Nürnberg nimmt ersten E-Bus in Betrieb

Nürnbergs erster E-Bus

steht am Start: Nach erfolgreichen Testfahrten ohne Fahrgäste wird ihn die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft in der nächsten Woche erstmals auf einzelnen Buslinien zusätzlich einsetzen. Im

März

soll er in den

Regelbetrieb

gehen. „Der Bus wird zum E-Mobil. Das ist gut für die Umwelt- und Klimabilanz des ÖPNV, die im Vergleich zum Auto per se schon erheblich besser ist. Wenn jetzt – nach Straßenbahn und U-Bahn – auch der Bus

mit Ökostrom angetrieben

wird, fällt diese noch einmal positiver aus“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der VAG, Josef Hasler, anlässlich der Vorstellung des E-Busses. „Für uns hat die Umwelt- und Klimaverträglichkeit unserer Fahrzeuge schon immer einen hohen Stellenwert.“ Daneben spielten selbstverständlich die Zuverlässigkeit und Sicherheit sowie die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge und des Betriebes eine wichtige Rolle, so Hasler.
Deshalb wird der erste E-Bus in den kommenden Wochen und Monaten auf verschiedenen Linien auf Herz und Nieren geprüft. Fällt das Ergebnis gut aus, möchte die VAG ab 2020 weitere E-Busse beschaffen. „Wir hoffen, dass die Fahrzeuge bald in Serie gebaut und entsprechend günstiger angeboten werden. Angesichts der Kosten setzen wir auf Fördermaßnahmen durch den Bund und das Land Bayern“, gab Josef Hasler mit Blick auf künftige Bestellungen zu bedenken. Aktuell kostet ein E-Bus mehr als das Doppelte eines vergleichbaren Serienmodells. Für Nürnbergs ersten E-Bus hat die VAG inklusive der Schnellladeeinheit deutlich über eine halbe Million Euro investiert.
Quelle: VAG Nürnberg

Rheinbahn sucht Pioniere für das nextTicket

Fahrgäste der Rheinbahn können bald eine neue Ticketgeneration mit auf den Weg bringen: Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erprobt das Verkehrsunternehmen ab Donnerstag, 1. März, einen neuen elektronischen Tarif, für den die Fahrgäste für ihre Fahrt mit Bus und Bahn lediglich ihr Smartphone und die zum Ticket gehörige App benötigen: das nextTicket. Die Einführung und Unterstützung eines eTarifs gehört mit zur Zukunftsstrategie der Rheinbahn.

Wie funktioniert das nextTicket?

Vor dem Einsteigen in Busse oder Bahnen checken die Fahrgäste über
die nextTicket-App auf dem Smartphone ein. Danach können sie innerhalb
des VRR-Tarifraums mit dem Nahverkehr flexibel und spontan fahren,
ohne sich vorher auf eine Route, einen Tarif oder ein Ticket festlegen
zu müssen. Denn die App erfasst die Fahrdaten über GPS und Bluetooth
und berechnet automatisch den Preis für die zurückgelegten Kilometer.
Zum Fahrtende checkt der Fahrgast ganz bequem wieder aus.
Die Rheinbahn sucht Test-User, weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: Rheinbahn

Gunnar Nehrke neuer bcs-Geschäftsführer

Gunnar Nehrke (47) ist seit dem 1. Januar 2018 neuer Geschäftsführer des Bundesverbands CarSharing e.V. (bcs). Der studierte Philosoph war zuvor seit 2015 für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbands verantwortlich. Bis Mitte des Jahres 2018 wird Gunnar Nehrke die Verbandsgeschäfte gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Willi Loose führen, danach ist er allein verantwortlich.
Quelle: Bundesverband CarSharing e.V

Ostrava bestellt 40 Solaris-Busse mit CNG-Antrieb

Anfang Januar unterzeichnete

Solaris Bus & Coach S.A.

und Dopravní Podnik, der Betreiber aus Ostrava, einen Vertrag für die Lieferung von 40 neuen Solaris-Bussen

Urbino 12 CNG

. Das ist der zweitgrößte Auftrag für die Fahrzeuge mit

Erdgasantrieb

in Tschechien in der Geschichte des polnischen Omnibusherstellers. Noch in diesem Jahr treffen in Ostrava 24 neue Solaris-Busse Urbino 12 CNG (Compressed Natural Gas – komprimiertes Erdgas) ein, die vom heimischen Betreiber Dopravní Podnik Ostrava a.s. bestellt wurden. Die restlichen 16 Stück werden im ersten Quartal 2019 ausgeliefert. Der Auftragswert beträgt rund 12 Mio Euro. Die mit einer Klimaanlage, einem WLAN-Netz wie auch mit frei zugänglichen USB-Ladeports ausgestatteten Busse können 80 Fahrgäste mit an Bord nehmen. Ihre Innen- und Außenbeleuchtung wird in umweltfreundlicher und energiesparender LED-Technologie ausgeführt. Die Fahrzeuge werden mit dem emissionsarmen komprimierten Erdgas (CNG), das in die Gasflaschen aus Verbundstoff mit einer Gesamtkapazität von 1575 l gepresst wird, angetrieben.
Quelle: Solaris Bus & Coach

Siemens liefert zehn weitere Straßenbahnen für Bremen

Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) hat bei Siemens zehn weitere

Straßenbahnen vom Typ Avenio

bestellt. Damit zieht die BSAG eine Option aus dem im letzten Jahr geschlossenen Vertrag. Im Juni 2017 orderte der Verkehrsanbieter 67 Avenio-Trams. Mit der neuen Bestellung wächst die Anzahl der Siemens-Fahrzeuge für die Hansestadt auf insgesamt 77. Die Auslieferung der jetzt bestellten Fahrzeuge beginnt im Jahr 2021.
Ab Herbst 2019 sollen die ersten vierteiligen Züge aus dem Erstauftrag den Fahrgastbetrieb in Bremen aufnehmen. Die circa 37 Meter langen Trams bieten Platz für bis zu 259 Fahrgäste und verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Großzügige Fenster und eine energieeffiziente LED-Beleuchtung sorgen für angenehme Lichtverhältnisse. Mehrfachnutzungsflächen im Eingangsbereich bieten geeignete Stell- und Sitzplätze für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder. Ein modernes Klimasystem schafft ganzjährig ein angenehmes Raumklima ohne Zugluft. Für weiteren Fahrgastkomfort sorgen WLAN und Informationssysteme an Bord. Auch in Sachen Nachhaltigkeit bietet der Avenio den aktuellen Stand der Technik: Das Fahrzeug ist bis zu 90 Prozent recyclingfähig. Die gewonnene Bremsenergie verwendet der Avenio zum Heizen oder speist sie zurück ins Stromnetz. Für eine ruhige und geräuscharme Fahrt werden alle Räder mit Schallabsorbern ausgestattet.
Quelle: Siemens

WERNGroup investiert in den Umweltschutz

Der ÖPNV Dienstleister WERNGroup, stellt dieser Tage weitere zehn Neufahrzeuge in Dienst. Darüber hinaus erfordert der Erhalt der Konzessionen für alle fünf Linienbündel im Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS),  den Einsatz von etwa 50 zusätzlichen Omnibussen. Um den Anforderungen, die sich aus den Nahverkehrsplänen der beiden Kreise ergeben zu entsprechen und besonders vor dem Hintergrund  einen zuverlässigen und auf hohem Qualitätsstandard agierenden ÖPNV weiterhin zu gewährleisten, schafft die WERNGroup seit Jahren regelmäßig neue Busse an. Das berichtet der VWS. Nachdem bereits Anfang des Jahres sieben IVECO Busse beschafft wurden, haben nun weitere zehn  Omnibusse der Marke MAN den Heimatbetriebshof der WERNGroup in der Siegener Marienhütte erreicht. "Unsere Kunden dürfen sich auf klimatisierte Niederflurbusse neuester Bauart freuen", so  Geschäftsführer Jörg Mühlhaus. Die Busse verfügen über 90 Fahrgastplätze, von denen 39 als Sitzplätze ausgewiesen sind.  
Für Ende 2018 kündigt Jörg Mühlhaus die Beschaffung weiterer 10 Neufahrzeuge an, um so die in den Nahverkehrsplänen festgelegte Ausweitung der Jahreskilometerleistung um rd. 5 Mio. Km umweltbewusst ableisten zu können. Auch vor diesem Hintergrund ist eine Aufstockung des Fuhrparks unumgänglich. Das dabei in neueste Technik investiert werden muss, ist für unsere Unternehmen selbstverständlich.
Quelle: VWS

Umweltbundesamt: Stickstoffdioxidbelastung nach wie vor zu hoch

Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich.

Deutschland noch längst nicht am Ziel

Aus Sicht des Umweltbundesamtes geht die Entwicklung zwar in die richtige Richtung. Doch Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA erklärte, dass Deutschland „noch längst nicht am Ziel ist. Immer noch liegen viele Städte deutlich über dem seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert, viele Einwohner sind also weiter zu viel gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid ausgesetzt.“ Schuld sind laut UBA vor allem die Diesel-Autos mit hohen Realemissionen, die oftmals erst in den vergangen Jahren zugelassen wurden und in den Städten unterwegs sind. Bereits im Sommer 2017 kritisierte das Umweltbundesamtes, dass die Maßnahmen des Diesel-Gipfels mit Software-Updates und Umtauschprämien nicht ausreichen, um die Luft in den Städten so zu verbessern, dass die Grenzwerte überall eingehalten werden. In einer aktuellen Pressemitteilung forderte das UBA nun erneut eine Hardware-Nachrüstung der Autos und leichten Nutzfahrzeuge. Nur so könne die Gesundheitsbelastungen durch Stickstoffoxide schnell und vor allem dauerhaft gesenkt werden.
Quelle: Umweltbundesamt.

App-Update für die Nahverkehrs-praxis erschienen

Ein neues Update für die App der Nahverkehrs-praxis steht nun zur Verfügung. Neben einer iOS 11-Optimierung wurde auch die Performance verbessert und das Design angepasst. Falls die App nicht bereits automatisch aktualisiert wurde, finden Sie das Update in Ihrem App-Store.

Schon gewusst?

Wenn Sie bereits ein Print-Abonnement der Nahverkehrs-praxis abgeschlossen haben, können Sie mit Ihren Zugangsdaten die digitalen Ausgaben kostenfrei lesen.

Unser Tipp

: Ein Abonnement beinhaltet fünf kostenfreie Zugriffe, Sie können die App also auf fünf verschiedenen Endgeräten installieren und nutzen.
Erhalten Sie hier weitere Informationen zur App.”

Europa zu Gast in Aachen

Interesse am Pilotprojekt zum grenzüberschreitenden eTicketing des Aachener Verkehrsverbund: Am 30. Januar waren zahlreiche Vertreter europäischer eTicket-Standardgesellschaften zu Gast in Aachen und machten sich vor Ort ein Bild des Piloten.
Seit Oktober läuft in Aachen ein Pilotprojekt zum grenzüberschreitenden Einsatz verschiedener elektronischer Tickets. Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Entwicklungsprogramms Horizon 2020 arbeiten Aachener Verkehrsverbund (AVV) und Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden, Luxemburg und Deutschland im Projekt European Travellers Club (ETC).
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Lösung für den interoperablen Einsatz von elektronischen Tickets über Landesgrenzen hinweg. Zu diesem Zweck wird im Rahmen des Horizon 2020-Projektes eine Token-basierte Technologie für den interoperablen Einsatz unterschiedlicher eTicket-Standards entwickelt. Dieser erste Praxistest des sogenannten ID-Ticketings, beim dem alle relevanten Daten in einer Cloud liegen, findet europaweit Beachtung.
Quelle: AVV

Neuer Vorstandsvorsitzender für ZF

ZF bekommt zum 1. Februar 2018 einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Wolf-Henning Scheider folgt Dr. Konstantin Sauer als CEO nach und rückt an die Spitze des ZF-Konzerns. Der 55-jährige Diplom-Betriebswirt verfügt über langjährige Management-Erfahrung in den Technologiekonzernen Bosch und Mahle. "Als CEO von Mahle hat Wolf-Henning Scheider viel Kompetenz in einem wegweisenden Transformationsprozess gezeigt", sagt der ZF-Aufsichtsratschef Dr. Franz-Josef Paefgen.
Der am 6. Mai 1962 in Saarbrücken geborene Wolf-Henning Scheider studierte Betriebswirtschaft an der Universität Saarbrücken und der RWTH Aachen und schloss das Studium 1987 ab. Danach stieg er bei der Robert Bosch GmbH mit einem Trainee-Programm ein. Von 1989 bis 2010 war er dort in verschiedenen Positionen tätig, unter anderem als Geschäftsleiter für Elektrowerkzeuge ("Power Tools") in Frankreich, als Vorstandsvorsitzender des Geschäftsbereichs "Car Multimedia", Hildesheim und als Vorstandsvorsitzender des Geschäftsbereichs "Gasoline Systems", Schwieberdingen. Von 2010 bis 2015 war er Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, ab Juli 2013 zusätzlich Sprecher des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik. Im April 2015 wechselte Scheider in die Geschäftsführung des Mahle-Konzerns und übernahm dort im Juli 2015 den Vorsitz der Geschäftsführung.
Quelle: ZF