Das Eisenbahnunternehmen Go-Ahead hat von der Gemeinde Langweid ein Grundstück erworben, um dort eine Werkstatt zur Instandhaltung seiner Züge zu errichten. Der Gemeinderat hatte bereits dem Verkauf zugestimmt, Bauamtsleiter Josef Stuhler leistete nun in Vertretung von Bürgermeister Jürgen Gilg die Unterschrift beim Notar.
Go-Ahead Bayern wird ab Ende 2021 im Auftrag des Freistaats den Regionalzugbetrieb von München über Memmingen nach Lindau aufnehmen. Ab Ende 2022 wird das Unternehmen dann zusätzlich den Zugverkehr auf den Strecken München – Augsburg – Ulm und Augsburg – Donauwörth – Aalen/– Treuchtlingen – Würzburg übernehmen.
Dazu beschafft Go-Ahead 78 elektrische Triebzüge, die dann in der Werkstatt in Langweid instandgehalten werden. In der Werkstatthalle soll es drei Gleise geben, die Halle wird eine Länge von etwa 180 Metern haben. Das nun erworbene Grundstück gehört zum Gemeindegebiet von Langweid. Es liegt in einem Gewerbegebiet in der Nähe des Bahnhofs Gablingen und wird auch von dort aus mit einer Schienenverbindung an das Bahnnetz angeschlossen. Geplant ist, in der Werkstatt bis zu 30 Mitarbeiter zu beschäftigen, insgesamt wird Go-Ahead Bayern etwa 400 Arbeitsplätze schaffen. In die neue Werkstatt investiert das Unternehmen rund 30 Mio. Euro.
Quelle: Go-Ahead Bayern GmbH
Die Finalisten des Future Mobility Awards 2020 stehen fest
Aus dem großen Bewerberfeld schickt die Expertenjury fünf Start-ups in die finale Pitch-Runde. Die nominierten Start-ups treten in der IT-TRANS Start-up Zone um den Future Mobility Award 2020 gegeneinander an. In einem 5-minütigen Pitch haben die Start-ups die Chance, die Juroren von ihren Mobilitätslösungen zu überzeugen. Anschließend muss sich jedes Start-up in weiteren fünf Minuten den Fragen der Jury stellen. Der Gewinner wird am 04. März von Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, gekürt. Unter anderem winken dem Gewinner eine Trophäe, ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, ein professionelles Coaching sowie ein Investoren-Start-up Meeting.
Der Future Mobility Award zeichnet Start-ups aus, die innovative Ideen und Wege für eine nachhaltige Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr konzipieren. Die Initiatoren des Awards, die Fachzeitschrift Nahverkehrs-praxis, die Messe Karlsruhe und das AEN (Automotive. Engineering. Network) fordern Start-ups weltweit auf, forderten Konzepte und Projekte einzureichen.
Das sind die fünf nominierten Start-ups im Rennen um den Future Mobility Award
Save the Date
- Start-up Pitch: 03. März 2020, 11:00-12:00 Uhr, @IT-TRANS Start-up Zone, Halle 2
- Preisverleihung: 04. März 2020, 19:15-19:45 Uhr, @Karlsruhe Networking Night
Autofasten Thüringen 2020
Am 26. Februar startet zum zehnten Mal die Aktion „Autofasten. Sinn erfahren“ in Thüringen. Sie soll dazu anregen, in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karsamstag (11. April) öfter mal das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad, den Öffentlichen Personennahverkehr oder Carsharing umzusteigen beziehungsweise zu Fuß zu gehen. Initiatoren sind der Verein Bus & Bahn Thüringen sowie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM).
„Die Stärkung des ÖPNV ist derzeit in aller Munde. Nun sollten diesen Worten Taten folgen. Die Thüringer Verkehrsunternehmen stehen bereit und laden mit ihren Angeboten dazu ein, Busse und Bahnen auszuprobieren. Wir freuen uns auf viele neue Fahrgäste!“, sagt Tilman Wagenknecht, Geschäftsführer des Vereins Bus & Bahn Thüringen.
Die Busunternehmen in den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla und Schmalkalden-Meiningen bieten spezielle „Fastentickets“ an. Damit können Busse kostengünstiger ausprobiert werden. In der Stadt Sömmerda gibt es am 27. Februar einen Aktionstag mit kostenfreiem Busfahren im Stadtverkehr. Zudem machen viele Bus- und Bahnunternehmen dauerhaft günstige Angebote wie zum Beispiel Zeitkarten. Die Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) locken mit einer Abo-Aktion: Neukunden erhalten bei Abschluss eines Abonnements während der Fastenzeit einen Monat freie Fahrt mit Straßenbahn, Bus und Zug.
Quelle: Bus & Bahn Thüringen e.V
Dr. Arne Beck wird Geschäftsführer der NAH.SH
Nach mehr als zehnjähriger Tätigkeit für civity Management Consultants wechselt Dr. Arne Beck zum 1. August 2020 zur Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH) in Kiel, wo er die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Bernhard Wewers antritt. Im Sommer 2010 stieß Arne Beck zu civity Management Consultants und schloss 2011 erfolgreich seine Doktorarbeit zum Thema Marktorganisation und Wettbewerb im Bus-ÖPNV am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab. Seit 2017 ist er Partner bei civity Management Consultants.
Quelle: civity Management Consultants GmbH & Co. KG
Integrierte Planung und Disposition bei DB Regio
IVU und DB Regio digitalisieren die Planung und Disposition im Nahverkehrsberich der DB Regio. Pünktlich zum Fahrplanwechsel 2019 gingen fünf Regionen, zwei RegioNetze und vier S-Bahnen der DB Regio mit dem integrierten Planungs- und Dispositionssystem (iPD) von IVU Traffic Technologies an den Start. Damit erreicht DB Regio einen wichtigen Meilenstein bei der deutschlandweiten Einführung des Standardsystems IVU.rail.
iPD ermöglicht es den einzelnen Regional- und S-Bahn-Netzen, Personal und Fahrzeuge innerhalb eines einzigen Systems zu planen und zu disponieren. Sie profitieren dabei insbesondere von der durchgängigen Prozesskette: Alle Daten stehen allen beteiligten Arbeitsbereichen jederzeit zur Verfügung. So bildet das System beispielsweise Änderungen an Umläufen oder Umlaufketten automatisch in der Dienstzuteilung ab. Für Sicherheit sorgen Konsistenzprüfungen, die die Disponenten alarmieren, wenn es zu Konflikten kommt. Zusätzlich prüft IVU.rail, ob alle gesetzlichen, tariflichen und fachlichen Regelwerke eingehalten werden.
Quelle: IVU Traffic Technologies AG
Chinesen planen Produktion von E-Bussen in Ägypten
In Ägypten sollen künftig Elektrobusse und Elektroautos produziert werden. Dabei geht es um zwei unterschiedliche Vereinbarungen, welche die ägyptische Regierung nun Berichten zufolge mit Foton und Geely getroffen hat.
Eine Kooperation der Regierung mit dem chinesischen Hersteller Foton sieht laut Medienberichten die Fertigung von jährlich 500 E-Bussen in Ägypten über einen Zeitraum von vier Jahren vor – also insgesamt 2.000 Fahrzeuge. Es gebe auch eine Option, diese Anzahl später auf 5.000 E-Busse zu steigern.
Die E-Busse sollen ab dem kommenden November in Fabriken gebaut werden, die eigentlich für die Militärproduktion gedacht sind, wie der zuständige Minister Mohamed al-Assar bekannt gab. Zudem habe das Ministerium eine Firma für Ladestationen gegründet. Laut al-Assar gebe es auch bereits Verträge über den Bau von Ladestationen und auch den Betrieb der Elektrobusse in mehreren Städten, Details nannte er aber nicht.
Quelle: electrive.net
Ukrainische Elektrobus-Hersteller suchen ihre Chance in Europa
Seit mehreren Jahren bemühen sich ukrainische Busunternehmen wie Electron, LAZ, Lviv und Bogdan um die Produktion eigener elektrischer Stadtbusse. Sie möchten dem Beispiel polnischer und tschechischer Hersteller folgen und mit einer ausgereiften Produktpalette erst den eigenen heimischen Markt bedienen, um anschließend erfolgreich in die EU expandieren zu können.
Die Entwicklung eines eigenen E-Busses soll den ukrainischen Unternehmen neue Perspektiven geben. Eine Zukunftsoption besteht darin, E-Busse aus ukrainischer Produktion in die Europäische Union zu exportieren. Der polnische Experte und Chefredakteur des Fachportals infobus.pl, Aleksander Kierecki, beurteilt ihre etwaigen Chancen sich auf den europäischen Markt zu etablieren, verhalten kritisch: „Die östlichen Hersteller haben noch einiges an Nachholbedarf im Bereich des Marketings, der Vertragstreue und allen voran technische Defizite bei den Batterien. Sie greifen aktuell auf nichtzertifizierte chinesische Batterien zurück, die bei westlichen Abnehmern kein Vertrauen genießen.“
Quelle: electrive.net
Moveo profahr Personaldisposition mit kostenfreier App für Handy und Tablet
Mobile, digitale Anwendungen erleichtern den Arbeitsalltag in vielen Bereichen und sorgen für erhebliche Effizienzsteigerungen. Längst erweitert daher eine App für Tablets und Handys unsere Personaldispositionslösung Moveo profahr – im Jahr unseres 30-jährigen Firmenjubiläums sogar kostenfrei im Standard.
Mitarbeiter erhalten durch die Software relevante Informationen gezielt und individuell – unabhängig von Ort und Zeit. Die App steht sowohl für iOS als auch für Android bereit.
Für eine persönliche Beratung zu den konkreten Einsatzmöglichkeiten auch in Ihrem Unternehmen freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme:
Peter Rosenheinrich, Leiter Vertrieb
Email: peter.rosenheinrich@moveo-software.com
Telefon mobil: 0171-5677555
KVV bietet wieder FastenTicket an
Das Auto mal stehen lassen und trotzdem mobil sein? Auch in diesem Jahr bietet der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) in Kooperation mit dem Evangelischen Dekanat Karlsruhe wieder das FastenTicket an. Es ist ab sofort in allen KVV-Kundenzentren und im KVV-Online-Shop erhältlich.
„Wir wollen den Menschen mit dem FastenTicket den ÖPNV schmackhaft machen und zeigen, dass der Verzicht aufs Auto und liebgewonnene Gewohnheiten vielmehr ein Gewinn an nutzbarer Zeit in Bus und Bahn bedeutet. Auch die Umwelt gewinnt dabei“, sagt KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon.
Das Sonderticket gilt im Zeitraum vom 27. Februar bis Ostermontag, 13. April (letzter Geltungstag), an sieben aufeinanderfolgenden Tagen im gesamten Netz des KVV. Es ist personengebunden und an Sonn- sowie an Feiertagen kann die komplette eigene Familie (Partner und Kinder/Enkelkinder unter 15 Jahren) mitfahren.
Quelle: Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV)
Aktion Abbiegeassistent für Busse
Im Sommer 2018 hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Aktion Abbiegeassistent gestartet, mit der die freiwillige Aus- und Nachrüstung von Bussen und Lkw mit Abbiegeassistenzsystemen vorangebracht werden soll.
Bundesminister Scheuer möchte im Zuge eines Termins am 25.3.2020 weitere Sicherheitspartner ernennen. Diese werden dafür zu einer Sammelveranstaltung im BMVI in Berlin empfangen. Voraussetzung für eine Ernennung als Sicherheitspartner ist jeweils die freiwillige Selbstverpflichtung dazu,
• Lkws oder Busse zu beschaffen, die bereits werkseitig mit Abbiegeassistenten ausgestattet sind, und
• Bestandsfahrzeuge so schnell wie möglich umzurüsten, oder
• falls kaum oder keine eigenen Fahrzeuge vorhanden sind: bei Dritten, zu denen Geschäftsbeziehungen bestehen, auf die Verwendung von Abbiegeassistenten hinzuwirken bzw. auf deren Einbau zu bestehen.
Unternehmen, die an einer Sicherheitspartnerschaft interessiert sind, können sich per Mail an abbiegeassistent@bmvi.bund.de melden – jeweils unter Angabe der eigenen Fuhrparkgröße sowie Anzahl der mit Abbiegeassistenten ausgestatteten Fahrzeuge bzw. einem groben Zeitplan für Nachrüstungen/Neuanschaffungen. Sollten die entsprechenden Kriterien erfüllt sein, kann eine Einladung zum Minister-Termin folgen.
Der Termin wird am Mittwoch, den 25. März 2020, in der Zeit von 11:30-12:30 Uhr, im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin, stattfinden.
Quelle: Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e.V.

