NRW-Tarif künftig bis in die Niederlande

Die Integration von

Heerlen, Landgraaf und Kerkrade

in den

NRW-Tarif

erfolgt zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017. Von diesem Datum an gelten zunächst Relationspreis-Tickets (das sind NRW-weitgültige Tickets für Fahrten „von Tür zu Tür“ wie beispielsweise das SchöneReiseTicket NRW) für grenzüberschreitende Fahrten zu diesen Zielen in den Niederlanden und wieder zurück. Ab 1. Januar 2018 können dafür auch Pauschalpreis-Tickets wie das beliebte SchönerTagTicket NRW genutzt werden. Auch gelten dann das SchöneFahrtTicket, das SchöneFerienTicket sowie das FahrradTagesTicket NRW und das EinfachWeiterTicket bis in die Niederlande. Damit sind dann die drei niederländischen Gemeinden vollumfänglich in den NRW-Tarif integriert. Eine Ausnahme bildet lediglich das SemesterTicket NRW, das keine Gültigkeit für grenzüberschreitende Fahrten besitzt.

Arriva

wird zunächst nur Pauschalpreis-Tickets verkaufen. Der Verkauf von Relationspreistickets ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant. Diese sind hingegen an den DB-Automaten an den Stationen in Heerlen und Landgraaf erhältlich.

Grenzüberschreitend

sind aus der Region die RegionalExpress-Linie 18 (Herzogenrath – Heerlen) sowie die AVV-Buslinien 34 (Aachen – Kerkrade), 44 (Aachen – Heerlen) und die niederländische Buslinie 27 (Herzogenrath – Kerkrade) unterwegs. Beliebte Freizeitziele wie der GaiaZoo in Kerkrade oder die Skihalle in Landgraaf sind somit mit dem NRW-Tarif erreichbar.
Quelle: AVV

Aufsichtsrat der ÜSTRA bestellt neuen Vorstand

Der

Aufsichtsrat

der

ÜSTRA

hat in seiner Sitzung einen

neuen Vorstand

bestellt. Neuer Vorstandsvorsitzender wird

Dr. Volkhardt Klöppner

. Der 49-jährige gebürtige Hannoveraner wohnt zurzeit in Nordrhein-Westfalen und war zuvor bei großen Handelsunternehmen und Unternehmen der Gesundheitstechnik als Vorstand und Geschäftsführer tätig. Zu seiner Bestellung erklärt der ÜSTRA Aufsichtsratsvorsitzende Ulf-Birger Franz: „Wir haben uns bewusst für einen erfahrenen Manager mit Erfahrung in verschiedenen Branchen entschieden, um wieder Ruhe in das Unternehmen zu bringen und die Strukturen weiterzuentwickeln.“
Neue

Arbeitsdirektorin

der ÜSTRA ist

Denise Hain

. Die 39-jährige war zuvor Betriebsratsvorsitzende des Unternehmens. Zusätzlich wird es in Zukunft wieder einen dritten Vorstand geben. Im kommenden Jahr wird die Funktion eines Vorstands für Betrieb und Innovation ausgeschrieben. Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat beschlossen, neue Regelungen zur Unternehmensführung (Compliance) einzuführen, damit sich Fehler und Rechtsverstöße bei Auftragsvergaben und Fördermitteln nicht wiederholen.
Ulf-Birger Franz: „Mit der Neubesetzung ist die ÜSTRA für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen gut aufgestellt. Wir werden die Busflotte schrittweise auf Elektrobusse umstellen, ab Mitte der 20er Jahre eine neue Stadtbahngeneration einführen und den Service für unsere Fahrgäste weiter verbessern.“ Der

bisherige Vorstandsvorsitzende

des Unternehmens, André Neiß, und der Vorstand für Personal und Betrieb, Wilhelm Lindenberg, wurden vom Aufsichtsrat abberufen und mit sofortiger Wirkung freigestellt.
Quelle: ÜSTRA

Mit WLAN in KVG-Elektrobussen kostenlos online mobil

Als erstes Busunternehmen im Verkehrsverbund Region Braunschweig bietet die Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig (

KVG

) ab sofort

mobiles WLAN

an. Dieses können Fahrgäste in den KVG-Elektrobussen nutzen. Derzeit setzt die KVG jeweils einen ihrer „Leo“ (Projekttitel für Linienbetrieb mit elektrischen Omnibussen) in den Verkehrsgebieten Salzgitter und Wolfenbüttel ein. In Kürze können auch Fahrgäste im Stadtverkehr Helmstedt wieder mit einem Elektrobus fahren, der ebenfalls mit WLAN ausgestattet wird. Im Rahmen eines Testbetriebes prüft die KVG die Gesamtfunktionalität und Akzeptanz des Zusatzangebotes. Der neue Service ist für die Kunden kostenlos.
Seit Anfang des Jahres 2017 sind die „Leos“, gebaut vom Salzgitteraner Hersteller Sileo, als sogenannte Zukunftsbusse erfolgreich im KVG-Netz unterwegs. Als weitere Extras haben sie für die Fahrgäste einen Doppel-TFT-Monitor mit Informationen zum aktuellen Fahrtverlauf und Echtzeitinformationen sowie an einigen Sitzplätzen USB-Anschlüsse zum Laden von mobilen Endgeräten an Bord.
Quelle: KVG

VRR: Finanzierung der Elektrifizierung und Verlängerung der Regiobahn gesichert

Der

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)

hat in dieser Woche einen

Bewilligungsbescheid

mit einem Zuwendungsvolumen von rund

70 Millionen Euro

für die

Verlängerung der Regiobahn

vom bisherigen Endhaltepunkt Mettmann-Stadtwald bis zur Einbindung in die Strecke der S 9 nach Wuppertal Hbf an die Regiobahn übergeben. Auch die Elektrifizierung des gesamten kommunalen Schienennetzes und notwendige Bahnsteiganpassungen sind Bestandteil der Förderung. Die Zuwendung erfolgt durch das Land

Nordrhein-Westfalen

als Maßnahme im besonderen Landesinteresse gemäß § 13 ÖPNV-Gesetz NRW sowie mit Mitteln des Bundes aus dem GVFG-Bundesprogramm (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz).
Quelle: VRR

Alstom gewährleistet neuen Hochgeschwindigkeitsbetrieb in Deutschland

Alstom

hat für die Deutsche Bahn die

komplette ICE-Hochgeschwindigkeitsflotte,

die für das

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit

Nr. 8 (VDE 8)

vorgesehen ist, mit seiner Bordsignaltechnik Atlas 200 (ETCS/ERTMS [1] Level 2 Baseline 3) ausgerüstet. Am 10. Dezember 2017 wird der Hochgeschwindigkeitsabschnitt zwischen den Städten Erfurt (Thüringen) und Ebensfeld (Bayern) in Betrieb genommen. Diese Strecke führt von Berlin über Erfurt und Nürnberg nach München. 
Alstom hat für die Deutsche Bahn 70 ICE T, 66 ICE 3 und 40 ICE 1 Hochgeschwindig-keitszüge mit seiner bewährten Lösung Atlas 200 ausgerüstet. Diese Baseline 3 entspricht dem neuesten technologischen ETCS-Standard und gewährleistet einen reibungslosen, sicheren Hochgeschwindigkeitsbetrieb.
VDE 8 ist zurzeit das größte Infrastrukturprojekt in Deutschland. Das Projekt startete 1991, um die Bahnverbindung zwischen Ost und West und zwischen Nord und Süd für den Personen- sowie Güterverkehr zu verbessern. Der Hochgeschwindigkeitsabschnitt zwischen Berlin und München schließt eine Lücke im deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz und ist gleichzeitig ein wichtiger Abschnitt im transeuropäischen Netz (TEN).
Quelle: Alstom

Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Triebzug von National Express

Am Dienstag, 5. Dezember 2017 kam es gegen 19.30 Uhr auf der

Strecke

Krefeld-Neuss bei Meerbusch-Osterath

zu einem

Zusammenstoß

eines Regional Express der Linie 7 (Rhein-Münsterland-Express) von National Express mit einem auf den Gleisen stehenden Güterzug der DB Cargo. Bei dem Zusammenstoß gab es nach jetzigem Kenntnisstand 3 Schwer-, 3 Mittelschwer und 41 Leichtverletzte. Rettungswagen und Einsatzkräfte waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. Die Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung auf die umliegenden Krankenhäuser aufgeteilt. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes befanden sich 150 Fahrgäste im Zug.
Aktuell ist ein

Notfallkran

im Einsatz, die Strecke zwischen Krefeld-Oppum und Neuss-Hbf ist in beide Richtungen gesperrt. Ein

Schienenersatzverkehr

wurde eingerichtet.
Quelle: National Express

IT-TRANS zeigt intelligente Lösungen für öffentlichen Personenverkehr

Alle zwei Jahre trifft sich die internationale Fachwelt des ÖPV auf der

IT-TRANS

, um sich über Innovationen zu IT-basierten Produkten für die Branche auszutauschen. Die IT-TRANS,

Internationale Konferenz und Fachmesse für intelligente Lösungen im öffentlichen Personenverkehr

, hat sich seit ihrer Premiere im Jahr 2008 als wichtigste Plattform der Branche etabliert und ist die weltweit einzige Veranstaltung, die sich IT-Lösungen für den ÖPV widmet.
Die nächste IT-TRANS findet vom

6. bis 8. März 2018

in der

Messe Karlsruhe

statt. "Aufgrund der großen Nachfrage haben wir unsere Standflächen in den vergangenen Monaten bereits zwei Mal erweitert", freut sich IT-TRANS Projektleiter Jochen Georg. Rund 250 Aussteller präsentieren ihre intelligenten Produkte und Dienstleistungen auf 15.000 Quadratmetern.

Weitere” Informationen

Die IT-TRANS ist auch bei Twitter.

Ausweitung der Zugfahrten im VRR bis nach Mitternacht

Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 profitieren Fahrgäste auf insgesamt 25 Linien des Schienenpersonennahverkehrs (

SPNV

) von

zusätzlichen Zugfahrten

im gesamten Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Der VRR erweitert im Bereich der S-Bahn-, RE- und RB-Verkehre seine Leistungen im Spätverkehr um rund eine Million zusätzliche Zugkilometer. Montags bis freitags und an Wochenenden wird der Betrieb teilweise bis deutlich nach Mitternacht ausgeweitet. Die Maßnahmen sind Bestandteil des

Nahverkehrsplans 2017

, mit dem der VRR den SPNV in der Region ausgestaltet. Die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Menschen haben Einfluss auf die Rahmenbedingungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Auf Basis dieser Entwicklungen hat der VRR seinen Nahverkehrsplan 2017 fortgeschrieben und das Leistungsangebot angepasst.
Hier geht es zum kostenlosen Download des VRR-Nahverkehrsplans” 2017.
Quelle: VRR

Mit neuen Assistenzsystemen zu mehr Kapazität und Sicherheit

Schritt für Schritt wollen die Schweizer Bahnen die

Digitalisierung

nutzen und die Automatisierung des Zugbetriebs gemeinsam vorantreiben. Ziel ist es, die Kapazität und die Sicherheit im Schweizer Bahnnetz weiter zu steigern und Kosten zu sparen. Das berichtet der SBB. 
Ändernde Kundenbedürfnisse, verstärkter Wettbewerb, steigende Nachfrage: Die Schweizer Bahnen stehen vor einer herausfordernden Zukunft. Darum nutzen sie zusammen mit Industriepartnern neue technologische Möglichkeiten, um die Stärken der Bahn – nämlich Zuverlässigkeit, Sicherheit, eine hohe Transportkapazität sowie Nachhaltigkeit – auch künftig auszuspielen. Die Bahnen automatisieren mit dem gemeinsamen

Innovationsprogramm SmartRail 4.0

die Bahntechnik Schritt für Schritt weiter, um mehr aus der bestehenden Infrastruktur herauszuholen: Es ist ihr Ziel, die Kapazität und die Sicherheit weiter zu steigern, den Energieverbrauch zu optimieren und Kosten zu sparen. 
Mit dem gemeinsamen Programm SmartRail 4.0 treiben die Branchenpartner BLS, Südostbahn, Rhätische Bahn, Verband öffentlicher Verkehr und SBB die Digitalisierung und Automatisierung der Fahrplanerstellung, des Betriebs und der Zugsteuerung voran. Für die Reisenden will das Programm folgende Mehrwerte schaffen: Tiefere Kosten, höhere Pünktlichkeit, mehr Kapazität und neue Dienstleistungen.

Informationen zum Autonomes Fahren erhalten Sie auch in unserem kostenlosen Special.

Hier digital” lesen

Quelle: SBB

Mitsubishi Electric lieftert Prototypen für Antriebstransformatoren an SNCF

Mitsubishi Electric

liefert

Prototypen für Antriebstransformatoren

an die staatliche französische Eisenbahngesellschaft (

SNCF

). Die Transformatoren werden in den Z2N-Nahverkehrszügen in Paris und Umgebung sowie in den T4-Straßenbahnen in den Pariser Vororten eingesetzt. Möglich wurde diese Auftragsvergabe dadurch, dass Mitsubishi Electric als erstes japanisches Unternehmen von der SNCF mit sofortiger Wirkung als Lieferant für Antriebssysteme zertifiziert wurde. Die Lieferung der Antriebstransformatoren für die Z2N- und T4-Züge wird im Februar beziehungsweise im Dezember 2018 erfolgen.

Geplanter zukünftiger Einsatz

Die Transformatoren werden nach der Installation

ein Jahr lang getestet

mit anschließender Auswertung der Ergebnisse. Im Falle der positiven Bewertung der Testergebnisse plant SNCF darauf aufbauend die Erstellung der technischen Spezifikationen für die Serienfertigung beider Antriebstransformatoren. Mitsubishi Electric hat sich zum Ziel gesetzt, in der anschließenden Ausschreibung den Zuschlag für die Serienfertigung beider Produkte zu erhalten.
Quelle: Mitsubishi Electric