Sturm “Frederike” beeinträchtige auch Nahverkehr

Der Sturm „Friederike“ hat in Deutschland für ein Verkehrschaos gesorgt. Heruntergefallene Äste oder umgestürzte Bäume behinderten zeitweise den gewohnten Linienweg. 
Die

Deutsche Bahn

meldet auch für Freitag einen eingeschränkten Regionalverkehr. Fahrgäste können sich je nach Bundesland über den aktuellen Stand erkundigen. Weitere Informationen gibt es hier. Der Fernverkehr wurde zunächst in NRW und später bundesweit eingestellt . So meldet auch beispielsweise der

VBB 

Behinderungen im Bahnverkehr, welche auch noch am Freitag” andauern.
Wie der

KVB

berichtet, wurde der Betrieb am Donnerstag erheblich beeinträchtigt. Auf fast allen Stadtbahnlinien kam es im Laufe des Tages zu Fahrleitungsstörungen. Allerdings gingen die Aufräum- und Reparaturarbeiten  zügig voran. Das Personal sowohl zur Reparatur der Fahrleitungen als auch in der Leitstelle wurde aufgestockt.  Am Nachmittag lief der Betrieb auf den meisten Strecken wieder normal.
Quelle: KVB, Deutsche Bahn, VBB

Knorr-Bremse Nordic Rail Services verkauft einen Geschäftsbereich

Knorr-Bremse Nordic Rail Services AB, eine Tochtergesellschaft von Knorr-Bremse, verkauft sein Dienstleistungsunternehmen Swedtrac an Stadler Service Sweden AB, ein Tochterunternehmen von Stadler. Die beiden Unternehmen haben eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende des 1. Quartals 2018 erwartet.
Knorr-Bremse nimmt eine strategische Neuausrichtung seiner Fahrzeugdienstleistungen auf dem schwedischen und skandinavischen Markt vor. "Wir konzentrieren uns weiterhin auf unsere Kernkompetenzen als Schlüssellieferant für die Eisenbahnbranche – das Angebot von Subsystemen und Komponenten sowie der zugehörigen Dienstleistungen. Für einen führenden unabhängigen Hersteller von Schienenfahrzeugen wie Stadler wird
Swedtrac einen wesentlichen Mehrwert schaffen und die Entwicklung des Unternehmens vorantreiben. Knorr-Bremse und Stadler pflegen seit vielen Jahren gute Geschäftsbeziehungen auf allen Ebenen. Daher wird Knorr-Bremse auch in Zukunft Swedtrac für die Fahrzeugsanierungen mit Subsystemen unterstützen", erklärt Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für die Division Systeme für Schienenfahrzeuge.
Swedtrac ist mit 106 Mitarbeitern ein Anbieter von Fahrzeugdienstleistungen
für skandinavische Bahnbetreiber und Fahrzeughalter. Knorr-Bremse Nordic Rail Services AB in Lund, Schweden, hat die SWT Swedtrac Sverige AB im Jahr 2013 erworben.
Quelle: Knorr-Bremse

Transdev startet mit Vertriebsdienstleistungen im RMV

Die Transdev GmbH hat über ihre Tochtergesellschaft, die Transdev Vertrieb GmbH, zum Jahresbeginn einen großen Teil des Vertriebsgeschäftes im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) übernommen. An demnächst über 600 modernsten Fahrkartenautomaten können Fahrgäste an S- und Regionalbahn-Stationen bequem das gesamte Ticketsortiment inklusive Fernverkehrstickets erwerben. Zudem betreut Transdev die rund 20.000 Abonnenten von Zeitkarten in Deutschlands zweitgrößtem Verkehrsverbund.
Die Transdev Vertrieb GmbH hatte den Auftrag nach europaweiter Ausschreibung gewonnen. Am 1. Januar 2018 wurden für die kommenden acht Jahre der Vertrieb der Fahrkarten sowie die Betreuung der Abonnenten von Monats- oder Jahreskarten im RMV übernommen. Bis Ende Mai 2018 stellt die Transdev Vertrieb GmbH 638 neue Fahrkartenautomaten im Verbundgebiet bereit und ersetzt die bisherigen Automaten der Deutschen Bahn (DB). In vier Teams werden ca. 50 neue Fahrkartenautomaten pro Woche aufgestellt und sukzessive in Betrieb genommen.
Quelle: Transdev

Virtual Mobility Lab für Barcelona

Die Forschungs- und Kooperationsplattform CARNET (Cooperative Automotive Research Network) hat jetzt eine innovative Simulationsumgebung für den Großraum Barcelona implementiert. Das neu eingerichtete virtuelle Mobilitätslabor erfasst das Angebot sämtlicher öffentlicher Verkehrsmittel sowie privater Fahrzeuge, einschließlich der aktualisierten Mobilitätsnachfrage. Die PTV Group liefert die Kerntechnologie für die Verkehrssimulation und -modellierung.

Virtual Mobility Lab

Das Virtual Mobility Lab (VML), ein Strategieprojekt von CARNET, wurde erstmalig auf dem Smart Cities Expo World Congress 2017 vorgestellt. Mit Hilfe des VMLs lassen sich die Auswirkungen der Smart Mobility-Projekte im Großraum Barcelona analysieren und bewerten, einschließlich der Hochrechnung und Übertragung der Ergebnisse vor Realisierung der Pilottests. Das neue Modell unterstützt Entscheider im Hinblick auf passende Mobilitätskonzepte sowie Verkehrsbetreiber und neue Unternehmen, die alternative Mobilitätslösungen anbieten und diese bewerten möchten. In einem der ersten Tests zeigte sich mittels des Virtual Mobility Labs, dass sich durch den Einsatz von 500 On-Demand-Shuttleservices, die Anzahl der Pkws, die täglich auf den Straßen Barcelonas unterwegs sind, um 2000 Fahrzeuge reduzieren ließe. Dies würde sowohl die Verkehrssituation in der Stadt als auch die Luftqualität erheblich verbessern.
Zudem wurde das PTV MaaS Modeller-Tool im virtuellen Mobilitätslabor eingesetzt, um die unterschiedlichen Szenarien in der Stadt sowie in ausgewählten Bereichen des ersten Stadtrings abzubilden und aufzuzeigen, wie sich die On-Demand-Mobilitätsdienste voraussichtlich auf die Stadt auswirken werden." Das Ergebnis: das erste umfassende, multimodale Modell für den Großraum Barcelona, das das Angebot sämtlicher öffentlicher Verkehrsmittel sowie privater Fahrzeuge und die aktualisierte Mobilitätsnachfrage abbildet.
Quelle: PTV Group

Bahn stellt Nah- und Fernverkehr in NRW ein

Das Sturmtief „Friederike“ zieht mit hohen Windgeschwindigkeiten und starkem Regen aktuell über den Westen Deutschlands. Die Deutsche Bahn hat deswegen zum Schutz von Fahrgästen sowie zur Vermeidung von Schäden an Fahrzeugen und der Infrastruktur den gesamten Nah- und Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen eingestellt. Da davon zahlreiche Fernverkehrsverbindungen betroffen sind, gibt es Auswirkungen auf den gesamten Bahnverkehr.
In vielen Hauptkorridoren des Fernverkehrs wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h reduziert. Dadurch komme es bundesweit zu Verspätungen und Zugausfällen, so die Deutsche Bahn.
Der Verkehr soll sobald es die Wetterlage zulässt, schnellstmöglich wieder aufgenommen werden.

Wasserstoff als wichtiger Energieträger für CO2-freie Mobilität

Baden-Württemberg und die norwegische Provinz Akershus planen eine engere Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Wasserstoff als Energieträger sei eine realistische Alternative zu Batteriespeichern, betonten Umweltminister Franz Untersteller und Verkehrsminister Winfried Hermann bei ihrer Delegationsreise in Norwegen. Mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent (Absichtserklärung) haben der norwegische Regierungsbezirk Akershus und Baden-Württemberg ihre Absicht bekräftigt, auf dem Gebiet der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie künftig enger zusammenzuarbeiten.
"Wir dürfen auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität nicht zu früh und nicht nur auf die batteriebasierte Elektromobilität setzen, sondern müssen uns ernsthaft mit Alternativen beschäftigen", sagte Umweltminister Franz Untersteller in Oslo. Norwegen sei in der Wasserstoffforschung und in der Vermarktung dieser Technologie im Mobilitätsbereich schon relativ weit, eine enge Zusammenarbeit liege deshalb im Interesse Baden-Württembergs.
Noch in diesem Jahr werden beide Partner konkrete Schritte und Vorhaben vereinbaren, wie die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Politik gestaltet werden könne, so Untersteller.

Brennstoffzellenfahrzeuge sind für längere Distanzen geeignet

Auch Verkehrsminister Winfried Hermann begrüßte die Absicht zur Zusammenarbeit als zielführend mit Blick auf den nötigen Transformationsprozess im Mobilitätsbereich: "Für eine emissionsfreie Mobilität gibt es mehrere Optionen. So ist die von Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle neben dem batterieelektrisch angetriebenen Motor eine gute Technologie für klimaneutrale Antriebe." Brennstoffzellenfahrzeuge könnten vor allem auf längeren Distanzen eingesetzt werden, sagte Hermann.
"Die Herausforderung besteht darin, die Herstellung von Wasserstoff auf der Basis regenerativer Energien zu optimieren und die Technologie für Brennstoffzellenfahrzeuge oder auch den Schienenverkehr weiter zu entwickeln, führte Umweltminister Franz Untersteller weiter aus. Auch die Frage, wie in Baden-Württemberg eine funktionierende Betankungsinfrastruktur aufgebaut werden könne, müsse natürlich beantwortet werden. "Mit solchen Fragen beschäftigen wir uns auch im Themenfeld ‘Energie’ des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg der Landesregierung. Die Erfahrungen der Norweger im Wasserstoffbereich können uns bei den dort stattfindenden Diskussionen wertvolle Impulse geben."
Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW

Startschuss für umfangreiches ÖPNV-Landesinvestitionsprogramm 2018

Im ÖPNV-Beirat, in dem alle wichtigen Akteure des sächsischen ÖPNV vertreten sind, erfolgte  die Vorstellung des diesjährigen ÖPNV-Landesinvestitionsprogramms. Frühzeitig sollen so alle beteiligten Akteure Planungssicherheit erhalten.
„Auch in diesem Jahr können die von den Verkehrsunternehmen und Kommunen beantragten ÖPNV-Investitionsvorhaben vom Freistaat und Bund gefördert werden, sofern sie die Fördervoraussetzungen dafür erfüllen“, erklärt Verkehrsminister Martin Dulig. „Die hervorragenden Ergebnisse sächsischer Verkehrsunternehmen bei der positiven Entwicklung der Fahrgastzahlen sowie bei der Kundenzufriedenheit zeigen, dass es sich hierbei um sehr gut investiertes Geld handelt. Mir ist es nicht nur aus ökologischen Gründen wichtig, den ÖPNV weiter zu stärken.“
Das Gesamtvolumen der angemeldeten Vorhaben liegt bei 136,6 Mio. Euro – dies sind ca. 7 Mio. Euro mehr als 2017.
„Wir haben einen frühen Starttermin gleich zu Beginn des Jahres möglich gemacht, um den Verkehrsunternehmen und Kommunen schnellstmöglich Planungs- und Finanzierungssicherheit zu verschaffen. Die Erfahrungen aus 2017 zeigen, dass die Bauindustrie sehr gut ausgelastet ist. Wir wollen jedoch, dass unsere ÖPNV-Akteure schnell und wirtschaftlich agieren können“, so Dulig weiter. Trotz der guten Voraussetzungen ist es den Verkehrsunternehmen und Kommunen im vergangenen Jahr nicht gelungen, die zur Verfügung stehenden Infrastrukturmittel voll auszuschöpfen. Der Hauptgrund hierfür liegt auch in diesem Bereich in immer komplizierteren Planungs- und Genehmigungsprozessen.
Quelle: Medienservice Sachsen

2017 rund 15 Millionen Handy-Tickets

Mit knapp 15 Millionen gebuchten Handy-Tickets im Jahr 2017 ist die App DB Navigator für die Deutsche Bahn (DB) nicht mehr aus dem Vertriebskanal-Mix wegzudenken. Das bedeutet ein Plus von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bereits jede zwanzigste Fahrkarte wurde 2017 über den DB Navigator gebucht – am häufigsten die Strecke von Berlin nach Hamburg.
Online und Mobile machen zusammen knapp 40 Prozent aller Ticketeinnahmen aus, die für diese beiden Vertriebskanäle zusammen erstmals bei über drei Milliarden Euro lagen.
DB Navigator in immer mehr Verkehrsverbünden nutzbar
Die DB baute 2017 das Ticketangebot für innerstädtische Fahrten weiter aus: Deutschlandweit sind bereits Tickets für elf Verkehrsverbünde im DB Navigator erhältlich. Ziel ist es, den DB Navigator zu einem Generalschlüssel zu entwickeln, der den gesamten Nahverkehr abdeckt. Die Zahlen belegen, dass die DB damit richtig liegt. Anfang 2017 buchten 22.000 Kunden pro Monat Nahverkehrs-Tickets im DB Navigator, heute sind es rund 92.000. Insgesamt wurden 2017 rund 1,3 Millionen Verbundfahrkarten über den DB Navigator verkauft.
Komfort Check-in wird ausgeweitet
Seit einigen Monaten können Bahnreisende in ausgewählten ICE-Zügen zwischen Dortmund und Stuttgart, Hamburg und München sowie Hamburg und Berlin den Komfort Check-in testen. Sie warten nicht mehr auf den Zugbegleiter, sondern checken sich nach dem Einsteigen einfach selbst ein und lehnen sich danach entspannt zurück. 2018 soll der Service auch auf weiteren Strecken eingeführt werden.
Quelle: DB Regio

Grün auf ganzer Linie

Die Straßenbahnen und U-Bahnen der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) fahren ab sofort mit Ökostrom. Die Energie für die Schienenverkehrsmittel der MVG – rund 300 Gigawattstunden pro Jahr – wird von den Stadtwerken München (SWM) bereitgestellt. Der grüne Strom kommt überwiegend aus eigenen Wasserkraftwerken der SWM. Der Rest stammt aus deutscher Wasserkraft. Damit fahren die U- und Trambahnen im Netz der MVG – wie bisher schon die Elektrobusse – zu 100 Prozent CO2-frei.
Aktuell verfügen die SWM über eine Ökostrom-Erzeugungskapazität von rund 3,9 Milliarden Kilowattstunden. Das entspricht schon mehr als 50 Prozent des Münchner Stromverbrauchs. Ziel ist es, bis 2025 so viel Ökostrom zu erzeugen, wie ganz München verbraucht. München wird damit weltweit die erste Millionenstadt, die dieses Ziel erreicht.
Quelle: MVG

Messegelände der InnoTrans 2018 überbucht

Die Bahn ist nicht nur ein vielseitiger und leistungsfähiger Verkehrsträger, mit ihrem hohen Anteil erneuerbarer Energien gilt sie auch als Vorreiterin einer klimaneutralen, elektrischen Mobilität. Die vom 18. bis 21. September 2018 stattfindende InnoTrans wird erneut Spiegel dieser Leistungskraft. Ein gutes halbes Jahr vor Ausstellungsbeginn kann die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik eine enorme Nachfrage vermelden: Das Berliner Messegelände ist weit überbucht.
Zur InnoTrans 2018 sind rund 100 Hauptaussteller mehr als bei der InnoTrans vor zwei Jahren angemeldet und die Warteliste umfasst derzeit rund 5.000 m². 224 Unternehmen stellen dieses Jahr erstmalig in Berlin aus. Die hohe Nachfrage zeigt, wie sehr die Weltleitmesse den Nerv der globalen Branche trifft. Die Messe kann mit über 60 Prozent Internationalität aufwarten, darunter erstmalig eine Beteiligung aus Neuseeland.
Um der hohen Nachfrage entgegenzukommen, baut die Messe Berlin gerade eine neue Halle "hub27", die rund 10.000 m² groß sein wird. Die Halle kann von der InnoTrans aber erst in 2020 für die Vermietung genutzt werden. Dadurch verringert sich allerdings in 2018 die Freigeländefläche drastisch. Auch hier versucht die InnoTrans durch Optimierung der Flächen so viele Ausstellerwünsche wie möglich zu realisieren. Die Gleiskapazität wird von dem Neubau nicht betroffen sein.
Quelle: Messe Berlin