberschreitenden Fahrplanauskunft wurden über das EU-Förderprojekt „EMR Connect“ finanziert.
Quelle: Aachener Verkehrsverbund GmbH

Pilotprojekt Radboxen am Berliner Hauptbahnhof

Radfahrende können ihr Fahrrad in einer

sicheren Fahrradabstellbox am Berliner Hauptbahnhof

abstellen – und nutzen dafür ab sofort die

VBB fahrCard

als Schlüssel. Acht von 24 Stellplätzen sind ausschließlich für Inhaber einer VBB fahrCard vorgesehen. Diese profitieren von günstigeren Preisen zwischen fünf Euro pro Tag und 170 Euro pro Jahr. Die doppelstöckig angeordneten Fahrradboxen bieten ein sicheres und trockenes Fahrradparken. Die unteren Boxen – mit geraden Nummern – verfügen zudem über eine Steckdose zum Laden von E-Bikes. Die Boxen befinden sich an der Westseite des Berliner Hauptbahnhofs und lassen sich über bikeandridebox.de buchen und bezahlen.
Quelle: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH

Wartung der Regensburger Busse

In der

Regensburger Altstadt

sind fünf umweltschonende

Elektrobusse

der neuesten Generation im Dauereinsatz. Damit nicht nur diese hochmoderne E-Bus-Flotte, sondern auch alle weiteren 116 Busse des Regensburger Nahverkehrs in ihren

Werkstätten perfekt gewartet werden können

, setzt die „das Stadtwerk Regensburg.Fahrzeuge und Technik GmbH“ auf eine

fahrbare Dacharbeitsbühne der Günzburger Steigtechnik

. Diese vereint Arbeitssicherheit und Effizienz, was nicht nur das Wartungsteam, sondern auch die Berufsgenossenschaft freut.
Die Techniker können auf beiden Seiten auf sechs Meter langen Plattformen arbeiten, die sich bis zu einer Breite von 1,35 m ausziehen lassen. Somit haben sie optimal Zugang zu allen wichtigen Modulen und Bauteilen, die auf der Dachebene der Busse untergebracht sind. Weil die Dacharbeitsbühne als Portalbühne angelegt ist und über eine zusätzliche höhenverstellbare Frontarbeitsplattform verfügt, lassen sich alle anfallenden Inspektions- und Reparaturarbeiten so schnell und sicher wie nie zuvor erledigen: Die Busse fahren ein, die Arbeitsplattformen können mit Spaltmaß Null an den Fahrzeugen andocken und los geht’s.
Quelle: Günzburger Steigtechnik GmbH