Zusammenarbeit von Heliox und HOCHBAHN

Heliox

wurde für die Umsetzung der ersten Phase des „

Masterplans für E-Busse

" von der

Hamburger Hochbahn

(HOCHBAHN) ausgewählt. Dies umfasst den Aufbau der betrieblichen und infrastrukturellen Voraussetzungen dafür, ab 2020 ausschließlich emissionsfrei arbeitende Busse zu beschaffen. Das neu gestartete Projekt,

das bis zum 1. Juni umgesetzt werden soll

, umfasst die Lieferung von acht Heliox DC 150 kW CCS-Ladegeräten zum schnellen Laden über Nacht, um die nachhaltigere Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Hamburg zu unterstützen.
Quelle: Heliox

Andreas Schick wird Vorstandsmitglied bei Schaeffler

Der Aufsichtsrat der

Schaeffler AG

hat in seiner heutigen Sitzung 

Andreas Schick

(47) mit Wirkung zum 1. April 2018 zum

Mitglied des Vorstands der Schaeffler AG

bestellt. Herr Schick, momentan Regionaler CEO Asien/Pazifik, übernimmt das Ressort Produktion, Logistik und Einkauf und wird Nachfolger von Oliver Jung (56), der seinen Vertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängert hatte und zum 31. März 2018 ausscheidet.
Quelle: Schaeffler AG

Neue Fahrkartenautomaten im Rheinland

In den vergangenen Monaten hat die

Deutsche Bahn

im Gebiet des

Nahverkehr Rheinland (NVR)

die bisherigen

Fahrkartenautomaten

gegen moderne Geräte ausgetauscht. Somit stehen hier jetzt

354 neue Fahrkartenautomaten

zur Verfügung. Die neuen Automaten bieten eine hohe Funktionsvielfalt und einen umfassenden Aufbruchschutz. Das widerstandsfähige Gehäuse schützt besonders effizient vor Vandalismus und Diebstahl. Die neuen Geräte sind besonders benutzerfreundlich und lassen sich barrierefrei bedienen. Sie erfüllen die aktuellsten europäischen Anforderungen an die Bedienung für Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität.
Die neuen Automaten punkten auch durch ihre Umweltfreundlichkeit: Sie verbrauchen bis zu 45 Prozent weniger Strom als die Vorgängermodelle. Das berührungsempfindliche Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung ermöglicht auch bei direkter Sonneneinstrahlung eine bessere Lesbarkeit und reagiert bei Kälte sensibler auf Eingaben. Alle neuen Automaten sind mit einem Banknotenrecycler ausgestattet und geben jetzt auch Banknoten als Wechselgeld heraus.
Die moderne Drucktechnik sorgt für eine schnelle und störungsfreie Ticketausgabe. Auch für die Zukunft sind die Automaten bestens gerüstet. Sie sind vorbereitet für das Scannen von Barcodes auf Tickets und Belegen sowie für Erweiterungen, die das Lesen und Aufladen elektronischer Tickets ermöglichen.
Quelle: Deutsche Bahn

ÜSTRA: Fristlose Kündigung für Ex-Vorstände beschlossen

Der Aufsichtsrat der ÜSTRA hat in seiner Sitzung vom 01. März 2018 beschlossen, den früheren Vorständen André Neiß und Wilhelm Lindenberg die außerordentliche und fristlose Kündigung ihrer Dienstverträge auszusprechen. Grund seien die schweren Versäumnisse, die zu einem Widerruf der Förderung von elf Hybridbussen durch die Landesnahverkehrsgesellschaft geführt haben. Dabei ging es um eine Fördersumme von 1,85 Millionen Euro. Weitere Konsequenzen aus diesem Sachverhalt werden geprüft.
Quelle: ÜSTRA

INIT liefert Buchungsplattform für Leuchtturmprojekt RegioMOVE

Im Dezember fiel der Startschuss für RegioMOVE, mit dem möglichst viele der Mobilitätsangebote im Gebiet der TechnologieRegion Karlsruhe, angefangen vom Fahrradverleih bis zu Bus- und Bahnverbindungen, künftig miteinander vernetzt werden sollen. Dazu müssen die Anbieter auf einer gemeinsamen Plattform für die Planung und Buchung zusammengeführt werden. Die Buchungsplattform wird nun im Rahmen des Leuchtturmprojektes RegioMOVE von INIT entwickelt.
Zur Stärkung der Mobilität in der Region sollen in den kommenden Jahren die unterschiedlichen Mobilitätsangebote an Knotenpunkten – sogenannten "Ports" – gebündelt werden. An diesen "Ports" an ausgewählten Standorten können Fahrgäste in Zukunft unkompliziert zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wählen und wechseln. Die Standort- und Bedarfsanalyse dafür hat bereits begonnen. Im nächsten Schritt soll die IT-Struktur der erforderlichen Buchungs- und Planungsplattform entwickelt und ein umfassendes Konzept mit Blick auf die Themen Tarife und Verträge im Mobilitätsverbund erarbeitet werden.

INIT entwickelt zentrale Buchungsplattform

INIT nutzt dafür offene Programmierschnittstellen (API), die eine nahtlose Integration der Daten und Systeme verschiedener Partner erlauben. Dies ist für den Erfolg von RegioMOVE ein entscheidendes Kriterium, weil die verschiedenen Module der einzelnen Mobilitätsanbieter eingebunden werden müssen. Da INIT-Systemlösungen grundsätzlich modular aufgebaut sind, ist die Buchungsplattform für RegioMOVE auch einfach und günstig einzurichten. Dies umso mehr, als das Projekt vom Stammsitz der INIT in Karlsruhe aus koordiniert und abgewickelt werden kann.
Die unter dem Dach der TechnologieRegion Karlsruhe im Leuchtturmprojekt RegioMOVE verbundenen Firmen und Institutionen sind neben INIT der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO), das KIT (Karlsruher Institut für Technologie), die Hochschule Karlsruhe, das FZI (Forschungszentrum Informatik), die raumobil GmbH, die PTV Group, die stadtmobil CarSharing, die Stadt Karlsruhe und der Landkreis Rastatt.
RegioMOVE umfasst ein Gesamtvolumen von rund 6,6 Millionen Euro. Von Seiten des Landes Baden-Württemberg und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird RegioMOVE mit rund 4,9 Millionen Euro gefördert.

Oben ohne: Neue Cabrio-Busse für Berlin

Mehr als 450.000 Touristen haben im vergangenen Jahr mit einem der leuchtend gelben Cabrio-Busse von Bayern Express & Kühn – kurz BEX – Berlin erkundet. Das Unternehmen bietet sogenannte Hop-on/Hop-off-Touren an. Diese folgen zwar einer festen Route, Fahrgäste haben aber die Möglichkeit, an allen Haltestellen jederzeit aus- und wieder zuzusteigen. "So können sie Orte und Sehenswürdigkeiten, die sie interessieren, in Ruhe besichtigen und anschließend die Rundfahrt fortführen", erklärt Lino Janke, Verkaufsbeauftragter Bus bei MAN Truck & Bus Deutschland.
Anfang des Jahres hat BEX hierfür zwei neue Cabrio-Busse in seinen Fuhrpark übernommen. Damit hat das Unternehmen nun neun Sightseeing-Busse im Einsatz. Die neuen Doppeldecker basieren auf dem MAN Niederflur-Chassis A22.
Quelle: MAN

Siemens liefert Zugbeeinflussungsystem für Grand Paris Express

Régie Autonome des Transports Parisiens (RATP), der Betreiber der

Pariser Metro

, hat

Siemens

mit der Lieferung des

funkbasierten Zugsteuerungsystems

vom Typ

Trainguard MT

(Communications-Based Train Control, CBTC) für die Linie 14 beauftragt. Diese Linie bildet das Rückgrat des Grand Paris Express, dem geplanten vollautomatischen Bahnnetz für die französische Hauptstadt. Es ist das größte öffentliche Verkehrsprojekt in Europa und wird die Entwicklung des Großraums Paris zu einer nachhaltigen Metropolregion unterstützen. Der Vertrag umfasst das Zugbeeinflussungssystem Trainguard MT für den Automatisierungsgrad 4 (GoA4 – Grade of Automation 4) sowie eine Option über Wartung und Instandhaltung über die gesamte Lebensdauer des Systems hinweg. Die Linie 14 wird 28 Kilometer lang sein und 21 Haltestellen umfassen. Siemens ersetzt das bestehende CBTC-System auf den bereits existierenden Streckenabschnitten und an Bord der 35 Züge durch das nun bestellte System. Darüber hinaus wird Siemens das CBTC-System auf den Erweiterungsabschnitten und in der gesamten Zugflotte installieren, die bis 2024 auf insgesamt 72 Züge anwächst. Zum Vertragsumfang gehört neben der Leitstelle und der Einrichtung einer gemeinsamen Reserveleitstelle auch eine Schulungseinrichtung für den Zugbetreiber.
Quelle: Siemens AG

Offenbacher Stadtbusse künftig mit emissionsfreiem Antrieb

Die

Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB)

steigen um – von Dieselfahrzeugen auf umweltfreundliche, leise

Elektrobusse

.

2019

sollen die ersten eBusse auf den Linien 103, 104, 107 und 108 eingesetzt,

2023

bereits 35 Prozent der Busflotte elektrisch betrieben werden. Mit einer Einsparung von jährlich 2.300 Tonnen CO2 wird das Unternehmen aus dem Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe dann einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bei der Umstellung der Busflotte auf Elektrobetrieb kann das Mobilitätsunternehmen von seinen mehrjährigen Erfahrungen im Elektromobilitätsbereich profitieren. Als einer der ersten Verkehrsbetriebe hat die OVB bereits 2011 damit begonnen, nach tragfähigen Lösungen für den Einsatz von Elektrobussen im öffentlichen Nahverkehr zu suchen. In Offenbach wurde damals der bundesweit erste rein batterieelektrisch betriebene Bus im Linienbetrieb getestet.
Die Grundlage für die Umstellung auf einen emissionsfreien Busbetrieb bildet eine 2017 in Auftrag gegebene und durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Machbarkeitsstudie. Das vom Aachener Büro ebusplan entwickelte eBus-Konzept mit einer betrieblichen, technischen  und wirtschaftlichen Bewertung liegt inzwischen vor und gibt  der OVB unter Berücksichtigung auch der Umweltwirkungen einen Handlungsleitfaden an die Hand. Ziel ist es, bis 2023 insgesamt 27 Elektrobusse im täglichen Einsatz zu nutzen. Das entspricht rund 35 Prozent der gesamten Stadtbusflotte von derzeit 72 Fahrzeugen (einschließlich Subunternehmen).
Quelle: Offenbacher Verkehhrs-Betriebe

Klimastudie der Deutschen Bahn

Die

Deutsche Bahn

will sich besser auf

extreme Wetterlagen

einstellen, wie DB-Chef Lutz gestern bei der Vorstellung einer Klimastudie ankündigte. Die Maßnahmen dazu sind in einer 5-Punkte-Strategie zusammengefasst: Vegetationsmanagement, hitzeresistente Fahrzeuge, widerstandsfähige Technik, Sicherungen gegen Starkregen und weniger” CO2-Emissionen.
Quelle: Pro Bahn