Till Oberwörder wird neuer Leiter von Daimler Buses

Till Oberwörder

(47) wird zum 1. April 2018 neuer

Leiter von Daimler Buses und Vorsitzender der Geschäftsleitung der EvoBus GmbH

. Er folgt damit auf Hartmut Schick (56), der zum gleichen Zeitpunkt die Verantwortung für Daimler Trucks Asia übernimmt. Till Oberwörder ist seit dem 1. Juli 2015 Leiter Marketing, Vertrieb und Services Mercedes Benz Lkw. In dieser Funktion verantwortet er die weltweiten Vertriebs  und Service Aktivitäten von Mercedes Benz Lkw. Das Geschäftsfeld Daimler Buses hat Till Oberwörder bereits von 2012 bis 2015 als Vertriebschef der EvoBus GmbH aktiv mitgestaltet: Er verantwortete in dieser Funktion unter anderem die Zwei Marken Strategie von Setra und Mercedes Benz und hat gemeinsam mit seinem Team maßgeblich dazu beigetragen, die internationale Marktposition von Daimler Buses weiter auszubauen.
Quelle: Daimler AG

Gute Resonanz auf U-Bahn-Nachtverkehr in Frankfurt

 Rund 3.300 Menschen pro Wochenende nutzten schon im Januar das

neue

Nachtverkehrs-Angebot

auf den

U-Bahn-Linien

U4 und U8 in

Frankfurt am Main

. Seit dem 10. Dezember 2017 verkehren in den Wochenend-Nächten erstmals U-Bahnen in Frankfurt. Die Linien U4 (Bockenheimer Warte – Seckbacher Landstraße) und U8 (Südbahnhof – Heddernheim) verbinden die Stationen des S-Bahn-Nachtverkehrs, Hauptbahnhof und Südbahnhof, mit dem traditionellen Nachtbusknoten an der Konstablerwache. Um einen ersten Eindruck von der Akzeptanz des neuen Angebots zu bekommen, führte die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ an zwei Wochenenden im Januar (20./21. und 27./28.) Zählungen und Befragungen auf den beiden U-Bahn-Linien durch.
Im Mittel wurden die Nachtfahrten auf der Linie U4 in den Nächten zum Samstag von rund 800 Fahrgästen genutzt, in den Nächten zum Sonntag fuhren fast 1.150 Menschen mit. Bei der Linie U8 lagen die Zahlen mit knapp 620 (zum Samstag) und 720 (zum Sonntag etwas niedriger. Die stärkere Nutzung der U4 lässt sich leicht damit erklären, dass sie den Nachtbusknoten Konstablerwache mit dem starken S-Bahn-Startpunkt Hauptbahnhof verbindet. Bemerkenswert ist die spürbar stärkere Nutzung der U4 in den Nächten zum Sonntag.
Das Urteil der von traffiQ befragten Fahrgäste in den nächtlichen U-Bahnen ist sehr eindeutig: 90 Prozent finden es gut, dass jetzt nachts einige U-Bahnen fahren. Ein knappes Zehntel wünscht sich einen Ausbau des Angebots, konkret den Betrieb auf weiteren Strecken und Linien, häufigere Fahrten, aber auch bessere Anschlüsse. Dominierend in den nächtlichen Bahnen war mit 83 Prozent ganz klar die Gruppe derjenigen, die von einer Freizeitaktivität nach Hause wollen.
Quelle: traffiQ

Marc Berg wird CEO bei mytaxi

Marc Berg

tritt zum 16. April die Nachfolge von Andrew Pinnington als

CEO bei mytaxi

an. Berg ist derzeit CEO DACH bei der Klarna Gruppe, dem führenden Anbieter für sichere Online-Bezahldienste in Europa. Diese Position hat er seit 2016 inne.Pinnington entschied sich nach der erfolgreichen Fusion mit hailo aus dem Unternehmen auszuscheiden. Er bleibt gleichzeitig für eine Übergangszeit an Bord, um eine bestmögliche Übergabe an Berg zu ermöglichen.
Quelle: mytaxi

Rainer Blüm wird Chef von Abellio Rail NRW

Abellio Deutschland

hat nach der Wahl des bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW (ABRN), Ronald R. F. Lünser, zum neuen Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) eine sehr schnelle Nachfolgeregelung aus den eigenen Reihen herbeigeführt. WestfalenBahn-Chef

Rainer Blüm wird zum 1. Juni 2018 an die Spitze von Abellio Rail NRW wechseln

. Blüms Position bei der WestfalenBahn, die im vergangenen Jahr komplett in den Abellio-Konzern aufgenommen wurde, wird der bisherige kaufmännische Leiter Thomas Kopp übernehmen.
Quelle: Abellio

BVG testet „Aptis“

Die

Berliner Verkehrsbetriebe

(BVG) testen einen weiteren

E-Bus

. Seit dem heutigen Dienstag, den 20. Februar, und bis voraussichtlich Freitag, den 2. März 2018, ist das

Modell Aptis des französischen Herstellers Alstom

auf der Linie TXL zwischen Alexanderplatz und Flughafen Tegel unterwegs – zusätzlich zum Fahrplan. Es ist bereits der achte E-Bus, den die BVG testet. Der zwölf Meter lange Test-Bus wird über Nacht auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße geladen. Laut Herstellerangaben hat er eine Reichweite von circa 200 Kilometern.
Auffällig an dem Fahrzeug ist der ungewöhnlich lange Achsabstand – anders als bei den meisten Bussen sitzt der Fahrer hinter der Vorderachse, und zwar mittig in einer geschlossenen Fahrzeugkabine. Aufgrund der besonderen Bauart ist ein Einsatz auf der Linie 204 nicht möglich. Dort fahren die regulären E-Busse der BVG, auch die meisten bisherigen Test-E-Busse waren zwischen Südkreuz und Zoologischer Garten (Hertzallee) unterwegs. Derzeit läuft bei den Berliner Verkehrsbetrieben der Beschaffungsprozess von E-Bussen. Die ersten elektrisch betriebenen 12-Meter-Busse aus dieser Beschaffung sollen bis Ende des Jahres an die BVG ausgeliefert werden.
Quelle: BVG

Bombardier liefert Régio 2N-Doppelstockzüge an die SNFC

Bombardier Transportation

wurde von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Frankreichs, Société nationale des chemins de fer français

(SNCF)

, im Auftrag der Verkehrsbehörde für den Großraum Paris, Île-de-France Mobilités, mit der Lieferung von neun

Régio 2N-Zügen

beauftragt. Dieser Abrufauftrag hat einen Wert von rund 96 Millionen Euro und beinhaltet Preis-Eskalationen, die aufgrund von angemessenen und vernünftigen Annahmen und Bewertungen erstellt wurden. Er basiert auf einem Vertrag aus dem Jahr 2010 über die Lieferung von maximal 860 Zügen, der mit der SNCF im Auftrag der Regionen geschlossen wurde.
Quelle: Bombardier Transportation

Minister Wüst gründet Bündnis für Mobilität

Gemeinsam die Mobilität von morgen gestalten – das ist das Ziel des

Bündnisses für Mobilität

, das

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst

nun offiziell gegründet hat.

Mehr als 60 Partner

haben bei der Auftaktveranstaltung das Memorandum unterzeichnet, das als Basis für die zukünftige Arbeit dient. Das Bündnis fußt auf zwei Säulen: Zum einen geht es um eine funktionierende und bedarfsgerechte Infrastruktur, die Voraussetzung für die Mobilität von Menschen und Gütern ist. Zum anderen sollen die Potenziale der Digitalisierung für neue Mobilitätskonzepte genutzt werden, um vernetzte Lösungen und Angebote für die Menschen in Nordrhein-Westfalen zu schaffen.
 „Ich freue mich über die positive Resonanz bei der heutigen Veranstaltung“, sagte Wüst bei der Gründungsveranstaltung. „Unsere Infrastruktur ist an der Belastungsgrenze angekommen. Das bisherige „Bündnis für Infrastruktur“ hatte die Aufgabe, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Infrastruktur in der Gesellschaft zu schärfen und Widerstände durch Aufklärung und Beteiligung zu reduzieren. Wir gehen noch weiter. Um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten, müssen wir gemeinsam die Chancen der Digitalisierung nutzen.“
Im Bündnis haben sich

Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie öffentlicher Hand

zusammengeschlossen. Das Bündnis wird von der gesamten Landesregierung getragen.
Neben der

Vernetzung der Mobilitätsangebote

sowie der Warenströme ist ein Ziel des Bündnisses, Möglichkeiten zur Beschleunigung und

Vereinfachung von Planungs- und Bauprozessen

zu identifizieren. Auch die Entwicklung und Anwendung frühzeitiger Beteiligungsformate bei Infrastrukturvorhaben werden vorangetrieben. Gemeinsam mit den Bündnispartnern sowie mit Hilfe der neu gegründeten Abteilung im Verkehrsministerium „Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung“ sollen so die Herausforderungen im Mobilitätssektor bewältigt werden.
Quelle: Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Neue Züge auf der Strecke zwischen Stuttgart und Nürnberg

Am 16. Februar 2018 haben

Baden-Württembergs

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL und Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH, sowie Thomas Prechtl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) die Verkehrsverträge für den künftigen

Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf der Strecke Stuttgart – Nürnberg (Netz 3a), der sogenannten Murrbahn

, unterzeichnet. Die Betriebsaufnahme durch

Go-Ahead

erfolgt ab Mitte Dezember 2019. Der dann bis Ende 2032 gültige Verkehrsvertrag umfasst insgesamt rund 1,38 Millionen Zugkilometer pro Jahr und bildet damit eines der kleineren Ausschreibungsnetze des Landes Baden-Württemberg, welches gemeinsam mit dem Freistaat Bayern ausgeschrieben worden war. Wie bisher verkehren die Züge im 2-Stunden-Takt auf folgender Strecke: Stuttgart Hbf – Backnang – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Ansbach – Nürnberg Hbf.
Quelle: Go-Ahead

Hamburg: Spatenstich für neue Haltestelle in Oldenfelde

Mit dem ersten Spatenstich durch

Hamburgs

Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, den Vorstandsvorsitzenden der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN), Henrik Falk, und Claudia Güsken, HOCHBAHN-Vorständin für Personal und Betrieb, begannen am Freitag offiziell die Bauarbeiten für die

neue U-Bahn-Haltestelle Oldenfelde

.
Die neue Haltestelle wird auf dem relativ langen U1-Abschnitt zwischen Farmsen und Berne gebaut und bietet ab Ende 2019 rund 4 500 Anwohnerinnen und Anwohnern erstmals einen fußläufigen Zugang zum Hamburger Schnellbahnnetz. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei rund 20 Millionen Euro.
Quelle: HOCHBAHN