Alpha Trains Züge bleiben im Berchtesgadener Land

Die

Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB)

, ein Tochterunternehmen der Transdev-Gruppe, setzt für das

Netz Chiemgau-Berchtesgaden

Neu- und Bestandszüge von

Alpha Trains

ein. Die entsprechenden Leasingverträge mit einer Laufzeit von 15 Jahren für die Bestandsflotte und 14 Jahren für die neuen elektrischen Triebzüge wurden jetzt unterschrieben.
Der verantwortliche Aufgabenträger, die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), gab im Dezember 2018 bekannt, dass die Bayerische Oberlandbahn GmbH die europaweite Ausschreibung für das Bieterverfahren um das Netz Chiemgau-Berchtesgaden gewonnen hat. Die Betriebsaufnahme für die Strecke Freilassing – Bad Reichenhall – Berchtesgaden ist für Dezember 2021 geplant, im Dezember 2022 folgt der Betrieb zwischen Traunstein und Ruhpolding. Transdev folgt auf die Berchtesgadener Land Bahn als bisherigen Betreiber der Strecke.
Angemietet und eingesetzt werden insgesamt sieben dreiteilige

Regionaltriebzüge vom Typ Stadler FLIRT

: Fünf Bestandsfahrzeuge von Alpha Trains, die bereits beim aktuellen Betreiber auf der Strecke im Einsatz sind, und im Auftrag des Leasinggebers umgebaut und modernisiert werden. Die beiden Neufahrzeuge sind für die Strecke Traunstein–Ruhpolding vorgesehen und tragen den steigenden Fahrgastzahlen Rechnung.
Quelle: Alpha Trains Group

Mit FlixBus und Uber von Tür zu Tür reisen

FlixBus und Uber starten eine Partnerschaft, die es Reisenden erleichtert, bequem und unkompliziert die sogenannte "erste und letzte Meile" von oder zur Haltestelle zurückzulegen. Der Service wird ab sofort in den Städten Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf angeboten.
Im Rahmen der Kooperation bündeln FlixBus und Uber ihre Kompetenzen für eine multimodale Mobilität und bieten Fahrgästen ein integriertes Tür-zu-Tür-Reiseerlebnis. Uber hat dafür eine spezielle Funktion für FlixBus-Reisende eingerichtet: Virtuelle Abholstellen sind ab sofort in der Uber-App an den von FlixBus bedienten Haltestellen in Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf verfügbar. Egal ob tagsüber oder auch nachts, wenn andere öffentliche Verkehrsmittel nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind oder bei einer Reise mit viel Gepäck, bietet die neue Partnerschaft eine integrierte und komfortable Mobilitätserfahrung. Auch FlixTrain-Reisende können in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf direkt mit Uber bis vor die eigene Haustür fahren oder sich von dort abholen und zum Bahnhof bringen lassen.
Bereits seit Herbst 2018 kooperieren FlixBus und Uber in Frankreich. Ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit, die eine noch stärkere Integration und auch weitere Themen wie E-Mobilität umfassen könnte, ist geplant.
Menschen wollen heutzutage bequem von Tür zu Tür reisen. Früher war das nur mit dem eigenen Auto möglich. Moderne Verkehrsnetzwerke sollen aber gerade den Verzicht auf Letzteres vereinfachen – vor allem im Sinne der Umwelt. Shared Mobility-Konzepte sowie öffentliche Fern- und Nahverkehrsträger sind für eine nachhaltige Reise essentiell. Damit diese eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellen, müssen sie perfekt ineinandergreifen. FlixBus und Uber machen bei dieser Mission gemeinsam einen Schritt in die Zukunft und integrieren erstmals plattformübergreifend Halte- bzw. Abholstellen.
Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus und FlixTrain DACH: "Um im Sinne des Verbrauchers und der Umwelt die komplette Reisekette von Tür zu Tür abzubilden, wollen wir nahtlos und integriert mit anderen Anbietern zusammenarbeiten. Die Partnerschaft mit Uber zeigt, wie durch die Verbindung zweier Verkehrsträger die Benutzerfreundlichkeit beider Angebote verbessert werden kann und Fahrgäste noch einfacher auf das eigene Auto verzichten können."
Christoph Weigler, General Manager Uber Deutschland: "Uber möchte Reisenden eine Alternative zur Nutzung des eigenen Autos anbieten. Die Zusammenarbeit mit FlixBus ist ein gutes Beispiel dafür, wie die sogenannte ‘erste und letzte Meile’ nicht nur für den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch für Fernreise-Angebote bequem mit der Uber-App organisiert werden kann. Unsere Erfahrungen damit in Frankreich sind beeindruckend. Dieses nahtlose Nutzererlebnis wollen wir nun gemeinsam mit FlixBus auch in Deutschland bieten."
Quelle: Flixbus, Uber

IVU-Anwenderforum mit Teilnehmerrekord

Auch beim jährlichen Branchentreff von IVU Traffic Technologies, der am 18./19. März in Berlin stattfand, stand das Thema im Mittelpunkt der Diskussionen. Ein Highlight neben den Fachvorträgen war der neue eCitaro von Daimler Buses, den die Besucher vor Ort besichtigen konnten.
Mit über 600 Teilnehmern aus der ganzen Welt bietet das Anwenderforum eine Plattform für den regelmäßigen Austausch und die Vernetzung von Verkehrsunternehmen über Ländergrenzen hinweg. Keynote-Speaker Ulrich Bastert, Leiter Marketing, Sales and Customer Services bei Daimler Buses, betonte in seinem Vortrag die Bedeutung des Gesamtsystems, um Elektrobusse effizient einzusetzen. Deshalb biete Daimler Buses seinen Kunden mehr als nur den Bus selbst an, sondern berate sie auch dabei, wie sie den eCitaro bestmöglich nutzen. Die Basis dafür stammt von der IVU: Im Rahmen der Partnerschaft von IVU und Daimler Buses setzt das Unternehmen auf die IVU.suite, um optimale Fahrzeugumläufe zu berechnen. Die anschließenden Fachvorträge knüpften daran an und setzten die Überlegungen fort. So berichtete Philipp Sinhuber von ebusplan, wie Verkehrsunternehmen ganze Flotten strategisch auslegen können, um maximale Ergebnisse zu erzielen, und René Rothe von der IVU beleuchtete die Rolle des Betriebs(hof)managements für Elektrobusse. Weitere Vorträge befassten sich mit aktuellen Innovationsthemen wie autonomen Fahrzeugen und deren Integration in bestehende Flotten, dem mobilen Ticketing sowie dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) für die Planung von Zügen. IVU-Ingenieure stellten aktuellen Produktneuheiten in IVU.rail vor, darunter die Verwaltung von Trassen und die Integration von Störungsmanagement in die Fahrzeugdisposition. Rund um die IVU.cloud berichteten Vertreter von Amazon Web Services zum Thema Datensicherheit und stellten ihre Lösungen vor. User Groups und Workshops wurden genutzt, um Fachthemen in kleinerem Kreise gezielt zu vertiefen. "Das Thema E-Mobilität bewegt die gesamte Branche. Das haben die zahlreichen Präsentationen und Diskussionen auf unserem diesjährigen Anwenderforum deutlich gezeigt", sagt Leon Struijk, CCO der IVU. "Gleichzeitig unterstreicht die große Teilnehmerzahl die wichtige Rolle, die uns als Lösungsanbieter bei der Transformation des öffentlichen Verkehrs zukommt. Unsere Expertise ist gefragt, um Fahrzeuge effizient und ressourcenschonend einzusetzen."

Erfolgreiche Bilanz der BUS2BUS 2019

Die BUS2BUS blickt auf drei erfolgreiche Messetage zurück. Vom 19. bis 21. März traf sich die internationale Busbranche in Berlin. Als Kombination aus Fachmesse, Future Forum und bdo-Kongress ist die BUS2BUS ein einzigartiger Treffpunkt für den Austausch von etablierten Unternehmen mit neuen Akteuren der Mobilitätsbranche. Oder kurz: "Bus meets New Business". Die BUS2BUS ist nach ihrer erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren auf Wachstumskurs: Die Ausstellerzahl ist deutlich gestiegen und die Ausstellungsfläche hat sich mehr als verdoppelt. 103 Aussteller aus 13 Ländern präsentierten ihre Produkte, Dienstleistungen, aber auch ihre innovativen technologischen und digitalen Lösungen. Für alle, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten: Die BUS2BUS 2021 findet vom 13. bis 15. April statt.
Fotos der BUS2BUS 2019 finden Sie hier.

BUS2BUS 2019 – "Bus meets New Business" – Impressions”

Bahnen Monheim erweitern Angebot unter HandyTicket Deutschland

Die

Bahnen der Stadt Monheim GmbH (BSM

) sind seit vielen Jahren Partner von

HandyTicket Deutschland

und bieten über die überregionale Mobilitäts-App ihren Fahrgästen das mobile Ticketsortiment des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) an.

Jetzt erweitern die BSM das mobile Ticketsortiment in HandyTicket Deutschland um alle digital verfügbaren Tickets des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS).

HandyTicket Deutschland erweitert dafür die Regionenauswahl für den VRS um die BSM. Kunden können dann VRS-Tickets über den "Direktkauf" aus dem Ticketkatalog in HandyTicket Deutschland oder über die Fahrplanauskunft kaufen. Wer seine Reiseroute über die Fahrplanauskunft wählt, dem zeigt HandyTicket Deutschland mögliche Verbindungen sowie die für die jeweiligen Verbindungen verfügbaren Tickets an.
Die BSM vertreiben schon seit vielen Jahren das Ticketsortiment des VRR über HandyTicket Deutschland – ab sofort können die Kunden der BSM auch VRS-Tickets über HandyTicket Deutschland kaufen; damit steht das gesamte mobile Ticketsortiment des VRS über die App bereit.
„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit unserem Partner HanseCom zusammen und sind von dem Konzept von HandyTicket Deutschland überzeugt", erklärt Detlef Hövermann, Geschäftsführer der BSM.
Quelle: HanseCom Public Transport Ticketing Solutions GmbH

Vergabeverfahren „Netz Lausitz“ gestartet

Der

Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB)

hat die

Vergabeunterlagen im Wettbewerbsverfahren Netz Lausitz

veröffentlicht. Das europaweite Vergabeverfahren wird im Auftrag des Landes Brandenburg und des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) durchgeführt. Im zukünftigen Netz Lausitz wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch neue Direkt-, Früh- und Spätverbindungen und durch eine zusätzliche Linie zwischen Cottbus und Senftenberg deutlich erhöht. Auf Verbesserungen dürfen sich die Fahrgäste auch bei der Qualität der eingesetzten Fahrzeuge freuen. Die Betriebsaufnahme ist für Dezember 2022 vorgesehen.
Mit dem eingeleiteten Vergabeverfahren beabsichtigen das Land Brandenburg und der ZVNL als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs in Berlin-Brandenburg sowie im Raum Westsachsen eine Neuordnung der Verkehre auf den Achsen Frankfurt(Oder) – Cottbus – Falkenberg – Leipzig sowie Cottbus – Senftenberg – Ruhland – Elsterwerda – Falkenberg(Elster). Eisenbahnverkehrsunternehmen sind nun aufgerufen, sich für den Betrieb des Netzes Lausitz zu bewerben.
Quelle: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH

Weitere 25 Citea LLE-120 für die ASEAG

VDL Bus & Coach

hat einen weiteren Großauftrag über

25 Citea LLE-120/255

von der

ASEAG (Aachener Straßenbahn- und Energieversorgungs-AG

) erhalten. In den letzten Jahren wurden bereits 27 Citea LLE-120 in die Busflotte aufgenommen. Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für 2019 geplant, insgesamt werden dann 52 VDL Citea LLE-120 in Aachen eingesetzt.
Der VDL Citea LLE-120 für die ASEAG hat eine Sitzanordnung von 30+2+1. Beim VDL Citea Light Low Entry sorgt die Kombination eines umweltfreundlichen Motors mit einem sehr geringen Gewicht für einen geringen Kraftstoffverbrauch und reduzierte Wartungskosten. Dies führt zu einer weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen.
Quelle: VDL Bus & Coach

Stadler plant Börsengang

Die

Stadler Rail AG

, Hersteller von Schienenfahrzeugen und zugehörigen Systemen mit Hauptsitz in Bussnang, Schweiz, hat am 19. März bekanntgegeben, einen

Börsengang (“IPO”) an der SIX Swiss Exchange

anzustreben.

Der Börsengang ist in den nächsten Monaten geplant, vorbehaltlich des Marktumfeldes.

Stadler wurde 1942 gegründet und befindet sich im Mehrheitseigentum von Peter Spuhler, der direkt und indirekt 80% des Aktienkapitals hält. Jeweils weitere 10% werden von der RAG Stiftung und Kadermitarbeitenden gehalten. Im Rahmen des Börsengangs sollen ausschließlich bestehende Aktien aus dem direkten und indirekten Besitz des Mehrheitsaktionärs und exekutiven Verwaltungsratspräsidenten Peter Spuhler angeboten werden. Peter Spuhler wird nach dem Börsengang weiterhin als größter Aktionär und Verwaltungsratspräsident von Stadler langfristig engagiert bleiben.

Quelle: Stadler Rail Group

Michael Potthoff neuer Commercial Manager der Alpha Trains Passenger Division

Michael Potthoff

ist neuer

Commercial Manager der Alpha Trains Passenger Division

. Vor seiner Tätigkeit bei Alpha Trains arbeitete er als Consultant beim Bahnberatungsunternehmen SCI Verkehr, bei dem er sich u.a. mit der Bewertung von Schienenfahrzeugen, Marktanalysen und M&A-Aktivitäten im Bahnsektor beschäftigte. Potthoff studierte Volkswirtschaftslehre mit einem Schwerpunkt im Bereich Verkehrswirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster.
Quelle: Alpha Trains Group

ZF übernimmt Mehrheit beim Mobilitätsanbieter 2getthere

Die

ZF Friedrichshafen AG

hat

60 Prozent der Anteile der 2getthere B.V.

übernommen. Das Unternehmen mit Sitz in Utrecht und Büros in San Francisco, Dubai und Singapur bietet

komplette automatisierte Transportsysteme

. Deren Einsatzspektrum reicht von fahrerlosen elektrischen Transportsystemen auf Flughäfen, Gewerbe- und Themenparks bis zu dedizierten städtischen Verkehrsinfrastrukturen. Mit diesem strategischen Investment setzt ZF seine Strategie „Next Generation Mobility“ um und stärkt sein Standbein in den Wachstumsmärkten „Mobility as a Service“ und fahrerlose Transportsysteme. Zudem ergänzt die Beteiligung bestehende Aktivitäten von ZF.
Das Unternehmen 2getthere wurde 1984 gegründet und hat seither fahrerlose Personen- und Lastentransportsysteme eingerichtet, auf dem bislang über 100 Millionen Kilometer zurückgelegt wurden. Die Systeme laufen in mehreren Großstädten weltweit beispielsweise in Rotterdam, Abu Dhabi, Singapur und in vielen Häfen und Flughäfen. Mit den fahrerlosen Transportsystemen von 2getthere wurden in den Business Parks Rivium (Capelle aan den IJssel/Niederlande) und Masdar City (Abu Dhabi/VAE) bislang mehr als 14 Millionen Personen rein elektrisch, zuverlässig und profitabel befördert. Die Zuverlässigkeit der von 2getthere installierten Systeme, die neben den Fahrzeugen auch die Fahrzeugsteuerung nebst Software-Architektur umfassen, liegt bei über 99,7 Prozent.
ZF und 2getthere werden künftig eng zusammenarbeiten, um Technologien für autonome Transportsysteme zu entwickeln. ZF wird von der enormen Praxiserfahrung und der umfassenden Engineering- und Software-Kompetenz des niederländischen Unternehmens profitieren, wenn es um die Konfiguration und Implementierung kompletter autonomer Transportsysteme geht. Am Standort Utrecht ist hierfür vorgesehen, die Mitarbeiterzahl im Bereich Engineering und Software-Entwicklung von derzeit 60 zu verdoppeln.
Quelle: ZF Friedrichshafen AG