New York Subway

Virenschleuder U-Bahn: Wie sich Corona in New York ausbreitete

Wie welt.de heute berichtet, war laut Analyse eines US-Ökonomen in New York der ÖPNV der wichtigste Corona-Verbreitungsweg. Gerade in U-Bahnen, Zügen und Bussen dürfte eine Maskenpflicht extrem hilfreich und wichtig sein, um der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus Einhalt zu gebieten. Dies zumindest legt eine aktuelle Studie des Ökonomen Jeffrey E. Harris vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA) nahe. Er hat darin gezeigt, dass der öffentliche Nahverkehr in New York maßgeblich, wenn nicht sogar hauptsächlich, dafür verantwortlich war, dass sich das Coronavirus in der Stadt so stark verbreitete.

Diese sei noch dadurch verstärkt worden, dass die Verkehrsbehörde nach den Ausgangsbeschränkungen die Zahl der Züge drastisch reduzierte. Das habe zwar die Kosten gesenkt, aber gleichzeitig wohl auch die Ausbreitung weiter beschleunigt, da nun weiterhin viele Menschen in den Zügen zusammengepfercht saßen. „Optimal wäre dagegen gewesen, die Häufigkeit der Zugverbindungen zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen.“

Besonders tragisch sei auch, dass gerade die Mitarbeiter der systemrelevanten Berufe – insbesondere das Pflegepersonal der Krankenhäuser und Pflegeheime – auf die U-Bahn angewiesen seien. Diese seien dem Risiko einer Ansteckung daher besonders stark ausgesetzt gewesen – und hätten so womöglich häufig das Virus in die Einrichtungen eingeschleppt.

Um in Deutschland das Risiko einer Virenverbreitung durch den ÖPNV zu minimieren, wurden umfassende Schutzmaßnahmen gesetzt, wie unsere Übersicht zeigt.

Quelle: welt.de

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