Die Knorr-Bremse AG hat heute die Abschlüsse nach IFRS für das erste Halbjahr 2018 sowie rückwirkend für die Geschäftsjahre 2015, 2016 und 2017 veröffentlicht (Kennzahlen in Euro siehe Abbildung). Knorr-Bremse hat im ersten Halbjahr 2018 ein starkes Geschäftsergebnis erzielt: Der Umsatz lag mit 3.322,2 Millionen Euro 11,6% über dem Umsatz des ersten Halbjahres des Vorjahres in Höhe von 2.976,0 Millionen Euro. Das EBITDA stieg auf 582,2 Millionen Euro, mit einem Plus von 12,4% gegenüber 518,0 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017. Dies entspricht einer Marge von 17,5 %, 10 Basispunkte mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT betrug 472,3 Millionen Euro gegenüber 423,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017.
Dieses Wachstum wurde fast vollständig organisch erzielt. Beide Divisionen haben mit zweistelligen Umsatzzuwächsen dazu beigetragen. Alle Regionen haben hierzu beigesteuert, insbesondere die Regionen des Asien/Pazifik sowie Nordamerika erzielten starke regionale Ergebnisse. Auf der Ebene der Geschäftsbereiche erzielten die Systeme für Schienenfahrzeuge (RVS) im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 1.744,2 Millionen Euro und ein EBITDA von 322,2 Millionen Euro (Marge 18,5%). Der Geschäftsbereich Systeme für Nutzfahrzeuge (CVS) erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz von 1.577,3 Millionen Euro und ein EBITDA von 259,6 Millionen (Marge 16,5%).
Das Unternehmen strebt mittelfristig (d.h. in einem Zeithorizont von 3-4 Jahren) ein organisches Umsatzwachstum (als CAGR) von etwa 4,5 % bis 5,5% an. Knorr-Bremse erwartet, dass der Umsatz im Geschäftsbereich RVS mit einem angestrebten Wachstum (als CAGR) von rund 5% bis 6% mittelfristig etwas stärker wachsen wird als der des Geschäftsbereichs CVS, für den im gleichen Zeitraum ein Wachstum von rund 4% bis 5%
Quelle: Knorr-Bremse AG
25 Jahre Vollintegration der regionalen Busunternehmen in den VVS
Der
Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)
feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Aber erst vor 25 Jahren wurden die regionalen Busunternehmen in den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und dem Rems-Murr-Kreis vollständig in den (VVS) integriert. Erst damit war der VVS komplett und löste das Verbundversprechen ein: Ein einziges Ticket für den gesamten Nahverkehr in der Region Stuttgart. Seit 1993 gilt der VVS-Tarif in allen Bussen und Bahnen im gesamten Verbundgebiet.
Quelle:
Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart
DB übernimmt Mehrheit an CleverShuttle
Die
Deutsche Bahn (DB)
erhöht ihre
Anteile am Ridepooling-Fahrdienst CleverShuttle
, der Reisende mit ähnlichen Routen zu Fahrgemeinschaften bündelt. Mit der Mehrheitsbeteiligung am Berliner Start-up stellt sich die DB im Bereich der On-Demand-Mobilität noch breiter auf und ermöglicht ihren Kunden umweltfreundliche Tür-zu-Tür-Mobilität auf der letzten Meile von und zum Bahnhof.
Der Fahrdienst von CleverShuttle basiert auf einem Algorithmus, der Fahrgäste mit individuellen Routen intelligent zusammenbringt und die schnellste Route ermittelt. Das entlastet den Stadtverkehr. Die Autos fahren mit Elektro-, Wasserstoff- oder Hybridantrieb. Auch dadurch trägt CleverShuttle deutlich zur Reduzierung der CO2-Werte in Innenstädten bei.
Parallel zur Mehrheitsübernahme der DB an CleverShuttle bauen die Partner Leipzig zum größten deutschen Standort aus. Ab sofort stehen direkt am Gleis 1 im Hauptbahnhof 45 Elektrofahrzeuge für die Reisenden bereit. CleverShuttle Leipzig ist ein Joint Venture von CleverShuttle und der Madsack Mediengruppe.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Planungsbeschleunigung auch für die Bahn
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA)
soll in Zukunft
Planfeststellungs- und Anhörungsbehörde für Eisenbahnprojekte des Bundes
werden. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt den Vorschlag des Bundes, fordert aber jährliche Zielvereinbarungen zwischen Ländern und dem EBA. Nordrhein-Westfalen hat dazu einen entsprechenden Änderungsantrag zur gestrigen Sitzung des Verkehrsausschusses des Bundesrates eingebracht.
Zurzeit sind noch die nach Landesrecht zuständigen Behörden für die Durchführung der Anhörungsverfahren zuständig. In Nordrhein-Westfalen sind das die Bezirksregierungen. Künftig soll das EBA nach dem Gesetzentwurf der Bundesregierung für das komplette Planfeststellungsverfahren zuständig sein, einschließlich der Anhörungen zu den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und zu den Einwendungen Betroffener. Damit regionale Besonderheiten nicht außer Acht gelassen werden, schlägt Nordrhein-Westfalen jetzt eine Ergänzung des Gesetzestextes vor: „Das Eisenbahn-Bundesamt schließt mit den Ländern jährliche Zielvereinbarungen, einschließlich verbindlicher Zeit- und Ressourcenplanungen, für die in den jeweiligen Ländern liegenden Maßnahmen.“
Der Bund verspricht sich von der Neuregelung im Eisenbahnbereich eine Reduzierung der Schnittstellen, Kosten- und Zeitersparnis und Synergieeffekte durch einheitliche Standards und Arbeitsabläufe. „Wir unterstützen diese Ziele“, so Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Wenn aber durch die Bündelung die Vorteile der regionalen Verankerung unserer bisher zuständigen Landesbehörden verloren gehen, müssen wir sicherstellen, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen Eisenbahn-Bundesamt und den Ländern stattfindet und dieser in verbindlichen Zielvereinbarungen mündet.“
Der Verkehrsausschuss des Bundesrates beriet gestern den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich“ (Bundesrats-Drucksache: 389/18). Der Gesetzentwurf soll die Empfehlungen des Innovationsforums Planungsbeschleunigung des Bundesverkehrsministeriums aus dem Jahr 2017 umsetzen. Darüber hinaus enthält der Gesetzentwurf im Bereich der Bundesschienenwege eine Regelung zur Bündelung von Anhörungs- und Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt.
Quelle: Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Roll-Out des FLIRT für Baden-Württemberg
Stadler
und
Go-Ahead Baden-Württemberg
feierten gestern mit rund 100 Gästen und im Beisein des neuen Schweizer Botschafters Paul Seger in der Bundesrepublik Deutschland sowie des Verkehrsministers von Baden-Württemberg, Winfried Hermann MdL, den
Roll-Out des ersten FLIRT-Nahverkehrstriebwagen für Baden-Württemberg
.
In den vergangenen beiden Jahren bestellte Go-Ahead bei Stadler 66 elektrische Niederflurtriebzüge, um den Schienenpersonennahverkehr in Baden-Württemberg planmäßig aufzunehmen. Die neuen Fahrzeuge werden ab 9. Juni 2019 auf den Schienen des Stuttgarter Netzes und ab 15. Dezember 2019 auf der Murrbahn unterwegs sein.
Quelle: Stadler Pankow GmbH
Solaris hat einen neuen Eigentümer
Die seit einigen Monaten in vollem Gange befindliche Suche nach einem Investor für Solaris wurde erfolgreich abgeschlossen.
Die spanische Gruppe CAF hat gestern 100% der Aktien von Solaris Bus & Coach S.A. übernommen
, woraufhin Solaris in die CAF-Gruppe eingeschlossen werden wird.
Die Firma CAF (Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles) ist ein spanischer Hersteller mit einer über 100-jährigen Geschichte, der an der spanischen Börse notiert ist. Hauptgeschäft des Unternehmens ist Planung, Produktion, Wartung und Lieferung von Schienenfahrzeugen. Darüber hinaus befasst sich das Unternehmen mit den neuesten Lösungen für den Stadtverkehr einschließlich der Elektromobilität.
Quelle: Solaris Bus & Coach
U1-Haltestelle Langenhorn Nord in Hamburg ist barrierefrei
Am 6. September wird der Aufzug in der
U1-Haltestelle Langenhorn Nord
in Betrieb genommen. Damit ist die Haltestelle nach einer rund 20 Monate dauernden Bauphase
barrierefrei
nutzbar. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde auch ein neuer Zugang geschaffen, der die Erreichbarkeit der Haltestelle für die Anwohnerinnen und Anwohner deutlich verbessert.
Quelle: Hamburger Hochbahn AG
VRR testet elektronischen Tarif erfolgreich
Nach sechs Monaten hat der
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)
am vergangenen Freitag sein vom Verkehrsministerium des Landes NRW gefördertes
Pionierprojekt nextTicket
erfolgreich beendet. Seit März 2018 konnten interessierte Fahrgäste direkt über ihr Smartphone einen neuen
elektronischen Tarif
nutzen. Der VRR und die BOGESTRA, die als Kooperationspartner für den Verkauf und die Abrechnung der Tickets agierte, sind zufrieden mit dem Verlauf des Pilotprojektes: Erste Zwischenergebnisse der Marktforschung zeigen, dass nextTicket für die Nutzer eine lohnenswerte Alternative zu herkömmlichen Tarif- und Ticketing-Modellen ist. Nach Abschluss des Praxistests werden nun sämtliche Erkenntnisse ausgewertet, um gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und den politischen Gremien des VRR über das weitere Vorgehen zu beraten.
Quelle: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR
Neues ITCS für Vorarlberg
Effiziente Verbindungen, einheitliche Echtzeitdaten und zuverlässige Fahrgastinformationen: Um die Qualität des öffentlichen Verkehrsangebots in der gesamten Region weiter zu verbessern, nimmt der
Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV)
in den kommenden Monaten ein
mandantenfähiges Betriebsleit- und Ticketingsystem
von IVU Traffic Technologies in Betrieb.
In der beliebten Urlaubsregion Vorarlberg – Österreichs westlichstem Bundesland – vereint der VVV insgesamt 26 Bus- und Bahnbetreiber sowie die regionalen Zugverbindungen der ÖBB und der Montafonerbahn unter einem Dach. Damit sämtliche Verkehrsbetriebe im Verbund künftig dieselbe Technik nutzen, um die Standorte ihrer Fahrzeuge zu überwachen und im Falle von Störungen dispositiv einzugreifen, liefert die IVU das zentrale, mandantenfähige ITCS (Intermodal Transport Control System) IVU.fleet.
Um verbundweit einheitliche Echtzeitdaten für die Betriebslenkung sowie die Fahrgastinformation zu liefern, werden in mehr als 340 Bussen des VVV der Bordrechner und Fahrscheindrucker IVU.ticket.box installiert. Das zentrale Abrechnungssystem IVU.fare versorgt die Bordrechner stets mit den aktuell relevanten Tarifdaten und vereinfacht so das Fahrgeldmanagement im Verbund.
Quelle: IVU Traffic Technologies
Pendlerradroute Schweich – Trier – Konz
Das
Land Rheinland-Pfalz und die Kommunen Schweich, Trier und Konz
haben eine
Kooperationsvereinbarung
geschlossen, die eine
Machbarkeitsstudie für eine Pendlerradroute
zwischen den Orten auf den Weg bringt. „Vorfahrt für den Radverkehr: eine Pendlerradroute ist schnell, gut zu fahren und sicher. Wir schaffen damit eine echte Mobilitätsalternative und erleichtern unseren Bürgerinnen und Bürger den Umstieg auf das Fahrrad“, sagten Verkehrsstaatsverkehr Andy Becht, die Bürgermeisterin der VG Schweich, Christiane Horsch, der Trierer Beigeordnete Andreas Ludwig und der Bürgermeister der VG Konz, Joachim Weber, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.
Mithilfe der Machbarkeitsstudie soll eine geeignete Route gefunden werden. Ziel ist, störungsarme Verbindungen im Bestand zu finden sowie geeignete Korridore für neu zu bauende Radwege zu identifizieren. Das Land fördert die Kosten der Studie mit 80 Prozent. Die Pendlerradroute Schweich – Trier – Konz ist eine von sieben Verbindungen in Rheinland-Pfalz, die der Landesbetrieb Mobilität in einer Potenzialanalyse als mögliche Pendlerradrouten ausgemacht hat.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

