In den letzten Tagen des Jahres 2017 unterschrieb Solaris Bus & Coach S.A. einen Vertrag für Lieferung von 41 O-Bussen an den Betreiber UAB "Vilniaus viešasis transportas" (VVT). Gemäß der Vereinbarung werden alle 41 O-Busse des Typs Trollino 12 nach Vilnius noch 2018 geliefert. Die Fahrzeuge werden unter anderem mit einer Klimaanlage im Fahrgastraum, einem WLANZugang,
USB-Ladegeräten, sowie einem Videoüberwachungssystem ausgestattet. Eins der zusätzlichen Elemente der Sicherheit ist auch ein spezieller, in der Fahrerkabine integrierter Alkoholtester, der die Nüchternheit des Fahrers vom Starten des Fahrzeugs überprüft. Die O-Busse werden ebenfalls über einen Energierückgewinnungssystem verfügen, der den Energieverbrauch
senkt. Dank dem im November letzten Jahres unterzeichneten Vertrag mit VVT für 150 Busse (100 neue Solaris Urbino 12 und 50 Stück von Urbino 18 neuer Generation) zu liefern, sowie dem neuen Vertrag für Lieferung von 41 O-Bussen, wird sich diese Zahl nur im Jahr 2018 verdoppeln.
Quelle: Solaris
Daimler baut Servicenetz aus
Daimler Buses übernimmt
zum 1. Januar 2018 den Fachbetrieb „
Omnibus Service Südwest
“ im schwäbischen Herrenberg. Der bisherige Partner-Stützpunkt der Dienstleistungsmarke Omniplus wird damit der zehnte unternehmenseigene BusWorld Home-Betrieb in Deutschland.
Ziel ist Wachstum der Vetriebsorganisation
Für Ulrich Bastert, Leiter Marketing, Sales und Customer Services Daimler Buses, steht die Übernahme des Fachbetriebs, der einen exzellenten Ruf als Omnibus Service-Stützpunkt genießt, für
weiteres Wachstum der Vertriebsorganisation
Deutschland: „Mit dem neuen Standort bauen wir für unsere Kunden das Service-Angebot im wirtschaftlich starken Südwesten Stuttgarts deutlich aus.“
Omniplus bietet umfassende Servieleistungen
Omniplus bietet für Mercedes-Benz und Setra Omnibusse umfassende Serviceangebote. Insgesamt sorgen über 200 Service-Betriebe mit 500 Mitarbeitern in ganz Deutschland rund um die Uhr für eine hohe Einsatzbereitschaft der Omnibusse.
2018 fahren erste E-Busse in Wiesbaden, Frankfurt, Fulda
In diesem Jahr werden die
ersten E-Busse
auf hessischen Straßen rollen. „In
Frankfurt, in Wiesbaden
und in
Fulda
werden 2018 erstmals Fahrgäste mit Elektro-Bussen auf regulären Linien ans Ziel gebracht“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. „Wenn wir für die Menschen in den Innenstädten eine Entlastung von Abgasen und Lärm erreichen wollen, dann führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei. Mit seinen festen Routen und seiner hohen Fahrleistung ist der innerstädtische Busverkehr dafür optimal geeignet – allerdings ist die Anschaffung von Elektrobussen noch mit deutlichen Mehrkosten verbunden, auch fehlt häufig die notwendige Ladeinfrastruktur.“ Bis
2022
soll in der Landeshauptstadt Wiesbaden sogar der komplette Umstieg erreicht werden und insgesamt 221 E-Busse unterwegs sein.
Um die hessischen ÖPNV-Betriebe hier zu unterstützen, stellt das Verkehrsministerium seit dem vergangenen Jahr mit einem neuen Förderprogramm jährlich
5 Millionen Euro
zur Verfügung. Hessen war damit das erste Bundesland mit einem eigenen Förderprogramm für Elektrobusse.
Quelle: Hessen Ministerium Wirtschaft, Energie, Verkehr, Landesentwicklung
moBiel bestellt 24 neue Vamos-StadtBahnen
Unmittelbar vor Weihnachten hat moBiel 24 neue Vamos-StadtBahnen bestellt – fast auf den Tag genau sechs Jahre nach Inbetriebnahme der ersten Bahnen dieses Typs. Der rund 90 Millionen Euro schwere Auftrag ging an das Herstellerkonsortium Heiterblick/Kiepe-Electric, das auch schon die ersten 16 Vamos-Fahrzeuge baute.
Heiterblick aus Leipzig fertigt die Wagenkästen und Drehgestelle, das Düsseldorfer Unternehmen Kiepe-Electric ist für die elektrische Ausrüstung der Bahnen verantwortlich.
Einsatz auf den Linien 2, 4 und zukünftig 3
Die 24 neuen Bahnen, die wie die jetzigen Vamos-Fahrzeuge 35 Meter lang und 2,65 breit sein werden, sollen zum einen die über 30 Jahre alten StadtBahnen vom Typ M8C ersetzen. Außerdem wird mit der Beschaffung auf die seit vielen Jahren stetig steigenden Fahrgastzahlen reagiert. Die neuen Vamos sollen wie heute schon auf den Linien 2 (Altenhagen – Sieker) und 4 (Lohmannshof – Rathaus) eingesetzt werden. Auch auf der Linie 3 (Babenhausen Süd – Stieghorst Zentrum), wo teilweise noch Gleisabstände und Haltestellen an die Maße des Vamos angepasst werden müssen, werden künftig Bahnen dieses Typs rollen.
Die Auslieferung der Bahnen beginnt Anfang 2020 und wird rund zwei Jahre dauern. Mit dem ersten Einsatz im Linienverkehr wird im Frühjahr 2020 gerechnet.
Quelle: moBiel
Ruhrbahn testet Abfahrtscountdown
Im Testbetrieb ist der
Innovationsbus „1703“
mit WLAN, USB-Ladebuchsen und mobilem Ticketautomaten seit Ende Oktober auf verschiedenen Linien unterwegs. Jetzt kommt ein
neues Feature
hinzu: ein
Abfahrtscountdown
am Fahrzeug zeigt dem Fahrgast an der Endhaltestelle die verbleibende Zeit bis zur geplanten Abfahrt an. Die Anzeige erfolgt im Innenraum des Fahrzeugs auf dem TFT-Bildschirm und auf dem LED-Außenanzeiger als Countdown im Wechsel mit der Zielanzeige.
Andreas Knebel, Abteilungsleiter Signaltechnik bei der Ruhrbahn: „Die Bordrechnersoftware auf unseren Fahrzeugen wird kontinuierlich weiterentwickelt und bestehende Softwarefehler werden dabei behoben. Mit dem nächsten Update erhalten wir mit dem Abfahrtscountdown ein zusätzliches Feature für die Fahrgastinformation, welches wir zunächst auf dem Innovationsbus testen wollen.“ Mit einem Blick auf den Countdown ist für den Fahrgast dann an der
Endhaltestelle
ersichtlich, ob ihm beispielsweise noch Zeit für den Kauf einer Zeitung am nahegelegenen Kiosk bleibt oder ob er sich besser beeilen sollte, um den Bus noch rechtzeitig zu erreichen.
Getestet wird der Abfahrtscountdown zunächst für zwei Wochen im Innovationsbus „1703“.
Mitte Januar 2018
soll der Test dann auf je eine NF2 in Essen und Mülheim ausgeweitet werden. Nach weiteren 14 Tagen Testbetrieb soll die Software auf weitere Busse und Bahnen aufgespielt werden, um sie nach erfolgreich abgeschlossener Testphase voraussichtlich ab Mitte Februar auf die gesamte Flotte der Ruhrbahn zu übertragen.
Quelle: Ruhrbahn Essen
54 weitere Vario-Doppelstockwagen für ISR
Der Bahntechnikanbieter
Bombardier
Transportation hat am 31. Dezember einen Vertrag zur Lieferung weiterer
54
BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen an
Israel Railways
(ISR) abgeschlossen. Dieser Abruf ist Teil eines Rahmenvertrages, der im Oktober 2010 unterzeichnet wurde, und hat einen Wert von rund 104 Millionen Euro ($126 Millionen US). Die Lieferung der neuen Wagen soll laut Zeitplan im
August 2020
abgeschlossen sein.
Der neue Auftrag besteht aus elf Steuerwagen, elf Mittelwagen mit Platz für Personen mit eingeschränkter Mobilität und 32 weiteren Mittelwagen. Die Steuerwagen werden keine Dieselgeneratoren mehr verwenden, um Hilfssysteme wie Klimaanlagen zu versorgen, da die BOMBARDIER TRAXX Lokomotiven, die ISR kürzlich bestellt hat, genug Leistung für Traktion und Hilfsaggregate liefern werden. Darüber hinaus wird das Führerpult im Steuerwagen so umgestaltet, dass er mit denen der TRAXX-Elektrolokomotiven identisch ist, die 2018 ausgeliefert werden sollen.
Mit dem Einzelwagen-Konzept kann ISR die Lokbespannten Züge entsprechend der geforderten Kapazität konfigurieren. Jeder der bereits im Einsatz befindlichen Acht-Wagen-Züge bietet Platz für
1.000 Fahrgäste
. Die Züge, die auf einem bewährten Plattformkonzept basieren, sind in Europa und Israel in Betrieb und erfüllen alle aktuellen Sicherheits-, Komfort- und Effizienzstandards und werden für große Fortschritte bei der Reduzierung der Verkehrsbelastung in Israel sorgen.
Quelle: Bombardier
Erster Auftrag von Solaris für die Niederlande ist fertig
Solaris Bus & Coach S.A. hat seinen ersten Auftrag auf dem niederländischen Markt fertiggestellt. 40 neue Urbino 18 wurden gerade an das Verkehrsunternehmen Connexxion ausgeliefert. Die Gesellschaft, die Teil der Gruppe Transdev ist, ist auch einer der größten ÖPNV-Unternehmen in den Niederlanden.
Die Abwicklung des ersten niederländischen Auftrags in der Geschichte von Solaris Bus & Coach brachte bereits ihre Früchte in Form von neuen Bestellungen. Der polnische Hersteller unterzeichnete bereits Verträge für vier neue Urbino 18 mit konventionellem Antrieb und zwei Busse der gleichen Art mit CNG-Antrieb. Alle Fahrzeuge werden an Connexxion im Sommer 2018 ausgeliefert. Die Niederlande möchten, dass ab
2025
alle Busse in ihren Flotten elektrisch angetrieben werden.
Quelle: Solaris
Machbarkeitsstudie der Ruhrbahn zur Umstellung auf Elektrobusse
Ist eine Elektrifizierung der Buslinien im Bedienungsgebiet der Ruhrbahn betrieblich und technisch möglich sowie wirtschaftlich sinnvoll? Antworten auf diese Fragen liefert eine im Januar 2017 in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie. Hier ein Ausschnitt aus der Untersuchung. Die vom Aachener Büro „ebusplan“ erstellte Machbarkeitsstudie umfasst die betriebliche, technische und wirtschaftliche Bewertung einer Elektrifizierung der Buslinien in Essen und Mülheim. Im Rahmen der Studie wurden 46 reguläre Linien, 2 Schnellbuslinien und 21 Nachtlinien betrachtet. Prämisse bei der Analyse war, dass der…
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KVB bietet Neubürgern neues Angebot
Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) stellen zum 1. Januar 2018 ihr Angebot für Neubürger um: Alle Bürger, die neu nach Köln ziehen, können ein Guthaben von 20 Euro für das HandyTicket sowie zwei Stunden Fahrtguthaben für das KVB-Rad beantragen. Bislang gab es für Neubürger lediglich ein WochenTicket für das Stadtgebiet Köln. Die KVB wirbt mit dem Angebot bei den Neu-Kölnern für die Vorzüge des Öffentlichen Personennahverkehrs und schafft Anreize zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn. Mit dem HandyTicket, das ständig steigende Nutzerzahlen verzeichnet, sind die Kunden flexibel und kostengünstig unterwegs, und das Leihrad komplettiert seit Mai 2015 mit großem Erfolg das umweltfreundliche Mobilitätsangebot der KVB.
Das Guthaben-Angebot gilt für Personen über 18 Jahre, die seit höchstens zwei Monaten in Köln leben, noch nicht an der KVB-Neubürgeraktion teilgenommen haben und in den vorangegangenen sechs Monaten kein Abo-Kunde im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) waren. Sie dürfen auch noch kein HandyTicket- oder KVB-Rad-Kunde sein. Studenten sind von der Aktion ausgeschlossen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Quelle: KVB
Änderungen beim VRS ab 2018
Ab dem 1. Januar 2018 gelten im Gebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) neue Tarife. Im Durchschnitt werden die Preise für die VRS-Tickets um 1,1 Prozent erhöht. Damit fällt die Preisanpassung noch einmal geringer aus als im vergangenen Jahr: Per Doppelbeschluss hatte die VRS-Zweckverbandsversammlung bereits im September 2016 entschieden, dass die Preise für 2017 durchschnittlich um 1,4 Prozent und für 2018 durchschnittlich um 1,1 Prozent angehoben werden. Dies bedeutet die niedrigste Preisanpassung seit Bestehen des VRS, der im September dieses Jahres seinen 30. Geburtstag feierte. Das derzeit laufende Pilotprojekt FlexiTicket wird bis Ende Dezember 2018 fortgeführt. Die Tickets ermöglichen einen frei wählbaren Gültigkeitsbeginn des gewünschten ZeitTickets.
MonatsTicket MobilPass im Abo
Im Rahmen eines Pilotprojektes wird der MobilPass in Köln ab dem 1. Januar 2018 ausschließlich in der Preisstufe 1b im Abonnement angeboten. Erworben werden kann das vergünstigte Ticket allein von KölnPass-Inhabern. Das Pilotprojekt läuft bis zum 31. Dezember 2019.
Quelle: VRS

