RMV-Schnellbusnetz wächst auf 15 Linien

Der Ausbau des Schnellbusnetzes im RMV-Gebiet geht in die zweite Stufe. Aufgrund der positiven Rückmeldungen der Fahrgäste und der Entwicklung der Fahrgastzahlen nach Aufnahme des Schnellbusverkehrs zum Fahrplan 2017 werden zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2017 vier neue Linien in Betrieb gehen. Im Sommer 2018 kommt eine weitere Buslinie dazu.
Bei den Fahrgästen hat sich der Schnellbus als schnelle und komfortable Ergänzung zur Bahn und vor allem als Alternative zum eigenen PKW etabliert. Durch die Querverbindungen entfällt oftmals das Umsteigen und es wird Zeit gespart. So verkürzt sich bei der Linie X64 zwischen Obertshausen Bahnhof und Hanau-Freiheitsplatz die Fahrzeit von über 40 Minuten (mit zwei Umstiegen) auf 26 Minuten (ohne Umstieg).
Mit der Einführung der neuen Linien zum Fahrplanwechsel ist die erste Phase des Schnellbus-Konzeptes des RMV, einen Ring aus Schnellbussen um Frankfurt zu bilden, erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Auch wurden Anregungen von Fahrgästen eingearbeitet und Fahrpläne optimiert. Mit den Schnellbussen wird der innerstädtische Verkehr in Frankfurt entlastet. Umsteigefreie und kürzere Fahrten zwischen stark frequentierten Orten und die optimierte Verknüpfung von Bus und Bahn entlasten die gesamte Infrastruktur.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 überträgt der RMV das erfolgreiche Konzept erstmals auch in die Region. Die Linie X38 wird zwischen Marburg und Gladenbach eine schnelle Verbindung schaffen und damit die planmäßige Fahrzeit von 51 Minuten auf 27 Minuten verkürzen. So schafft der RMV neue Verbindungen auch im ländlichen Raum, weitere werden folgen.

Kürzere Fahrzeiten, bessere Anschlüsse

„Mit den Schnellbussen können wir unseren Fahrgästen auch dort ein attraktives Angebot machen, wo die Bahn nicht direkt fährt“, so Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung des RMV, „so entfallen Umsteigezeiten und es bieten sich neue Verbindungen“. Bislang nutzen jeden Werktag über 8500 Fahrgäste die bestehenden sieben Schnellbuslinien. „Unser Ziel ist es, mindestens doppelt so viele Fahrgäste für die neuen Schnellbusse zu begeistern“, sagte Prof. Ringat.
Über die genauen Fahrpläne und Fahrzeiten informiert der RMV rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017.

Der älteste noch erhaltene U-Bahnwagen Deutschlands soll zurück auf die Schienen

Der älteste noch erhaltene U-Bahnwagen Deutschlands soll zurück auf die Schienen. Seit Jahren restaurieren die Mitglieder der AG Berliner U-Bahn in liebevoller und ehrenamtlicher Arbeit den 109 Jahre alten Oldie der Baureihe AI (sprich A eins). Jetzt steht Triebwagen 86 wieder im authentischen Innen- und Außendesign in der Betriebswerkstatt Friedrichsfelde und soll nach Ende der Restaurierung auch für Sonderfahrten einsatzbereit sein.

Schon jetzt ist die Arbeit der ehrenamtlichen U-Bahnfans aber preiswürdig. Erst vor wenigen Tagen wurde die Arbeitsgemeinschaft für die vorbildliche Restaurierung von Wagen 86 mit dem diesjährigen GAG-Preis für Industriekul-tur der Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur ausgezeichnet. Im kommenden Jahr sollen alle Arbeiten abgeschlossen und das Jugendstil-Juwel wieder fahrbereit sein.

Am 15. August 1908, nur sechs Jahre nach Eröffnung der Berliner U-Bahn, wurde Triebwagen 86 in Dienst gestellt. 1936 war er zum vorerst letzten Mal im regulären Linienbetrieb unterwegs, landete zunächst in der Betriebsreserve und überstand die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs fast unbeschadet.
1949 begann sein zweites Leben. Der Triebwagen wechselte in den Bestand der Verkehrsbetriebe im Ostteil der Stadt (BVB), bekam 1953 eine völlig ande-re Innengestaltung und war 1967 bereits zur Zerlegung bestimmt, als ein rei-ner Zufall ihn vor der Schrottpresse rettete. Es wurde dringend ein Aufent-haltsraum für die Arbeiter gebraucht, und so schleppte man Wagen 86 kurzer-hand zurück in die Werkstatthalle.

Dort entdeckten ihn damals noch unorganisierte, spätere Mitgliedern der AG Berliner U-Bahn und erreichten, dass der Wagen, der zu Kaisers Zeiten als Dritte-Klasse-Wagen ausgeliefert worden war, 1975 auf der Denkmalliste der DDR landete. Nach Mauerfall und Jahrtausendwende reifte allmählich die Idee, dem ältesten noch erhaltenen Wagen der deutschen U-Bahngeschichte sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben und ihn für U-Bahnfans auf den Berliner Strecken erlebbar zu machen. Historische Spuren, oft durch das wechselnde politische Umfeld der Jahrzehnte bedingt, sollten dabei aber nicht getilgt oder verwischt werden. Entstanden ist ein einzigartiges Stück erlebbare Geschichte auf Stahlrädern.

13. Mitteldeutscher Omnisbustag im November

Zum 13. Mal findet der Mitteldeutsche Omnibustag, die größte Branchenveranstaltung in Mitteldeutschland, am 8. und 9. November in Halle statt.  Getreu dem Slogan "Gemeinsam Zukunft gestalten" stehen unter anderem kreative und zielführende Möglichkeiten zur Fachkräftegewinnung, Tipps im Umgang mit bürokratischen und steuerrechtlichen Hürden im Reiseverkehr, sowie Einsatzmöglichkeiten und Nutzen von Pinterest und Instagram für die Bustouristik im Fokus der Fachtagung. 

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Knorr-Bremse zieht Angebot für Haldex zurück

Die Knorr Bremse AG zieht das Angebot an alle Aktionäre von Haldex AB zurück und gibt die Absicht auf, beide Unternehmen zusammenzuführen. Knorr-Bremse wird außerdem das Kartellfreigabeverfahren nicht weiter fortsetzen. Knorr-Bremse hat dies nach einer sorgfältigen Prüfung aller Optionen und unter Berücksichtigung der Interessen aller Stakeholder entschieden, nachdem die schwedische Börsenaufsicht (SSC) zuvor ihre Entscheidung bekanntgegeben hatte. Am 7. September 2017 hatte die SSC mitgeteilt, einer Verlängerung der Annahmefrist nicht zuzustimmen, sodass das Angebot zum Ende der Frist am 26. September 2017 verfallen würde. Knorr-Bremse hat auch den Hinweis der SSC gründlich geprüft, wonach diese Knorr-Bremse erlauben würde, innerhalb von drei Wochen nach einer positiven Entscheidung der Kartellbehörden ein neues Angebot zu unterbreiten.
Für den erfolgreichen Abschluss des Kartellfreigabeverfahrens sind die Unterstützung und die Kooperation des Haldex Verwaltungsrats, die überraschend zurückgezogen wurden, unabdingbar und die zentrale Voraussetzung. Knorr-Bremse war nach der SSC-Entscheidung erneut auf den Haldex Verwaltungsrat zugegangen und bat um die notwendige Unterstützung. Knorr-Bremse bot außerdem an, die nächsten Schritte im Kartellfreigabeverfahren sowie die konkretisierten Pläne für den geplanten Zusammenschluss aufzuzeigen. Der Haldex Verwaltungsrat hat die erforderliche Unterstützung und Kooperation jedoch abermals verweigert. Der Haldex Verwaltungsrat stellt sich damit weiterhin gegen den Mehrheitsbeschluss der außerordentlichen Haldex Hauptversammlung, die entschieden hatte, dass Haldex mit Knorr-Bremse im Kartellfreigabeverfahren kooperieren und Knorr-Bremse unterstützen soll.

Neues Kommunikations- und Funkbediensystem für die RhB

Das Schweizer Eisenbahnverkehrsunternehmen Rhätische Bahn (RhB) nahm kürzlich sein neues Kommunikations- und Funkbediensystem PA-R-I-Ty von Trapeze in Betrieb. Mit dem Trapeze-System für IP-basierten Sprach- und Datenfunk regelt die RhB sowohl ihren Zugverkehr als auch ihren Rangierdienst.
Der Zugverkehr und der Rangierdienst der RhB werden hauptsächlich vom Rail Control Center in Landquart sowie vom Fernsteuerzentrum in Klosters geregelt. Um diese komplexen Abläufe bestmöglich zu erledigen, nutzen die Disponenten und Fahrdienstleiter der RhB das PA-R-I-Ty System mit seinen multifunktionalen Leitsprechstellen. Aktuell sind an das System zehn Streckenfunkkanäle, 52 Rangierfunkkanäle sowie die VoIP-Telefonzentrale der RhB angeschlossen. Darüber hinaus umfasst es eine externe Aufzeichnungsanlage für Gespräche.

Update der VBB-App

Ab sofort gibt es in der App Bus&Bahn des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) neue Funktionen, die die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Alltag weiter erleichtern. Das Update der VBB-App für Android-Geräte bietet unter anderem einen neuen „Start“-Screen, der individuell auf die eigenen Ziele eingerichtet werden kann. Über die VBB-App „Bus&Bahn“ werden jeden Monat mehr als zehn Millionen Verbindungen abgefragt und über 100.000 Tickets für Bus- und Bahnfahrten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) erworben. Die VBB-App kann kostenfrei unter VBB.de/app heruntergeladen” werden.

Ruhrbahn eröffnet zweite Mobilstation in Essen

Innovative und effiziente Mobilitätskonzepte sollen urbane Räume von Lärm und Verschmutzung befreien, der Mobilität neue Dynamik verleihen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche hat die Ruhrbahn GmbH gestern am Verkehrsplatz Steele die zweite Mobilstation in Essen eröffnet.
Mobilstationen sind zentral gelegene Verknüpfungspunkte, an denen neben dem ÖPNV auch weitere öffentlich zugängliche Verkehrsangebote wie Leihfahrrad, CarSharing und Taxi zur Verfügung stehen. Zudem findet man an diesem Ort sichere Abstellmöglichkeiten für das eigene Fahrrad sowie eine hilfreiche Übersicht der Mobilitätsangebote in der Nähe. Am Verkehrsplatz Steele gibt es täglich 20.000 Ein-, Aus- und Umstiege – ein CarSharing-Angebot gab es dort vorher nicht.

National Express installiert neue Betriebsleitzentrale in Köln

Im Zuge der Unternehmenserweiterung und im Vorgriff auf den kommenden Betrieb von RRX‐Strecken ab 2019 bezog die Betriebsleitzentrale der National Express Rail GmbH neue Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Kölner Hauptbahnhof. Dabei wurde laut Aussage des Unternehmens in modernste Technik im Bereich Software und Hardware investiert, um Betrieb und Kundeninformation weiter zu verbessern.
Im Drei‐Schichtsystem arbeiten zehn Mitarbeiter ab sofort in der Betriebsleitzentrale, die den Eisenbahnbetrieb der beiden Linien RE 7 (Rhein‐Münsterland‐Express) und RB 48 (Rhein‐Wupper‐Bahn) rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr überwachen und steuern. Zusätzlich arbeiten drei Personen ausschließlich für die Kundenkommunikation über WhatsApp und die National Express‐Website.

Thomas Ahlburg wird neuer Group CEO bei Stadler

Ab dem 1. Januar 2018 übernimmt Thomas Ahlburg neu die Funktion des Group CEO von Stadler. Peter Spuhler, Mehrheitsaktionär von Stadler, konzentriert sich nach 30 Jahren in der operativen Verantwortung von Stadler auf das Amt des Verwaltungsratspräsidenten. Thomas Ahlburg führt seit 2012 das größte Werk der Stadler-Gruppe in Bussnang und ist stellvertretender Group CEO. Vor seinem Wechsel zu Stadler im Jahr 2012 hatte er die Leitung des Bombardier-Werks in Görlitz inne.
Die Nachfolge von Thomas Ahlburg für die Leitung des Werks in Bussnang übernimmt Georg Kapeller. Er ist seit 2012 Produktionsleiter in Bussnang und war zuvor über zehn Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen im Engineering bei der Firma GDELS-Mowag in Kreuzlingen tätig.

Wolfgang Steinbrück legt Amt als bdo-Präsident nieder

Mit sofortiger Wirkung hat Wolfgang Steinbrück sein Amt als Präsident des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) niedergelegt. Er reagiert damit auf die drohende Insolvenz seiner Firma. Vorstand und Hauptgeschäftsführung des bdo bedauern den Entschluss und beklagen die Umstände, die zu dieser Entscheidung führten. Die verbandspolitischen Aufgaben werden durch die Vizepräsidenten des bdo fortgeführt.