Die Verkehrsautomatisierung Berlin GmbH (VAB) wurde von der Trapeze Switzerland GmbH mit der Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Betriebshof-Managementsystems für Autobus de la Ville de Luxembourg (AVL) beauftragt. Der Busbetrieb der Stadt Luxemburg Autobus de la Ville de Luxembourg (AVL) betreibt in der Rue de Bouillon das Bus-Depot Hollerich. Hier werden ca. 150 Busse abgestellt und für den nächsten betrieblichen Einsatz vorbereitet. Die Abstellung erfolgt sowohl im Freien als auch in der Halle.
Das Projekt zur Implementierung des BMS bei der AVL wurde im Oktober 2014 erfolgreich beendet und abgenommen. Seitdem unterstützt das System die Disponenten bei ihrer täglichen Arbeit. Über eine Schnittstelle zwischen dem ITCS von Trapeze und dem BMS der VAB, basierend auf der VDV 461 Schrift, werden nun wichtige Kenndaten schon bei der Einfahrt des Busses in den Betriebshof für den nächsten betrieblichen Einsatz verarbeitet.
Norbert Reinkober erneut zum Vorsitzenden des Netzbeirats ernannt
Dr. Norbert Reinkober (53), Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) und der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS), ist erneut zum Vorsitzenden des Netzbeirates gewählt worden. Er wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neben weiteren Vertretern von Eisenbahnunternehmen im Güter- und Nahverkehr und SPNV-Aufgabenträger vertritt Norbert Reinkober damit für die nächsten drei Jahre im Netzbeirat die Interessen der Nutzer des DB-Schienennetzes. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Michail Stahlhut, CEO von SBB Cargo International, gewählt.
VDV-Liste: 431 Bauprojekte für ein besseres Schienennetz
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat zum siebten Mal seit 2002 die Eisenbahnverkehrsunternehmen und – mit Hilfe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger im SPNV – die Verbünde und Aufgabenträger nach Maßnahmen zur Verbesserung des deutschen Schienennetzes befragt. Das Ergebnis: 71 Unternehmen (so viele wie nie) meldeten insgesamt 431 konkrete Aus- und Umbauprojekte. Dabei handelt sich zum größten Teil nicht um große, kostspielige Maßnahmen, sondern um kleinere Vorhaben wie zusätzliche Überholungsmöglichkeiten, Weichenverbindungen oder mehr Neben- und Abstellgeleise. Durch eine Umsetzung dieser Vorschläge bekäme das Gesamtnetz eine wesentlich höhere Betriebsstabilität. Der VDV fordert in diesem Zusammenhang zusätzliche Finanzmittel des Bundes, gerade für kleinere Baumaßnahmen: „Mit zusätzlich 50 – 100 Millionen Euro im Jahr könnten viele der Vorschläge aus unserer Liste sofort umgesetzt werden. Da die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode ohnehin mehr Geld in Infrastruktur investieren möchte, wäre dies eine gute Gelegenheit, um mit verhältnismäßig wenig Geld eine große Wirkung zu erzielen“, so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.
ADFC Fahrradklima-Test 2014
Zum sechsten Mal konnten Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten, wie fahrradfreundlich ihre Stadt oder Gemeinde ist. 100.000 Menschen haben teilgenommen. Insgesamt haben 468 Städte und Gemeinden die Mindestteilnehmerzahl erreicht und konnten so in die offizielle Wertung kommen.
Am 19. Februar 2015 wurden je zwölf Städte als „Spitzenreiter“ und „Aufholer“ in Sachen Fahrradfreundlichkeit ausgezeichnet.
Die Bestplatzierten im ADFC-Fahrradklima-Test 2014 sind Münster, Karlsruhe, Freiburg, Erlangen, Oldenburg, Ingolstadt, Bocholt, Nordhorn, Wesel, Reken, Ketzin und Rhede. Viele der Städte sind alte Bekannte auf den ersten Plätzen des Tests, der zum sechsten Mal durchgeführt wurde.
Besondere Aufmerksamkeit zollten ADFC und BMVI den Städten, die sich im Vergleich zum Fahrradklima-Test 2012 am stärksten verbessern konnten: Wuppertal, Augsburg, Stuttgart, Göttingen, Heilbronn, Trier, Schwerin, Iserlohn, Norderstedt, Heiligenhaus, Eschborn und Ilmenau.
PSI erweitert Fahrgastinformationssystem bei der schweizerischen Aare Seeland mobil AG
Das PSI-Tochterunternehmen PSI Transcom GmbH hat von der Aare Seeland mobil AG (asm) den Auftrag für die Erweiterung des bestehenden Fahrgastinformationssystems PSItraffic um den Busbereich erhalten. Neben den Schienenfahrzeugen werden zukünftig auch die Busse in das System aufgenommen. So können die Disponenten mit einem einheitlichen IT System für Bahn und Bus arbeiten. Fahrgäste werden an den Bahnhöfen und an den Bushaltestellen über aktuelle Abfahrtszeiten, Störungen, Verspätungen, Ersatzverkehre und weitere wichtige Meldungen informiert.
Setra erhält German Design Award 2015
Setra ist erneut mit einem Designpreis ausgezeichnet worden. Die Reisebusse der TopClass 500 und der ComfortClass 500 erhielten die „Special Mention 2015“ des „German Design Award“ in der Kategorie „Excellent Product Design – Transportation and Public Design“. Aufgrund der hohen Qualität des Teilnehmerfeldes vergibt der Rat für Formgebung die Auszeichnung Special Mention. Damit werden Arbeiten gewürdigt, deren Design besonders gelungene Teilaspekte oder Lösungen aufweist – ein Prädikat, das das Engagement von Unternehmen und Designern honoriert. Die offizielle Preisverleihung des German Design Award findet im Februar 2015 statt.
SWM/MVG testen weiteren Elektrobus
Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) testen bis Donnerstag, 19. Februar 2015, einen weiteren Elektrobus. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug des niederländischen Herstellers Ebusco. Eingesetzt und erprobt wird der Solobus auf der Strecke der StadtBus-Linie 100 (Hauptbahnhof Nord – Ostbahnhof). Er wird dort als zusätzlicher Wagen eingesetzt.
cambio erhält den Energieeffizienzpreis der Stadt Oldenburg
Als eines von vier Unternehmen wurde der CarSharing- Anbieter cambio am vergangenen Freitag mit dem erstmals von der Stadt Oldenburg verliehenen Energieeffizienzpreis ausgezeichnet. An der Auszeichnung nahmen auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Stadtbaurätin Gabriele Nießen teil.
In seiner Laudatio würdigte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann das Engagement der ausgewählten Unternehmen. cambio Oldenburg erhielt den Preis für den nachhaltigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrs- und Umweltbelastungen in der Stadt Oldenburg.
Aktuell nutzen in der Huntestadt 1.100 cambio-Kunden 28 Fahrzeuge an elf Stationen. Aufgrund des emissionsarmen Fuhrparks und der Kooperation mit dem öffentlichen Personennahverkehr wurde cambio im Dezember 2014 zum wiederholten Mal mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“ für die umweltschonende Verkehrsdienstleistung ausgezeichnet. Rechnerisch reduzieren die 28 in Oldenburg angebotenen Fahrzeuge der cambio-Flotte die Kohlendioxid-Emissionen um 1.570 Tonnen pro Jahr.
Neue Rekordmarke im VVS
Für den Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) war 2014 insgesamt ein sehr erfolgreiches Jahr: 357 Millionen Fahrten sind innerhalb des Verbundgebietes im vergangenen Jahr mit Bus und Bahn unternommen worden – darunter 343 Millionen bezahlte Fahrten und 14 Millionen unentgeltliche Fahrten schwerbehinderter Fahrgäste. Das sind insgesamt 8 Millionen bzw. 2,4 Prozent mehr Fahrten als 2013. Ein Teil des Zuwachses ist auf die Teilintegration des Landkreises Göppingen zurückzuführen.
Land und Zweckverband SPNV Süd sorgen für mehr Zugkapazitäten
Nach der Sperrung der Schiersteiner Brücke haben Infrastrukturministerium und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd erste Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um die angespannte Verkehrssituation für Pendler rund um Mainz zu verbessern. Sie sollen stufenweise ab Beginn der nächsten Woche greifen. „Mit den zusätzlichen Kapazitäten können wir die Verkehrssituation in und um Mainz erleichtern", so Minister Roger Lewentz. In einer gemeinsamen Anstrengung von Land, dem Zweckverband SPNV RheinlandPfalz Süd und den Verkehrsunternehmen sowie den hessischen Partnern werden einige Maßnahmen umgesetzt. Alle Infos finden Sie unter www.der-takt.de bzw. www.rnn-info.de”
Darüber hinaus werden weitere Verstärkungen geprüft. Details werden im Laufe der nächsten Woche veröffentlicht.
Die Dauer der Sperrung der Schiersteiner Brücke wird voraussichtlich erst Anfang der nächsten Woche absehbar sein. Vor diesem Hintergrund empfiehlt das Infrastrukturministerium betroffenen Pendlern, verstärkt die Angebote des Schienenpersonennahverkehrs zu nutzen. Aus den Räumen Bingen, Bad Kreuznach, Alzey, Worms, Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden ist die Stadt Mainz bereits jetzt gut über die Schiene erreichbar. In der Berufsverkehrszeit gibt es heute schon dichte Taktfolgen. In Mainz können Anschlüsse in Richtung Frankfurt und Wiesbaden erreicht werden.
Zwar sind in den Spitzenzeiten einige Züge bereits jetzt stark besetzt, doch lohnt es sich häufig zu prüfen, wie die Lage in den zeitlich benachbarten Zügen aussieht. Verkehrsminister Roger Lewentz bittet daher alle Pendler, die ihre Arbeitszeit etwa im Rahmen von Gleitzeitvereinbarungen frei gestalten können, sich nach Fahrtzeiten zu erkundigen, in denen noch freie Kapazitäten gegeben sind. „Durch die Einführung des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 mit seinen verbesserten Angeboten haben wir insgesamt auch in der Hauptverkehrszeit noch einige Kapazitäten frei, die sollten jetzt gezielt genutzt werden und mit den zusätzlichen Maßnahmen sorgen wir auch in den kritischen Zügen für eine Entlastung", erläutert der Minister. Weitere Kapazitätserweiterungen werden fortlaufend geprüft.
Unter Koordinierung des Landes werden kommende Woche alle Beteiligten im Bereich des Bus- und Schienenverkehrs prüfen, mit welchen weiteren Maßnahmen auf die dann bekannten Fakten zur Dauer der Brückensperrung reagiert werden kann.
Als weitere kleinräumige Entlastung wird ab Mitte der kommenden Woche zwischen Budenheim und Niederwalluf ein behelfsmäßiger zusätzlicher Fährverkehr für Pkw und Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht eingerichtet. Dieses zusätzliche Angebot, das bis zu 100 Pkw je Richtung und Stunde befördern kann, konnte kurzfristig im Zusammenwirken mit dem Betreiber der Rheinfähre Ingelheim / Oestrich-Winkel, Michael Maul, erreicht werden. Dazu wird eines der beiden Fährschiffe der Fähre Niederheimbach-Lorch nach Budenheim überführt. Die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen konnten bereits am Freitag geschaffen werden, das für die Bundeswasserstraße zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt in Bingen hat grünes Licht für die Benutzung der ehemaligen NATO-Rampen in Budenheim und Niederwalluf gegeben. Lediglich in Budenheim muss die Landungsstelle noch ein Stück ausgebaggert werden. Das geschieht spätestens am Dienstag.
Parallel müssen nun die Verkehrsbehörden tätig werden, um den zu und von den Rampen fließenden Verkehr zu erfassen, zu regeln und in die Verkehrsströme einzubinden. Minister Lewentz dankte Fährunternehmer Maul für sein Engagement und den beteiligten Behörden auf beiden Seiten des Rheins für das hervorragende Zusammenwirken. „In solchen besonderen Situationen zeigt sich, wie unkompliziert, wie schnell und erfolgreich unterschiedlichste Landes- und Bundesbehörden mit privaten Unternehmern zusammenarbeiten können", sagte Lewentz.

