„Internet of Mobility“ (IoM)

Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung sind Schlagworte, die uns gegenwärtig mehr oder weniger täglich begleiten. Die damit verknüpften Inhalte sind zugleich kennzeichnend und prägend für die aktuelle und vor allem künftige Entwicklung technischer Systeme. Diese haben zwangsläufig Auswirkungen auf die Art und Weise des Informationsaustausches und damit auf die Weiterentwicklung von Schnittstellenspezifikationen, wie sie der Verband deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) im Rahmen seiner Schriften für die ÖV-Branche zur Verfügung stellt. Im Rahmen dieses Artikels soll die Bedeutung der zuvor genannten Trends etwas genauer beleuchtet und aufgezeigt werden, wie der VDV im Rahmen der Aktivitäten rund um das sogenannte „Internet of Mobility“ (IoM) darauf reagiert.

Auswirkungen der Digitalisierung

Digitalisierung im eigentlichen Sinne bedeutet die digitale Abbildung eines bisher vorhandenen analogen Gegenstandes. Diese banal klingende Definition bedeutet in der praktischen Umsetzung, dass bspw. ein gedrucktes Buch, wenn es digital vorhanden ist, sich beliebig oft verlustfrei innerhalb kürzester Zeit vervielfältigen und verbreiten lässt. Verbunden mit immer geringer werdenden Kosten für Mikroprozessoren, Sensoren und Kommunikationstechnologie bedeutet dies weiterhin, dass immer mehr Informationen innerhalb kürzester Zeit in hoher Qualität digital zur Verfügung gestellt und für verschiedenste Anwendungsfälle genutzt werden können.

Auswirkungen der Automatisierung

Diese Verfügbarkeit von Informationen in digitaler Form ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen, um Vorgänge und Prozesse zu automatisieren. Automatisierung an sich ist keine neue Entwicklung – es gab schon im 18.Jahrhundert Vorrichtungen, welche durch den Menschen durchgeführte manuelle Tätigkeiten so ersetzten, dass zwar weiterhin unter menschlicher Kontrolle, aber ohne manuelles Zutun, diese Tätigkeiten von alleine ausgeführt wurden. Dieses Bestreben – bisher manuelle Abläufe durch Maschinen selbsttätig durchführen zu können – bekommt durch die Verfügbarkeit von digitalen, und damit von Maschinen verarbeitbaren Informationen, immensen Auftrieb, da sich dadurch Abläufe automatisieren lassen, die zuvor unvorstellbar waren.

Auswirkungen der Vernetzung

Verbunden mit diesen beiden Entwicklungen ergibt sich zwangsläufig die Forderung nach einer zunehmenden Vernetzung der Systeme. Diese Vernetzung wurde in der Vergangenheit oftmals durch spezifische Einzelfalllösungen realisiert, gegenwärtig sehen wir jedoch, dass sich durch Standards, wie bspw. das Internet Protokoll, eine rapide zunehmende Vernetzung der Geräte ergibt, die weit über bisherige Anwendungsdomänen hinausgeht.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Nahverkehrs-praxis 4/5-2023.

Big Data – Voraussetzung nachhaltiger Mobilität der Zukunft

Digitalisierung prägt maßgeblich wichtige Zukunftsthemen in Gesellschaft und Wirtschaft. Das ist inzwischen nahezu unumstritten. Zum Teil recht heftige Debatten entzünden sich hingegen nach wie vor an Fragen wie jenen, ob diese Entwicklung uneingeschränkt zu begrüßen ist und inwieweit das Primat digitaler Technologien gehen darf oder sollte. Da auch eine nachhaltige, also umwelt- und gesellschaftsverträgliche Gestaltung des Verkehrs- bzw. Mobilitätssektors der Zukunft ganz wesentlich von digitalen Prozessen beeinflusst sein wird, die auf der Erhebung und Verarbeitung von einschlägigen Informationen basieren, kommt den sogenannten Mobilitätsdaten und ihrer vielfältigen Nutzung erhebliche Bedeutung zu. Grund genug für Deutschlands größten Kfz-Versicherer, die HUK-COBURG, zwei wichtige Studien zur „Big Data-Debatte“ und ganz aktuell zu „Big Data in der Mobilität“ im Auftrag des Goslar Instituts für verbrauchergerechtes Versichern e.V. zu initiieren und maßgeblich zu unterstützen.

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Digitale Transformation des ÖPNV in vielen Dimensionen

Die digitale Transformation des ÖPNV findet auf vielen Ebenen statt und ist alternativlos. Die große Bedeutung digitaler Ticketingformen wurde zuletzt bei der Einführung des Deutschland-Tickets intensiv thematisiert. Doch viele weitere Möglichkeiten der Digitalisierung können genutzt werden. Moderne Fahrgast-Apps, kontenbasiertes oder EMV-Ticketing, bei dem Fahrgäste vorhandene Zahlungsmedien als Fahrtberechtigung nutzen, sind zukunftssicher, beschleunigen Einstiegsprozesse und erhöhen überdies auch die Kundenzufriedenheit.
E-Ticketing ist aber nur eine von vielen neuen Dimensionen bei der Digitalisierung des Nah-verkehrs. Digitale Unterstützung sorgt auch für schnellere Prozesse, bessere Fahrgastinformation und somit deutlich gesteigerte Servicequalität. Gerade die Leitstelle kann erhebliche Entlastung erfahren. Vorgefertigte Templates und elektronische Formulare mit definierten Handlungsanweisungen automatisieren Prozesse im ITCS und helfen dem Leitstellenpersonal dabei, Störungen effizient abzuarbeiten und zugleich mit minimalem Zeitaufwand alle Kanäle der Fahrgastinformation zu bespielen. Dank maschinellen Lernens unter Berücksichtigung historischer Daten und der aktuellen Verkehrslage wird zudem die Prognosegenauigkeit von Abfahrtszeiten und Besetztgraden erheblich verbessert. Dadurch wird Echtzeit-Fahrgastinformation so genau wie nie zuvor.

Das komplette Expertenstatement lesen Sie in der Nahverkehrs-praxis 4/5-2023.

Automatische Fahrgastzählung in Echtzeit? Funktioniert richtig gut!

Fahrgastströme entstehen in Echtzeit, genau wie Staus, Personalausfälle, Unfälle und Verkehrsbehinderungen. Mit automatischer Fahrgastzählung (AFZ) werden Bewegungsmuster im ÖPNV live vom Start bis zum Ziel sichtbar. Die Zählereignisse werden als Rohdaten in eine Analysesoftware eingespeist, die aussagekräftige Reports generiert. Die so gewonnenen Auslastungsinformationen helfen bei der Planung und Steuerung betrieblicher Abläufe, etwa im Störungsfall. Kombiniert mit historischen Daten ergibt sich eine verlässliche Prognose. Für Fahrgäste bedeuten Echtzeit-Informationen mehr Komfort und Wahlmöglichkeiten in der Fahrtplanung. Sie planen ihre Routen flexibel, nutzen ihre Zeit möglichst effizient, tragen zu einer besser verteilten Auslastung des ÖPNV bei.

Webbasiertes Tool vereinfacht Angebotsplanung im öffentlichen Nahverkehr

Heute noch werden Angebotsplanungen häufig mit Stift und Papier oder Excel-Anwendungen gemacht. Dass dies nicht mehr zeitgemäß ist, hat sich spätestens während der Coronapandemie gezeigt. Planer*innen müssen heute prompt auf Ereignisse, neue Regelungen und mangelndes Personal reagieren können, um ein qualitativ hochwertiges Angebot anbieten zu können.

Mit dem modernen webbasierten Tool PTV Lines lassen sich neue und bestehende ÖV-Angebote einfach und schnell gestalten und optimieren, ohne dass dafür tiefe Kenntnisse einer komplexen Verkehrsplanungssoftware nötig sind. Haltestellen, Linienrouten und Fahrpläne lassen sich intuitiv erstellen und visualisiert werden. Ein großer Vorteil des digitalisierten Prozesses ist es, dass Fehler reduziert werden und die Zusammenarbeit verbessert wird.

INIT zeigt auf dem UITP Summit wie Mobilität in Zukunft noch einfacher wird

INIT, weltweit führender Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketingsystemen, stellt beim „Global Public Transport Summit“ der UITP vom 4. bis 7. Juni in Barcelona Lösungen vor, die es ermöglichen Zugangsbarrieren zu reduzieren und die Servicequalität zu steigern – und dem ÖPNV damit neue Dimensionen eröffnen. Unter anderem sind dies:

  • Neue Dimension in der Betriebssteuerung und Fahrgastinformation für verbesserte Servicequalität und effizientes Arbeiten
  • Neue Dimensionen im Ticketing um Zugangsbarrieren senken
  • Neue Dimensionen in der Elektromobilität um betriebliche Herausforderungen zu lösen

Diese und viele andere vorgestellten Systeme sind Teil der „nextGen“ Innovationsoffensive von INIT. Sie nutzen die neusten Möglichkeiten der digitalen Transformation und schaffen so Lösungen, die dem ÖPNV neue Dimensionen eröffnen. Damit Mobilität in Zukunft noch einfacher wird.

Besuchen Sie uns auf dem Messstand C202 in Halle 6

Prod. INIT AG, Karlsruhe Prod.dat. 06.10.-10.10.2014 Fotograf: Kerstin Groh

Digitalisierung im ÖV

Cloud-Lösung für FELA Anwendungen und Services: Angefangen bei elektronischem Ticketing über Big Data, GPS-basiertem Asset Tracking bis zum Fahrgastinformationssystem. Die FELA Cloud integriert nahtlos alle digitalen Prozesse.

  • Frei skalierbar, wächst mit Ihren Anforderungen
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Zeitgemässes User Interface
  • Hohe Datensicherheit
  • Höchste Verschlüsselung
  • Schweizer Azure Cloud

Ob in Transport, Bau, Landwirtschaft, Entsorgung oder Logistik mit IoT-Tracking erwerben Sie die benötigte Datenbasis. Als Betreiber von ÖV, Seilbahn oder Schiff behalten Sie Ihre Service-Fahrzeuge und benötigte Werkzeuge im Blick. Durch Sender- und Empfangsgeräte orten Sie auch die genaue Position. Dank FELA Cloud über eine einheitliche Plattform übersichtlich nach Anwendungen abrufbar.

FELA Leistungspakete beinhalten neben reiner Hardware und Installation insbesondere die Analyse der gewonnen Daten. Zu diesen geben Ihnen individuelle Reportings klare Handlungsempfehlungen für Ihre Anwendung.

          

Bilanz des VCD nach 14 Tagen Deutschlandticket

Seit dem 1. Mai gilt das Deutschlandticket. Ein Ticket für alles – das ist ein großer Schritt zur einfachen Nutzung von Bus und Bahn für einen günstigen Preis. Doch es gibt auch Anlaufschwierigkeiten und ungeklärte Fragen. Der ökologische Verkehrsclub VCD zieht nach 14 Tagen eine erste Bilanz.
Die Nachfrage nach dem Deutschlandticket ist groß, sieben Millionen Menschen haben es bereits abonniert – darunter zwei Millionen, die bislang kein Nahverkehrs-Abo besaßen. Umfragen zufolge wollen ein Drittel aller Deutschen das Ticket erwerben; zahlreiche Unternehmen wollen es subventionieren und als Jobticket anbieten. Ein großer Erfolg!
Allerdings gibt es auch Startschwierigkeiten, wie der VCD-Sprecher für Bahn und ÖPNV, Alexander Kaas Elias, erläutert: „Bislang wurde die Hälfte der Tickets digital erworben, die andere Hälfte als Chipkarte. Doch es gab nicht genug Chipkarten, so dass ein Teil der Tickets in Papierform ausgegeben wurde.“ Dies solle bis Jahresende behoben werden. „Die Verkehrsbetriebe sind gefordert, allen, die das wünschen, zügig eine Chipkarte bereitzustellen.”
Das Deutschlandticket vereinfacht Bahn- und Busfahren und ist ein klarer Fortschritt, so Kaas Elias: „Wir wollen das nutzen und auch Menschen mit wenig Geld mitnehmen. Deshalb müssen die Studi-Tickets so rasch wie möglich bundesweit in das Deutschlandticket integriert werden – bislang geschieht das nur etappenweise auf Länderebene.”
Der VCD fordert zudem bundesweite Jugend- und Sozialtickets für höchstens 29 Euro. Kinder bis 14 Jahren sollen kostenlos mitfahren können. „Wir begrüßen das Deutschlandticket, doch dabei dürfen wir nicht stehenbleiben”, sagt Kaas Elias. „Im Koalitionsvertrag steht, dass die Bundesmittel steigen, damit die Länder mehr Fahrzeuge und dichtere Takte im ÖPNV anbieten können. Wer bis 2030 die Fahrgäste im ÖPNV verdoppeln will, darf jetzt nicht kleckern; er muss klotzen, damit er das Ziel überhaupt noch erreichen kann”.
Für den VCD ist der ÖPNV-Ausbau im öffentlichen Interesse – nicht der Autobahnbau, mit dem Milliarden Euro fehlinvestiert werden. Kaas Elias: „Im Sinne der Gerechtigkeit, aber auch im Interesse der Umwelt können wir nicht länger warten. Der Verkehr reißt weiter seine Klimaziele. Wer jetzt zögert, wird mit einer schärferen Klimakrise bestraft.“

Quelle: Verkehrsclub Deutschland (VCD)

Züge fahren nach Warnstreik-Absage weitgehend nach Plan

Nach der Absage des zweitägigen Warnstreiks sind die Züge laut Angaben der Deutschen Bahn am Montagmorgen „weitgehend“ wie geplant gefahren. Der Bahnbetrieb sei „weitgehend planmäßig angelaufen“, sagte ein Bahnsprecher. Tausende Mitarbeitende seien dafür am Wochenende kurzfristig kontaktiert worden, um so viele Schichten so schnell wie möglich zu besetzen. Im Fernverkehr würden am Montag rund 90 Prozent der regulär geplanten Züge fahren. Reisende sollten sich informieren, welche Züge verkehren. Der Regional- und S-Bahn-Verkehr laufe weitgehend ohne streikbedingte Einschränkungen.

Quelle: RedaktionsNetzwerk Deutschland

GDL-Stellungnahme: DB schadet dem System Eisenbahn

Mit großer Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass die Deutsche Bahn (DB) den dritten Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zum Anlass nimmt, den Eisenbahnbetrieb in Deutschland erneut komplett einzustellen. Es ist in höchstem Maße unglaubhaft, dass der Konzern nicht in der Lage sein soll, den Grundbedarf an Schienenpersonen- und Schienengüterverkehr über Notfallpläne zumindest abzusichern.
Offenkundig besteht seitens der DB wenig oder gar kein Interesse, den nicht von den Arbeitskampfmaßnahmen betroffenen Unternehmen im Sinne des Systems Eisenbahn und ihrer Kunden auch nur ein Mindestmaß an Eisenbahnverkehr in Deutschland zu ermöglichen.
Das grundgesetzlich geschützte Streikrecht ist ein hohes Gut und ein Eckpfeiler der Demokratie. Gut so! Die willkürliche Auslegung durch einen manipulativen Arbeitgeber darf aber nicht zum Damoklesschwert für unbeteiligte Unternehmen der gleichen Branche werden, die darauf keinen Einfluss nehmen können. Mit einer geplanten Dauer von 50 Stunden führt dieser Warnstreik zumindest bei den Wettbewerbsbahnen zu nachhaltigen finanziellen Schäden, betrachtet man etwa die Kosten in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrags pro Streiktag und Unternehmen.
Es geht dabei nicht um die rechtlich geklärte Frage von Drittschäden. Vielmehr steht die Frage nach dem Missbrauch des Streikrechts durch die DB im Raum und auch, inwieweit der Konzern eine Marktbereinigung zu Lasten der Wettbewerbsbahnen anstrebt. Die GDL fordert den Eigentümer daher auf, von der de facto-Einstellung des Eisenbahnbetriebes in Deutschland, welche es zu Recht nicht einmal während der Corona-Zeit gab, abzusehen und seiner Verpflichtung, der Erbringung von Verkehrsleistungen, nachzukommen.

„Kein Wort mehr von Verkehrswende oder Systemrelevanz – es wird einfach weggesehen und weiter Steuergelder verbrannt. Denn Fahrgastrechte, Pönale der Aufgabenträger, Frachtausfälle oder Regressansprüche der Wettbewerbsbahnen landen ja ohnehin wieder beim Staatshaushalt, der die Verluste dann schon ausgleichen wird“, so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky. „Aber sollten die Führungskräfte nicht versuchen, den größtmöglichen Schaden vom Unternehmen fernzuhalten? Davon ist die DB meilenweit entfernt.“

Im Übrigen ist die Einstellung des Schienenverkehrs ohnehin nicht notwendig. Die EVG ist bei der Netztochter DB Netz nicht so stark organisiert, dass der Arbeitgeber zu dieser Maßnahme gezwungen wäre. Ohne allzu großen Aufwand ließe sich der Netzbetrieb aufrechterhalten und viele ICE-Züge könnten weiterfahren. Zudem gibt es bei DB Netz noch verbeamtete sowie eine Vielzahl arbeitswilliger Kollegen. „Diesen fällt es überaus schwer nachzuvollziehen, warum sie ihre Arbeitsleistung nicht erbringen können“, so Weselsky. „Zudem sollte es bei einer solchen Vorlaufzeit doch möglich sein, einen Notbetrieb aufrechtzuerhalten. Bei den vergangenen Streikmaßnahmen der GDL ging das ja auch. Was sind also die wirklichen Hintergründe? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“
Auswertungen der letzten Warnstreiks belegen, dass die tatsächliche Streikbereitschaft in den DB-eigenen Bahnbetrieben weit unter zehn Prozent lag. Warum also stellt die DB den großflächigen Zugverkehr ein und schadet dem Eisenbahnsystem nachhaltig? Die Kunden und die gesamte Eisenbahnbranche jedenfalls warten auf eine zufriedenstellende Antwort. Nun sind die DB und der Eigentümer Bund in der Pflicht!

Quelle: Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)