MAN Truck & Bus SE will bis 2030 rund 300 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung seines europäischen Servicenetzes investieren. Es ist das größte Investment dieser Art in der Geschichte von MAN. Das Unternehmen will damit in Europa neue Stützpunkte schaffen, vorhandene Standorte modernisieren, die regionale Abdeckung optimieren, die Qualität im Service weiter verbessern und das Netz so auch weiter mit Hochdruck für Elektromobilität fit machen. Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres angekündigt, mit seinem Programm „MAN2030+“ die Kosten senken zu wollen, um erhebliche Investitionen für Wachstum und Innovationen tätigen zu können.
Künftig sollen beispielsweise die Wege für die Kunden in die Werkstätten noch kürzer werden. Ziel ist, dass künftig fast 80 Prozent der Kunden eine Fahrzeit unter 30 Minuten zum nächsten MAN-Servicestandort haben. Zu den wichtigsten Märkten, in denen das Ziel vorrangig und vor 2030 erreicht werden soll, gehören Deutschland, Österreich und Schweiz sowie unter anderem Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Polen und die Türkei. In einzelnen besonders Logistik-intensiven Regionen soll das Ziel unter anderem auch durch das Schaffen neuer Stützpunkte erreicht werden.
Fit für nachhaltige Mobilität
Die Vertriebs- und Servicestandorte macht MAN zudem weiter fit für nachhaltige Mobilität. Bereits 2026 sollen zwei von drei Stützpunkten für die E-Mobilität vorbereitet sein. Rund ein Drittel der geplanten Investitionen von insgesamt rund 300 Millionen Euro fließen darum in Elektromobilität und Digitalisierung. Das Bündel an Maßnahmen umfasst außerdem Mitarbeiterschulungen, den Ausbau von Batteriereparatur-Zentren, den Aufbau von Ladeinfrastruktur (mit E.ON), mehr erneuerbare Energie und effiziente Technik sowie die Digitalisierung der Werkstattprozesse.









