Bundesweit erster Dieselbus mit SCR-Nachrüstung vorgestellt

Im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser beginnt die Düsseldorfer Rheinbahn mit der Umrüstung von 155 älteren Euro-VI-Bussen. Als Auftakt wurde am Freitag der bundesweit erste ÖPNV-Dieselbus mit SCR-Nachrüstung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Nachrüstung erfolgte im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“. Insgesamt sind bisher bereits knapp 1.000 Förderanträge zur Nachrüstung von Dieselbussen beim Bundesverkehrsministerium eingegangen.
Die Busse des öffentlichen Nahverkehrs fahren pro Jahr mehr Kilometer in den Städten als alle anderen Verkehrsteilnehmer. Deswegen unterstützt das Bundesverkehrsministerium (BMVI) die Kommunen mit 107 Millionen Euro dabei, Dieselbusse nachzurüsten. Die Förderung erfolgt im Rahmen des "Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020". Bisher sind aus ganz Deutschland

Anträge für knapp 1.000 Busse

mit einem

Fördervolumen

von rund

8,5 Millionen Euro

eingegangen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer der anlässlich der Präsentation in die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt kam, möchte mit der Maßnahme Fahrverbote in deutschen Städten verhindern. „[…]Wir [rüsten] dort nach, wo es Sinn macht. […] Wir unterstützen deshalb die Verkehrsunternehmen finanziell dabei, ihre Dieselbusse mit der Nachrüstung von Abgasnachbehandlungssystemen umweltfreundlicher zu machen. Pro Dieselbus können so die Stickoxid-Emissionen um bis zu 90 Prozent reduziert werden. Damit wird sich die Luft in Düsseldorf deutlich verbessern.“
Das Ziel der Bundesregierung ist es gemeinsames mit den Ländern und Kommunen, die Luftqualität in den Ballungsräumen nachhaltig zu verbessern und den Ausstoß von Stickoxiden zu reduzieren. Ein Schlüssel dafür sind moderne Fahrzeugtechnik und emissionsarme Abgassysteme. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat bereits drei eingereichte Anträge zu Nachrüstlösungen genehmigt.

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