Rheinbahn stärkt operatives Kerngeschäft: Christian Finke wird COO

Die Rheinbahn stärkt ihr operatives Kerngeschäft auf Vorstandsebene. Christian Finke soll mit Wirkung zum 1. August 2026 zum Chief Operating Officer (COO) bestellt werden. Mit der Einführung der neuen Vorstandsfunktion entwickelt das Unternehmen seine Führungsstruktur gezielt weiter und richtet sie auf die wachsenden Anforderungen eines modernen Mobilitätsunternehmens aus.

Klare Verantwortung für Strategie und Betrieb

In der neuen Konstellation entwickelt sich die Rolle von Annette Grabbe zur Vorstandsvorsitzenden weiter. Sie verantwortet künftig unter anderem die Themen Transformation, Steuerungseinheiten und Personal. Christian Finke übernimmt als COO die Verantwortung für den Bus- und Bahnbetrieb sowie die operative Leistungsfähigkeit der Rheinbahn. Damit rückt der langjährige Betriebsmanager aus der erweiterten Geschäftsleitung in den Vorstand auf. Die erweiterte Geschäftsleitung bleibt als vorstandsnahes Managementteam bestehen.

„Die Rheinbahn steht vor großen Herausforderungen. Die Transformation des Unternehmens und ein leistungsfähiger täglicher Betrieb müssen gleichermaßen auf höchster Ebene gesteuert werden. Deshalb stärken wir das operative Kerngeschäft dauerhaft im Vorstand. Mit Christian Finke berufen wir einen ausgewiesenen Betriebsexperten, der die Rheinbahn aus unterschiedlichsten Führungsfunktionen kennt und in den vergangenen Jahren bewiesen hat, dass er auch unter anspruchsvollen Bedingungen Verantwortung übernimmt und Ergebnisse liefert. Genau diese operative Stärke braucht die Rheinbahn auf Vorstandsebene.“

Rolf Tups, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Operative Erfahrung für die Zukunft der Rheinbahn

Christian Finke ist seit vielen Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen für die Rheinbahn tätig. Zuletzt verantwortete er als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung zentrale operative Bereiche und prägte die Weiterentwicklung des Unternehmens entscheidend mit. Zu seinen wesentlichen Erfolgen zählen die erfolgreiche Steuerung des Rheinbahn-Betriebs während der UEFA EURO 2024, die Neuausrichtung von Betriebseinheiten, die Einführung neuer Mobilitätsangebote, die Transformation der Betriebssteuerung sowie die Etablierung neuer Rollen im Fahrdienst. Diese trugen maßgeblich dazu bei, das Vertrauen der Mitarbeitenden zu stärken, die Bindung an das Unternehmen zu erhöhen und die Frühfluktuation zu reduzieren.

Vorstandsvorsitzende Annette Grabbe betont:

„Christian Finke und ich arbeiten seit mehreren Jahren eng und vertrauensvoll zusammen. Er verbindet umfangreiche betriebliche Erfahrung mit hoher Umsetzungsstärke und kennt die Rheinbahn in all ihren Facetten. Ich freue mich sehr darauf, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit künftig im Vorstand fortzusetzen. Gemeinsam werden wir die strategische Weiterentwicklung und die operative Leistungsfähigkeit der Rheinbahn gleichermaßen stärken.“

„Ich danke dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Unser Anspruch ist es, den Menschen in Düsseldorf und der Region jeden Tag einen zuverlässigen, sicheren und leistungsfähigen Nahverkehr zu bieten. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden werden wir die Qualität unseres täglichen Betriebs weiter verbessern und gleichzeitig die Transformation der Rheinbahn konsequent voranbringen.“

Christian Finke

Mit der neuen Vorstandsstruktur schafft die Rheinbahn klare Verantwortlichkeiten für Strategie und Transformation einerseits sowie für den operativen Betrieb andererseits. Damit stellt das Unternehmen die Weichen für einen leistungsfähigen und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Düsseldorf und der Region. Der Beschluss soll formell in der Aufsichtsratssitzung am 27. Juli 2026 bestätigt werden.

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