Die Siemens-Straßenbahn Avenio für Doha, im Emirat Katar, erhält den renommierten „Red Dot”-Award für Product Design 2017. Das minimalistische und zeitlose Design der Straßenbahn passt sich flexibel an die Umgebung an und spiegelt in Doha die moderne Architektur des Education City Campus wider. Klare Linien, großzügige weiße Flächen und dunkle Fenster prägen das äußere Erscheinungsbild. Sonnensegel und getöntes Isolierglas sorgen auch bei hohen Außentemperaturen für Reisekomfort. Der Innenraum schafft eine helle und luftige Atmosphäre, dezent gestaltete Sitzbezüge und detailliert ausgearbeitete Haltestangen unterstreichen den modernen Charakter. Das Design des Avenio ist in Zusammenarbeit mit dem Designbüro „Yellow Window” entstanden.
Siemens hat im Jahr 2012 von der Qatar Foundation den Auftrag über die schlüsselfertige Errichtung eines Tramsystems für Doha erhalten. Der Avenio wird in der Education City in Doha auf einer Strecke von 11,5 Kilometern komplett oberleitungsfrei fahren. Die Straßenbahnen sind mit dem Energiespeichersystem Sitras HES von Siemens ausgerüstet, die Energiezufuhr erfolgt an den Haltestellen. Der oberleitungslose Betrieb macht den Avenio zum Vorbild für einen nachhaltigen, schienengebundenen Nahverkehr. Zugleich eröffnet die Technologie neue Perspektiven für Fahrzeugdesign und hat eine positive Wirkung auf das urbane Erscheinungsbild.
Siemens liefert 19 dreiteilige Straßenbahnen. Die in Wien gebauten Fahrzeuge sind auf die klimatischen Bedingungen in Katar ausgerichtet. Zusätzlich zu einer leistungsfähigeren Klimaanlage schützen spezielle Sonnenschutzeinrichtungen auf dem Dach die elektrische Ausrüstung vor Strahlungswärme.
Seit 1955 prämiert das Design Zentrum Nordrhein Westfalen international herausragendes Produktdesign mit seinem berühmten, roten Punkt. Zahlreiche Hersteller und Designer unterschiedlicher industrieller Produkte bewerben sich jedes Jahr um das international anerkannte Gütesiegel für Gestaltungsqualität. In diesem Jahr reichten Unternehmen und Designer aus 54 Ländern insgesamt 5.500 Produkte ein. Nur Gestaltungen, die durch „hohe Designqualität” überzeugten, erhielten von der Jury die Auszeichnung „Red Dot”. Die Preisverleihung fand in Essen statt.
HVV beantragt Tarifanpassung für 2018
Zum 1. Januar 2018 wird der Hamburger Verkehrsverbund im Namen der Verkehrsunternehmen im HVV eine Tarifanhebung um durchschnittlich 1,2 %beantragen.
Der Preisentwicklung liegt der HVV-Tarifindex zugrunde. Dieser Index basiert auf der Kostenentwicklung für Personal, Diesel und Strom bei den Verkehrsunternehmen sowie auf der allgemeinen Verbraucherpreisentwicklung. In die Berechnung gehen die Verbraucherpreise mit einer Gewichtung von 58,8 %, die Personalkosten mit 33,9 % sowie die Diesel- und Stromkosten mit 3,3 % beziehungsweise 4,0 % ein.
Die Verbraucherpreise sind nur leicht gestiegen. Weiterhin relativ niedrig sind die Diesel- und Strompreise. Dies dämpft den Einfluss der steigenden Personalkosten auf den Index, die Preisanhebung liegt somit erneut unter den Werten der Vorjahre. Zum Vergleich: 2015 stiegen die Preise um 2,6 %, 2016 um 1,9 %, 2017 um 1,4 %.
Viele Fahrkartenarten bleiben im Preis unverändert, so werden beispielsweise weder die Kurzstrecken- noch die Nahbereichskarte teurer. Auch der Preis der Kinderkarte bleibt gleich. Die Einzelkarte Hamburg AB (Großbereich) verteuert sich nach 2 Jahren ohne Preisanhebung um 10 Cent auf 3,30 €.
EVAG eröffnet erste Mobilstation für Essen
Die Essener Verkehrs-AG (EVAG) setzt auf die Flexibilität ihrer Kunden und eröffnet dazu an der Haltestelle Landgericht die erste Mobilstation. Die EVAG möchte mithilfe dieses multimodalen Mobilitätskonzeptes den urbanen Verkehr intelligent verknüpfen und dem Kunden so einen bestmöglichen Mobilitätsmix bieten.
Mobilstationen sind zentral gelegene Verknüpfungspunkte, an denen neben dem ÖPNV auch weitere öffentlich zugängliche Verkehrsangebote wie Leihfahrrad, CarSharing und Taxi zur Verfügung stehen. Zudem findet man an diesem Ort sichere Abstellmöglichkeiten für das eigene Fahrrad sowie eine hilfreiche Übersicht der Mobilitätsangebote in der Nähe. Erkennungszeichen der Mobilstation ist das große „M". Das von der EVAG entwickelte Logo fügt sich in das vorhandene Leitsystem der EVAG und des ÖPNV/SPNV ein.
Komfortabel für den Kunden
Die Zusammenführung der Verkehrsmittel an einem Ort macht den Wechsel zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln für den Kunden einfach und komfortabel: Mit der Straßenbahn in die Innenstadt, mit dem CarSharing-Auto zum Einkaufen, mit dem Leihfahrrad einen Ausflug machen oder mit dem Fahrrad von zu Hause zur Haltestelle, es sicher abstellen, mit der Straßenbahn weiter ans Ziel. Die räumliche Zusammenführung der Verkehrsangebote geht mit der digitalen Verknüpfung einher: in der EVAG-App Essen Mobil gibt es zu allen Verkehrsmitteln Informationen und die Möglichkeit Tickets zu kaufen oder beispielsweise Leihfahrräder und CarSharing-Fahrzeuge zu buchen.
In einem Pilotprojekt der EVAG werden mehrere Mobilstationen an zentralen Orten entwickelt. Konkret geplant ist neben der Mobilstation Landgericht eine weitere Mobilstation am Verkehrsplatz Steele S. Auch der zukünftige Nahverkehrsplan, der derzeit politisch beraten wird, weist der EVAG die Rolle eines Mobilitätsdienstleisters zu. Der Nahverkehrsplan führt in seinem Zielkonzept 2025 Grundlagen zur Entwicklung der multi- und intermodalen Mobilitätsangebote auf, hierzu zählt auch die Weiterentwicklung von Mobilstationen. Der Bau der Mobilstationen wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).
Verkehrsministerium neu aufgestellt: Minister Wüst und Staatssekretär Schulte nehmen Amtsgeschäfte auf
Der neue Verkehrsminister Hendrik Wüst hat nach seiner Vereidigung in der vergangenen Woche sein Amt im Ministerium angetreten. Zugleich hat auch sein Staatssekretär Dr. Hendrik Schulte die Amtsgeschäfte aufgenommen.
Anlässlich seiner ersten Arbeitswoche sagte Minister Wüst: „Ich freue mich, Teil des Neuaufbruchs zu sein und mich in den kommenden Jahren mit aller Kraft in den Dienst des Landes stellen zu können. Als neuer Verkehrsminister möchte ich vor allem für eine intelligente, vernetzte Mobilität stehen. Wir werden unter anderem die Chancen der Digitalisierung nutzen, um für die Mobilität der Zukunft gerüstet zu sein.”
Staatssekretär Schulte ergänzte: „Den Verkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland zu gestalten, ist eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle. In diesem Bereich die Weichen für die Zukunft zu stellen, wird eine spannende aber lohnende Aufgabe.”
Der 41-jährige Wüst wurde in Rhede geboren und war zuletzt wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in NRW. Zudem war er in den Jahren 2006 bis 2010 Generalsekretär der nordrhein-westfälischen Union und auch viele Jahre Mitglied des CDU-Bundesvorstands. Der Westfale hat seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbands NRW nach seiner Ernennung als Minister beendet.
Schulte ist 58 Jahre alt und stammt aus Essen. Der Bauingenieur wechselt von der Privatwirtschaft ins Ministerium. Er war unter anderem für große Infrastrukturprojekte des Hochtief-Konzerns sowie des österreichischen Unternehmens PORR verantwortlich.
Göttinger Verkehrsbetriebe GmbH beauftragt INIT GmbH mit Einführung eines ITCS für Göttingen
Im Rahmen der Einführung eines Echtzeitdaten-Informationssystems steht mit INIT nun der Partner der GöVB für den Aufbau eines Intermodalen Transportkontrollsystems (ITCS) fest.
Am 21.06.2017 unterzeichneten Michael Neugebauer (Geschäftsführer, GöVB) und Achim Becker (Vorstand, INIT) den Vertrag zur Einführung eines rechnergestützten Betriebsleitsystems. „Damit steht nach telent / RADIODATA für den Betriebsfunk nun auch der Partner für das ITCS fest. Der Umsetzung des großen Projekts Echtzeit-Information sollte nun nichts mehr im Wege stehen” (Thomas Zimmermann, GöVB).
Der Entscheidung gingen im Zuge des mit der brenner BERNARD ingenieure GmbH durchgeführten mehrstufigen Verhandlungsverfahrens umfangreiche Abstimmungen mit den künftigen Systempartnern voraus, sodass die Weichenstellungen für die nun begonnene Pflichtenheftphase bereits erfolgt sind. Mit der Entscheidung für INIT geht die GöVB nur zum Teil neue Wege. INIT ist am Standort bereits seit 2011 mit ihren Lösungen zur Fahrgastzählung und Personaldisposition vertreten.
Die am Auswahlverfahren beteiligten Mitarbeiter der GöVB haben vor allem Aufbau und Oberflächen der INIT-Anwendungen und die schon zum Zeitpunkt der Produktpräsentation lieferfertigen Funktionalitäten überzeugt. INIT liefert neben der zentralen Leitstelle mit zwei festen und zwei mobilen Arbeitsplätzen 99 Bordrechner für die Fahrzeugflotte der GöVB. Eine besondere Herausforderung für das neue ITCS stellt der Göttinger Betriebsfunk dar, der seit kurzem vollständig auf digitalen Funkbetrieb mit DMR-Technologie umgestellt worden ist.
Bis Mitte 2018 soll das neue System installiert und mit allen Umsystemen erfolgreich verknüpft sein.
Die Rheinbahn wächst wieder – Positive Bilanz 2016
Die Vorstände der Rheinbahn, Michael Clausecker und Klaus Klar, haben die Bilanz für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt; die wichtigsten Daten vorab:
• der Umsatz steigt um 4,9 Prozent auf 258,2 Mio. Euro
• die Zahl der Fahrgäste steigt um 1,6 Prozent
• die Investitionen für Infrastruktur wie Hochbahnsteige etc. 2016 summieren sich auf 107,3 Mio. Euro
• der Kostendeckungsgrad liegt bei 81,6 Prozent und damit weiterhin bundesweit auf hohem Niveau; der Branchenschnitt liegt bei 76,1 Prozent
Hinter dem Unternehmen liegt wieder ein ereignisreiches Jahr, mit einer Trendumkehr bei den Fahrgastzahlen, mit dem Start des Betriebs auf der Tunnelstrecke der Wehrhahn-Linie, mit erfolgreichem Marketing und Vertrieb, mit einem erfolgreichen Beschleunigungsprojekt von Bahn und Bus, dem Bau von drei neuen barrierefreien Bahnsteigen in Düsseldorf und dem Beginn des Umbaus des Düsseldorfer Platzes in Ratingen als zentralem ÖPNV-Knoten. Die Rheinbahn stellte im Berichtsjahr 128 neue Fahrer ein, fast 100 mehr als die Fluktuation nötig machte. Für beschleunigtes Wachstum und damit mehr ÖPNV im Verkehrsmix der Stadt Düsseldorf hat das Unternehmen eine Wachstumsstrategie auf den Weg gebracht: 26 Millionen mehr Fahrgäste bis 2021 sind das Ziel.
Klar, Vorstand und Arbeitsdirektor, lobte ausdrücklich die neue Kooperation mit der Stadt bei Falschparkern und Zweite-Reihe-Parkern, die Bus und Bahn behindern. Eine weitere gemeinsame Erfolgsstory stelle die Umsetzung vielfacher Linienbeschleunigungen dar, ergänzte Klar und erläuterte den Fortschritt anhand von weiteren Beispielen aus dem Bedienungsgebiet.
All dies zusammen, so die Unternehmenschefs, seien Grundlagen fürs erfolgreiche Bilanzieren. Auch der Ausblick auf die ersten Monate 2017, so Vorstandssprecher Clausecker, bestätigten Trend und Erfolg. So seien in den ersten fünf Monaten 2017 die Fahrgastzahlen um 2,3 Prozent und die Umsatzerlöse um 4,1 Prozent angestiegen.
Christian Schreyer wird neuer “Chief Strategy and Performance Officer” der weltweiten Transdev-Gruppe
Ab 1. September 2017 wird Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev GmbH, zu seinen bisherigen Aufgaben in Deutschland zusätzlich das Amt des „Chief Strategy and Performance Officer“ der weltweiten Transdev-Gruppe übernehmen. Zeitgleich wird Schreyer auch Mitglied des Executive Committees (Vorstand) der weltweiten Transdev-Gruppe. Die Transdev GmbH ist Deutschlands größter privater Betreiber von Bahn- und Busverkehren und Teil einer weltweiten Unternehmensgruppe mit Aktivitäten in 19 Ländern.
„Ich freue mich darauf, unsere langjährigen Erfahrungen als führender privater Betreiber von Bahn- und Busverkehren in Deutschland nun auch auf Gruppenebene einbringen und innovative neue Mobilitätskonzepte mittragen zu können“, sagt Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev GmbH.
„Mit der Ernennung von Christian Schreyer in dieser neuen Funktion werden wir die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen noch stärker vorantreiben und uns intensiv der Zukunft der Mobilität widmen, die personalisiert, autonom, vernetzt und elektrisch sein wird“, sagt Thierry Mallet, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) von Transdev weltweit.
Schreyer ist seit 2014 Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev GmbH in Berlin. Er startete seine Karriere als Partner in einer Anwaltskanzlei, bevor er bei der Deutschen Bahn verschiedene Funktionen übernahm, zunächst als „Director of Business Development“ im Geschäftsbereich DB Services, anschließend als „Director Corporate Strategy“ des DB Konzerns und zuletzt als Vorsitzender der DB Schenker Rail Polska.
Schreyer wird die Position als Vorsitzender der Geschäftsführung der Transdev GmbH in Deutschland behalten.
Linie 100: MVG testet Elektro-Gelenkbus
Seit Samstag (1. Juli) bis voraussichtlich Sonntag, 9. Juli testen die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) einen weiteren Elektrobus. Es handelt sich dieses Mal um einen batterieelektrischen Gelenkbus. Das 18 Meter lange Niederflurfahrzeug des Herstellers Sileo (Typenbezeichnung S 18) soll auf der StadtBus-Linie 100 (MVG Museenlinie) eingesetzt werden. Es bietet gut 100 Fahrgästen Platz.
Angetrieben wird der Elektrobus an zwei Achsen von insgesamt vier radnahen Motoren mit einer Leistung von je 120 kW (480 kW insgesamt). Als Speichermedium nutzt das Fahrzeug eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit einer Kapazität von 300 kWh, die auf dem Dach platziert ist. Die Reichweite einer Ladung beträgt nach Herstellerangaben bis zu 300 Kilometer.
MVG-Chef Ingo Wortmann: „Wir werden unser Busnetz in Zukunft zu 100 Prozent elektrisch betreiben und dieses Ziel Schritt für Schritt erreichen. Darum testen wir regelmäßig Elektrobusse verschiedener Hersteller wie jetzt den Gelenkbus-Prototypen von Sileo. Im August sollen außerdem unsere ersten eigenen Elektrobusse ausgeliefert werden, zwei 12-Meter-Fahrzeuge des Herstellers Ebusco. Diese gehen dann einige Wochen später dauerhaft in den Fahrgastbetrieb. So treiben wir die Entwicklung der Elektromobilität in München weiter voran.“
MVG-Chef Ingo Wortmann: „Wir werden unser Busnetz in Zukunft zu 100 Prozent elektrisch betreiben und dieses Ziel Schritt für Schritt erreichen. Darum testen wir regelmäßig Elektrobusse verschiedener Hersteller wie jetzt den Gelenkbus-Prototypen von Sileo. Im August sollen außerdem unsere ersten eigenen Elektrobusse ausgeliefert werden, zwei 12-Meter-Fahrzeuge des Herstellers Ebusco. Diese gehen dann einige Wochen später dauerhaft in den Fahrgastbetrieb. So treiben wir die Entwicklung der Elektromobilität in München weiter voran.“
Quelle: MVG
Transports Publics 2018 – Europas Messe für Mobilität
Die nächste "Transport Publics" – Europäische Messe für Mobilität findet vom 12. bis 14. Juni 2018 in Paris statt. Dort sollen sich 11 000 Akteure aus dem Bereich "Nachhaltige Mobilität" zusammenfinden. Dazu zählen Abgeordnete, Betreibergesellschaften, Industrie-, Dienstleistungsunternehmen, Institutionen sowie Journalisten aus über 66 Ländern. Die Messe kündigt sich bereits heute als Spiegel des tief greifenden Branchenwandels und der Stadt von morgen an. In Frankreich wird das durch das Projekt "Grand Paris" abgebildet. "Know-how teilen" und "Innovationen" werden im Fokus des Events stehen.
Bei der Messe 2016 konnte der „Salon européen de la mobilité“ mit mehr Ausstellungsfläche und mehr Besuchern aufwarten. Die Besucheranalyse ergab, dass mit einem Anteil von 35 % mehr Entscheidungsträger (Top Manager und mittlere Führungsebene) vor Ort waren als bisher. Sie interessieren sich auf der Messe insbesondere für Produktlaunches und Innovationen. Die Messe setzt sich ebenfalls als europäisches Event für nachhaltige Mobilität durch.
Die Ausgabe 2018 befasst sich mit der Mobilität von morgen. Bis 2030 wird sich die Stadtbevölkerung verdoppeln. Die Entwicklung von umweltfreundlichen Transportmitteln ist die erste Herausforderung der Städte von morgen. Grand Paris ist ein hervorragender Innovationskatalysator des Verkehrswesens. Die Initiative bietet französischen und europäischen Unternehmen Gelegenheit, sich für das Zukunftsprojekt in vielen Bereichen zu engagieren.
Hendrik Wüst wird neuer NRW-Verkehrsminister
Gestern gab Armin Laschet, neuer Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die Minister bekannt. Die Nachfolge von Michael Groschek (SPD) – der inzwischen SPD-Landesparteichef ist – triff Hendrik Wüst an. Der 41-Jährige wurde in Rhede geboren, wo er auch seinen Wahlkreis hat. Nach dem Abitur 1995 am Bocholter Euregio-Gymnasium folgte bis 2000 das Studium der Rechtswissenschaften mit anschließendem Referendariat in Münster, Coesfeld und Brüssel. Sein Erstes Staatsexamen machte er 2000. Das Zweite Staatsexamen und die Zulassung als Rechtsanwalt erwarb er 2003.
Wüst war von 2002 bis 2005 für eine Unternehmensberatung tätig und ist seit 2003 Rechtsanwalt. Von April 2006 bis Februar 2010 war er Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen. Seit Ende 2010 führt er die Geschäfte des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen, des Verbandes der Betriebsgesellschaften Nordrhein-Westfalen und der Pressefunk GmbH & Co. KG. Seit 2014 ist Hendrik Wüst auch Geschäftsführer der dein.fm Holding GmbH & Co. KG.
Er trat 1990 in die Junge Union ein und gründete mit Freunden den Stadtverband Rhede. 1992 wurde er Mitglied der CDU. Von 2000 bis November 2006 war er Landesvorsitzender der Jungen Union Nordrhein-Westfalen. Von 2002 bis 2012 war er Beisitzer im Bundesvorstand der CDU Deutschlands. Seit 1993 ist er Mitglied des Kreisvorstandes der CDU im Kreis Borken. Von 1994 bis 1998 war er stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender, von 1997 bis 2001 CDU-Ortsvorsitzender in Rhede. Von 1994 bis 2009 war Hendrik Wüst Stadtverordneter im Rat der Stadt Rhede.
2005, 2010 und 2012 wurde Hendrik Wüst für seine Heimat direkt in den Landtag Nordrhein-Westfalen gewählt. Seit 2010 ist er wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion und ist seit 2012 Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand der CDU-Landtagsfraktion.
Weitere Informationen finden Sie” hier

