VRR beschließt Modernisierung von Rolltreppen und Aufzügen an ÖPNV-Haltestellen

Modernisierung

von 25 Rolltreppen- und Aufzuganlagen mit einem Investitionsvolumen von rund 10,7 Millionen Euro: Der

Verwaltungsrat der VRR

AöR

hat in seiner Sitzung ein weiteres Modernisierungsprogramm zur Funktionsverbesserung von Rolltreppen und Aufzügen beschlossen. Das Programm wird aus Mitteln der Investitionspauschale gemäß § 12 ÖPNV-Gesetz NRW finanziert und ergänzt den bereits beschlossenen Förderkatalog 2018 des VRR. Der VRR hat bereits in den Jahren 2011 und 2015 / 2016 in Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen und den Städten im Verbundraum zwei Modernisierungsprogramme für Fahrtreppen und Aufzüge aufgestellt, die mit dem jetzigen Programm fortgeführt werden.

Neue Technik

bei Fahrtreppen und Aufzügen macht es möglich, den Betriebszustand ins Internet weiterzugeben. Störungen werden in der elektronischen Auskunft angezeigt, sodass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die auf Aufzüge und Fahrtreppen angewiesen sind, gegebenenfalls Alternativrouten planen können. Für 13 Rolltreppen und 12 Fahrstühle im Verbundraum konnte der VRR in Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen und den Kommunen ein Modernisierungsbedarf feststellen. Die Gesamtkosten für die Modernisierung belaufen sich auf rund 10,7 Millionen Euro. Davon fördert der VRR rund 9 Millionen Euro.
Quelle: VRR

Bundesnetzagentur veröffentlicht Marktuntersuchung Eisenbahnen 2017

Die Bundesnetzagentur veröffentlichte am Montag die Ergebnisse der im Jahr 2017 durchgeführten Markterhebung im Eisenbahnsektor. "(…) Im Nahverkehr ist der Marktanteil der Wettbewerber von 22 Prozent auf 26 Prozent gestiegen", sagte dazu Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Untersuchung blickt zurück auf 2016. In diesem Jahr konnten die Nahverkehrsunternehmen nicht nur ihre Umsätze steigern sondern auch die Anzahl der beförderten Personen.

Anzahl der Verspätungen bleibt auf gleichem Niveau

Im Rahmen der Markterhebung der Bundesnetzagentur hatten die Verkehrsunternehmen die Möglichkeit, statistische Werte zur Pünktlichkeit von Zügen anzugeben. Hier ist festzustellen, dass der Anteil der verspäteten Züge im SPNV etwas mehr als vier Prozent betrug. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier keine Änderungen. Wesentlich höher liegt der Anteil der unpünktlichen Züge – wie auch in den Vorjahren – im Fernverkehr. Entgegen der Bemühungen der Deutschen Bahn gelang es dem Marktführer nicht, die selbst auferlegte Marke von 81 Prozent zu erreichen. Stattdessen lag die Anzahl der pünktlichen Züge bei rund 75 Prozent. Grund hierfür waren insbesondere die zahlreichen Herbststürme in Norddeutschland.

Der Markt wächst

Nicht nur anhand einzelner Jahresbilanzen wird deutlich, dass die Bedeutung des ÖPNV, aber auch des Eisenbahnmarktes insgesamt steigt. Für das Jahr 2016 konnten die Eisenbahnverkehrsgesellschaft ein Umsatzplus von gut fünf Prozent auf 20,1 Milliarden Euro erzielen. Im Schienenpersonennahverkehr nahm der Umsatz von 10,1 auf 10,5 Milliarden Euro zu. Auch mit Blick auf die Schienenverkehrsleistung ist ein Wachstum zu erkennen. Für das Jahr 2016 vermeldete die Bundesnetzagentur 56 Milliarden geleistete Personenkilometer im Schienenpersonennahverkehr. Im Schienenpersonennahverkehr wurden mit 2,64 Mrd. Fahrgästen insgesamt 50  Mio. Fahrgäste mehr befördert als im Jahr 2015, womit das Verkehrsaufkommen hier um fast zwei Prozent anstieg.

Wettbewerb im ÖPNV wächst

Insgesamt waren 136 Eisenbahnverkehrsunternehmen 2016 im Schienenpersonennahverkehr tätig. Anhand der Zahlen wird deutlich wie breit der ÖPNV aufgestellt ist und das der Marktanteil anderer Wettbewerber von 22 Prozent auf mittlerweile 26 Prozent gestiegen ist. Insgesamt liegt der Marktanteil der Deutschen Bahn aber noch immer bei rund 74 Prozent. Im Fernverkehr liegt der Anteil der konkurrierenden Wettbewerber hingegen bei nur einem Prozent.

Aufgaben der Bundesnetzagentur im Eisenbahnsektor

Mit dem Ziel, einen funktionierenden Wettbewerb auf der Schiene sicherzustellen, überwacht die Bundesnetzagentur die Einhaltung der Rechtsvorschriften über den Zugang zur Eisenbahninfrastruktur. Die einzelnen Verkehrsunternehmen sind seit diesem Jahr gegenüber der Bundesnetzagentur Auskunftspflichtig. Dadurch soll die Aussagekraft der jährlich erscheinenden Marktanalyse verbessert werden und so Diskriminierungspotentiale entdeckt werden können.

Die komplette Marktuntersuchung finden Sie” hier

Solaris liefert fünf Elektrobusse nach Frankfurt

Die In-der-City-Bus GmbH Frankfurt (ICB) hat mit Solaris Bus & Coach einen Vertrag über die Lieferung von fünf neuen Solaris New Urbino 12 electric unterschrieben. Damit hat Solaris eine weitere Bestellung von Batteriebussen auf dem deutschen Markt erhalten.
Die von der ICB Frankfurt bestellten Solaris Urbino 12 electric ist das Fahrzeug, welches mit dem ‘Bus of the Year 2017’ ausgezeichnet wurde. Die Antriebseinheit der Busse ist die ZF-Achse mit radnahen Elektromotoren. Die zum Antrieb benӧtigte Energie, wird in Batterien mit 240 kWh Gesamtvolumen gespeichert. Die Fahrzeuge werden mit Ladegerӓten des Herstellers Medcom geladen, die Solaris mit den Fahrzeugen liefert. Diese neuen Solaris Urbino 12 electric können maximal 70 Personen befördern, darunter 28 auf Sitzplätzen. Zusätzlich sind zwei weitere Klappsitze im Stehperon verbaut. Die Auslieferung der fünf Solaris Busse an die ICB ist fϋr Mitte des Jahres 2018 vorgesehen.
Quelle: traffiq

Neuer Geschäftsführer für P+R -Betriebsgesellschaft

Zum 1. Januar 2018 wird

Jan Krampe

neuer

Co-Geschäftsführer der P+R-Betriebsgesellschaft.

Gemeinsam mit Heino Vahldieck wird er künftig den Ausbau des Park-and-Ride- sowie des Bike-and-Ride-Angebotes der Freien und Hansestadt Hamburg voran-treiben. Er folgt auf

Klaus Uphoff

, der zum Ende des Jahres aus der Geschäftsführung ausscheiden wird, um sich als U5-Projektleiter voll und ganz dem U-Bahn-Netzausbau widmen zu können. Jan Krampe (34), ist seit Anfang 2017 bei der P+R-Betriebsgesellschaft. Zuvor war er bei der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) im Bereich Systementwicklung und als Vorstandsreferent tätig. Die P+R-Betriebsgesellschaft ist für 28 P+R-Anlagen mit über 7 500 Stellplätzen für Pkw sowie für 108 B+R-Standorte mit über 1 700 gesicherten Mietstellplätzen für Fahrräder verantwortlich. Wesentliche

Aufgabe

ist die Modernisierung und Erweiterung der Anlagen im Hamburger Stadtgebiet, um noch mehr Pendler zum "cleveren Umsteigen" auf Busse und Bahnen zu bewegen.
Quelle: P+R Betriebsgesellschaft

SOLUTRANS 2017 stellt neuen Besucherrekord

Die SOLUTRANS, eine internationale Transportfachmesse für Fachbesucher in Lyon, verzeichnete auf ihrer letzten Ausgabe einen starken Besucheranstieg. Während der 5 Tage kamen insgesamt 48.240 Besucher, welches einem Anstieg von 34 Prozent gegenüber 2015 entspricht. Die Anzahl der besuchenden Unternehmen stieg dieses Jahr um 20 Prozent. Im Vergleich zu 2015 ist die Anzahl der Aussteller ebenfalls um 30 Prozent gestiegen (610 Aussteller).
Quelle: imf promosalons

bdo: Debatte über Dieselsteuer

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) hat für eine differenzierte Debatte der Besteuerung des Dieselkraftstoffs geworben. Eine allgemeine Anhebung der Steuer würde den öffentlichen Verkehr mit Bussen, der derzeit auf den Kraftstoff angewiesen ist, mit zusätzlichen Kosten belasten. Dies brächte für das umweltfreundliche Verkehrsmittel -insbesondere im Vergleich zu Benzin-Pkw -neue Nachteile und stünde somit im deutlichen Gegensatz zum erklärten Ziel, die Emissionen zu senken. Aus Sicht des bdo sei daher vor einer falschen Lenkungswirkung durch die diskutierte Erhöhung zu warnen.
Quelle: bdo

AVG ist nach ISO-Norm 9001 zertifiziert

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft GmbH (AVG) ist seit Kurzem nach der international gültigen Norm ISO 9001:2015 zertifiziert. Im Rahmen der jüngsten AVG-Aufsichtsratssitzung in Ettlingen konnten Dr. Alexander Pischon, Vorsitzender der AVG-Geschäftsführung, und Ascan Egerer, technischer Geschäftsführer der AVG, aus den Händen von Christof Höbing und Gert Krüger als Vertreter der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen DQS GmbH das Zertifikat entgegennehmen.
Im Oktober war das Qualitätsmanagement der AVG durch die akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft überprüft worden.
Mit Blick auf die ISO-Norm 9001 finden in den kommenden Jahren weitere Überwachungsaudits statt. Zudem muss alle drei Jahre der komplette Auditierungsprozess von neuem durchlaufen werden, um den Status als Unternehmen mit zertifiziertem Qualitätsmanagementsystem aufrechtzuerhalten. 
Quelle: AVG

UITP öffnet Mitgliedschaften für Digitale Plattformen

Der ÖPNV verändert sich aktuell gravierend: Eine digitale Revolution findet statt mit "neuen Akteuren", die in den Mobilitätsmarkt eintreten und Verbrauchern, denen sich neue Möglichkeiten erschließen. Die UITP bietet diesen neuenn Playern – wie Door2Door, Citymapper, Uber, Moovel, Via, Grab, Ola, Yandex, 99 und Upstream – eine Mitgliedschaft an.
Als ein Verband, der Mobilitätsentwicklungen entscheidend vorantreibt, hat die UITP beschlossen, eine neue Unterkategorie namens "Digitale Plattformen" in seinen Mitgliedschaftskategorien zu gründen. Diese Plattfromern bieten Zugang zu Serviceleistungen oder Sachgütern wie Reiseplanungstools oder Fahrgemeinschaften über das Internet an.

Diese digitalen Akteure, die in einer nachhaltigen urbanen Mobilitätslösung eine Rolle spielen, werden in der Praxis in der Lage sein, mit bestehenden UITP-Mitgliedern zu Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Entwicklung oder kombinierte Mobilität zusammenzuarbeiten.

"Alleine haben diese neuen Player nicht die Kapazität oder Fähigkeit, die Mobilitätsnachfrage zu stemmen. Sie müssen daher den bestehenden öffentlichen Verkehr ergänzen", betonte UITP-Generalsekretär Alain Flausch. Eine integrierte Kombination nachhaltiger Mobilitätsdienstleistungen sei der Schlüssel zur Verringerung der Abhängigkeit von Privatautos.

Neue Akteure in der Welte des ÖPNVs

Wer sind diese neuen Akteure? "Das Aufkommen des Smartphones führt zu einem beispiellosen Auftreten neuer Akteure, deren Einfluss auf alle Facetten des ÖPNV-Marktes ausgedehnt wird, und die Digitalisierung ist vielversprechend, um die Branche weiter voranzutreiben", fuhr Alain Flausch fort. Mobiles Internet, Standorterkennung, Smartphone-Penetration und Social Media ermöglichen die Entwicklung neuer Dienste. Das Internet hat das Aufkommen von Plattformgeschäftsmodellen ermöglicht, die es Benutzern ermöglichen, Werte zu schaffen und zu nutzen. Solche Plattformen bieten Zugang zu Serviceleistungen (Reiseplanung, Reiseinformationen, Buchung, Ticketing, eine Fahrt mit einem Fahrer …) oder zu Sachgütern (Autos, Minibusse oder Fahrräder …), die typischerweise nur über das Internet zugänglich sind. Die neue UITP-Mitgliedschaft-Unterkategorie umfasst digitale Online-Plattformen, die den Zugang zu Serviceleistungen oder Sachgüternüber B2B (Business to Business), B2C (Business to Customer) oder P2P (Peer-to-Peer) Verbindungen ermöglichen. Ein Service könnte Reiseinformationen, Buchung, Ticketing oder eine Fahrt mit einem Fahrer sein und ein Sachgut könnte ein Auto, Parkplatz usw. sein – typischerweise sind die Dienstleistungen nur über das Internet zugänglich.

mytaxi trifft auf Google Maps

Ab sofort navigieren Taxifahrer mit

mytaxi

durch den Großstadtdschungel. Am 11. Dezember bindet die Taxi-App

Google Maps

als neues Navigationstool in das bestehende System ein. Mit dem neuen Release bekommen Fahrer ein verbessertes

All-In-One Paket

an die Hand, das viele Vorteile mit sich bringt. Dank Google Maps wird dem Fahrer die aktuelle Verkehrslage mit Staus und Verspätungen direkt in der mytaxi App angezeigt, was die Verwendung anderer Anbieter während der Fahrt überflüssig macht. Weitere technische Features machen das Update zusätzlich attraktiv. Neben einer verbesserten Zuweisung von Touren durch exaktere Ortung, kann der Fahrer mit dem neuen Release auf dem Angebotsbildschirm auch die direkte Route zum Kunden sehen. Wenn der Fahrer die Buchung annimmt, wird er mit einer blauen Linie und der genauen Anfahrtsdauer zum Ziel navigiert -Ansagefunktion und Gesamtübersicht mit praktischem Zoom inklusive.
Quelle: mytaxi

Wiener Linien: Erstmals große Elektrobusse für Wien

Die

Wiener Linien

gehen im Bereich der

E-Mobilität

den nächsten Schritt: Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt Hersteller

Rampini

den Zuschlag zur Lieferung von insgesamt sieben großen Elektrobussen. Bereits Ende 2018 wird der erste E-Bus in Wien unterwegs sein. Die neuen 12 Meter langen Busse werden auf der Linie 4A zum Einsatz kommen. Die Umstellung wird 2019 abgeschlossen sein.
Seit 2013 werden die Innenstadt-Buslinien 2A und 3A ausschließlich mit kleinen, sieben Meter langen, Elektrobussen betrieben. Nun stocken die Wiener Linien ihre

E-Flotte um Normalbusse mit 12 Metern Länge auf

. Damit soll auch die Entwicklung der E-Mobilität im öffentlichen Verkehr weiter vorangetrieben werden. "Bereits seit fast fünf Jahren ist Wien beim Betrieb von Elektrobussen Vorreiter. Der Ausbau der emissionsfreien E-Bus-Flotte wirkt sich zudem positiv auf die Umwelt und die Lebensqualität in der Stadt aus", freut sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima bereits auf die neuen Busse. Schon heute sind fast 85 Prozent der Wiener Öffi-Fahrgäste mit umweltschonendem Elektroantrieb (U-Bahn, Straßenbahn, Elektrobus) unterwegs. "Der neue und größere Elektrobus ist der nächste Schritt hin zu mehr Elektromobilität in Wien", so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Innovatives Ladesystem und Nutzung von Bremsenergie

Geladen werden die Fahrzeuge durch einen

Stromabnehmer am Dach

des Busses, der in der Ladestation der Endhaltestelle Wittelsbachstraße per Knopfdruck hoch- und runtergefahren wird. Das innovative Ladesystem hat sich bereits bei der ersten Generation der E-Busse bewährt und auch international für Aufsehen gesorgt. Die Batterien werden innerhalb von nur sechs Minuten wieder vollgeladen. "Wie bereits beim Vorgängermodell wird der Bus nicht nur rein elektrisch angetrieben, sondern wird die beim Bremsen gewonnene Energie wieder in die Speicherzellen zurückgeladen. Wir rechnen mit einer Rückspeisung von bis ca. 25 Prozent der Bremsenergie", so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.
Quelle: Wiener Linien