Der ÖPNV bewegt Menschen. Aber: Bewegt sich der ÖPNV in die richtige Richtung? Heute stehen digitale Plattformen, Vernetzung und Intermodalität im Fokus. Technologie muss sich den Bedürfnissen der Menschen anpassen – nicht umgekehrt. Wo müssen wir uns mehr „bewegen“, um mit dem neuen Konsumentenverhalten mitzuhalten? Wo stehen wir im Zeitalter der intelligenten Mobilität? Und wie können wir dabei mit Technologie unterstützen? Zu diesen Themen diskutierten am 9. + 10. November 2017 unter dem Motto „We like to move it- move it!” Entscheider aus ÖPNV, Wirtschaft und Politik auf dem HanseCom Forum 2017.
Martin Timmann, Geschäftsführer, HanseCom Public Transport Ticketing Solutions GmbH resümiert: "Der ÖPNV im Wettbewerb um den Kunden: vereinfachter Zugang, Fokussierung auf den Kundennutzen, ein zentraler Kundenserver, Abo-Online, Digitalisierung, mobile Ticketing und Multimodalität sind einige der Top-Themen, die wir auf dem HanseCom Forum 2017 mit über 100 Experten aus Verkehrsunternehmen, -verbünden und Politik diskutiert haben. Frei nach unserem Veranstaltungsmotto „We like to move it – move it!“ freuen wir uns darauf, unsere Kunden in ihren Projekten bei der Realisierung zu unterstützen."
Schon vormerken: Das HanseCom Forum 2018 findet vom 22.-23. November 2018 in Hamburg statt
Das HanseCom Forum 2018 findet vom 22.-23. November 2018 in Hamburg statt.
Siemens beteiligt sich an Ladesäulen Start-up Ubitricity
ubitricity
Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH und die
Siemens
Division Energy Management werden bei der Entwicklung innovativer Lösungen und Geschäftsmodelle im Bereich der
Elektromobilität
zusammenarbeiten. Hierfür erwarb Siemens kürzlich im Rahmen der aktuellen Beteiligungsrunde der Bestandsgesellschafter einen Teil des Berliner Unternehmens. ubitricity ist Anbieter für
i
ntelligente Lade- und Abrechnungslösungen
und ermöglicht über eine digitale Plattform neue Geschäftsmodelle im Bereich der Energiedienstleistungen für die Elektromobilität.
Herzstück der ubitricity-Lösung ist ein
mobiler Stromzähler
. Integriert in ein intelligentes Ladekabel mit sicherer Mobilfunkkommunikation, schaltet dieses Ladevorgänge automatisch frei, erfasst die Verbrauchdaten genau und sendet
diese zur Abrechnung an eine Energiedatenplattform. Basis hierfür ist ein Stromvertrag
, der für das Kabel abgeschlossen wird. Über den mobilen Stromzähler können Ladevorgänge gezielt gesteuert werden, um Fahrzeuge entsprechend der situativen Auslastung der Stromnetze zu laden. Als dezentraler Speicher für erneuerbare Energien können E-Fahrzeuge so in das Smart Grid integriert werden.
Quelle: ubitricity
Jamaika-Sondierung: Eisenbahnverbände wollen klares Signal
Auf der Zielgerade der
Jamaika-Sondierungsgespräche
warnen die Verbände der Bahnbrache vor einer „Last Minute-Nummer bei den Verkehrsthemen“. In einer gemeinsamen Mitteilung erinnerten die Verbände die Verhandler daran, dass es beim Thema Bahn bereits große
Gemeinsamkeiten
zwischen den Parteien gebe. „Für seine Klimaschutzziele braucht Deutschland eine starke Eisenbahn, und die ist nicht ohne eine
entschlossene Eisenbahnpolitik
zu haben. Das steht in fast allen Parteiprogrammen und muss jetzt endlich reale Politik werden. Wir erwarten von der Sondierungsrunde heute Abend ein klares Signal, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für die Eisenbahnen in Deutschland schnell und spürbar verbessern werden“, teilten die acht großen Verbände der Bahnbranche am Donnerstag in Berlin mit.
Die Verbände verwiesen auf ihre drei Kernforderungen, die Pfeiler einer künftigen Bahnpolitik sein sollten: Die Senkung der Schienenmaut im Güter-und Personenverkehr, eine klare Agenda für den Deutschlandtakt und eine gezielte Förderung von Innovationen im gesamten Eisenbahnbereich. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) machte außerdem deutlich, dass der Masterplan Schienengüterverkehr von der neuen Bundesregierung mit oberster Priorität umgesetzt werden muss.
Quelle: VDV
Mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr für kommunale Verkehrsinfrastruktur
Hessen
gibt den Kommunen
Planungssicherheit
für Investitionen in Straßen, Busse und Bahnen. Ein
Hessisches Mobilitätsfördergesetz
wird mindestens
100 Millionen Euro
jährlich für die Verkehrsinfrastruktur in Städten und Gemeinden und für die nachhaltige Mobilitätsentwicklung zur Verfügung stellen, wie Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch mitteilte. "Wir wollen ein Verkehrssystem, das Mobilität mit mehr Komfort und mehr Produktivität verbindet, aber weniger Belastungen für Mensch, Klima und Umwelt verursacht", sagte der Minister.
Derzeit wird die Förderung kommunaler Verkehrsinfrastruktur aus Mitteln bezahlt, die der Bund den Ländern zur Verfügung stellt. Hessen erhält dabei jährlich 96,5 Mio. Euro. Diese Regelung läuft jedoch Ende 2019 aus. An ihre Stelle soll von
2020
an das Hessische Mobilitätsfördergesetz treten.
Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
IVU und ÜSTRA schließen Entwicklungspartnerschaft
Immer den
bestmöglichen Service
für ihre Kunden zu liefern – dieses Ziel haben sich die
ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
und
IVU Traffic Technologies
laut eigener Aussage auf die Fahnen geschrieben. In Zukunft wollen beide Unternehmen noch näher zusammenrücken. Mit einem nun unterzeichneten
Kooperationsvertrag
möchten sie gemeinsam die Entwicklung von Systemen und Standards für den öffentlichen Verkehr vorantreiben. Ziel des Vertrags ist es, Anforderungen aus der Praxis schneller in der Softwareentwicklung umzusetzen und in Betrieb zu nehmen. Um das zu erreichen, arbeiten künftig Produktentwickler der IVU direkt vor Ort bei der ÜSTRA in Hannover.
Die Unternehmen arbeiten schon lange eng zusammen. Zahlreiche Systeme der IVU laufen bei dem Verkehrsunternehmen aus Hannover. Bisher waren darunter viele Individualentwicklungen, deren Pflege und Wartung aufwändig ist. Diese proprietären Lösungen sollen in die Standardprodukte der IVU überführt werden. Zudem erhält die ÜSTRA aktuelle Systemupdates künftig innerhalb weniger Wochen nach Fertigstellung, wodurch die Lösungen schneller zur Verfügung stehen.
Quelle: IVU
Verleihung des NUMBR1 Awards auf der Hypermotion
Das Verkehrssystem steht vor einem radikalen Wandel. Angetrieben durch die Digitalisierung und Dekarbonisierung fallen die Grenzen zwischen Logistik, Mobilität, Infrastruktur, Verkehr und Transport. Es entstehen neue, vernetzte, integrierte und multimodale Systeme und Lösungen. Um diese Veränderungen abzubilden und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu diskutieren, veranstaltet die
Messe Frankfurt
vom 20. bis 22. November 2017 erstmalig die
Hypermotion
. Über 100 Aussteller zeigen ihre Lösungen und Ideen für das intelligente Verkehrssystem der Zukunft. Im Fokus stehen dabei neue Geschäftsmodelle sowie der Austausch und die Vernetzung aller Teilnehmer. Die Messe bietet einen spannenden Mix aus Ausstellung, Konferenzen, Pitches, Talks und einen Hackathon.
Award-Verleihung auf der Hypermotion
Die
Nahverkehrs-praxis
wird am 21.11.2017 um 17.30 Uhr zum ersten Mal den
NUMBR1 Award
powered by Hypermotion auf dem Stand des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur, das neben dem Land Hessen Schirmherr der Auszeichnung ist – verleihen. Ausgezeichnet werden Lösungen und Konzepte für
N
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U
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obilität in
B
allungs-
R
äumen, welche die Zukunft des ÖPNV maßgeblich beeinflussen. Kommunen und Regionen, Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde sowie die Verkehrsindustrie zählen zu den Zielgruppen des NUMBR1-Awards.
Die Nahverkehrs-praxis lädt Sie herzlich ein, an der Preisverleihung teilzunehmen!
Weitere Informationen zur Messe”
Quelle: Messe Frankfurt/ Nahverkehrs-praxis
VDV fordert ÖPNV-Sonderprogramm von der Bundesregierung
Der
VDV
fordert von der neuen Bundesregierung ein
Sonderprogramm für den Ausbau und für die Modernisierung des kommunalen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
in Deutschland. Vorstände und Geschäftsführer der großen Nahverkehrsunternehmen aus Köln, Hamburg, Berlin, München und Dortmund haben dazu in Hamburg gemeinsam Stellung bezogen. "Deutschland droht seine Klimaschutzziele deutlich zu verfehlen. Im Verkehrssektor steigen die Schadstoffemissionen seit Jahren immer weiter statt zu sinken. Ein moderner, leistungsstarker und ökologischer ÖPNV kann gerade in den Großstädten und Ballungsräumen wesentlich dazu beitragen, die Probleme bei Luftreinhaltung und Schadstoffbelastung nachhaltig zu lösen. Doch dafür muss mehr in den ÖPNV investiert werden", so Jürgen Fenske, VDV-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB).
Weitere Investitionen nötig
Damit der ÖPNV die künftigen Herausforderungen bewältigen kann, seien
zusätzliche Investitionen
nötig: Laut einer aktuellen Umfrage des VDV unter seinen Mitgliedern benötigt die Branche in den kommenden zehn Jahren
15 Milliarden Euro
, um den Nahverkehr flächendeckend so zu modernisieren und auszubauen, dass Busse und Bahnen zum zentralen Baustein für die nötige Verkehrswende werden. Hinzu kommen 5 Milliarden Euro, um den bereits seit Jahren wachsenden Sanierungsstau im kommunalen ÖPNV abzubauen.
Die Unternehmenschefs der KVB, der Hamburger Hochbahn, der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und der DSW 21 (Dortmunder Stadtwerke) machen deutlich, dass es in unterschiedlichsten Bereichen im ÖPNV in ihrer Stadt
Investitionsbedarf
gibt.
Lesen Sie den Investitionsbedarf in den verschiedenen Städten hier.”
Quelle: VDV
ADAC: Straßen erhalten und öffentlichen Verkehr stärken
Für zwei Drittel der Deutschen ist der
Erhalt und Ausbau des Straßennetzes
eines der wichtigsten verkehrspolitischen Handlungsfelder der nächsten
Bundesregierung
(65 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des
ADAC
hervor, die in Deutschland lebende Bürger nach ihren Mobilitätsprämissen für die kommenden vier Jahre befragt hat. 62 Prozent der Befragten sprechen sich zudem dafür aus, die Mobilitätsangebote im ländlichen Raum zu verbessern. Ebenso wichtig sind den Bundesbürgern effektive Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit (63 Prozent).
Wie die
ADAC Umfrage
zeigt, messen die Menschen in Deutschland neben emissionsarmen Fahrzeugen vor allem den öffentlichen Verkehrsträgern enormes Potenzial bei, zu einer umweltschonenden Mobilität beizutragen. 59 Prozent der Befragten sprechen sich für eine stärkere Förderung des öffentlichen Verkehrs aus. 67 Prozent der Menschen begrüßen die Einführung eines deutschlandweit einheitlichen Ticketsystems für den öffentlichen Nahverkehr. Gestärkt werden soll nach Meinung der Befragten auch der Schienen- (55 Prozent) und Radverkehr (41 Prozent) sowie die Vernetzung der Verkehrsträger untereinander (44 Prozent).
Quelle: ADAC
HaCon: Verstärkte Präsenz im Zukunfsmarkt mobile Ticketing
Bereits seit zwei Jahren gehört
Bytemark
, Inc. zur erweiterten HaCon-Familie – nun haben die Hannoveraner ihre Beteiligung an dem
Ticketing-Startup
aufgestockt und stärken damit ihre Geschäftsaktivitäten im Bereich der
intermodalen Mobilitä
t
. Die Partnerschaft schafft die Voraussetzung für vollständig integrierte, marktspezifische Lösungen für die Fahrplanauskunft und Reiseplanung in Echtzeit sowie den mobilen Ticketkauf.
Nach Abschluss der Finanztransaktion ist HaCon nun zum größten
Anteilseigner
von Bytemark, Inc. aufgestiegen. Nach der CapMetro-App im texanischen Austin haben HaCon und Bytemark vor Kurzem ihr zweites gemeinsames Projekt erfolgreich umgesetzt: Der New Yorker Fährbetreiber Hornblower, der mit seinen Fähren neben der U-Bahn und den Stadtbussen ein drittes Standbein im stark ausgelasteten öffentlichen Verkehr der Megametropole etabliert, stellt seinen Passagieren die neue NYC Ferry-App als native Anwendung sowie als Web-App zur Verfügung. Neben einem HAFAS-basierten Tür-zu-Tür-Routing komplettieren die Abfahrten der Fähren in Echtzeit, ein HAFAS Live-Fahrplan sowie integriertes mobiles Ticketing aus dem Hause Bytemark den Funktionsumfang der App.
Quelle: HaCon
HandyTicket Deutschland baut internationales Engagement mit EgroNet weiter aus
Das
HandyTicket Deutschland
ist ab sofort in einer zweiten Region außerhalb Deutschlands nutzbar: Das regionenübergreifende Nahverkehrssystem EgroNet, das Teile Bayerns, Sachsens, Thüringens und Tschechiens umfasst, bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, mit der App HandyTicket Deutschland mobile Tickets auch über Deutschlands Grenzen hinaus zu kaufen und zu nutzen. Damit ist ein weiteres
länderübergreifendes Ticket
in HandyTicket Deutschland verfügbar.
Ein einziger Fahrschein
Die
vier Grenzgebiete
der Euregio Egrensis von Bayern, Thüringen, Sachsen und Tschechien sind seit dem Jahr 2000 durch das regionenübergreifende Nahverkehrssystem EgroNet einfach und kostengünstig zu erreichen. Das Mobilitätssystem bietet den Reisenden 464 regionale Buslinien, 187 Stadtlinien mit Bussen und Straßenbahnen und 42 Eisenbahnstrecken mit über 7.300 Haltestellen. Fahrgäste können im EgroNet-Gebiet von Bahn auf Bus oder Straßenbahn umsteigen und benötigen dafür mit dem EgroNet-Ticket nur einen einzigen Fahrschein.
Bisher war das EgroNet-Ticket nur im stationären Verkauf oder an Automaten zu kaufen. Das EgroNet-Ticket ist nun auch über die
überregionale, mobile Ticketingplattform
HandyTicket Deutschland von HanseCom verfügbar. Es ist dabei als Ticket in der Region Vogtland sowie in der eigenständigen Region EgroNet nutzbar. Da das EgroNet-Ticket auch in Teilen Tschechiens gültig ist, ist HandyTicket Deutschland damit in einer weiteren Region über Staatsgrenzen hinweg verfügbar.
Quelle: Hansecom

