Vorstandsvorsitzender Fenske hört Ende 2018 auf

KVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fenske

wird

nach dem Auslaufen seines derzeitigen Vertrages

a

m 31. Dezember 2018 in den Ruhestand

gehen. Darüber hat er jetzt die zuständigen Gremien informiert. „Ich habe mich nach reiflicher Überlegung entschieden, aus persönlichen Gründen und mit Blick auf mein Alter Ende nächsten Jahres mein aktives Berufsleben zu beenden“, so Fenske (62). „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da ich mit sehr viel Freude für die KVB arbeite und mir die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Köln ein großes Anliegen ist.“
Jürgen Fenske ist seit Anfang 2009 Mitglied des KVB-Vorstandes.

Quelle: KVB

Trendwende bei den Ticketpreisen?

In den vergangenen Jahren stiegen die Preise für Fahrkarten mit dem Tarifwechsel zu Beginn eines Jahres stets an. Doch nun deutet sich eine Trendwende an: Grund sind die

hohen Feinstaubwerte

in zahlreichen Kommunen.

Zahlreiche Städte führen Preissenkungen durch

Nachdem der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart im vergangenen Jahr bereits das „Umweltticket“ eingeführt hat, führen nun immer mehr Verkehrsbetriebe eine generelle Preissenkung durch. Seit Beginn des Jahres sind die Fahrpreise in

Frankfurt, Wiesbaden und Mainz

bis zu 26 Prozent günstiger als im Vorjahr

. In Frankfurt kostet der Einzelfahrschein nur noch 2,75 Euro statt 2,90 Euro. Eine Tageskarte kostet seit dem Tarifwechsel sogar nur 5,35 Euro statt 7,20 Euro. In Zeiten von Dieselgate müsse man ein klares Signal für öffentliche Verkehrsmittel setzen, begründet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) die überraschende Preispolitik.

Auch Hannover denkt über Preissenkung nach

Und nun denkt auch die Stadt Hannover nach einem Bericht des NDR darüber nach, den ÖPNV günstiger zu machen,

um Diesel-Fahrverbote zu vermeiden

. Die Mehrheitsfraktionen von SPD, Grünen und FDP überlegen die Ticketpreise für eine Jahreskarte in Bussen und Stadtbahnen zu halbieren – auf nur noch 365 Euro pro Jahr, bzw. einen Euro pro Tag. Der Tarif soll für das gesamte Stadtgebiet gelten. Hintergrund ist die zu hohe Luftverschmutzung durch Stickoxid. Die Deutsche Umwelthilfe hatte die Stadt deswegen verklagt.
Noch ist es allerdings offen, ob eine solche Fahrpreissenkung tatsächlich kommt. Gegenüber dem NDR teilte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostock (SPD) mögliche Bedenken der

üstra Hannoverschen Verkehrsbetriebe

.  „Ein solcher Vorschlag muss geprüft werden, weil er für das Verkehrsunternehmen finanzielle Auswirkungen hat. [..] Denn das Unternehmen muss es am Ende auch tragen können.“

ZOB am Bochumer Hauptbahnhof eröffnet

Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Bochumer Hauptbahnhof zählt zu den bedeutendsten Haltepunkten im Bochumer Nahverkehrsnetz und dient gleichzeitig als Anbindung an den Regional- und Fernverkehr. Täglich nutzen etwa 14.000 Fahrgäste den ZOB. Insgesamt finden rund 500 Abfahrten pro Tag statt, davon 32 in der Spitzenstunde. Die große verkehrliche Bedeutung dieses zentralen Haltepunktes machte einen grundlegenden Umbau notwendig. Genau ein Jahr lang arbeitete das Tiefbauamt der Stadt Bochum gemeinsam mit den Experten der BOGESTRA an der Neugestaltung des ZOB. Die Kosten belaufen sich auf 4,7 Millionen Euro; etwa 2,4 Millionen Euro erhält die Stadt als Zuwendung vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Während der Bauarbeiten wickelte die BOGESTRA den Linienbusverkehr über einen Ersatz-ZOB an der Ferdinandstraße ab.
Am Sonntag, den 7. Januar, genau ein Jahr nach Beginn der Bauarbeiten, eröffneten Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und BOGESTRA-Vorstand Andreas Kerber den neuen ZOB. „Der neue ZOB ist ein wichtiger Beitrag für die Menschen einer universitären Großstadt wie Bochum, die täglich auf dem Weg zur und von der Arbeit oder Hochschule auf eine gute Mobilitätsinfrastruktur angewiesen sind“, sagte OB Thomas Eiskirch.
Quelle: Tiefbauamt Bochum

VAG Mitfahrer-App geht an den Start

Ab sofort bietet die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg ihren Fahrgästen mit der VAG Mitfahrer-App ein neues digitales Angebot. Die Idee hinter der App: Sie verbindet Fahrgäste, die noch kein Ticket haben, mit denen, die auf ihrer Fahrkarte eine sonst ungenutzte Mitnahmemöglichkeit haben. Die Mitfahrer-App geht als sogenannte Beta-Version an den Start – das bedeutet sie wird in der Praxis optimiert, Feedback der Kunden ist ausdrücklich erwünscht.

So funktioniert die Mitfahrer-App

In der VAG Mitfahrer-App können Fahrgäste, die eine Fahrkarte mit Mitnahmemöglichkeit – MobiCard, Abo Plus oder TagesTicket Plus – haben und dennoch bei bestimmten Fahrten allein unterwegs sind, für diese Fahrten eine Mitfahrgelegenheit für die anbieten, die noch kein Ticket haben. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, geht in die App und gibt dort die gewünschte Strecke und den Zeitpunkt, zu dem er fahren möchte an. Das System überprüft dann, ob eine passende Mitfahrgelegenheit angeboten wird. Angezeigt werden dann alle Angebote, die sowohl in Anfangs- und Endhaltestelle übereinstimmen und binnen einer Stunde des angefragten Abfahrtszeitpunktes liegen. Der Suchende kann dann direkt über die App Kontakt zum Anbieter der Mitfahrgelegenheit aufnehmen, dabei werden von der App selbst keine personenbezogenen Daten abgefragt. Beide Seiten können mit einem sogenannten Avatar arbeiten. Ob sie dann zur endgültigen Absprache zum Beispiel Telefonnummern austauschen, bleibt selbstverständlich den beiden Parteien überlassen. Wer keine passende Mitfahrgelegenheit findet, dem wird eine Veraung zum VGN Onlineshop angeboten.

Feedback erwünscht und wichtig

In der aktuell angebotenen Beta-Version der VAG Mitfahrer-App ist das Feedback der Kunden ausdrücklich erwünscht. Es gibt in der App einen Feedback-Link, über den sie ihre Erfahrungen, Wünsche, Anregungen und Ideen direkt rückkoppeln können. Dem Kunden wird es so ermöglicht, aktiv die Weiterentwicklung der VAG Mitfahrer-App zu gestalten.
Quelle: VAG Nürnberg

Download für iOS:
https://itunes.apple.com/de/app/vag-mitfahrer-app/id1321958643?mt=8
Download für Android:
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.vag.mitfahrer.app&hl=de

VRS-Verkehrserhebung 2018

Wenn Kunden der im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen ab dem 15. Januar 2018) angesprochen werden, handelt es sich mitunter nicht um die bekannte Fahrkartenkontrolle. Im Gegenteil, die Fragenden führen Gutes im Schilde, denn der VRS führt in seinem Verbundgebiet wieder eine großangelegte Verkehrserhebung durch. Einige Hundert Interviewer zählen und befragen bis Ende des Jahres die Fahrgäste. Die durch Ausweis erkennbaren Befrager bitten die Kunden auf ausgewählten Bus- und Bahnlinien um Beantwortung folgender Fragen:

  • An welcher Haltestelle sind Sie eingestiegen?
  • Wo steigen Sie gegebenenfalls um?
  • Wo endet Ihre Reise?
  • Zu welchem Zweck unternehmen Sie die Reise?
  • Welches Ticket verwenden Sie?

Verfügen die Befragten über elektronische Tickets, werden diese kurz eingelesen. Persönliche Daten werden für die Verkehrserhebung nicht erfasst. Die gesamte Befragung dauert pro Fahrgast nur rund eine Minute.
Regelmäßige Verkehrserhebungen sind nicht nur Grundlage für die faire Aufteilung der Einnahmen zwischen den Verkehrsunternehmen im VRS. Darüber hinaus sollen die gewonnenen Erkenntnisse auch zur Verbesserung des Angebots dienen. Etwa durch Innovationen bei der Linienkonzeption, der Fahrplangestaltung oder durch die Optimierung des Tarifsystems.
Weitere Informationen finden Sie hier.”
Quelle: VRS

Bahnbranche wirbt für schnelle Umsetzung des Masterplan Schiene

Im Zuge der

Sondierungsgespräche

wendet sich die Bahnbranche

mit einer ungewöhnlichen Aktion an die politischen Verhandlungspartner: In einem kurzen Animationsfilm wird die positive Zukunft und die deutliche Weiterentwicklung eines modernen, ökologischen und effizienten Schienengüterverkehrs in Deutschland dargestellt. Damit diese Vision zur Realität wird, so die Botschaft des Films, müssen die

Umsetzung des Masterplans Schienengüterverkehr

, die Halbierung der Trassenpreise und eine entsprechende Innovationsförderung für die Eisenbahn im Koalitionsvertrag verbindlich festgelegt werden.

Virales Video soll insbesondere Koalitionäre ansprechen

„Die Koalitionäre bekommen momentan Unmengen schriftlicher Forderungen und Papieren für ihre Verhandlungen. Wir wollen mit unserer filmischen Darstellung deshalb einen anderen Akzent setzen und den Verhandlungspartnern zeigen, welche positiven Auswirkungen ihre jetzigen Entscheidungen für die Zukunft des Schienengüterverkehrs in Deutschland haben können. Elektrisch, digital, leise und mit einer höheren Automatisierung, so sollen die Güter in Zukunft auf der Schiene transportiert werden “, erklären die Initiatoren des Films. Der

Animationsfilm erzählt

entlang einer Gütertransportkette wie

leise, effizient und klimafreundlich der Schienengüterverkehr in der Zukunft sein kann

, wenn die Rahmenbedingungen dafür ab jetzt geschaffen werden.

Zielgruppe sind nicht nur politische Entscheider

Der Film richtet sich aber nicht nur an die politischen Entscheider im Bund. Er wurde extra so konzipiert, dass man kein Experte für Schienengüterverkehr sein muss, um die Zusammenhänge und die Story nachvollziehen zu können. Deshalb laden die Initiatoren des Films alle Interessenten ein, sich den Film anzuschauen.

Neuer NWL-Geschäftsführer tritt seinen Dienst an

Bereits am 13.07.2017 wählte die Verbandsversammlung des Nahverkehr Westfalen-Lippe Herrn Joachim Künzel, zuvor Mitglied der Regionalleitung von DB Regio NRW, zum neuen Geschäftsführer des NWL. Damit löst er den langjährigen Geschäftsführer des NWL Burkhard Bastisch ab, da dieser Ende Februar 2018 in den Ruhestand tritt.
An seinem 1. Arbeitstag am 08. Januar 2018 wurde der neue Geschäftsführer vom NWL-Verbandsvorsteher, Dr. Ulrich Conradi, an dessen Arbeitsplatz bei der Kreisverwaltung Paderborn begrüßt. Dr. Conradi: "Ich wünsche Herrn Künzel zum Wohle des Nahverkehrs im Raum Westfalen-Lippe ein erfolgreiches Wirken und eine glückliche Hand."

Vita

Joachim Künzel ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Nach dem Studium der Raumplanung in Dortmund folgte eine mehr als 2ojährige Karriere bei der Deutschen Bahn. Während dieser Zeit war Herr Künzel auch der direkte Ansprechpartner des Vertragspartners DB für den NWL. Außerdem war Joachim Künzel in dieser Funktion Mitglied des Tarifausschusses Münsterland/Ruhr-Lippe und zeitweise dessen Vorsitzender.
Mit Joachim Künzel übernimmt ein ausgewiesener Kenner sowohl der Nahverkehrsbranche als auch der Region Westfalen-Lippe künftig das Ruder im NWL.
Quelle: NWL

Neuer Finanzvorstand bei der DEUTZ AG

Dr. Andreas Strecker (56) ist mit Wirkung zum 1. März 2018 zum Mitglied des Vorstands der DEUTZ AG bestellt worden – ab dem 1. April 2018 übernimmt er das Vorstandsressort Finanzen, Einkauf, Personal und Information Services. Damit folgt er dem bisherigen Finanzvorstand, Frau Dr. Margarete Haase (64), deren Vertrag am 30. April 2018 ausläuft.
Dr. Andreas Strecker war viele Jahre in leitenden Funktionen im Busbereich und Controlling des Daimler Konzerns tätig, vor allem langjährig als Präsident & CEO von Daimler Buses North America. Zuletzt war er vier Jahre als CFO der Novoferm-Gruppe, als CEO der Solaris Bus & Coach und als Strategieberater aktiv. „Wir freuen uns, für die Nachfolge im Finanzvorstand der DEUTZ AG eine Persönlichkeit gewonnen zu haben, die erhebliche internationale Industrieerfahrung und fundierte Kenntnisse im Finanzbereich und Controlling mitbringt“, so Hans-Georg Härter, Vorsitzender des Aufsichtsrats.
Dr. Margarete Haase hat die DEUTZ AG sicher durch die Finanzkrise geführt, die bilanzielle Situation des Unternehmens fundamental verbessert und die Gewinnschwelle spürbar gesenkt. „Wir danken Frau Dr. Haase für ihre sehr erfolgreiche Arbeit und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute“, erklärt Hans-Georg Härter.
Quelle: Deutz AG

Flott über’n Rhein

Von Meerbusch aus geht es im neuen Jahr ganz flott über den Rhein – in 23 Minuten von Osterath zum Aquazoo: Gemeinsam mit den Städten Meerbusch und Düsseldorf richtet die Rheinbahn zum Fahrplanwechsel ab Montag, 8. Januar 2018, die Schnellbuslinie SB52 ein. Die neue Linie führt über folgende Haltestellen: Meerbusch-Osterath Bf – Wienenweg – Kapellenstraße – Hoterheide – Reha-Klinik – Strümp, Kirche – Schillerstraße – Plüschowstraße – Freiligrathplatz – Messe Ost/Stockumer Kirchstraße – Nordpark/Aquazoo und zurück.

Dichter Takt

Die Busse fahren von montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr und von 15 bis 19 Uhr alle 20 Minuten, zwischen 9 und 15 Uhr alle 30 Minuten. Samstags fahren die Busse zwischen 10 und 17 Uhr alle 60 Minuten.

V

erbindungen und Anschlüsse

Mit der neuen Buslinie sorgt die Rheinbahn für eine direkte Anbindung der Ortsteile Meerbusch-Osterath, Strümp und Lank-Latum an Düsseldorf-Stockum. Damit ist sie vor allem für berufstätige Pendler eine neue Alternative zum Auto. Durch die Umsteige-Option in Richtung Flughafen mit der Linie 760 ab der Haltestelle "Freiligrathplatz" ist die neue Linie auch für Reisende interessant.

Die Linie SB52 bietet zudem Anschlussmöglichkeiten an die U-Bahnen U78 oder U79 in Richtung Düsseldorfer Altstadt oder Duisburg und eine Anbindung der Schulen in Kaiserswerth und Golzheim.
Quelle: Rheinbahn

Wiener Öffis umrunden die Erde fünfmal am Tag

In den vergangenen zwölf Monaten spulten U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der Wiener Linien insgesamt etwa 77 Millionen Kilometer ab. Jeden Tag waren die Fahrzeuge der Wiener Linien insgesamt rund 210.000 Kilometer unterwegs. Das entspricht gut fünf Erdumrundungen täglich. Allein die Züge auf der Linie U6 legen täglich rund 9.700 Kilometer – die Luftlinie von Wien nach Los Angeles – zurück.

Autobusbetrieb als Kilometerfresser

Mit rund 39 Millionen gefahrenen Kilometern schafften es die Autobusse auch heuer wieder auf Platz eins. Gefolgt von den Straßenbahnen mit etwa 23 Millionen Kilometern und den U-Bahnen mit circa 15 Millionen Kilometern.
Für die Wiener Linien geht der Ausbau des Öffi-Netzes nach der erfolgreichen U1-Verlängerung auch 2018 weiter: Am Matzleinsdorfer Platz sowie bei der Station Pilgramgasse beginnen die Arbeiten für das Linienkreuz U2/U5. Bei allen anderen künftigen Stationen dieses U-Bahn-Ausbauprojekts finden Vorarbeiten statt. Die Wiener Linien rüsten damit das öffentliche Verkehrsangebot für das weitere Wachstum der Stadt.
Quelle: Wiener Linien