go.Rheinland fördert 50 neue ÖPNV-Maßnahmen in der Region

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands go.Rheinland hat einstimmig das ÖPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Im go.Rheinland-Gebiet werden 50 neue Investitionsvorhaben rund um Bus, Bahn und Schiene mit zusätzlich rund 33 Millionen Euro gefördert. Die Kommunen und Verkehrsunternehmen sind nun aufgefordert, prüffähige Finanzierungsanträge einzureichen und Baurecht herzustellen.

Für Maßnahmen im Stadtgebiet Köln werden rund 2,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Unter anderem für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Ubierring (228.800 Euro). Zudem sind rund eine Million Euro für die Errichtung einer Fahrsignalanlage der KVB an der Endhaltestelle Sülzgürtel vorgesehen. 

Maßnahmen im Stadtgebiet Aachen und in der StädteRegion Aachen werden mit insgesamt rund 4,2 Millionen Euro gefördert. Hier werden für die Errichtung von 250 DFI-Anzeigen (ePaper) in den zehn Kommunen der StädteRegion Aachen 833.000 Euro bereitgestellt und der Ausbau von sechs Bushaltestellen im Stadtgebiet Aachen wird mit 688.900 Euro gefördert. Auch für den barrierefreien Ausbau von 23 Bushaltestellen im Stadtgebiet Stolberg sind rund 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Im Kreis Düren stehen drei Projekte an, die mit insgesamt rund 1,8 Millionen Euro im Maßnahmenkatalog von go.Rheinland aufgelistet sind.

Weitere Fördermittel sind in den Gebieten des Rheinisch-Bergischen Kreises (rund 5,2 Millionen Euro), des Rhein-Sieg-Kreises (rund 3,9 Millionen Euro), der Stadt Bonn (rund 3,8 Millionen Euro), des Kreises Heinsberg (rund 3,3 Millionen Euro), des Kreises Euskirchen (rund 3,2 Millionen Euro), des Rhein-Erft-Kreises (rund 2,3 Millionen Euro), des Oberbergischen Kreises (rund 2 Millionen Euro) sowie der Stadt Leverkusen (121.300 Euro) vorgesehen.

„Die Schaffung einer starken Infrastruktur für einen funktionierenden Wirtschaftsstandort gelingt nur mit attraktiven Angeboten vor Ort. Deshalb unterstützen wir die Städte, Kreise und Verkehrsunternehmen im Rheinland dabei, ihre Infrastruktur weiter auszubauen und zukunftsfähig zu gestalten. Die 50 neu aufgenommenen Maßnahmen zeigen, wie groß der Wille ist, den Nahverkehr zu stärken“, so go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober. 

Maßgeblich für die Aufnahme in den Maßnahmenkatalog waren neben dem Bewertungsergebnis innerhalb der jeweiligen Förderkategorie das Jahr des Baubeginns sowie die regionale Verteilung der Mittel. go.Rheinland übernimmt in der Regel 90 Prozent der förderfähigen Kosten einer Maßnahme. Die übrigen zehn Prozent werden vom Antragsteller (Kommune oder Verkehrsunternehmen) finanziert.

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