Autobusflotten-Erneuerung der Linz AG Linien schreitet voran

Die aus 88 Fahrzeugen bestehende Autobusflotte der LINZ AG LINIEN steht vor ihrer schrittweisen Modernisierung. Ausschreibungssieger MAN Truck & Bus lieferte den ersten Prototyp des MAN Lion’s City EfficientHybrid. Der Bus-Prototyp wird in den nächsten Tagen und Wochen umfassend in der LINZ AG LINIEN-Werkstatt geprüft. Nach etwaigen Adaptierungen erfolgt die sogenannte Abnahme des Fahrzeuges und die schrittweise Umstellung der Autobusflotte kann beginnen. Sobald der erste reguläre neue ElektroHybrid-Autobus in Linz ankommt, wird er der Öffentlichkeit im Detail präsentiert werden.

Es ist geplant, dass alle 88 Fahrzeuge – Gelenks- und Solobusse – bis 2024 in Betrieb gehen und den Fahrgästen in Linz zur Verfügung stehen. Die ersten Busse sollen heuer in Linienbetrieb gehen. Neben 88 Autobussen verfügen die LINZ AG LINIEN über 20 E- bzw. Obusse, 62 Cityrunner (Straßenbahnen) und 7 Mountainrunner (Bergbahnen, davon drei revitalisiert).

Quelle: Linz Linien

Grünes Licht für die S-Bahn Liechtenstein

Nach erfolgreichen Verhandlungen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, der Republik Österreich und den ÖBB wurde von Österreichs Klimaschutz- und Mobilitätsministerin Leonore Gewessler und Liechtensteins zuständigem Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch die abschließende Absichtserklärung für das Projekt S-Bahn Liechtenstein abgegeben. Die geplante S-Bahn Liechtenstein soll die bestehende S-Bahn Vorarlberg und die S-Bahn St. Gallen zu einem regionalen Gesamtsystem verbinden. Damit wird das Nahverkehrsangebot zwischen Feldkirch und dem schweizerischen Buchs, entlang der bestehenden Streckenführung und über liechtensteinisches Staatsgebiet, verbessert. Außerdem erhält der vor allem aus Vorarlberg stammende Pendlerverkehr eine attraktive Alternative. In Ergänzung zum Nahverkehrsangebot durch die geplante S-Bahn Liechtenstein soll in Zukunft auch ein Fernverkehrshalt in Liechtenstein (Nendeln) realisiert werden. Bei der Haltestelle Nendeln werden dazu die baulichen Voraussetzungen geschaffen: Neben zusätzlichen Gleisanlagen und neuer Bahnhofinfrastruktur sind auch Straßenbaumaßnahmen und Niveaufreimachungen Bestandteil des S-Bahn Projekts.

Quelle: APA-OTS

Wiener Linien: Testbetrieb für Zwölf-Meter-E-Bus

2020 wurde bei den Wiener Linien zum Jahr der Öko-Busse ausgerufen. Trotz der derzeit außergewöhnlichen Umstände gehen jetzt die Tests von E-Bussen wie geplant weiter. Von 22. April bis einschließlich 6. Mai ist auf der Strecke der Linie 57A an Werktagen (Montag bis Freitag) abermals der eCitaro der Marke Mercedes-Benz im Fahrgasttestbetrieb unterwegs. Bereits im Jänner 2019 drehte der zwölf Meter lange und knapp 90 Personen fassende Bus zu Testzwecken zwischen Burgring und Anschützgasse seine Runden. Laut Bushersteller wurde im vergangenen Jahr der Fokus vor allem auf die Energieeinsparung im Antrieb (Energiequelle/Batterie) gelegt und so eine noch effizientere Nutzung der vorhandenen Batteriekapazität erreicht. Optimierungen ergaben sich dadurch unter anderem beim Antrieb aber auch bei der Heiz- und Klimatisierungssteuerung. Mercedes-Benz verspricht eine Reichweite von zumindest 150 Kilometern ohne Zwischenladung bei hochsommerlichen Temperaturen.

Quelle: Wiener Linien

Zug fahren mit metronom und erixx ist einfach und sicher

Die Gesundheit aller Menschen in Niedersachsen ist das Wichtigste, auch für die privaten Eisenbahngesellschaften metronom und erixx. So einfach wie selbstverständlich sind die Regeln, welche ab sofort gelten:

  • metronom und erixx fahren gerne – aber nur mit Mund-Nasen-Schutz.
  • Der Mindestabstand von 1,5 ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen. Deshalb gilt: der Sitzplatz am Fenster kann genutzt werden, der Nachbarsitz zum Gang bleibt frei. Zum Schutz aller anderen Fahrgäste und der eigenen Mitarbeiter gilt dies übrigens auch für Familien bzw. Mitglieder desselben Haushalts.
  • Wer mit dem Zug fährt, braucht eine gültige Fahrkarte. Auch wenn es in den vergangenen Wochen weniger Kontrollen als üblich gab, haben sich die meisten Fahrgäste darangehalten: Sie kaufen die Fahrkarte nicht für die Kontrolle, sondern für die Dienstleistung der Fahrt. Jede nicht gekaufte Fahrkarte ist unfair gegenüber allen anderen und geht zu Lasten der Allgemeinheit. Außerdem verstößt es gegen die Beförderungsbedingungen.

Quelle: metronom/erixx

Rolls-Royce Power Systems beruft Otto Preiss in den Vorstand

Rolls-Royce Power Systems erweitert sein Führungsgremium: Zum 1. Mai 2020 zieht Otto Preiss als Chief Operating Officer in den Vorstand ein.In seiner über 30-jährigen Berufskarriere beim Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB sammelte Preiss umfassende Erfahrungen in verschiedenen globalen Führungspositionen. Zuletzt war er als Group Senior Vice President in der Rolle als Chief Operating Officer Digital im Konzern tätig und leitete davor den weltweiten Geschäftsbereich Motors & Generators von ABB. Neben anderen globalen ABB Geschäften war Preiss auch für die konzernweite Forschung in Power Technologies sowie das Swiss Corporate Research Center zuständig. Sein Elektrotechnik-Studium an der Fachhochschule Nordwestschweiz ergänzte Preiss mit einem Informatik-Masterstudium an der University of Colorado. Er promovierte anschließend an der Technischen Hochschule in Lausanne, Schweiz.

„Mit der neu geschaffenen Position treiben wir die Transformation des Unternehmens noch fokussierter voran“, ist sich Axel Arendt, Aufsichtsratsvorsitzender von Rolls-Royce Power Systems, sicher. „Otto Preiss bringt dafür mit seinem Fachwissen in der Elektrotechnik und Informatik und mit seinen Erfahrungen als global agierende Führungskraft ideale Voraussetzungen mit.“ Andreas Schell, CEO Rolls-Royce Power Systems, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich freue mich sehr, dass wir für die weitere Umsetzung unserer Strategie und den herausfordernden Aufgaben, die derzeit vor uns liegen, mit Otto Preiss erfahrene Unterstützung erhalten.“

Quelle: Rolls-Royce Power Systems AG

MAN plant Wiederanlauf der Bus- und Lkw-Produktion

Nach rund sechs Wochen Produktionsstopp werden ab 27. April 2020 die Werke von MAN Truck & Bus stufenweise ihre Tätigkeit mit verringerter Kapazität wieder aufnehmen. Auch hierbei hat der Schutz der Mitarbeiter höchste Priorität, sodass umfangreiche Maßnahmen gemäß eines detaillierten Plans umgesetzt wurden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl in der Produktion als auch in den Verwaltungsbereichen werden teilweise zunächst weiterhin in Kurzarbeit bleiben, bzw. bestehende flexible Arbeitszeitregelungen in Anspruch nehmen und wo möglich von zu Hause aus arbeiten. Auch die Rückkehr ins Büro wird gestaffelt unter Einhaltung des Sicherheitskonzepts erfolgen. Das Servicenetz steht für die Marken MAN und NEOPLAN weiterhin vollumfänglich zur Verfügung, um so Einsatzfahrzeuge, Lieferketten sowie den öffentlichen Personennahverkehr auch weiterhin am Laufen zu halten. Dies gilt sowohl für die MAN-eigenen Servicebetriebe als auch für die Partnerbetriebe von MAN Truck & Bus, sofern dies behördlich in der jeweiligen Region gestattet ist.

Quelle: MAN Truck & Bus SE

Zwölf Kommunen erhalten Profi-Hilfe für Fußverkehrs-Checks

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr konnten sich die Kommunen, die Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW sind, erneut um das Unterstützungspaket für Fußverkehrs-Checks bewerben. 37 Bewerbungen sind eingegangen. Jetzt stehen die Gewinner fest. Ausgewählte Kommunen des Fußverkehrs-Checks 2020:

  • Stadt Bünde (Kreis Herford)
  • Stadt Detmold (Kreis Lippe)
  • Stadt Düsseldorf
  • Stadt Ennigerloh (Kreis Warendorf)
  • Stadt Höxter
  • Gemeinde Kreuzau (Kreis Düren)
  • Stadt Lüdenscheid (Märkischer Kreis)
  • Gemeinde Neunkirchen (Kreis Siegen-Wittgenstein)
  • Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis)
  • Stadt Remscheid
  • Stadt Rheine (Kreis Steinfurt)
  • Stadt Wetter (Ennepe-Ruhr-Kreis)

Die verschiedenen Etappen des Fußverkehrs-Checks werden von einem Planungsbüro begleitet, das die Veranstaltungen moderiert, die Themen bündelt und die Ergebnisse zusammenfasst. Zum Abschluss bekommt jede teilnehmende Kommune eine Auswertung und Handlungsempfehlung. Die Umsetzung ist freiwillig, das Zukunftsnetz Mobilität NRW berät die Kommunen auf Wunsch zur Generierung möglicher Fördermittel. Die Kosten für die Fußverkehrs-Checks werden vom Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen übernommen. Unterstützung erhalten die ausgewählten Kommunen kontinuierlich und professionell vom Expertenteam des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ sowie von den Planerbüros „Via“ in Köln und der „Planersocietät“ in Dortmund. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb Fußverkehrs-Checks NRW 2020 finden Sie hier.

Quelle: Ministerium für Verkehr NRW

InnoTrans verschoben

Aufgrund der Verordnung des Berliner Senats vom 21.04.2020 bezüglich des Verbots von Veranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen bis zum 24. Oktober 2020 kann die InnoTrans nicht wie geplant von 22. bis 25. September stattfinden. Ein alternativer Veranstaltungstermin befindet sich in Finalisierung und soll spätestens Anfang Mai bekanntgeben werden.

Quelle: Messe Berlin

Virenschleuder U-Bahn: Wie sich Corona in New York ausbreitete

Wie welt.de heute berichtet, war laut Analyse eines US-Ökonomen in New York der ÖPNV der wichtigste Corona-Verbreitungsweg. Gerade in U-Bahnen, Zügen und Bussen dürfte eine Maskenpflicht extrem hilfreich und wichtig sein, um der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus Einhalt zu gebieten. Dies zumindest legt eine aktuelle Studie des Ökonomen Jeffrey E. Harris vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA) nahe. Er hat darin gezeigt, dass der öffentliche Nahverkehr in New York maßgeblich, wenn nicht sogar hauptsächlich, dafür verantwortlich war, dass sich das Coronavirus in der Stadt so stark verbreitete.

Diese sei noch dadurch verstärkt worden, dass die Verkehrsbehörde nach den Ausgangsbeschränkungen die Zahl der Züge drastisch reduzierte. Das habe zwar die Kosten gesenkt, aber gleichzeitig wohl auch die Ausbreitung weiter beschleunigt, da nun weiterhin viele Menschen in den Zügen zusammengepfercht saßen. „Optimal wäre dagegen gewesen, die Häufigkeit der Zugverbindungen zu verdoppeln oder sogar zu verdreifachen.“

Besonders tragisch sei auch, dass gerade die Mitarbeiter der systemrelevanten Berufe – insbesondere das Pflegepersonal der Krankenhäuser und Pflegeheime – auf die U-Bahn angewiesen seien. Diese seien dem Risiko einer Ansteckung daher besonders stark ausgesetzt gewesen – und hätten so womöglich häufig das Virus in die Einrichtungen eingeschleppt.

Um in Deutschland das Risiko einer Virenverbreitung durch den ÖPNV zu minimieren, wurden umfassende Schutzmaßnahmen gesetzt, wie unsere Übersicht zeigt.

Quelle: welt.de

Volvo Group und Daimler Truck AG gründen Joint Venture für Brennstoffzellen

Die Daimler Truck AG und die Volvo Group, zwei führende Unternehmen der Nutzfahrzeugindustrie, teilen die Vision des „Green Deal“ eines nachhaltigen Transports und CO2-neutralen Europas bis zum Jahr 2050. Die Unternehmen haben dazu eine vorläufige, nicht bindende Vereinbarung zur Gründung eines neuen Joint Ventures unterzeichnet. Ziel ist die serienreife Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen und anderen Anwendungsfeldern. Daimler wird alle seine derzeitigen Brennstoffzellen-Aktivitäten in dem Joint Venture zusammenführen. Die Volvo Group wird 50 Prozent des Joint Ventures für die Summe von etwa 0,6 Milliarden Euro auf einer barmittel- und schuldenfreien Basis erwerben.

Das gemeinsame Ziel beider Unternehmen ist, in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts schwere Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge für den anspruchsvollen und schweren Fernverkehr in Serie anzubieten. Darüber hinaus befasst sich das Joint Venture auch mit anderen Anwendungsfällen. Das Joint Venture umfasst Standorte in Nabern/Deutschland (derzeit Hauptsitz der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH) sowie weitere Produktionsstätten in Deutschland und Kanada.

Quelle: Daimler AG