„Wir müssen jetzt die richtigen Weichen stellen“: Interview zum Deutschen Nahverkehrstag 2026

Die Zukunft der Regionalisierung und Herausforderungen im ÖPNV

Vom 23. bis 25. Juni 2026 findet in Koblenz der 16. Deutsche Nahverkehrstag statt. Unter dem Motto „Nah gedacht, weit gekommen? – 30 Jahre Regionalisierung“ diskutieren Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verkehrsbranche über die Zukunft des öffentlichen Verkehrs. Im Interview spricht Michael Frömming (Leiter der Abteilung Mobilität im Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr Rheinland-Pfalz) über die Rolle von Rheinland-Pfalz als Gastgeber, die Folgen des Deutschlandtickets, Finanzierungsprobleme, Sicherheitsfragen und darüber, warum der Blick nach Polen und Österreich wichtige Impulse liefern kann.

NahverkehrsPraxis: Der Deutsche Nahverkehrstag gilt als eine der wichtigsten Fachveranstaltungen der Branche. Warum ist dieses Format für Rheinland-Pfalz so bedeutend?
Michael Frömming: Zunächst einmal ist der Deutsche Nahverkehrstag keine reine Landesveranstaltung, sondern die größte Fachveranstaltung ihrer Art in Deutschland. Wir erwarten rund 900 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus angrenzenden Ländern. Rheinland-Pfalz richtet den Nahverkehrstag zwar aus, aber die Veranstaltung ist längst eine bundesweite Plattform geworden.

Für uns ist der Nahverkehrstag eng mit der Geschichte des Rheinland-Pfalz-Taktes verbunden. Rheinland-Pfalz wurde damals beim Ausbau eines integrierten Nahverkehrssystems durchaus von anderen Bundesländern aufmerksam beobachtet. Viele Konzepte wurden später auch andernorts übernommen. Nach 30 Jahren Regionalisierung ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen: Was hat funktioniert? Wo müssen wir nachsteuern? Und welche Rahmenbedingungen haben sich verändert?

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Sonderausgabe zum 16. Deutschen Nahverkehrstag.

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