DB putzt Bahnhöfe per WhatsApp

Die Deutsche Bahn (DB) bietet Kunden ab sofort verstärkt die Möglichkeit, Hinweise zur Sauberkeit am Bahnhof durch den Kommunikationsdienst WhatsApp zu geben. Das Reinigungspersonal vor Ort beseitigt die Verschmutzung anschließend so schnell wie möglich. Das neue Reinigungskonzept wurde 2017 als Pilotprojekt an zentralen Bahnhöfen in Berlin, Hannover und Hamburg erfolgreich getestet. Bei der S-Bahn Berlin läuft das Projekt sowohl in den Zügen als auch auf den Stationen der Ringbahn. Bis Ende März weitet die DB das Angebot sukzessive auf rund 240 Bahnhöfe und die komplette Berliner S-Bahn aus. Ziel ist es jeweils, die Sauberkeit nachhaltig zu verbessern.
Quelle: DB

Verkehrsbetriebe Karlsruhe schließen Bau ihres Radsatzbearbeitungszentrums ab

Mit der Installation einer zweiten Unterflurdrehmaschine (UFDM) haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe den Bau ihres Radsatzbearbeitungszentrums am Rheinhafen erfolgreich abgeschlossen. Per Tieflader wurde die neue Maschine Donnerstag im Karlsruher Westen angeliefert und anschließend per Lastkran auf ihre finale Position in der Werkstatthalle am Fuße des Energieberges gehoben. Rund eine Million Euro haben die VBK in die neue Maschine investiert, die für die Instandhaltung der Radreifen bei Schienenfahrzeugen genutzt wird. „Die Unterflurdrehmaschinen tragen maßgeblich dazu bei, eine bestmögliche Einsatzfähigkeit unserer Fahrzeuge zu gewährleisten. Denn damit können wir das Profil der Räder mit höchster Genauigkeit bearbeiten und so dem Verschleiß bei den Radsätzen entgegenwirken“, erklärt Markus Heck, der Leiter des Radsatzbearbeitungszentrums in der Wikingerstraße.
Regelmäßig muss das Profil der Straßenbahn- und Stadtbahnräder überprüft und wieder in eine optimale Form gebracht werden. Denn durch die Reibung auf den Schienen sowie die einwirkenden Brems- und Anfahrkräfte nutzt sich der Stahl sukzessive ab und die Profile verändern sich. Die UFDM sorgt dafür, dass die Räder wieder „rund laufen“. So wird weiterem Verschleiß vorgebeugt und auch der Fahrgast merkt, dass die Bahn weniger ruckelt und leiser rollt.
Quelle: VBK

Neues Vorstandsduo gestaltet ab 2019 den Nahverkehr im VRR

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sowie die VRR-Verbandsversammlung haben in ihren heutigen Sitzungen im Essener Rathaus frühzeitig und einstimmig darüber entschieden, welches Vorstandsduo ab Januar 2019 die Geschicke in der VRR-Verwaltung leiten wird. Ronald R. F. Lünser (53) ist zum neuen Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr gewählt worden. Er tritt ab Januar 2019 die Nachfolge von Martin Husmann (62) an, der aus Altersgründen nach 15 Jahren an der Spitze des Verkehrsverbundes Ende dieses Jahres ausscheidet. Ebenfalls einstimmig bestätigten die Gremien José Luis Castrillo (47) für fünf weitere Jahre als Vorstand beim VRR.

BVG will Elektrobusse anschaffen

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat den Weg für die Beschaffung von Elektrobussen geebnet. Das Kontrollgremium stimmte der Beschaffung von zunächst 30 Eindeckomnibussen und 15 Gelenkbussen mit E-Antrieb sowie der entsprechenden Ladeinfrastruktur zu. Das Investitionsvolumen für beide Vorhaben liegt jeweils im zweistelligen Millionenbereich. Ein entsprechendes Qualifizierungssystem für Hersteller wurde bereits im November veröffentlicht. Das Vergabeverfahren wurde damit schon eingeleitet. Nach dem aktuellen Zeitplan soll die Beschaffung der zwölf Meter langen E-Eindecker samt Lade- und Werkstattinfrastruktur im kommenden Jahr 2018 beginnen. 2019 soll der erste der 18 Meter langen Gelenkbusse beschafft werden.

„Berlin steht vor einem historischen Wandel im Nahverkehr“, sagt die BVG-Aufsichtsratsvorsitzende Ramona Pop, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „Mit U-Bahnen, Straßenbahnen und Fähren sind schon jetzt zwei Drittel der jährlich über einer Milliarde Fahrgäste der BVG elektrisch unterwegs. Das Land und die Verkehrsbetriebe arbeiten gemeinsam mit Hochdruck daran, die Busflotte – neben der bereits laufenden Anschaffung von Euro-6-Fahrzeugen – auch E-Antrieb umzustellen. Der aktuelle Beschluss ist dafür ein erster Meilenstein. Ich erwarte, dass die Bushersteller ebenfalls die Zeichen der Zeit erkennen und im Rahmen des Vergabeverfahrens serienreife Fahrzeuge zu marktgerechten Konditionen anbieten können.

Fristverlängerung bei BVG-Ausschreibung

Wie die Berliner Zeitung mitteilt, verlängert die BVG die Ausschreibungsfrist für Elektrobusse. Im Dezember hatte das Unternehmen mitgeteilt, 45 Elektrobusse anschaffen zu wollen. Das bisherige Angebot halte sich laut Aussage des Verkehrs-Staatssekretärs Jens-Holger Kirchner sehr in Grenzen. Im Sommer wolle daher eine BVG- und Senats Delegation nach China reisen, um sich das dortige Angebot anzusehen.”

Doch das Angebot hält sich sehr in Grenzen, berichtete Verkehrs-Staatssekretär Jens-Holger Kirchner während des Neujahrsempfangs des Verkehrspolitischen Informationsvereins am Dienstagabend im Ostbahnhof. Der Grünen-Politiker formulierte es berlinerisch: „Die Hersteller rennen uns nicht gerade die Bude ein.“ Im Sommer will eine Senats- und BVG-Delegation nach China reisen, wo zahlreiche E-Busse im Einsatz sind.  – Quelle: href=”https://www.berliner-zeitung.de/29550870″ ©2018
Doch das Angebot hält sich sehr in Grenzen, berichtete Verkehrs-Staatssekretär Jens-Holger Kirchner während des Neujahrsempfangs des Verkehrspolitischen Informationsvereins am Dienstagabend im Ostbahnhof. Der Grünen-Politiker formulierte es berlinerisch: „Die Hersteller rennen uns nicht gerade die Bude ein.“ Im Sommer will eine Senats- und BVG-Delegation nach China reisen, wo zahlreiche E-Busse im Einsatz sind.  – Quelle: href=”https://www.berliner-zeitung.de/29550870″ ©2018
Doch das Angebot hält sich sehr in Grenzen, berichtete Verkehrs-Staatssekretär Jens-Holger Kirchner während des Neujahrsempfangs des Verkehrspolitischen Informationsvereins am Dienstagabend im Ostbahnhof. Der Grünen-Politiker formulierte es berlinerisch: „Die Hersteller rennen uns nicht gerade die Bude ein.“ Im Sommer will eine Senats- und BVG-Delegation nach China reisen, wo zahlreiche E-Busse im Einsatz sind.  – Quelle: href=”https://www.berliner-zeitung.de/29550870″ ©2018
Doch das Angebot hält sich sehr in Grenzen, berichtete Verkehrs-Staatssekretär Jens-Holger Kirchner während des Neujahrsempfangs des Verkehrspolitischen Informationsvereins am Dienstagabend im Ostbahnhof. Der Grünen-Politiker formulierte es berlinerisch: „Die Hersteller rennen uns nicht gerade die Bude ein.“ Im Sommer will eine Senats- und BVG-Delegation nach China reisen, wo zahlreiche E-Busse im Einsatz sind.  – Quelle: href=”https://www.berliner-zeitung.de/29550870″ ©2018

Die BVG bestätigte auf Anfrage der Nahverkehrs-praxis die Verlängerung der Ausschreibung.

Quelle: Berliner” Zeitung

WLAN in jedem Bus: HOCHBAHN-Flotte ist online

Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) hat die WLAN-Ausstattung der gesamten Busflotte abgeschlossen. Ab sofort können Kunden in allen Linienbussen der HOCHBAHN sowie ihrer Tochterunternehmen auf das WLAN-Angebot von wilhelm.tel zugreifen und in Highspeed surfen.
Rund 1 000 Fahrzeuge wurden in den vergangenen Monaten mit WLAN-Routern ausgerüstet. Dabei erhielt jeder fertiggestellte Bus eine entsprechende Kennzeichnung mit WLAN-Piktogram im Türenbereich. Die verbauten Router greifen auf das LTE-Netz im Stadtgebiet sowie angrenzenden Gemeinden zu und können bis zu 100 Kunden in einem Bus gleichzeitig mit WLAN versorgen. Dem einzelnen Kunden steht dabei eine Download-Geschwindigkeit von 1 Mbit/s, eine Upload-Geschwindigkeit von 300 KBit/s und ein tägliches Datenvolumen von 100 MB zur Verfügung.
Schon mit dem Pilotprojekt im Sommer 2016 konnten sich Fahrgäste auf der MetroBuslinie 5 ins freie WLAN-Netz von MobyKlick einwählen. Mit der fortschreitenden Ausrüstung der Busflotte in den vergangenen Monaten stiegen auch die Zugriffszahlen an. So sind in den HOCHBAHN-Bussen zu Spitzenzeiten bereits 3 500 Kunden zeitgleich mit dem WLAN verbunden. Aktuell werden dabei monatlich rund 4,5 Terabyte Daten übertragen, mit steigender Tendenz – das entspricht einer Datenmenge von ungefähr 1 Million Songs.
Quelle: Hochbahn

Österreichische Stadt-Verkehrsbetriebe starten gemeinsame Kampagne

Mit der aktuellen Kampagne „Steig ein, WIR fahren!“ weisen die österreichischen Verkehrsbetriebe Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Wien auf die Vorzüge der öffentlichen Verkehrsmittel in den Städten gegenüber dem Individualverkehr hin. Umweltfreundlichkeit, Pünktlichkeit, Effizienz, Entspannung und Sicherheit sind die zentralen Themen der Kampagne. Die Sujets sind ab 29. Januar für rund vier Wochen in U-Bahn-Zügen, Straßenbahnen und Bussen zu sehen.
Mit der Kampagne „Steig ein, WIR fahren!“ werden auch manche Vorurteile gegenüber den Öffis mit einem Augenzwinkern aufgegriffen und die vermeintlichen Vorteile der E-Autos hinterfragt. „Die Öffis sind die Vorreiter der E-Mobilität. Alleine in Wien sind schon heute fast 85 Prozent aller Öffi-Fahrgäste mit umweltschonendem Elektroantrieb unterwegs. U-Bahn, Straßenbahn und E-Busse sorgen damit für nachhaltige Mobilität“, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Der Individualverkehr ist ineffizienter und umweltschädlicher: Wollen 1.000 Personen 100 Kilometer zurücklegen, bräuchte es 862 Autos. Denn durchschnittlich ist jedes Auto mit nur 1,16 Personen besetzt. Für dieselbe Anzahl an Menschen werden aber nur 20 Busse benötigt. Mehr Öffis bedeuten weniger Schadstoff-Emissionen und geringeren Energieverbrauch. Wer Wege mit den Öffis statt mit dem Auto zurücklegt, reduziert die individuellen CO2-Emissionen um 80 Prozent. In der wachsenden Stadt ist der öffentliche Verkehr der zentrale Schlüssel für umweltfreundliche Mobilität, die Erhaltung der hohen Lebensqualität und die Erreichung von Klimaschutzzielen.
Quelle: Rathauskorrespondez Magistrat der Stadt Wien

“Coolrider” in Bayern unterwegs

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute in Nürnberg mehr als 500 Schülerinnen und Schüler von 46 Schulen mit Urkunden für ihr Engagement als ‘Coolrider’ ausgezeichnet. ‘Coolrider’ setzen sich für mehr Sicherheit und Ordnung in öffentlichen Verkehrsmitteln ein. "Ihr habt ein wachsames Auge auf das Verhalten der Fahrgäste und seid Ansprechpartner für Eure Schulkameradinnen und -kameraden", lobte der Minister als Schirmherr. "Dank Eures Einsatzes könnt Ihr Konflikte oftmals bereits im Keim ersticken. Damit seid Ihr Vorbilder des Alltags und Helden der Gesellschaft. Das verdient unseren Respekt und große Anerkennung!"
Sehr zur Freude von Herrmann gibt es immer mehr ‘Coolrider’ in Bayern. Mittlerweile haben sich bayernweit bereits rund 4.600 Schülerinnen und Schüler (2015: 3.900) an 85 Schulen (2015: 78) speziell ausbilden lassen, um Konfliktsituationen unter Schülern oder auch Belästigungen und Beschädigungen im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden. "Dank der Unterstützung durch die Versicherungskammer-Stiftung können wir das Coolrider-Projekt in Bayern noch weiter ausbauen", kündigte der Innenminister an. "Ich hoffe, möglichst viele Kommunen nutzen das Angebot!"

Projekt "Coolrider"

Um ‘Coolrider’ zu werden, gibt es für geeignete Schülerinnen und Schüler spezielle Kurse, beispielsweise in Gesprächsführung, Körpersprache, und sicherem Auftreten. Außerdem wird auch ein Deeskalationstraining angeboten. ‘Coolrider’ sollen lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. "Es geht nicht darum, sich selbst in Gefahr zu bringen", stellte Herrmann klar. Oft reiche es schon, den Störenfried persönlich anzusprechen, das Fahrpersonal zu informieren, andere Fahrgäste einzubeziehen oder auch unter ‘110’ die Polizei zu verständigen.
Das Erfolgsprojekt ‘Coolrider’ wurde 2002 von der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg gemeinsam mit der Polizei und den Nürnberger Schulen ins Leben gerufen. Seit 2012 sorgen ‘Coolrider’ mit Unterstützung der Versicherungskammer-Stiftung in ganz Bayern für mehr Zivilcourage in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Quelle: Bayrische Staatsregierung

Solaris baut einen 24 m-Doppelgelenk-Obus

Das neuste Projekt, an dem das Büro für Forschung und Entwicklung von Solaris arbeitet, ist ein 24 Meter langer aus drei Teilen bestehender doppelgelenkiger Obus. Dem Konzept des Prototyps eines neuen Solaris Trollino 24 liegt die Idee zugrunde, eine Plattform für die zukünftige, serienmäßige Herstellung von Hybrid- bzw. Batteriefahrzeugen oder auch von Obussen mit 24 Meter Länge einzurichten. Der neue doppelgelenkige Bus soll Mitte 2018 fertiggestellt werden. Anschließend wird er für Probefahrten in die ausgewählten europäischen Städte geschickt. In deren Rahmen wird das Fahrzeug, das mit Strom aus der Oberleitung fährt, Genehmigungsprüfungen unterzogen, um für den Personenverkehr zugelassen zu werden.

Quelle: Solaris Bus & Coach

Große Zukunft für Assistenzsysteme im Bahnverkehr

Durch den Einsatz von Assistenzsystemen für Lokführer und Triebfahrzeugführer wird Bahnfahren günstiger und noch umweltfreundlicher. Das ist das Ergebnis einer heute von der Allianz pro Schiene vorgestellten und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Studie. „Sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr auf der Schiene lassen sich mit Fahrerassistenzsystemen bis zu 15 Prozent des Energieverbrauchs einsparen und damit rund drei Prozent der Gesamtkosten“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege am Mittwoch in Berlin. Die Einführung von Energieeffizienz-Assistenzsystemen würde sich für die Bahnunternehmen bereits „nach zwei bis vier Jahren rechnen, da ab diesem Zeitpunkt die realisierten Einsparungen größer sind als die Anschaffungs- und Einführungskosten“.
Dennoch setzt aktuell „nicht einmal jedes fünfte Bahnunternehmen“ Fahrerassistenzsysteme ein, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer: „Die jetzt vorliegende Studie zu Fahrerassistenzsystemen nimmt den Unternehmen die Unsicherheit über die wirtschaftliche Rentabilität und schafft erstmals einen Überblick über die angebotenen und eingesetzten Systeme.“ Die Studie „Fahr umweltbewusst! Energieverbrauch im Schienenverkehr durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen reduzieren“ ist Teil eines von der DBU fachlich und mit 125.000 Euro finanziell geförderten Pilotprojektes, das eine Laufzeit bis Ende September dieses Jahres hat.
Die vollständige Studie „Fahr umweltbewusst! Energieverbrauch im Schienenverkehr durch den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen reduzieren“ finden Sie hier.
Quelle: Allianz pro Schiene