Der bundesweite Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ geht in seine vierte Runde. Bis zum 31. Mai 2026 läuft nun die Nominierungsphase. Auf lieblingsbusfahrerIn.de können Fahrgäste ihre Geschichten, Danksagungen oder Bilder direkt hochladen und ihre persönlichen Heldinnen und Helden am Steuer nominieren. Initiiert vom Fahrgastverband Pro Bahn, DB Regio und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) rückt die Aktion rund 100 000 Busfahrerinnen und Busfahrer von öffentlichen Unternehmen und privaten Busbetreibern im Nah- sowie – neu – im Fernbusverkehr in den Mittelpunkt. Der bundesweite Startschuss fiel bei Flix in München – zugleich wurde dort der Sonderpreis „Münchener LieblingsbusfahrerIn 2026“ ausgelobt.
Fahrgäste aus ganz Deutschland sind aufgerufen, ihre positiven Erlebnisse im Bus zu teilen und diejenigen zu nominieren, die mit Engagement, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ihren Alltag bereichern. Eine vielfältig besetzte Jury wählt aus allen Einsendungen die Top 30, aus denen die bundesweiten Siegerinnen und Sieger ermittelt werden. Die Auszeichnung erfolgt am 15. Oktober 2026 in Berlin auf großer Bühne. Dabei warten auf die prämierten Fahrerinnen und Fahrer sowie auf diejenigen Fahrgäste, deren Geschichten oder Danksagungen ausgezeichnet werden, attraktive Sach- und Geldpreise. Auch in diesem Jahr sind zusätzlich regionale sowie unternehmensweite Auszeichnungen möglich.
Vier Kategorien im Wettbewerb: Bewährt und neu
2026 werden Auszeichnungen in vier Kategorien vergeben:
- „Alltagsheld:innen“ – präsentiert von MAN
- „Außergewöhnliche Leistung“ – präsentiert von Kravag
- „Schulbus“ – präsentiert von DEVK, Nominierung auch mit Zeichnung
- „Fernbus“ – präsentiert von Daimler Buses, neue Kategorie für Fahrerinnen und Fahrer auf der Langstrecke
Mit der neuen Fernbus-Kategorie wird erstmals ein Segment stärker in den Fokus gerückt, das für die Mobilität in Deutschland eine wachsende Rolle spielt: der Fernbusverkehr mit seinen langen Distanzen, internationalem Publikum und besonderen Serviceanforderungen. Die neue Kategorie würdigt daher gezielt die Leistungen der Fahrerinnen und Fahrer auf der Langstrecke und macht ihre Bedeutung für vernetzte Mobilität und Tourismus sichtbar.
„Wir brauchen nicht nur neue Kolleginnen und Kollegen, sondern auch die Anerkennung für diejenigen, die im Dienst sind. Der Wettbewerb zeigt, wie wichtig Respekt, gesellschaftliche Wertschätzung und Schutz vor Übergriffen für die Attraktivität des Berufs sind. Gleichzeitig unterstützen wir ausdrücklich die Reformvorhaben des Bundes zur Modernisierung der Fahrschulausbildung und zur Vereinfachung der Berufskraftfahrerqualifikation. Der Zugang zum Beruf muss schneller, digitaler und bezahlbarer werden. Ausbildungskosten von bis zu 14.500 Euro sind derzeit ein erhebliches Einstiegshindernis und im EU-Vergleich nicht vermittelbar. Wir brauchen vereinfachte und digitalisierte Ausbildungswege, praxisnähere Verfahren sowie schnellere Anerkennungen. Jetzt geht es um konsequente Umsetzung – jede Verzögerung gefährdet das ÖPNV-Angebot im Land.“
Ingo Wortmann (Präsident des VDV)









