KVB: Erste Ausgleichspflanzungen für neue Stadtbahn-Abstellanlage

Die

Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB)

und das Gartenbauunternehmen Naturbau Siebengebirge NBS GmbH haben in Weidenpesch mit der ersten

Ausgleichspflanzung im Rahmen des Baus der neuen Abstellanlage Stadtbahn

begonnen. Auf einer Fläche von rund 12.900 Quadratmetern neben der Straße Simonskaul werden ca. 4.000 standortgerechte Laubhölzer gepflanzt. Zum Großteil sind dies Sträucher wie Hartriegel, Hasel und Weißdorn, aber auch Bäume wie z. B. Wildäpfel und Wildbirnen sowie Hainbuchen befinden sich hierunter. Die Fläche wird eingezäunt, um die Pflanzen vor Wildverbiss zu schützen. Bereits in etwa vier bis fünf Jahren werden die Sträucher mannshoch gewachsen sein. Die Firma Naturbau übernimmt in den nächsten Jahren die Pflege der Fläche.  
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wurde ein landschaftspflegerischer Begleitplan vorgeschrieben, mit dem die Versiegelung von Flächen im Rahmen des Baus der Abstellanlage für insgesamt 64 Stadtbahnen inklusive der Zulaufstrecke und verschiedener Nebengebäude ausgeglichen werden soll. Auch wurden Gebüsch und einzelne Bäume im Rahmen der Bodenarbeiten entfernt. Der Wert der Biotope und deren Flächengröße wurden bewertet und hieraus der Umfang der notwendigen Ausgleichsmaßnahmen definiert. Im Ergebnis leistet die KVB etwas mehr Ausgleich als erforderlich, weil dem Unternehmen die Eingliederung der neuen Abstellanlage in die natürliche Umgebung wichtig ist. Deshalb wurde auch bereits jetzt mit der Bepflanzung der baulich nicht beanspruchten Fläche begonnen.
Neben dieser Fläche werden zum Abschluss der gesamten Baumaßnahme eine weitere Fläche mit Sträuchern und Bäumen bepflanzt, eine Baumreihe vor eine der Fassaden der Abstellhalle integriert, verschiedene Einzelbäume, auch entlang der Neusser Straße, gepflanzt, aus einer Ackerfläche eine Wildwiese entwickelt und der Einmündungsbereich der Zulaufstrecke an der Neusser Straße als Rasengleis gebaut. Bereits vor Bau der neuen Abstellanlage wurden auf dem Gelände der benachbarten KVB-Hauptwerkstatt Fledermauskästen aufgehängt.
Quelle: Kölner Verkehrs-Betriebe AG

MAN beteiligt sich an Studie zum automatisierten Fahren in der Stadt

Bereits in naher Zukunft sollen

automatisierte Fahrzeuge

keine Seltenheit mehr im Straßenverkehr sein. Doch insbesondere der Verkehr in Städten und Ballungsräumen stellt Forscher und Entwickler vor Herausforderungen.
Um Lösungen für die hochkomplexen Anforderungen zu finden, wurden die Projekte @City sowie @City-AF initiiert. Dabei setzt das im Sommer gestartete Projekt @City-AF die Erkenntnisse, die zuvor in @City erlangt werden, in konkrete automatisierte Funktionen um. 15 Partner aus Automobilwirtschaft –

darunter MAN Truck & Bus

–, Zulieferindustrie, Software-Entwicklung, Wissenschaft und Forschungsinstituten haben sich in den beiden Initiativen zusammengeschlossen.
Um automatisierte Fahrfunktionen abbilden und unter realitätsnahen Bedingungen erproben zu können, wird MAN einen

Stadtbus mit Sensorik und Aktorik als Versuchsträger aufbauen

. Zudem werden MAN-Experten einen Assistenten entwickeln, mit dessen Hilfe das automatisierte Anfahren einer Bushaltestelle ermöglicht wird. Weiterhin hat sich MAN Truck & Bus das Ziel gesetzt, den

Interaktionsbedarf mit den Passagieren zu ermitteln

. Basierend auf diesen Erkenntnissen soll dieser im Rahmen einer internen und externen Mensch-Maschine-Schnittstelle prototypisch umgesetzt werden.
Quelle: MAN Truck & Bus

Umgestaltung des Bahnhofs in Frankfurt-Höchst

Seit gut einem Jahr gestaltet die Stadt

Frankfurt am Main

das Areal rund um den Haupteingang des

Bahnhofs Höchst

aufwändig um. Quasi zur Halbzeit der Baumaßnahme ist ein erstes wichtiges Etappenziel erreicht:

Der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) ist in Betrieb

. Der gesamte Bahnhofsvorplatz wird barrierefrei umgestaltet und modernisiert. Bisher wurden die Kreuzungen der Adolf-Häuser-Straße mit der Ludwigshafener und der Leverkuser Straße sowie die Gehwege in der Adolf-Häuser-Straße grundhaft erneuert. Während der Bauarbeiten waren Bushaltestellen verlegt worden, Busse wurden umgeleitet.
Seit dieser Woche halten die Busse nun an dem neuen Busbahnhof westlich des Bahnhofs. Die moderne Bushalteanlage wurde mit Wartehallen und Sitzmöglichkeiten versehen. Im Frühjahr kommen noch zwölf Bäume hinzu, die für mehr Grün und ein besseres Stadtklima sorgen werden.
Quelle: traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

eCitaro-Test in Ulm

Welche Anforderungen müssen

Elektrobusse

für den Einsatz im

SWU-Liniennetz

erfüllen? Unter welchen Bedingungen kommt die Anschaffung von E-Bussen in Betracht? Mit diesen Fragen befasst sich derzeit eine

Machbarkeitsstudie

. Die SWU Verkehr hat nun die Probe aufs Exempel gemacht. Drei Tage lang war ein Elektrobus vom

Typ Mercedes-Benz eCitaro

für Mess- und Testfahrten in

Ulm

auf Strecke.
Der zwölf Meter lange Solobus wurde auf alle Linien geschickt. Besonders im Blickpunkt standen die „bergigen“ Streckenprofile hoch zum Eselsberg, Kuhberg, nach Böfingen und Jungingen. „Wir sind froh, jetzt den eCitaro zu testen. So können wir früh abschätzen, ob und wie sich die ersten Erkenntnisse aus unserer Machbarkeitsstudie auf die Praxis im SWU-Liniennetz übertragen lassen“, sagte SWU-Verkehr-Geschäftsführer André Dillmann. Von den Messreihen erwarten die Techniker Aufschluss darüber, wie viel Strom bei unterschiedlichen Verkehrssituationen – Anfahren, Beschleunigen und Bremsen – verbraucht wird und wie sich der Verbrauch auf den Ladezustand der Batterien auswirkt.
Am letzten Testtag nutzten zahlreiche Bürger die Gelegenheit und stiegen in den eCitaro ein. Die 20-minütige Runde startete am Ulmer Rathaus und führte durch die Neu-Ulmer Innenstadt wieder zurück zum Ausgangspunkt. „Elektrisch fährt es sich ruhig und wirklich leise. Es wäre auf jeden Fall ein Gewinn für den Nahverkehr“, lautete das Urteil der Fahrgäste. Die SWU Verkehr wird 2019 weitere Elektrobusse testen.
Quelle: SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH

18 FLEXITY Stadt-Regio-Bahnen für die Wiener Lokalbahnen

Bombardier Transportation

und die

Wiener Lokalbahnen

haben einen Vertrag über die Herstellung von

18 FLEXITY-Stadt-Regio-Bahnen

für Wien inklusive des FlexCare-Wartungsmanagementsystems über 24 Jahre unterzeichnet. Der Auftrag hat einen Wert von rund 94 Millionen €. Er enthält eine Option auf weitere 16 Fahrzeuge und weitere acht Jahre Instandhaltung und Wartung.
Die Triebfahrzeuge werden in dem globalen Kompetenzzentrum für Straßen- und Stadtbahnen von Bombardier in Wien entwickelt. Die ersten Fahrzeuge sollen ab 2021 sukzessive in Betrieb genommen werden und ersetzen die alten Fahrzeuge des Typs TW100.
Quelle: Bombardier Transportation

Bayrischer Eisenbahnpreis für agilis

Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart überreichte am 19.12. den

Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 für Qualität im Nahverkehr an agilis

. Die Geschäftsführer von agilis, Dr. Axel Hennighausen und Carsten Scherf, nahmen die „Adler-Medaille" und die Urkunde beim Bayerischen Eisenbahnempfang in Nürnberg entgegen. Laudator Thomas Prechtl lobte die von Anfang an konstant hohe Qualität des Unternehmens. 
Quelle: agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG

Solaris E-Busse in Barcelona

Solaris

hat weitere

elektrische Busse

nach

Barcelona

ausgeliefert: drei Urbino 18 electric, die letzten im Rahmen des im Juli 2017 unterschriebenen Vertrags. Die ausgelieferten Solaris

Urbino 18 electric

sind nicht die ersten Fahrzeuge des polnischen Omnibusherstellers in Barcelona. Die drei umweltfreundlichen Fahrzeuge bestellte der lokale Verkehrsbetreiber Transports Metropolitans de Barcelona (TMB), der in seiner Flotte schon Solaris-Busse besitzt: Durch die Straßen der Stadt rollen bereits fast 60 Hybridbusse Urbino 18 hybrid.
Die Batteriebusse Urbino wurden mit einem E-Motor mit einer Nennleistung von 240 kW und mit 5 Packs von Lithium-Ionen-Traktionsbatterien mit einer Gesamtkapazität von 146 kWh ausgestattet. Die Ladung kann sowohl über einen Plug-in-Anschluss als auch per Pantograph, der auf dem Dach über der ersten Achse platziert ist und schnelle Ladung mit einer Stromleistung sogar bis zu 400 kW ermöglicht, erfolgen.
Quelle: Solaris Bus & Coach S.A.

VRR: Positives Fazit für verbundweit gültiges Auszubildendenticket

Der

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)

ist sehr zufrieden mit seinem zum 1. Januar 2018 eingeführten

Azubiticket

. Das bis dato preisstufenbezogene YoungTicket wurde in das netzweit gültige

YoungTicketPLUS

umgewandelt. Seitdem profitieren die gewerblichen und kaufmännischen Auszubildenden von deutlichen Mobilitätsvorteilen und meist auch von einem reduzierten Ticketpreis. Ziel der Reform war es, mehr Auszubildende für den ÖPNV zu gewinnen.
„Die bisherigen Verkaufszahlen entwickeln sich positiv. Wir konnten den seit Jahren anhaltenden Absatzrückgang stoppen und teilweise sogar umkehren“, erklärt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR. Seit dem Start des Ausbildungsjahres im September 2018 verzeichnet der VRR weiter steigende Absatzzahlen. Derzeit nutzen rund 60.000 Auszubildende die Abo-Variante des YoungTicketPLUS, 12.000 die Monatskarte. Dies entspricht einem Plus von rund 12 Prozent bei den regulären Monatstickets und etwa sieben Prozent bei den Abonnements im Vergleich zum Vorjahr. „Diese sehr positive Entwicklung ist für uns ein Indiz, dass wir mit dem Ticket ein Angebot geschaffen haben, das dem Bedarf der Auszubildenden entspricht. Viele junge Menschen schätzen Bus und Bahn für ihre ganz individuelle Mobilität“, freut sich Castrillo.
Mit der Erweiterung des YoungTicketPLUS hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr die Basis für die Entwicklung eines NRW-weiten AzubiTickets geschaffen. Für eine landesweit gültige Lösung im Ausbildungsverkehr führt der VRR sowohl mit dem Land als auch den weiteren Kooperationsräumen Gespräche. „Gemeinsam sind wir da auf einem guten Weg. Mit finanzieller Unterstützung des NRW-Verkehrsministeriums ist ein landesweites Angebot zum Start in das nächste Ausbildungsjahr durchaus realistisch“, zeigt sich José Luis Castrillo optimistisch.
Quelle: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR

Wiener Linien suchen Teilzeit-U-BahnfahrerInnen

U-Bahn fahren als

Nebenjob

? Das wird bei den

Wiener Linien

jetzt möglich. Da das Öffi-Netz immer weiter wächst und das Angebot laufend ausgebaut wird, suchen die Wiener Linien

neue U-Bahn-, Straßenbahn- und BusfahrerInnen

. In einem

Pilotprojekt

werden jetzt auch zusätzlich MitarbeiterInnen gesucht, die sich Teilzeit hinter den U-Bahn-Steuerhebel setzen. Diese sollen „Stamm“-FahrerInnen, vor allem zu Stoßzeiten in der Früh und am Abend sowie bei Großveranstaltungen, unterstützen.
„Mit dem Teilzeit-Modell sprechen wir neue Zielgruppen an. Vor allem junge Eltern mit kleinen Kindern können so Job und Familie noch besser unter einen Hut bringen. Aber auch StudentInnen können neben ihrer Ausbildung nebenberuflich als U-BahnfahrerIn arbeiten“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.
Quelle: Wiener Linien GmbH & Co. KG

Bereits 45 switchh-Punkte in Hamburg

Das Soll ist erfüllt und die Planungen gehen weiter – an

45 switchh-Punkten

in der Stadt können

Hamburgerinnen und Hamburger

mittlerweile bequem auf

Sharing-Angebote der Partner car2go, DriveNow, cambio sowie – vorwiegend an Umsteigepunkten der Schnellbahn-Haltestellen – auf das StadtRAD zugreifen

. Allein in diesem Jahr hat die HOCHBAHN mit Unterstützung der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie in enger Abstimmung mit den Bezirken 30 neue switchh-Punkte errichtet – 28 davon mitten im Quartier und somit nah am Bedarf der Nutzerinnen und Nutzer.
In Ergänzung zu den zentralen switchh-Punkten, die an ÖPNV-Knotenpunkten den Umstieg zwischen Bus, Schnellbahn sowie Bike- und Carsharing erleichtern, entstehen seit November 2017 zusätzlich switchh-Punkte in den Wohnquartieren. Direkt in den Quartieren wurden neue switchh-Punkte in Dulsberg, Eimsbüttel, Eppendorf, Hamm, Neustadt, Ottensen, St. Georg, St. Pauli und Winterhude errichtet sowie zwei weitere zentrale an der U2-Haltestelle Christuskirche und der neuen U4-Haltestelle Elbbrücken.
Quelle: Hamburger Hochbahn AG