Nach dem Rückzug der Beschwerde von Stadler Rail ist die rechtliche Klärung zum Zuschlagsentscheid der SBB an Siemens abgeschlossen. Die SBB wird nun den Vertrag mit Siemens Mobility Schweiz unterzeichnen und das Projekt wie geplant umsetzen. Die Reisenden der Zürcher S-Bahn und der Westschweiz sollen ab 2031 die komfortablen Züge nutzen können.
Die SBB hatte am 7. November 2025 den Auftrag für 116 neue Doppelstockzüge an Siemens Mobility Schweiz vergeben. Das Angebot wurde im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung (BöB / VöV) als wirtschaftlich und qualitativ «vorteilhaftestes» bewertet. Siemens hatte die Ausschreibung klar gewonnen.
Die Züge überzeugen sowohl bei den Investitionskosten als auch im Betrieb, etwa bei Energieverbrauch, Trassenkosten und Instandhaltung. Über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren ergeben sich Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe. Davon profitieren Kunden ebenso wie die öffentliche Hand.
Verbesserungen für Reisende in Zürcher S-Bahn und Westschweiz
Nach dem Rückzug der Beschwerde wird die SBB nun den Vertrag mit Siemens Mobility unterzeichnen. Die SBB freut sich, das Projekt wie geplant voranzubringen: In den nächsten zwei Jahren wird die Lieferantin die Züge entwickeln und danach mit dem Bau der 116 Doppelstockzüge starten. Die Reisenden sollen sie ab 2031 nutzen können.
Die neuen Doppelstockzüge bieten mehr Komfort für Pendler und Freizeitreisende: rund 540 Sitzplätze, acht großzügige Multifunktionszonen und deutlich mehr Stehplätze. Ab 2026 verkehren 95 Züge in der Zürcher S-Bahn und 21 in der Westschweiz; optional sind 84 weitere Fahrzeuge.









