Liebherr liefert Klimasysteme für das Thameslink Schienenfahrzeug-Programm

Liebherr-Transportation Systems GmbH & Co KG, Korneuburg (Österreich), hat einen Vertrag mit Siemens und Cross London Trains (XLT) unterzeichnet, der die Lieferung von Klimasystemen für das Thamesa Schienenfahrzeug-Programm beinhaltet.
Das Programm wird vom Verkehrsministerium des Vereinigten Königreiches (UK) geleitet. Die 1 140 Fahrgastraum- und 230 Fahrerkabinen-Klimageräte, die Gegenstand des Vertrages sind, sind leicht und wartungsoptimiert, und zeichnen sich durch einen geringen Energieverbrauch aus. Als Lieferant für Klimasysteme für die Thamesa-Flotte ausgewählt worden zu sein, ist für Liebherr-Transportation Systems ein großer Erfolg und zeigt das Vertrauen des Marktes in die Produkte von Liebherr.
Quelle: Liebherr-Aerospace & Transportation SAS

Amtlich: 2013 war auch statistisch ein Erfolgsjahr für den Bus

"Jetzt ist es amtlich: 2013 war auch statistisch gesehen ein Erfolgsjahr für den Bus", sagte bdo-Präsident Wolfgang Steinbrück am Mittwoch in Berlin mit Blick auf die Jahreszahlen des Statistischen Bundesamtes. "Der Buslinienverkehr in nah und fern wächst."
Sowohl im Liniennahverkehr (plus 0,5 Prozent) als auch im Linienfernverkehr mit Omnibussen (plus 19,2 Prozent) nahm die Zahl der Fahrgäste zu. Den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge nutzten mehr als 5,37 Milliarden Menschen im ersten Halbjahr den Liniennahverkehr mit Bussen. In die ausgewerteten Fernlinienbusse stiegen drei Millionen Menschen ein.
Steinbrück dazu: "Für mich ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Jahr 2013, dass Reisebus, Nahverkehr und Fernlinie einen hervorragenden Ruf haben. Die Zahl der Menschen, die Busse nutzen, steigt insgesamt. Der Bus wird von den Kunden als wichtiges Verkehrsmittel verstärkt angenommen. Der Bus ist sicher und sauber, damit ist er das Verkehrsmittel von heute und morgen."
Der bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer repräsentiert die drei Säulen der Busbranche: ÖPNV, Touristik und Fernlinie. "Nur wer alle drei Säulen gemeinsam denkt, wird auch in Zukunft Erfolg haben. Wir fahren Deutschland", so bdo-Präsident Steinbrück.
Quelle: bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer

VRR und LAG SELBSTHILFE NRW unterzeichnen Rahmenvereinbarung

Geesken Wörmann, Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW und VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann unterzeichneten heute eine gemeinsam ausgearbeitete Rahmenvereinbarung zur Barrierefreiheit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Ausgehend von den sehr intensiven Informations- und Abstimmungsgesprächen hat der VRR als erster Aufgabenträger für den SPNV in NRW eine derartige Vereinbarung mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG SELBSTHILFE NRW) erarbeitet. In dieser Vereinbarung verpflichten sich beide Vertragspartner zu einer engen Kooperation und vertrauensvollen Zusammenarbeit, um den Zugang und die Nutzung des SPNV für Menschen mit Behinderung zu realisieren. Die LAG SELBSTHILFE NRW ist ein  Interessenzusammenschluss von über 120 Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen in NRW. Der VRR wird weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten und gesetzlichen Aufgaben als Aufgabenträger für den SPNV und als Bewilligungsbehörde für Investitionen in die Nahverkehrsinfrastruktur auf die Herstellung der barrierefreien Zugänglichkeit des SPNV hinwirken. Als weiteres gemeinsames Ziel wurde vereinbart, dass VRR und LAG SELBSTHILFE NRW eine Bahnsteighöhe von 76 cm an allen S-Bahn-Stationen anstreben.

Internationaler Schienenausbau: Deutsche Seite ist beim Ausbau „beschämend langsam“

Anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme der sanierten Neißebrücke zwischen dem sächsischen Görlitz und dem polnischen Zgorzelec durch die Polnischen Staatsbahnen (PKP-PLK) hat die Allianz pro Schiene darauf hingewiesen, dass die Fertigstellung internationaler Schienenstrecken auf deutscher Seite „leider allzu häufig beschämend langsam“ vorankomme. „Bei grenzüberschreitenden Verbindungen diktiert in Deutschland immer noch eine dramatische Unterfinanzierung den Fahrplan“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, in Berlin. Flege verwies auf eine aktuelle Unterrichtung durch die Bundesregierung, die „Projektfortschritte beim Ausbau der grenzüberschreitenden Schienenverkehrsachsen“ tabellarisch aufführt. „Obwohl in dieser Liste Projekte stehen, deren Bedeutung seit Jahrzehnten unstrittig ist, sieht sich der Bund nicht in der Lage, ein Datum für die Fertigstellung anzugeben“, kritisierte Flege. „Selbst wenn Deutschland bereits Verträge unterschrieben hat und damit internationale Verpflichtungen eingegangen ist, suchen wir in der Liste

Nürnberg: mobile Fahrplanauskunft in Echtzeit für Smartphone-Nutzer

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 bietet die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft ihren Kunden in Nürnberg einen zusätzlichen Service: Smartphone-Nutzer können über VAGstart – im Internet abrufbar über start.vag.de – oder mittels des neuen QR-Codes auf den Fahrplänen die Fahrzeiten in Echtzeit abrufen. Nach einer zweimonatigen Testphase geht die mobile Website nun offiziell in Betrieb.

Linie 18 in Frankfurt am Main kommt bei den Fahrgästen sehr gut an

Auf große Akzeptanz bei den Fahrgästen stößt die neue Straßenbahnlinie 18, die seit Dezember 2011 das Neubaugebiet „Frankfurter Bogen“ mit der Innenstadt verbindet. „Rund 16.500 Fahrgäste täglich hat traffiQ im Oktober 2013, knapp zwei Jahre nach dem Start der Linie, gezählt“, stellte Verkehrsdezernent Stefan Majer zufrieden fest. Diese Zahl liegt beachtliche 17 Prozent über den „nur“ 14.000 Fahrgästen täglich, die traffiQ im Frühjahr 2012, wenige Monate nach Eröffnung der Linie, zählen konnte.

Malatya implementiert das erste moderne Trambussystem der Türkei

Malatya, Hauptstadt der gleichnamigen ostanatolischen Provinz, wird als erste türkische Stadt ein komplett neues Trambusnetz aufbauen. Gemeinsam mit dem Fahrzeughersteller Bozankaya hat Vossloh Kiepe den Auftrag zur Lieferung von zehn Doppelgelenktrambussen erhalten. Vossloh Kiepe ist dabei für die komplette elektrische Antriebsausrüstung der Fahrzeuge verantwortlich. Schon im Frühjahr 2014 sollen die ersten Fahrzeuge des Projekts „Trambüs“ fahrbereit in Malatya zur Verfügung stehen.

Deutsche Bahn führt City-Ticket auch für mobile Kunden ein

Kunden, die ein Handy-Ticket im Fernverkehr der Deutschen Bahn (DB) mit BahnCard-Rabatt und einer Reiseweite von über 100 Kilometern erwerben, reisen ab sofort bequem und ohne Aufpreis von Tür zu Tür. Mit dem City-Ticket können sie heute bereits in über 120 Städten den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei auf der Fahrt zum Bahnhof und vom Bahnhof zum Ziel nutzen. Neben dem DB Online-Ticket wird jetzt auch das Handy-Ticket im städtischen Nahverkehr anerkannt.

Kartellverfahren gegen Deutsche Bahn

Das Kartellamt hat gegen die Bahn ein Verfahren wegen des Verdachts auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung beim Ticketverkauf eingeleitet. Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sagte: "Wettbewerber beklagen, dass sie allenfalls einen eingeschränkten Zugang zu den Vertriebskanälen der Deutschen Bahn haben." Seine Behörde werde der Frage nachgehen, warum die DB-Konkurrenz ihre Fahrkarten nicht an den Bahnhöfen verkaufen kann. Untersucht werde unter anderem, inwieweit unterschiedliche Provisionshöhen beim Fahrkartenvertrieb für Wettbewerber gerechtfertigt sind.
Auch der Verkauf von Fahrkarten, den die Deutsche Bahn für andere Unternehmen vornimmt, wird geprüft. Es solle geklärt werden, ob die DB die gesetzliche Verpflichtung, gemeinsame Tarife aufzustellen, dazu missbraucht, Wettbewerber auch zur Nutzung ihrer Vertriebsleistungen zu verpflichten."Funktionierender Wettbewerb beim Fahrkartenverkauf ist essenziell für den Wettbewerb auf der Schiene", sagte Mundt.
In einem ersten Schritt wird das Bundeskartellamt nach eigenen Angaben umfangreiche Auskunftsbeschlüsse an die Deutsche Bahn, mehrere Wettbewerber im Schienenpersonennah- und Schienenpersonenfernverkehr sowie den Tarifverband Bundeseigener und Nicht-Bundeseigener Eisenbahnen in Deutschland (TBNE) richten.

Neuer Bus für Hamburg! Mehr Komfort durch fünf Türen

Seit heute hat die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) einen neuen Bustypen in der Fahrzeugflotte. Angesichts steigender Fahrgastzahlen und gestiegener Ansprüche an einen modernen und attraktiven ÖPNV ist die HOCHBAHN immer auf der Suche nach den besten Neuentwicklungen und Fahrzeugen auf dem Markt. Der neue MAN-Gelenkbus besitzt statt bei der HOCHBAHN bisher standardmäßigen drei Türen insgesamt fünf Türen. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass sich Fahrgäste gerne in der Nähe der Türen aufhalten, um schneller aussteigen zu können. Dadurch staut es sich häufig im Bus und die Kapazitäten werden nicht komplett ausgenutzt. Mit zusätzlichen Türen, vor allem im hinteren Bereich des Busses, gehen die Experten von einer deutlich gleichmäßigeren Raumnutzung aus. Mit 0,75 Metern zusätzlicher Länge und neu angeordneten Steh- und Sitzplätzen erhöht sich die Kapazität des neuen Busses gegenüber den aktuellen Gelenkbussen: Rund 10 Fahrgäste mehr haben bequem Platz, insgesamt bietet der Bus Platz für rund 115 Fahrgäste. Zusätzlich stehen Rollstuhlfahrern statt bisher üblich einem, zwei Rollstuhlplätze zur Verfügung.