Tunnel- und Infrastruktur-Unternehmen verstärken Präsenz bei der InnoTrans

Rund 600 Unternehmen, mehr als 32.000 Quadratmeter: Aussteller aus den Segmenten Railway Infrastructure und Tunnel Construction verzeichnen bei der InnoTrans 2026, vom 22. bis 25. September, ein spürbares Wachstum. Gemeinsam belegen die insgesamt knapp 600 Aussteller dieses Teilbereichs der Leitmesse für Verkehrstechnik mehr als 32.000 Quadratmeter auf dem ausgebuchten Berliner Messegelände. Das sind 5 Prozent mehr Aussteller als bei der vergangenen InnoTrans 2024. Grund dafür ist auch die engere Verzahnung untereinander.

Von digitalen Planungs- und Überwachungssystemen über innovative Bauverfahren bis hin zu nachhaltigen Lösungen für Tunnelbau und Infrastrukturmanagement präsentieren Unternehmen und Institutionen ihre neuesten Entwicklungen in Berlin. Zu den größten Ausstellern aus den Bereichen Tunnel Construction und Railway Infrastructure gehören Fogtec, Orascom Construction, Vossloh, Voestalpine, Pandrol, PORR, Leonhard Weiss, Plasser & Theurer, Schwihag, Zitron und CFT Compact Filtertechnik.

„Die Bedeutung moderner Infrastrukturprojekte steigt weltweit“

„Die enge Verzahnung beider Segmente spiegelt die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Verkehrssektor wider“, sagt InnoTrans-Direktorin Kerstin Schulz: „Die steigende Zahl der Aussteller bei der InnoTrans unterstreicht die Bedeutung moderner Infrastrukturprojekte weltweit.“

„Die Dynamik unserer Branche ist ungebrochen, Zukunft braucht leistungsfähige Infrastruktur – und dazu gehören in ganz besonderer Weise auch Tunnel“, sagt Prof. Roland Leucker, Geschäftsführer des Branchenverbandes Stuva: „Tunnel sind heute weit mehr als Verkehrsbauwerke – sie sind ein Schlüssel für eine nachhaltige Mobilität und tragen dazu bei, mehr Lebensqualität zu schaffen und Flächen zu schonen.“

Internationale Tunnel Foren fokussieren das Thema Digitalisierung

Ein besonderer Programmhöhepunkt der diesjährigen InnoTrans sind die Internationalen Tunnel Foren, die von der Studiengesellschaft für Tunnel- und Verkehrsanlagen e.V. (Stuva) veranstaltet werden. Die Foren sind Teil der InnoTrans Convention und greifen zentrale Zukunftsthemen der Branche auf.

Unter dem Titel „Tunnel – Schlüssel zur Ökologie und Lebensqualität“ (23. September, 14:00 – 16:00 Uhr) diskutieren Expertinnen und Experten die Rolle unterirdischer Infrastruktur für nachhaltige Mobilität, Flächeneffizienz und lebenswerte Städte. Das zweite International Tunnel Forum (24. September, 14:00 – 16:00 Uhr) widmet sich dem Thema „Digitalisierung und künstliche Intelligenz im Tunnelbau und -betrieb“ und beleuchtet innovative Technologien, datengetriebene Prozesse sowie den Einsatz von KI entlang des gesamten Lebenszyklus von Tunnelbauwerken.

Infrastruktur-Verband Enim mit Gründungsveranstaltung bei der InnoTrans 2026

„Die Digitalisierung – bis hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz – eröffnet neue Möglichkeiten, Tunnel effizienter und nachhaltiger zu planen, zu bauen und sicher zu betreiben“, sagt Prof. Leucker: „Genau diese Themen stehen im Mittelpunkt des International Tunnel Forum der Stuva innerhalb der InnoTrans Convention, das den fachlichen Austausch und die internationale Vernetzung der Branche fördert.“

Ein weiteres Highlight der diesjährigen InnoTrans ist die Gründung des Europäischen Netzwerks der Infrastrukturbetreiber Enim am Mittwoch, 23. September 2026. Enim wird hochrangige Vertreter von Eisenbahn-Infrastrukturbetreibern und Zuweisungsstellen zusammenführen, um den aktuellen Herausforderungen im Bereich des Netzausbaus und -erhalts besser begegnen zu können.

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