Stadler verkauft erstmals neu entwickelte Straßenbahn nach Russland

Stadler hat eine neue Breitspur-Straßenbahn entwickelt und diese erfolgreich auf den Markt gebracht: Die Transport Concession Company in St. Petersburg bestellt bei Stadler 23 Metelitsa-Straßenbahnen. Die Produktion der Fahrzeuge erfolgt größtenteils im Stadler-Werk in Minsk und in der Schweiz. Die Übergabe der ersten sechs Fahrzeuge ist bis Ende Juli 2017 geplant.
Stadler hat eine neue Breitspur-Straßenbahn entwickelt und gebaut und diese rechtzeitig zur Eishockey-WM in Minsk im Jahr 2014 dem Publikum präsentiert. Der Prototyp war in der Folge in mehreren russischen Städten unterwegs und gewann an der Tramparade in Moskau sogar einen Publikumspreis. Der Plan von Stadler ging auf: Die Transport Concession Company aus St. Petersburg bestellt bei Stadler 23 Straßenbahnen des Typs Metelitsa.
Die Transport Concession Company entwickelt und baut das Tramnetz im Distrikt Krasnogvardeysky, östlich von St. Petersburg. Die bei Stadler bestellten Straßenbahnen werden dort auf dem neuen Schienennetz bereits ab August 2017 sowohl dem Betriebspersonal als auch den Fahrgästen höchsten Komfort im Stadtverkehr bieten.

Hamburger DT5-Flotte wächst

Im November 2012 ging das modernste Hamburger U-Bahn-Fahrzeug in Betrieb. Der DT5 (DT steht für Doppeltriebwagen) überzeugt seitdem die Hamburgerinnen und Hamburger vor allem durch eine hohe Laufruhe, niedrige Geräuschpegel sowie moderne, durchgängige und klimatisierte Wagen. Jetzt ist das 50. Fahrzeug in Hamburg angekommen. Die Flotte wird weiter wachsen. Die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) hat insgesamt 118 Fahrzeuge beim Herstellerkonsortium Alstom/Bombadier bestellt. Ab September 2016 wird nun alle zwei Wochen ein neues Fahrzeug nach Hamburg kommen. Bislang betrug der Lieferrhythmus vier Wochen. Im Jahr 2019 wird dann die DT5-Flotte der HOCHBAHN komplett sein.

Länderbahn GmbH DLB erhält Zuschlag im Vergabeverfahren Gotteszell-Viechtach

Nachdem die aufgrund der vorgesehenen Direktvergabe an die Die Länderbahn GmbH DLB in der EU-Verordnung 1370/2007 vorgeschriebene Überkompensationsprüfung durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft abgeschlossen wurde, hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft heute die Verkehrsleistungen für den zweijährigen Probebetrieb auf der Strecke Gotteszell – Viechtach an die Die Länderbahn GmbH DLB vergeben. Der Betriebsaufnahme am 12.09.2016 steht somit seitens der BEG nichts mehr im Weg.

Bis 2020 wird sich einiges verändern

Ob ambitioniertes Ausbauprogramm oder breitgefächerte Baumaßnahmen, neue Fahrzeuge oder sichere Beleuchtung, bis 2020 stehen in der ÖPNV-Branche umfangreiche Modernisierungen an. Während in Jena noch in diesem Sommer Gleisanlagen rekonstruiert werden, setzt Freiburg auf verlängerte Stadtbahnlinien und die S-Bahn Rhein-Ruhr bekommt neue Fahrzeuge. Der ÖPNV will zukunftsfähig bleiben und setzt dafür so einiges in Gang. Welche Projekte geplant oder auch bereits angelaufen sind und was ein Büffel bei der Modernisierung so alles ausrichten kann, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Nahverkehrs-praxis.
Neugierig geworden? Die Print-Ausgabe können Sie hier erwerben oder per App mit wenigen Klicks gleich loslesen. Alle Infos dazu finden Sie hier. Sie sind bereits Abonnent? Dann können Sie mit Ihren Zugangsdaten kostenfrei auf die App-Ausgabe zugreifen. Wie das geht, erfahren Sie ebenfalls hier.”

Bahnhöfe des Jahres 2016 ausgezeichnet

Die Allianz pro Schiene hat die Sieger im Wettbewerb „Bahnhof des Jahres 2016“ bekannt gegeben. Gewonnen haben der Hauptbahnhof Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und der nordrhein-westfälische S-Bahnhof Steinheim (Westf). „Die Auszeichnung der beiden Bahnhöfe freut uns sehr. Sie zeigt uns, dass unsere Modernisierungsvorhaben und unsere Serviceangebote bei den Kunden ankommen“, sagte Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG.

Stralsund überzeugt mit Flair und Kundenservice

Der Hauptbahnhof Stralsund überzeugte die Jury mit seinem besonderen Flair und seinem ausgeprägten Kundenservice. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Eingangshalle mit hölzernem Deckengebälk und Wandbild sowie von der tageslichtdurchfluteten Bahnsteighalle. Die angenehme Atmosphäre des Bahnhofs stimme Reisende auf Urlaub und Meer ein, so die Jury in ihrer Würdigung. Sie hob auch die herausragende Bio-Gastronomie und das aufmerksame Sicherheitspersonal hervor.

Steinheim gewinnt mit breitem Angebotsportfolio

Mit Steinheim wurde erstmals ein Bahnhof in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Der Jury gefiel vor allem das imposante und vielseitig genutzte Empfangsgebäude. Es beherbergt nicht nur Hotel und Restaurant, sondern auch Angebote für Fahrradfahrer. Dazu zählen ein Fahrradkeller und ein Trockenraum für Trikots. „Das breite Angebot für jede Kundengruppe ist aller Achtung wert“, lobte die Jury.
Die Jury aus Verkehrsexperten reiste im Vorfeld durch ganz Deutschland, um aus einer Vorauswahl die Siegerbahnhöfe zu wählen. Kriterien waren neben Kundeninformation, Sauberkeit und einem allgemeinen Wohlfühlfaktor unter anderem auch Anschlussmobilität und Integration in die Stadt. Die Allianz pro Schiene verleiht den Preis zum Bahnhof des Jahres bereits zum 13. Mal. Im vergangenen Jahr gewannen die Bahnhöfe Marburg in Hessen und Obstfelderschmiede/Lichtenhain in Thüringen.

Großauftrag für Solaris in Norwegen

Anfang nächsten Jahres wird die Anzahl der Solaris-Busse in der Hauptstadt von Norwegen um 99 Stück steigen. Auf eben diese Zahl belaufen sich die Neuaufträge, die der polnische Hersteller von Kunden, d. h. städtischen Betreibern in Oslo und in der Umgebung, erlangt hat. Der erste Auftrag betrifft rund 75 Stück der Urbino-Busse in 18,75-Meter-Ausführung. Sie werden an das Unternehmen Unibuss ausgeliefert. Die verlängerten Gelenkbusse der dritten Generation werden mit Euro 6-Motoren von DAF ausgestattet. Mit dem selben Motor werden auch 24 Urbino 12 der neuen Generation angetrieben, welche Firma Nobina im Rahmen einer Ausschreibung erworben hat. Eine der Besonderheiten der Ausstattung der Busse sind Überlandsitze, obgleich diese Fahrzeuge lediglich auf Strecken innerhalb von Oslo eingesetzt werden sollen. Innovativ ist auch der Kraftstoff, mit dem die Busse angetrieben werden. Genutzt wird das HVO, d. h. ein Biokraftstoff der neusten Generation. Die Lieferungen im Rahmen dieser zwei Aufträge sind für das erste Quartal 2017 geplant.

VSB StudentenCards für das Wintersemester 2016/17 ab sofort erhältlich

Ab dem 25.08.2016 können im KundenCenter des Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar GmbH (VBS) die neuen VSB StudentenCards für das Wintersemester 2016/2017 gekauft werden. Um den Kauf der StudentenCard für die Studierenden noch einfacher zu machen, kann die StudentenCard auch direkt an den beiden Hochschulstandorten Furtwangen (Magazin Raum B 1.01) und Schwenningen (Magazin Raum A 0.13) gekauft werden, da wo die Studierenden auch ihre Skripte erwerben. Die StudentenCard kann dort gegen Vorlage einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung direkt per EC-Kartenzahlung erworben und genutzt werden.

LNVG betraut Bombardier mit Fahrzeug-Instandhaltung

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hat Bombardier Transportation mit der Instandhaltung von 257 Eisenbahnfahrzeugen betraut. Der Bahntechnikanbieter übernimmt zugleich erstmals die Halterschaft für insgesamt 220 Doppelstockwagen, 29 elektrische und acht Diesellokomotiven aus dem Fahrzeugpool der LNVG. Der Auftrag hat eine Laufzeit bis 2035 und trägt zur Sicherung von rund 90 Arbeitsplätzen in Niedersachsen bei, teilte die LNVG gestern in Hannover mit.

MTR optimiert Stockholmer Vorortbahn mit IVU.rail

Ein Jahr nach der Neuvergabe des Pendeltågen-Netzes übernimmt im Dezember 2016 MTR Pendeltågen AB den Betrieb der Stockholmer Vorortbahn. Für die Planung, Optimierung und Disposition seiner Züge und Mitarbeiter setzt das Unternehmen auf IVU.rail von der IVU Traffic Technologies AG – wie auch schon der vorherige Betreiber Stockholmståg.
Bestehend aus vier Linien, die sternförmig auf Stockholm zulaufen, umfasst das Vorortbahnnetz insgesamt 241 Kilometer und 53 Bahnhöfe. Jeden Tag nutzen rund 300.000 Fahrgäste das Angebot, um von den Vororten in die Hauptstadt und zurück zu pendeln. Ab dem 11. Dezember 2016 wird nun MTR für einen zuverlässigen und kundenfreundlichen Verkehr sorgen. Der Vertrag zwischen MTR und der Stockholmer Verkehrsbehörde SL läuft zunächst über zehn Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um weitere vier Jahre. Die Wahl der Planungssoftware fiel auf IVU.rail.