Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts – auf Initiative des Bundesverkehrsministeriums – zur Reform der Fahrschulausbildung. Aus Sicht des Branchenverbands ist die vorgesehene Modernisierung ein wichtiger Schritt, um Ausbildung und Zugang zum Fahrerberuf praxisnäher, flexibler und weniger bürokratisch zu gestalten. Das kann dazu beitragen, die Ausbildungskosten für Verkehrsunternehmen zu senken und die Gewinnung von Fahrpersonal zu erleichtern.
VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff erklärt: „Dass die Bundesregierung die Reform der Fahrschulausbildung jetzt auf den Weg bringt, ist ein richtiges und wichtiges Signal. Eine Vereinfachung und Entbürokratisierung der Ausbildung hilft den Verkehrsunternehmen ganz konkret dabei, Prozesse effizienter zu organisieren, dadurch Kosten zu senken und den Einstieg in den Fahrerberuf zu erleichtern.“
Der VDV hatte dies bereits in seiner offiziellen Stellungnahme grundsätzlich positiv bewertet. Zugleich weist der Verband darauf hin, dass die Reform aus Branchensicht nur ein erster Schritt sein kann. Weitere Verbesserungen bleiben notwendig, um die Ausbildung insgesamt noch stärker an den praktischen Bedarf der Unternehmen anzupassen. Dazu zählt aus Sicht des VDV insbesondere eine stärkere Verzahnung von Führerscheinausbildung und Berufskraftfahrerqualifikation.
Oliver Wolff: „Die heutige Entscheidung ist ein Fortschritt. Klar ist aber auch: Wenn wir den Fahrerberuf attraktiver machen und mehr Menschen für diese wichtige Tätigkeit gewinnen wollen, dann brauchen wir weitere Reformschritte. Dazu gehört vor allem, bestehende Doppelstrukturen in der Ausbildung abzubauen und Verfahren insgesamt noch praxistauglicher auszugestalten.“ Aus Sicht des VDV kommt es nun darauf an, die angekündigten Änderungen des Gesetzes und der Verordnung zügig durch Beschlüsse von Bundestag und Bundesrat umzusetzen. Gerade mit Blick auf den anhaltenden Personalbedarf im öffentlichen Verkehr sind einfachere, verlässlichere und wirtschaftlich tragfähigere Ausbildungsstrukturen von zentraler Bedeutung.









