Im April 1999 von den vier Unternehmen BOGESTRA, DSW21, HCR und Vestische gegründet, hat die Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) bis heute aufgrund zahlreicher Erfolge Nahverkehrsgeschichte in Deutschland geschrieben. Im November 2017 ist die Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr mbH (VER) Partner der KöR geworden. Nach einer ca. eineinhalbjährigen Gastmitgliedschaft ist jetzt die Hagener Straßenbahn der Kooperation als fester Partner beigetreten.
Quelle: Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG
WLAN in der S-Bahn Rhein-Ruhr
Fahrgäste im
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)
können künftig auch in den S-Bahnen der Linien S 1 und S 4
über ein
kostenloses WLAN auf das Internet
zugreifen
. Im Auftrag des VRR baut DB Regio im Rahmen des Re-Designs der Fahrzeugflotte die entsprechende Technik in die grünen Gebrauchtfahrzeuge vom Typ ET 422 ein. Die Züge verkehren derzeit auf den heutigen S-Bahn-Linien und haben sich in der Praxis bewährt. Seit dem 1. März ist das WLAN in allen bereits umgestalteten grünen S-Bahnen aktiviert.
Die S-Bahn Rhein-Ruhr mit ihren neuen Fahrzeugen vom Typ Flirt 3XL der Firma Stadler und den modernisierten ET 422 wird ab Dezember 2019 dann auf allen Linien mobiles Internet bieten. „Kostenloses WLAN ist ein Service, den unsere Kunden heute ganz selbstverständlich erwarten“, sagt Ronald R.F. Lünser, Vorstandssprecher des VRR. „Dies ist auch der Grund, warum der VRR eine entsprechende Technik bei der Ausschreibung von großen Neufahrzeugflotten vorsieht.“
Quelle: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
„E-MetroBus“ für Berlin
Die
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
gehen in die nächste Phase der Elektrobusbeschaffung und bestellen
erstmals vollelektrisch angetriebene Gelenkbusse
. Mitte Februar hatte der Aufsichtsrat der BVG die Auftragsvergabe bestätigt. Nachdem die Einspruchsfrist abgelaufen ist, konnte nun der Zuschlag erteilt werden.
Ab dem Frühjahr 2020 wird der polnische Hersteller
Solaris
15 E-Gelenkbusse an die BVG liefern. Die neuen Fahrzeuge werden erstmals per Pantograf an den Endhaltestellen geladen. Die dazu benötigten Schnellladesäulen liefert die Firma Siemens. Fahrzeuge und Infrastruktur werden im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „E-MetroBus“ beschafft. Das Projekt hat das Ziel, das Gelegenheitsladen unter den Bedingungen des hochfrequenten Berliner Linienbusverkehrs zu erproben.
Das Auftragsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 14 Millionen Euro. Das Projekt „E-MetroBus“ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit insgesamt 5,6 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) koordiniert.
Solaris erhielt den Zuschlag für den Fahrzeugtyp
Urbino 18 electric
. Genau wie die Fahrzeuge der bisherigen Gelenkbus-Flotte, sind die Neuzugänge 18 Meter lang und bieten Platz für 99 Fahrgäste. Die Elektro-Schlenkis werden auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße beheimatet sein und sollen auf der Linie 200 eingesetzt werden.
Quelle: Berliner Verkehrsbetriebe
Erfolgreiches Jahr 2018 für Solaris
An polnische Nahverkehrsunternehmen lieferte
Solaris
2018 insgesamt 1.195 Busse, was im Vergleich zu 2017 ein Marktwachstum von 50% bedeutet (795 Stück). An ausländische Kunden gingen 2018 insgesamt 824 Fahrzeuge, wovon die meisten nach Litauen (162 Stück), Deutschland (153 Stück), Tschechien (141 Stück) und Italien (113 Stück) geliefert wurden. Die größten Aufträge, deren Abwicklung im letzten Jahr abgeschlossen wurde, kamen von: Vilnius (149 Solaris Urbino 12 und Urbino 18), Rom (90 Solaris InterUrbino 12), Brüssel (63 Solaris Urbino 12 hybrid) und Düsseldorf (54 Solaris Urbino 18).
Busse mit alternativen, insbesondere hybriden und elektrischen, Antrieben spielen eine immer größere Rolle in der Vertriebs- und Produktstruktur von Solaris.
2018 machten Lieferungen emissionsarmer oder -freier Fahrzeuge rund 36% aller abgewickelten Aufträge aus. In diesem Zeitraum wurden 107 Batteriebusse an Kunden in Belgien, Tschechien, Spanien, Deutschland, Norwegen, Polen, Rumänien, die Slowakei, Schweden und Italien ausgeliefert. Solaris gehört somit mit einem Anteil von 17% zu der Spitzengruppe europäischer Unternehmen, die auf dem Gebiet der Elektromobilität tätig sind.
Quelle: Solaris Bus & Coach S.A.
Gelungener Projektauftakt für U5 Mitte in Hamburg
Mit Beginn der
Vorplanung für die U5 Mitte
hat die
Hamburger Hochbahn AG
(HOCHBAHN) im Februar eine
umfassende Bürgerbeteiligung
für das Projekt gestartet. Auf den bisher sieben Auftaktveranstaltungen konnten sich interessierte Hamburgerinnen und Hamburger über die neue U-Bahn-Linie informieren und an verschiedenen interaktiven Stationen die Planung kennen lernen. Knapp 10 000 Besucherinnen und Besucher werden bis zum 1. Februar 2019 die Veranstaltungen besucht und sich vor Ort beteiligt haben.
Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt, Dr. Peter Tschentscher, zum Abschluss der Auftaktveranstaltungen: „Hamburg braucht die U5. Mit der neuen Linie werden rund 150.000 Anwohnerinnen und Anwohner fußläufig an das Schnellbahnsystem angeschlossen. Die rege Teilnahme an der Bürgerbeteiligung zeigt das große Interesse der Hamburgerinnen und Hamburger. Das ist ein gelungener Auftakt für die weiteren Beteiligungsverfahren.“
Im Rahmen von acht Auftaktveranstaltungen an vier zentralen Punkten in der Stadt konnten viele Hamburgerinnen und Hamburger die U5 Mitte kennen lernen. Die HOCHBAHN setzt dafür auf eine Mischung aus Information, Dialog und Interaktion. An verschiedenen Stationen werden die Planungen vorgestellt und Anregungen aufgenommen. Schon vor Baubeginn wird die Haltestelle der Zukunft mit Hilfe von VR-Brillen erlebbar und die U-Bahn-Planung an einem Stadtmodell mit interaktiven Modulen anfassbar. Am 1. März zwischen 13 und 19 Uhr findet die achte und vorerst letzte zentrale Auftaktveranstaltung im Hühnerposten statt. Nach den zentralen Auftaktveranstaltungen wird die Beteiligung in den Stadtteilen entlang der Strecke fortgesetzt.
Quelle: Hamburger Hochbahn AG
ÖPNV App auf dem Weg zum wichtigsten Vertriebsweg
Laut aktueller
ÖPNV Marktstudie der TAF mobile GmbH
ist für den
Ticketverkauf die ÖPNV App der wichtigste Vertriebsweg neben dem Ticket-Automaten.
Die
Smartphone- und Online-Nutzung
wird in den nächsten 5 Jahren weiterhin
rasant zunehmen
. 83 Prozent der Fahrgäste, die bislang noch kein mobiles Ticket erworben haben, können sich künftig vorstellen, Tickets über eine ÖPNV App zu kaufen – rund ein Fünftel nutzt diese Möglichkeit bereits.
Das
Marktforschungsinstitut Statista
hatte im Auftrag des Softwareexperten eine ÖPNV Marktforschungsstudie unter Fahrgästen und Verkehrsunternehmen im November 2018 online durchgeführt. In Zusammenarbeit wurden zwei Fragebögen entwickelt und an über 1.000 Fahrgäste und 450 Entscheider aus deutschen Verkehrsunternehmen versandt.
Die Marktstudie „Kundenwünsche und -erwartungen an Apps und mobile Zahlungsmöglichkeiten im ÖPNV“ ist auf Anfrage an marketing@tafmobile.de bei TAF erhältlich.
Quelle: TAF mobile GmbH
71 Stadler-Züge für Wales & Borders
Stadler
hat von
Wales & Borders Rail Services
den Auftrag über
71 CITYLINK Tram-Trains und FLIRT-Triebzüge
gewonnen und startet nun das Projekt. Für Stadler ist dies der zweite große Auftrag für Triebzüge des Bestsellers FLIRT in Großbritannien.
Die bi- und trimodale Flotte für Wales & Borders reiht sich nahtlos in die Serie grüner Stadler-Entwicklungen ein: Im Juni 2017 rollte der erste bimodale Stadler-FLIRT – für Valle d’Aosta – auf die Schiene. Neu entwickelte Trockentransformatoren führen zu Einsparungen von bis zu 7.5 Prozent des Nettoenergieverbrauchs und im September 2018 absolvierte der FLIRT Akku im Rahmen der InnoTrans erfolgreich seine Erstfahrt. Mit diesen Innovationen im Bereich der alternativen Antriebe kommt Stadler dem Ruf nach dem vermehrten Einsatz von sogenannter grüner Technologie nach.
Der Großauftrag für Wales & Borders besteht aus
36 dreiteiligen Tram-Trains des Typs CITYLINK und 35 Triebzügen des Typs FLIRT
. Die CITYLINK Tram-Trains fahren unter 25 kV Wechselstrom sowie mit Batteriestrom. 11 der 35 FLIRT-Züge fahren dieselelektrisch, 24 werden trimodal unterwegs sein. Die Flotte fährt je nach Bedarf und Streckenbeschaffenheit elektrisch, dieselelektrisch oder mit Batteriestrom. Die trimodale FLIRT-Flotte besteht aus sieben dreiteiligen und 17 vierteiligen Kompositionen. Wenn die Züge im Jahr 2023 in Verkehr gehen, werden sie nördlich von Cardiff elektrisch fahren. Die Strecke südlich von Cardiff ist nicht elektrifiziert, dort fährt das Fahrzeug mit einem Mix von Diesel und elektrischer Traktion.
Der Einsatz von Batterien auf den Tram-Trains und den Triebzügen ist ein innovativer Ansatz, um auch auf nicht-elektrifizierten Strecken auf den Valley Lines rund um Cardiff einen zeitgemäßen und umweltfreundlichen Bahnbetrieb anbieten zu können.
Quelle: Stadler Rail Group
agilis im BEG-Qualitätsranking auf Platz 1
agilis
ist aus dem
Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG)
auch
2018
als
Sieger
hervorgegangen. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Regensburg kann damit seit 2012 mit überdurchschnittlich hoher Qualität überzeugen. Insgesamt hat die BEG, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, 29 Wettbewerbsnetze im Freistaat in puncto Qualität unter die Lupe genommen. Mit 94,66 von 100 möglichen Punkten setzte sich agilis an die Spitze des Qualitätsvergleichs und zwar zum siebten Mal in Folge.
Quelle: agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
Gute Werte für den Fernbus bei Verbraucherrechten
Der
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo)
hat am 27. Februar die neuen Zahlen zum
Abschneiden des Fernbussektors
in Hinblick auf die
Einhaltung von Verbraucherrechten
als
vorbildlich
bezeichnet. Eine
aktuelle Studie des Eisenbahnbundesamtes (EBA)
weist für die Branche bei rund 24 Millionen Fahrgästen 2018 nicht einmal 60 begründete Beschwerden aus. Insgesamt gab es für das komplette Jahr weniger als 170 Beschwerden nach EU-Fahrgastrechteverordnung überhaupt. Für 2017 verzeichnete das EBA sogar nur 137 solcher Beschwerden von denen lediglich bei 47 ein Verstoß festgestellt wurde.
„Der Fernbus bietet Fahrgästen hervorragende Reisebedingungen, wie die neuen Zahlen aus dem Eisenbahnbundesamt nun noch einmal deutlich zeigen“, sagt bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard zu den Ergebnissen. „Darüber hinaus hat der Fernbusverkehr seit der Liberalisierung 2013 auch spürbare Impulse bei den anderen Verkehrsträgern gesetzt. Diese müssen seitdem in Hinblick auf die Wünsche und Bedürfnisse der Fahrgäste und Passagiere gewissermaßen mitziehen, um diese im Wettbewerb zu halten.“
Zum Hintergrund: Das Eisenbahnbundesamt ist die zuständige Behörde für die Durchsetzung der Fahrgastrechte im Fernlinienbusverkehr. Sie informiert daher regelmäßig über die Tätigkeiten zur Durchsetzung der bestehenden Vorgaben. In den allermeisten Fällen bezogen sich die Beschwerden zum „großen Teil auf Artikel 19der Verordnung (EU) Nr. 181/2011, wonach unter anderem der Beförderer bei einer Annullierung, Überbuchung oder Verspätung der Abfahrt von mehr als 120 Minuten an einem Busbahn-hof dem Fahrgast die Fortsetzung der Fahrt ohne Aufpreis unter vergleichbaren Bedingungen oder die Erstattung des Fahrpreises zur Auswahl anbieten muss.“ Lediglich eine Beschwerde zum Gepäck wurde in den beiden Berichtsjahren bearbeitet. Auch die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) bescheinigt den Fernbusunternehmen Bestwerte mit der höchsten Schlichtungsquote aller Verkehrsmittel.
Quelle: Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e. V.
Daimler Buses mit dem Jahr 2018 zufrieden
Daimler Buses
hat im Jahr
2018
beim
Absatz deutlich zugelegt
und weltweit 30.900 (i. V. 28.700) Busse und Fahrgestelle verkauft. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Komplettbussen, die sich langsam erholende brasilianische Wirtschaft sowie das Wachstum in Indien trugen maßgeblich zum guten Absatzerfolg bei. Die Bus-Sparte von Daimler konnte damit die uneingeschränkte Marktführerschaft in ihren wichtigsten Kernmärkten EU30 (Europäische Union, Schweiz, Norwegen), Brasilien, Argentinien und Mexiko behaupten.
Die Umsatzrendite betrug 5,9 Prozent (i. V. 6,2 Prozent) und lag auf Ziel-Niveau.
Ausgehend von weiterhin günstigen Marktbedingungen
rechnet Daimler Buses für das Jahr
2019 mit einer deutlichen Absatzsteigerung
. Insbesondere in Europa und Indien erwartet die Bus-Sparte eine positive Absatzentwicklung. Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Geschäftsfeld eine Umsatzrendite von 5 bis 7 Prozent an.
Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses & Vorsitzender der Geschäftsführung der EvoBus GmbH: „Mit dem Geschäftsjahr 2018 sind wir bei Daimler Buses zufrieden. Unseren weltweiten Absatz haben wir deutlich gesteigert. Mit der Markteinführung unseres vollelektrischen Mercedes-Benz eCitaro, neuen digitalen Services und der neuen Minibus-Generation haben wir darüber hinaus wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Das ist eine hervorragende Leistung unseres weltweiten Bus-Teams! Auch für die kommenden Jahre haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt und wollen weiter wachsen – nicht nur in unseren etablierten Märkten, sondern gerade auch in den neuen Wachstums-Regionen dieser Welt.“
Quelle: Daimler Buses

