Digitalisierung im Führerstand der AVG Stadtbahnen

Die Triebfahrzeugführer der

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft

(AVG) sind künftig alle mit

Tablets

im Führerstand unterwegs. Während der Fahrt dienen ihnen die Geräte als Ersatz für betriebliche Unterlagen, die sie bislang in Papierform mit sich führen mussten. Das sogenannte Fahrzeitenheft, das unter anderem die Ankunfts- und Abfahrtszeiten für die Haltestellen einer Zugfahrt enthält und dem Fahrer so als Fahrplan dient, gibt es jetzt als Datei. Außerdem liegen den Triebfahrzeugführern digitale Informationen zu zeitlich begrenzten Besonderheiten auf der Strecke vor – zum Beispiel sogenannte Langsamfahrstellen, die während Baustellen oder anderen betrieblichen Einschränkungen gelten.  
Bis zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember sollen alle Mitarbeiter, die auf den Zweisystem-Strecken unterwegs sind, mit Geräten versorgt sein. Bis Mitte 2018 sollen dann die Tablets für die Strecken der S1 und S11 folgen. Die ersten Mitarbeiter testen ihre Tablets bereits, insgesamt

500 Geräte

werden angeschafft. Jeder Fahrer erhält sein

persönliches Gerät

, das er in seiner Freizeit auch privat nutzen kann. Während der Testphase liegen ihnen als Rückfallebene die betrieblichen Unterlagen zusätzlich in gedruckter Form vor.
Quelle: AVG

Mickaél Pandion ab Januar 2018 neuer VSB Geschäftsführer

Mickaél Pandion

wird ab Januar 2018 neuer

hauptamtlicher Geschäftsführer

der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar GmbH (

VSB

). Am 20. November hat die VSB-Gesellschafterversammlung den 53-Jährigen einstimmig zum Nachfolger von Thomas J. Mager gewählt. Das Auswahlgremium hatte neun Bewerbungen gesichtet und vier Bewerber zu Auswahlgesprächen eingeladen. Ausschlaggebend für die Wahl des erfahrenen Verkehrsexperten waren letztlich seine jahrelange Berufserfahrung und seine Verbundenheit mit der Region.

Werdegang

Nach seiner Schulzeit in Schwenningen und Villingen hatte der 1963 in Paris geborene Pandion in Frankfurt a. M. Betriebswirtschaft studiert und sich auf das Verkehrswesen spezialisiert. Beim Darmstädter Verkehrsbetrieb

HEAG

war er 15 Jahre lang als Experte für die Verkehrs- und Betriebsplanung und das Baustellen- und Veranstaltungsmanagement zuständig. 2008 wurde Pandion als Werkleiter verantwortlich für den

Esslinger Stadtverkehr

. Basierend auf den erfolgreichen Erfahrungen mit Elektrobussen und auch international zusehends als Nahverkehrsexperte gefragt, machte sich Pandion 2013 als

Berater

für Elektromobilität und ÖPNV-Lösungen selbstständig. Pandion betonte, dass er die gute Arbeit seines Vorgängers Thomas J. Mager fortsetzen wolle. Konkret strebt er eine noch bessere Aufteilung der Kosten und Einnahmen an, denn eine optimale Kostenstruktur ist wesentlich, wenn man sich finanzielle Freiräume für künftige Projekte schaffen will. Neben der intensiveren Zusammenarbeit mit den benachbarten Tarifverbünden stehen die Themen Tarifprodukte und Tarifzonenzuschnitte auf der Tagesordnung. Auch die erfolgreichen Formate "VSB-Fotowettbewerb", "Busfahrer/in des Jahres" und den "VSB-Dialog" möchte Pandion fortsetzen.
Quelle: VSB

bdo: Gutachen zur Direktvergabe von Verkehrsleistungen

Wie der

bdo

berichtet, stärkt Verwaltungsexprte Profesor Jan Ziekow in einem Gutachten den Kern des

novellierten Personenbeförderungsgesetzes

: Es existiere

kein Wahlrecht

im Hinblick auf den Erlass allgemeiner Vorschriften bei der Vorgabe von Höchsttarifen für den ÖPNV. In einem Auszug heißt es: "(…) Durch die die grundrechtlich geschützte unternehmerische Freiheit verkürzte Festsetzung von Höchsttarifen wird es einem Unternehmen häufig unmöglich, die Verkehrsleistung zu dem von ihm als kostendeckend kalkulierten Tarif, das heißt zu Marktbedingungen, anzubieten. Die Gewährung einer Ausgleichsleistung vermag diesen Nachteil zwar wieder auszugleichen, zwingt den Unternehmer jedoch in die seine Eigeninitiative einschränkenden Verfahrensvorgaben des Art. 5 Verordnung (EG) Nr. 13707/07, soweit der Ausgleich im Rahmen eines öffentlichen Dienstleistungsauftrages gewährt wird. Die Stellung eines Genehmigungsantrags ist ihm nun nicht mehr möglich (…)."
Das gesamte Gutachten finden Sie hier zur kostenfreien Ansicht.”
Quelle: bdo

13 Millionen Euro Förderung – KVB vergrößert E-Bus Flotte

Das Land

Nordrhein-Westfalen

fördert den

Ausbau der E-Mobilität

im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Verkehrsminister Hendrik Wüst hat  einen Zuwendungsbescheid in Höhe von

13,28 Millionen Euro

an die Kölner Verkehrs-Betriebe (

KVB

) übergeben. Das Unternehmen wird bis 2021 weitere Bus-Linien auf den E-Betrieb umstellen. Bis zu

sechs weitere Linien

werden dann emissionsfrei unterwegs sein. Mit der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen ist es der KVB möglich, rund

50 weitere E-Busse

zu beschaffen. Hierfür hat die KVB einen Industriedialog gestartet, um mögliche Anbieter der Fahrzeugin-dustrie und deren technische Möglichkeiten zu erfassen. Gefördert werden 60 Prozent der Mehrkosten eines E-Busses im Vergleich zur Be-schaffung gleichgroßer Dieselbusse. Für das Land Nordrhein-Westfalen begleitet die Nahverkehr Rheinland GmbH (NVR) das Projekt, das unter dem Titel "Smart City KVB" steht.
Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der KVB: "

W

ir investieren in die Elektromobilität

. Nach Abzug der Landesförderung verbleiben der KVB Mehrkosten für Busse und Infrastruktur in Höhe von 8,85 Millionen Euro, verglichen mit konventionellen Bussen. Ohne Landesförderung wäre dieses
nicht möglich. Wir danken dem Land NRW daher ausdrücklich. Noch entscheidender für Klimaschutz und Luftreinhaltung ist, durch mehr Busse und Bahnen die Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen."
Quelle: NVR/ Ministerium Verkehr NRW/ KVB

Franz-Josef Paefgen zum neuen Vorsitzenden des ZF-Aufsichtsrates gewählt

Der Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG hat

Dr.-Ing. Franz-Josef Paefgen

zum

neuen Vorsitzenden des ZF-Aufsichtsrats

gewählt. Er folgt auf Prof. Dr. Giorgio Behr. Der ausgewiesene Automobilexperte Paefgen gehört dem Gremium seit 2008 an. "ZF hat die Herausforderungen der Automobilindustrie mit einer Langfrist-Strategie erfolgreich angenommen und in den vergangenen Jahren eine hervorragende Entwicklung genommen. Diesen Kurs wollen wir fortsetzen", sagt Paefgen.
Branchenexperte Paefgen war seit 1976 in verschiedenen Führungspositionen in der Automobilindustrie tätig. So gehörte er von 1995 bis 2002 dem Vorstand der

Audi AG

an, seit 1997 als Vorstandsvorsitzender. Von März 2002 an war er verantwortlich für die Marke Bentley und als Generalbevollmächtigter der

Volkswagen AG

zudem für die Konzern-Forschung und die Motorsportaktivitäten des Volkswagen-Konzerns. Von 2003 bis 2005 leitete Paefgen die

Bugatti Engineering GmbH

. Ab 2007 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2011 war er Präsident der Bugatti Automobiles S.A.S. sowie der Bugatti International S.A.
Quelle: ZF

Erweiterung der Kooperation östliches Ruhrgebiet

Im April 1999 wurde die

Kooperation östliches Ruhrgebiet (KÖR)

von den vier Unternehmen BOGESTRA, DSW21, HCR und Vestische gegründet. Nun wurde die KÖR um einen weiteren festen Partner erweitert: die

Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr mbH

(VER) ist am 27. November 2017 nach mehreren Monaten als ständiger Gast fester Kooperationspartner geworden. Ziel der Kooperation ist es, in unterschiedlichsten Bereichen Synergien zu erzielen, sei es bei der gemeinsamen Busbeschaffung, Programmen im Personalbereich oder einem gemeinsamen Betriebsleitsystem.
Quelle: BOGESTRA

Land fördert alternative Antriebe im ÖPNV

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (

VRR

) hat in dieser Woche einen Bewilligungsbescheid für die Beschaffung von

zehn elektrisch angetriebenen Linienbussen

an die Rheinbahn AG übergeben, die vom Land NRW gefördert werden. Mit dem Bewilligungsbescheid fördert das Land neben der Anschaffung der Fahrzeuge auch die für den Betrieb benötigte Ladeinfrastruktur und die spezielle Werkstatteinrichtung für die Elektrobusse.
Zukünftig befördert das Düsseldorfer Verkehrsunternehmen seine Fahrgäste noch klimaschonender, leiser und komfortabler. Mit den zusätzlichen

Elektrobussen

können zwei innerstädtische Buslinien in Düsseldorf vollständig von Diesel auf einen reinen Elektrobetrieb umgestellt werden. Aufgeladen werden die Busse – die in punkto Kapazität und Barrierefreiheit den herkömmlichen Dieselbussen entsprechen – über Nacht im Betriebshof der Rheinbahn. Im Rahmen eines speziellen Programms, das Investitionen in batterieelektrische und wasserstoffbetriebene Antriebsformen im ÖPNV fördert, werden 60 Prozent der Mehrkosten gegenüber einem herkömmlichen Dieselbus durch das Ministerium für Verkehr des Landes NRW finanziert. 
Quelle: VRR

traffiq veröffentlicht Verkehrszählungen im Netz

Mit dem

Fahrplanwechsel zum 10. Dezember 2017

kündigte

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling

, der Aufsichtsratsvorsitzende der städtischen Nahverkehrsgesellschaft

traffiQ

, einige Veränderungen an. „Die Tendenz des neuen Fahrplanjahres 2018 ist klar: Mehr Leistung, weil sie notwendig ist. Unser gutes Nahverkehrsangebot und die

steigenden Einwohnerzahlen

bescheren uns seit vielen Jahren

steigende Fahrgastzahlen

. Darauf reagiert traffiQ mit Angebotsausweitungen an vielen Stellen.“ Besonders herauszuheben sind dabei die Verdichtungen auf den Straßenbahnlinien 17 und 18 sowie auf der Buslinie 78, die u.a. die neuen Baugebiete Rebstock, Preungesheim Ost und das künftige Wohngebiet Lyoner Viertel (früher Bürostadt Niederrad) erschließen.

Steigende Fahrgastzahlen verlangen zusätzliche Nahverkehrsangebote

Rund

230,2 Millionen Fahrten wurden im Jahr 2016 mit Frankfurts U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen durchgeführt

. Der bisherige Trend lasse erwarten, dass dieses Rekordergebnis auch 2017 wieder erreicht wird, so traffiQ-Geschäftsführer Dr. Hans-Jörg von Berlepsch.

Nachtverkehr auf U- und S-Bahn startet

Besondere Aufmerksamkeit wird aber sicher ein Ereignis finden: „Vor fast 30 Jahren haben wir in Frankfurt am Main den Nachtbus eingeführt – es ist konsequent, dieses Erfolgsmodell nun auf die Schiene in der Region auszuweiten“, stellt der Verkehrsdezernent fest. Vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen wird der RMV auf den

S-Bahn-Linien

zukünftig in einer ersten Betriebsstufe

die ganze Nacht

hindurch verkehren. Wegen der andauernden Bauarbeiten im S-Bahn-Tunnel werden diese S-Bahn-Linien nachts noch nicht durch den Tunnel fahren, sondern am Hauptbahnhof und am Südbahnhof enden.

Verkehrszählungen werden im Netz veröffentlicht

Einen völlig neuen Service bietet traffiQ den an Verkehrspolitik interessierten Bürgerinnen und Bürgern: Die

Ergebnisse der jährlichen kontinuierlichen Verkehrszählungen („KONTI“)

werden ab sofort

für jedermann

zugänglich ins Internet gestellt. Die „KONTI“ erfasst die Fahrzeugbesetzung auf ausgewählten Streckenabschnitten, die bis auf wenige Ausnahmen alle Linien abdecken. Bei der Auswahl der Zählstellen ist der Streckenabschnitt („Querschnitt“) mit der stärksten Fahrgastnachfrage ausschlaggebend. Gezählt wird ausschließlich an repräsentativen Wochentagen, an denen keine Großveranstaltungen oder aufkommensstarke Messen usw. stattfinden. Um eine Einschätzung der Entwicklung zu ermöglichen, sind außerdem alle Zählergebnisse rückwirkend bis 2010 dargestellt. Dabei zeigt sich, dass auf fast allen Linien deutlich ansteigende Fahrgastzahlen zu verzeichnen sind.

BGA: In NRW könnten Fahrverbote drohen

Nach der Einschätzung der Bezirksregierung Düsseldorf führt an der Einführung von Diesel-Fahrverboten insbesondere zu Stoßzeiten kein Weg vorbei. Das berichtet der BGA. Auch für andere Städte wie Köln oder Wuppertal und vielbefahrene Strecken im Ruhrgebiet sind Fahrverbote im Gespräch. Diese Fahrverbote könnten auch für Euro-6-Diesel gelten. Die Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher erklärte, dass es selbst mit einem Diesel-Fahrverbot schwierig sei, die Stickoxid- Grenzwerte in Düsseldorf einzuhalten. Der BGA setzte sich dafür ein, dass es nicht zu Fahrverboten kommt. Insbesondere im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge ist eine kurzfristige Umstellung auf alternative Antriebe weder technisch noch wirtschaftlich möglich. Ob Dieselfahrverbote überhaupt rechtlich zulässig sind, darüber urteilt das Bundesverwaltungsgericht. Die Entscheidung wird Anfang nächsten Jahres erwartet.
Quelle: BGA

Veränderungen im Vorstand der DB Regio AG

Im Vorstand der

DB Regio AG

gibt es zum 1. Dezember 2017 zwei Veränderungen.

Michael Hahn

hat sich nach langjähriger Tätigkeit als Vorstand Regio Bus der DB Regio AG entschlossen, sein Mandat zum 30. November 2017 auf eigenen Wunsch niederzulegen und das Unternehmen zu verlassen, um sich anderen Aufgaben zu widmen und Freiräume für seine private Lebensgestaltung zu gewinnen. Der Aufsichtsrat der DB Regio AG hat ab 1. Dezember 2017

Klaus Müller als neuen Vorstand

Regio Bus

berufen. Der 52-jährige gehört bereits seit 1996 dem DB-Konzern an, arbeitete auch von 1997 bis 2004 bei DB Regio und war zuletzt Leiter der Regionalnetze bei der DB Netz AG. Müller war damit für rund ein Drittel des DB-Streckennetzes verantwortlich; in dem Bereich arbeiten rund 4.500 Mitarbeiter.
Zudem hat

Norbert Klimt

sein Mandat als Vorstand Finanzen/Controlling zum 30. November 2017 auf eigenen Wunsch niedergelegt und nach vielen erfolgreichen Jahren in unterschiedlichen Funktionen bei DB Regio das Unternehmen verlassen, um sich neuen Herausforderungen und Aufgaben zu widmen. Neuer Vorstand Finanzen/Controlling wird ab 1. Dezember Harald Stumpf. Der 58 Jahre alte Betriebswirt ist seit 2004 im DB-Konzern tätig und war unter anderem Finanzvorstand bei den Personenbahnhöfen und bei der DB Netz AG.
Quelle: DB Regio