Für E-Scooter gelten in der U-Bahn ab 1. September 2026 die gleichen Spielregeln wie für Fahrräder. Laut den neuen Beförderungsbedingungen der Wiener Linien dürfen E-Scooter nur noch außerhalb der Stoßzeiten mitgeführt werden. Laut den aktualisierten Beförderungsbedingungen dürfen außerdem keine E-Fahrzeuge mehr in den Bussen und Straßenbahnen der Wiener Linien transportiert werden. Diese Regelung gilt für zusammenklappbare E-Bikes ebenso wie für E-Scooter.
Die Wiener Linien bringen täglich knapp 2,5 Millionen Fahrgäste von A nach B. Die neuen Beförderungsbedingungen sorgen für mehr Komfort in den Öffis und ermöglichen zusätzlich einen reibungsloseren Fahrgastwechsel besonders während der Stoßzeiten. Scooter ohne E-Antrieb nehmen deutlich weniger Platz ein und dürfen weiterhin zusammengeklappt zu jeder Zeit und in allen Fahrzeugen mitgenommen werden.
„Unsere Öffis sind das Rückgrat der klimafreundlichen Mobilität in Wien. Damit täglich Millionen Fahrgäste sicher und komfortabel unterwegs sind, braucht es klare Regeln für alle. Mit den neuen Beförderungsbedingungen sorgen wir für mehr Platz in den Fahrzeugen und verbessern das Miteinander in Bus, Bim und U-Bahn. Gerade in den Stoßzeiten ist es oft eng, E-Scooter nehmen viel Raum ein und können zu Stolperfallen werden. Wer sich nicht an diese Spielregeln hält, muss deshalb künftig auch mit entsprechenden Strafen rechnen.“
Öffi-Stadträtin Ulli Sima
Besseres Miteinander in den Öffis
Wer sich nicht an die neuen Beförderungsbedingungen hält und z. B. einen E-Scooter in der Straßenbahn oder ein Fahrrad außerhalb der erlaubten Zeiten in der U-Bahn mitnimmt, muss laut den neuen Beförderungsbedingungen mit einer Strafe von 50 Euro rechnen. Bereits seit längerem gilt: Wer am Bahnsteig mit einem (E-)Scooter fährt, und damit gegen die Regeln verstößt, kann ebenfalls gestraft werden.
„Wien wächst, und mit der Stadt wächst auch die Zahl der Menschen, die täglich mit den Öffis unterwegs sind. Umso wichtiger ist es, den vorhandenen Platz bestmöglich für unsere Fahrgäste zu nutzen und gleichzeitig unterschiedliche Mobilitätsformen sinnvoll miteinander zu verbinden. E-Scooter sind Teil moderner urbaner Mobilität. Aber wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, braucht es klare Regeln. Die neuen Bestimmungen schaffen hier einen guten Ausgleich.“
Monika Unterholzner, stellvertretende Generaldirektorin der Wiener Stadtwerke
„Wir nehmen die Rückmeldungen unserer Fahrgäste sehr ernst. Sie zeigen ebenso wie unsere internen Analysen, dass E-Scooter, insbesondere in stark ausgelasteten Fahrzeugen, als störend empfunden werden und den Fahrgastwechsel erschweren können. Mit den neuen Regeln reagieren wir auf diesen Handlungsbedarf und schaffen eine klare, nachvollziehbare Lösung, die den Komfort und das Miteinander in den Öffis verbessert.“
Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl









