HochstiftBewegt geht am 1.1.2026 an den Start

Unter der Marke HochstiftBewegt wird der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) in den Kreisen Paderborn und Höxter ab dem 1. Januar 2026 auftreten. Der bisherige Zweckverband nph (Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter) geht zum Jahreswechsel in die neue Nahverkehrsgesellschaft Hochstift GmbH über und übernimmt zukünftig alle Aufgaben – von der Entwicklung des Angebots bis hin zu den Bereichen Vertrieb und Kundendialog. “Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass wir die Zukunft des ÖPNV in unserer Region aktiv gestalten und im engen Dialog mit den beteiligten Kommunen kontinuierlich optimieren können”, betonte Landrat Christoph Rüther im Rahmen der Auftaktveranstaltung am Flughafen Paderborn/Lippstadt.

Mit der bald vollzogenen Veränderung geht eine lange Phase zu Ende, in der die Kunden der Regionalbusse eine komplexe Struktur mit mehreren Ansprechpartnern zu bewältigen hatten. Ab dem Jahresbeginn 2026 gibt es nur noch eine Organisation, die sich um alle Belange kümmern wird. Als neuer Mobilitätspartner ist HochstiftBewegt für den ÖPNV in den Kreisen Paderborn und Höxter zuständig – mit Ausnahme des Stadtgebiets von Paderborn. “Dadurch erreichen wir eine eigenständige Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit. Erstmals bekommen wir den direkten Zugriff auf Daten und Kunden-Feedback, was ganz wesentlich für die Bewertung und Optimierung des Busverkehrs ist”, stellte Rüther heraus.

Im Unterschied zur bisherigen Struktur steht HochstiftBewegt für Innovation und Wachstum, Weiterentwicklung und Erfolg. Damit unterscheidet sich die neue Organisation zentral von den bisherigen Einheiten, die vor allem Verwaltungseinheiten mit Fokus auf das Bestehende sind. “Im Fokus der zukünftigen Aktivitäten müssen die bisherigen und neuen Kunden stehen, die zeitgemäße und bezahlbare Angebote erwarten. Als agile Organisation wird HochstiftBewegt einen wachen Blick auf Marktveränderungen und sämtliche Kostenpositionen haben”, machte Rüther klar.

Sympathischer Auftritt, frisches Image, volle Verantwortung

Zudem erreicht HochstiftBewegt eine direkte Einflussmöglichkeit auf die Einnahmesituation, was insbesondere für die beteiligten Kommunen und deren Bürgermeister von großer Bedeutung ist. “Durch eine aktive Kundenansprache werden wir die Betreuung von bestehenden Kunden und die Gewinnung von neuen Kunden selbstständig vorantreiben. Dabei haben wir insbesondere auch eine bessere Anbindung von Gewerbegebieten und touristischen Sehenswürdigkeiten in der Region im Fokus”, erläuterte Geschäftsführer Marcus Klugmann. HochstiftBewegt will weitere Innovationen zur Verbesserung des Regionalbus-Verkehrs anstoßen und realisieren. Dazu gehören vor allem auch Konzepte für einen bedarfsgerechten ÖPNV sowie die Vorbereitung von automatisierten Angeboten, die beispielsweise durch den Neue Mobilität Paderborn e.V. entwickelt werden.

Dr. André Kavai wird neuer VDV-Landesgruppen-Vorsitzender in Hessen

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende der VDV-Landesgruppe Hessen, Dr. André Kavai, ist einstimmig zum neuen Landesgruppenvorsitzenden gewählt worden und tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Vornhusen (Deutsche Bahn AG) an, der in den Ruhestand tritt. Arne Rath, kaufmännischer Geschäftsführer der HEAG mobilo GmbH (Darmstadt) wurde einstimmig als Stellvertreter gewählt.

„Ich bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen aus den Mitgliedsunternehmen für das Vertrauen und danke meinem Vorgänger Dr. Klaus Vornhusen für seine herausragende Arbeit. Gemeinsam mit dem Vorstand werde ich weiterhin leidenschaftlich die Themen des öffentlichen Verkehrs vorantreiben, und den Dialog mit der Politik im Land und mit den Kommunen weiter stärken. Fokus unserer Arbeit der nächsten Zeit wird auf Erfordernisse, Bedingungen und Herausforderungen für eine bessere Betriebsqualität in Hessen liegen. Zudem freue ich mich außerordentlich mit Arne Rath einen ausgewiesenen Fachmann für die Koordinierung der Interessen der kommunalen Verkehrsunternehmen als neuen stellvertretenden Landesgruppenvorsitzenden zu gewinnen.“

Dr. André Kavai, Geschäftsführer der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV, Hofheim am Taunus)

„Ich bedanke mich für das Vertrauen der Landesgruppe und freue mich auf die noch engere Zusammenarbeit im Vorstand. Wir wollen das Miteinander sowie den Austausch von Land, Kommunen, Verbünden und kommunalen Verkehrsunternehmen für den ÖPNV weiter voranbringen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer auskömmlichen Finanzierung des ÖPNV, gerade auch aus Sicht der kommunalen Verkehrsunternehmen, damit wir das Ziel der Verlässlichkeit und Qualität dauerhaft erreichen werden.“

Arne Rath

Zu den Personen:

Dr. André Kavai studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Öffentliches Recht in Frankfurt und Graz und promovierte 2008 in Personalökonomie. 2011 wurde er zum Ersten Kreisbeigeordneten und Vizelandrat des hessischen Main-Kinzig-Kreises gewählt, nachdem er zuvor sechs Jahre dessen hauptamtlicher Kreisbeigeordneter gewesen war. Er war über 9 Jahre Verkehrsdezernent und in verschiedenen Funktionen in und für die ÖPNV-Branche tätig.

Seit April 2014 ist Dr. André Kavai Geschäftsführer der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH. Er engagiert sich weiter in Forschung und Lehre – u.a. als Beiratsvorsitzender im Expertenbeirat des Instituts für Arbeit, Wirtschaft und Kultur (IWAK) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. In 2025 wurde er zum Mobilitätsbeauftragten des Landes Hessen ernannt.

Dipl.-Kfm. Arne Rath ist seit 1. September 2023 Geschäftsführer der HEAG mobilo GmbH. Er war seit 2015 als Geschäftsführer bei der DB Regio Bus tätig – bis 2020 war er für den operativen Bereich in der Region Bayern verantwortlich, seit 2021 für den operativen Bereich in der Region Mitte am Standort in Mainz. Zuvor hatte der Diplom-Kaufmann verschiedene leitende Tätigkeiten im Automobil-Dienstleistungssektor inne.

Passau fährt elektrisch: RBO nimmt 16 neue E-Busse in Betrieb

Die Deutsche Bahn (DB) treibt auch auf der Straße die klimafreundliche Elektromobilität voran. So erweitert die RBO Regionalbus Ostbayern GmbH, eine Tochter von DB Regio Bus, Region Bayern, ihre Flotte um insgesamt 16 neue E-Busse. Damit wird ein Drittel der Fahrzeugflotte auf dem Betriebshof Passau elektrifiziert sein. Acht neue Solo-Niederflur-E-Busse des Herstellers Ebusco sind bereits eingetroffen und werden aktuell für den Fahrbetrieb vorbereitet. Weitere acht Fahrzeuge folgen in den kommenden Wochen.

 „Mit den 16 neuen E-Bussen können wir künftig noch umweltfreundlicher und leiser durch den Landkreis Passau fahren“, sagt Michael Karmainski, Niederlassungsleiter der RBO in Passau. Die Fahrzeuge verfügen über leistungsstarke Akkus mit 525 kWh Batteriekapazität und erreichen Reichweiten von rund 400 bis 500 Kilometern. „Sogar unsere längsten Umläufe können so ohne Zwischenladen abgedeckt werden – auch im Winter“, so Karmainski weiter. Erkennbar sind die neuen Busse an einer speziellen E-Bus-Beklebung. „Aber auch ohne Folierung fallen sie sofort auf“, ergänzt Karmainski. „Sie sind viel leiser und sie hinterlassen keine Rußwolke mehr beim Anfahren.“ Die neuen E-Busse werden im Landkreis Passau sowie in ein- und ausbrechenden Verkehren in die Stadt Passau und in den umliegenden Landkreisen unterwegs sein.

Moderne Ladeinfrastruktur am Betriebshof Passau

Parallel zur Fahrzeugbeschaffung wurde die nötige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof der RBO aufgebaut. Dazu gehören eine Trafostation, eine Übergabestation sowie acht Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten. Sie ermöglichen ein effizientes und batterieschonendes Laden der E-Busse. Ein intelligentes Last- und Lademanagementsystem steuert den Ladevorgang der Batterien, verhindert Lastspitzen und optimiert die Stromkosten. „Das ist vorteilhaft für die Lebensdauer der Batterien und sichert einen optimalen Energieeinsatz“, erklärt Karmainski. Die Infrastruktur wurde zudem so geplant, dass sie mit geringem Aufwand für eine größere Zahl an E-Bussen erweitert werden kann.

Die Beschaffung der Fahrzeuge und der Ladeinfrastruktur wurde vom Bundesministerium für Verkehr im Rahmen der „Förderung Alternativer Antriebe im ÖPNV 2021“ mit insgesamt rund 4,5 Millionen Euro unterstützt.

Gemeinsam für den Landkreis Passau

Der Landkreis Passau setzt auf einen möglichst breiten klimaneutralen ÖPNV. Landrat Raimund Kneidinger begrüßt deshalb die Flottenerweiterung: „Wir haben deshalb auch die im Vorfeld durchgeführten Studien zur praxisorientierten und unternehmensindividuellen Umsetzung eines ÖPNV-Betriebs mit alternativen Antriebsformen finanziell unterstützt. Heute ernten wir erneut die Früchte aus diesen Bestrebungen und freuen uns, einen Meilenstein im Wandel der Busflotte bei der RBO in Passau begleiten zu dürfen. Ich danke der RBO und allen Verkehrsunternehmen unserer Region, die mit uns diesen Schritt in Richtung Zukunft gehen!“

Auf dem Weg zur klimaneutralen Flotte

Für die DB Regio Bus, Region Bayern, ist die klimaneutrale Zukunft der Gesamtflotte ein wichtiges Ziel. 1.300 Busse umfasst die gesamte Flotte. Kontinuierlich werden die Dieselbusse gegen solche mit alternativen Antrieben ausgetauscht. Neben den 16 E-Bussen der RBO kamen im Jahr 2025 weitere sieben E-Busse zur Gesamtflotte. Sie werden in der Regionalverkehr Allgäu GmbH eingesetzt. Zudem nahm die DB Regio Bus, Region Bayern, 2025 in verschiedenen Niederlassungen in Bayern insgesamt 19 CO2-neutrale HVO-Busse in Betrieb.

Die Förderrichtlinie „Förderung Alternativer Antriebe im ÖPNV“ wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Insgesamt wird die Regionalbus Ostbayern GmbH mit 8,9 Mio. Euro durch das BMV gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt.

Letter of Intent zum Schienenverkehrsprojekt Pfalztram unterzeichnet

Mit der Unterzeichnung eines Letters of Intent bekennen sich das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität (MKUEM), der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd), der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) zur perspektivischen Erweiterung des Ludwigshafener Stadtbahnnetzes in Richtung Waldsee, Ludwigshafen-Pfingstweide und Dannstadt-Schauernheim sowie den Planungseinstieg und die begleitende Bürgerbeteiligung ab dem Frühjahr 2026.

Die Projektpartner möchten den Rückenwind aus den positiven Ergebnissen der gemeinsam mit den Kommunen und dem Landkreis beauftragten Machbarkeitsstudie nutzen. Nach der durch den Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd beschlossenen Finanzierung der Vorentwurfsplanung geben die Projektpartner mit dem unterzeichneten Letter of Intent den gemeinsamen Startschuss für die weiteren konkreten Schritte.

Die Pfalztram soll wichtige Verkehrsachsen für den Schienenverkehr erschließen:

  • Von Ludwigshafen-Pfingstweide über die schon bestehenden Straßenbahnstrecken Oppau – Innenstadt – Rheingönheim und von dort weiter über Neuhofen bis Waldsee
  • sowie von der Ludwigshafener Innenstadt über die Gartenstadt und Maudach nach Mutterstadt und von dort weiter bis nach Dannstadt-Schauernheim

Nach den ersten erfolgreichen Projektvorstellungen bei den betroffenen Gemeinde- und Stadträten startet im kommenden Jahr die Bürgerbeteiligung. Im direkten Dialog mit der Bevölkerung sollen vor Ort die möglichen Trassenvarianten besprochen und für die breite Unterstützung des Projekts geworben werden.

„Das Projekt Pfalztram ist zentraler Baustein einer klimafreundlichen Verkehrswende in der Vorderpfalz. Bislang trägt der Verkehrssektor knapp ein Viertel zum CO2-Ausstoß bei. Neben Elektrifizierungen und Reaktivierungen von Strecken im ländlichen Raum wollen wir daher auch den Bau neuer Schienenverbindungen in Ballungsräumen vorantreiben. Wie die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchungen zeigen, bringt die Pfalztram große verkehrliche und wirtschaftliche Vorteile. Sie senkt aber auch den Energieverbrauch sowie die Emissionen deutlich und führt zur städtebaulichen Aufwertung entlang der Strecke. Das erhöht die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Mobilitätsministerin Katrin Eder.

„Das Projekt Pfalztram ist aus Sicht des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Mobilitätsstrategie in der Vorderpfalz. Vor dem Hintergrund der sehr positiven Ergebnisse der Nutzen-/Kostenuntersuchungen finanziert der ZÖPNV Süd die komplette Vorentwurfsplanung mit Landesmitteln in Höhe von 3 Millionen Euro. Sehr wichtig für uns ist, dass jetzt zügig und aus einem Guss geplant werden kann. Es freut uns sehr, dass wir großen Rückenwind für dieses Projekt in den zahlreichen kommunalen Gremienterminen, an denen wir in den vergangenen Wochen teilgenommen haben, verspüren. Gemeinsam mit den Projektpartnern wollen wir die Pfalztram in den kommenden Jahren auf die Schiene setzen und hierbei die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mitnehmen. Dies ist für einen Erfolg dieses Projektes von elementarer Bedeutung“, erklärte Michael Heilmann, Direktor des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd.

„Mit der Pfalztram gehen wir einen wichtigen Schritt, um das öffentliche Mobilitätsangebot für die Menschen in der Vorderpfalz erheblich zu verbessern. Eine Erweiterung des Stadtbahnnetzes bringt schnellere Verbindungen, weniger Umstiege und größeren Komfort. Der Ausbau des Stadtbahnnetzes schafft aber nicht nur ein attraktives Angebot für Pendlerinnen und Pendler, sondern stärkt damit auch den Wirtschaftsstandort nachhaltig. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir damit den Alltag der Menschen erleichtern, den Standort stärken und die Verkehrswende in der Region aktiv vorantreiben“, so Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN.

„Als großes und leistungsfähiges Verkehrsunternehmen für die gesamte Region stehen wir mit unserem Know-How gerne bereit, um die nächsten Schritte gemeinsam mit unseren Projektpartnern zu gehen. Dabei binden wir die Kommunen in den Planungsprozess und die Bürgerbeteiligung eng ein. Die Finanzierung der Vorplanung durch den ZÖPNV ist hierbei ein wichtiges und starkes Signal an die gesamte Region“, sagt Martin in der Beek, Technischer Geschäftsführer der rnv.

30 Jahre Dienstleistung für den ÖPNV in Ruhr-Lippe

Am 4. November 1995 wurde der Zweckverband Mobilität SPNV Ruhr-Lippe (ZRL) aus der Taufe gehoben. Sein Auftrag: nach der Regionalisierung des Schienenverkehrs die Ausgestaltung des ÖPNV in Westfalen zu organisieren. Nach der Gründung des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) im Jahr 2008, der seitdem den Schienennahverkehr im Verbandsgebiet verantwortet, hat der ZRL sein Aufgabenprofil neu ausgerichtet und weiterentwickelt.

Der stellvertretende Verbandsvorsteher des ZRL, Adrian Kersting, formulierte die derzeitigen Aufgaben des Verbandes so: „Der ZRL koordiniert nunmehr die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger und fokussiert sich insbesondere auf seine Rolle als Dienstleister für die Verbandsmitglieder und Verkehrsunternehmen in Ruhr-Lippe.“ Vor allem die Digitalisierung des ÖPNV, die Erfassung der Fahrgastnachfrage sowie die Analyse von Bewegungsdaten sind Aufgabenschwerpunkte. Darüber hinaus fungiert der ZRL als Fördergeber und unterstützt die Verbandsmitglieder sowie Verkehrsunternehmen in vielfältigen Entwicklungs- und Innovationsprojekten.

30 Jahre Dienstleistung für den ÖPNV sind ein Grund zum Feiern. Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung wurde Mitte November 2025 in Unna der Rückblick auf die bewegte Vergangenheit mit einem Ausblick auf die Zukunft des Nahverkehrs verknüpft. Der ZRL rief und viele Partnerinstitutionen sowie ehemalige Kollegen folgten der Einladung, um die gemeinsame Zeit gebührlich zu feiern. Ein Impulsvortrag des Mobilitätsforschers Prof. Andreas Knie von der TU Berlin legte den Fokus auf die Zukunft des ÖPNV und sorgte für angeregte Gespräche auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung. Für die vielen Glückwünsche und den unvergesslichen Abend bedankt sich der ZRL und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. 

Robert Dorn verlässt den BSN

Der mehrjährige Geschäftsführer Robert Dorn hat sich dazu entschieden, seinen im Jahr 2026 endenden Geschäftsführervertrag nicht zu verlängern und sein Amt als Geschäftsführer des Bundesverbands SchienenNahverkehr e.V. (BSN) mit Wirkung zum 1. Dezember 2025 niederzulegen.

Robert Dorn ist seit 2014 in mehreren Funktionen beim BSN aktiv und war zwischen 2017 und 2020 für zwei Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig. 2020 kehrte er zum BSN zurück, wurde 2021 zum stellvertretenden Geschäftsführer und 2023 zum Geschäftsführer ernannt. In dieser Zeit hat er unter anderem die Einführung und Weiterentwicklung des Deutschlandtickets maßgeblich mitgestaltet und war zusätzlich Aufsichtsratsvorsitzender der zentralen Clearingstelle D-TIX GmbH & Co. KG.

„Im Namen des Präsidiums und unserer Mitglieder möchte ich Robert zu seiner Karriere in unserem Verband gratulieren und ihm für sein herausragendes Engagement und seine Führung der Geschäftsstelle in den vergangenen Jahren danken. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

BSN-Vizepräsident Thorsten Müller

„Den BSN gemeinsam mit Präsidium, Mitgliedern und Team weiterzuentwickeln – von drei kleinen, untergemieteten Büroräumen bei einem Mitglied hin zu einem sichtbaren und wichtigen Ansprechpartner auf Bundesebene – war mir eine große Freude. Für das Vertrauen und die stets konstruktive Zusammenarbeit danke ich herzlich und freue mich auf die nächste Etappe.“

Robert Dorn

Jan Görnemann, bislang Sprecher BSN-Geschäftsführung, wird die Geschäfte des Bundesverbandes künftig allein führen.

Zertifizierung für die Ruhrbahn-Fahrschulen

Die Ruhrbahn hat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Qualität und Zukunftssicherheit getan: Ihre Fahrschulen – für Bus (KOM) und Straßenbahn (STRAB) – wurden Ende Oktober 2025 offiziell nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung zertifiziert. Damit ist die Ruhrbahn nun ein zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung – und gehört zu den wenigen Verkehrsunternehmen in Deutschland, deren Fahrschulen für Bus und Straßenbahn diesen Standard erfüllen.

„Die Zertifizierung unserer Fahrschulen ist ein starkes Signal für Qualität, Verantwortung und Zukunftsorientierung. Wir haben einen hohen Aus- und Weiterbildungsbedarf – und die Agentur für Arbeit unterstützt genau diesen Bereich, indem sie Mittel für die Gewinnung und Ausbildung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitstellt. Mit der Zertifizierung können wir diese Fördermöglichkeiten jetzt direkt nutzen und unsere Qualifizierung in die eigene Hand nehmen.“

Ahmet Avsar, Ruhrbahn-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor

Vorreiter im Bereich Schiene

Torben Skuballa, Leiter Farbetrieb, erklärt: „Wir sind stolz darauf, als wahrscheinlich eines der ersten Verkehrsunternehmen in Deutschland auch unsere Straßenbahnausbildung zertifizieren zu lassen – und damit den Prüfstein für Qualität und Zukunftssicherheit in der betrieblichen Ausbildung zu legen. Die Zertifizierung zeigt, dass wir im Fahrbetrieb in den Fahrschulen nicht nur in der Weiterbildung sondern auch in der Ausbildung hervorragend aufgestellt sind und unseren aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden eine Ausbildung bieten, die höchsten Ansprüchen genügt.“

Dr. Markus Hein, Abteilungsleiter Personalentwicklung, ergänzt: „Wir haben den Prozess seit Februar 2025 auch mit externer Unterstützung vorbereitet, Strukturen überprüft, Abläufe optimiert und Nachweise sorgfältig dokumentiert. Im Oktober fand dann das Audit statt – vier Tage lang wurde alles genau geprüft. Am Ende stand die offizielle Zertifizierung. Für die Schiene ist das etwas ganz Besonderes, im kommunalen Verkehrssektor sogar außergewöhnlich. Hier sind wir echte Vorreiter.“

Im nächsten Schritt folgt nun die Maßnahmenzertifizierung, die Voraussetzung ist, um Fördermittel nutzen zu können. Mit der Zertifizierung kann die Ruhrbahn nun nicht nur die eigene Ausbildung weiter professionalisieren, sondern auch Fördermittel für den Quereinstieg nutzen; so etwa im Rahmen des Projekts „Führerschein und Deutschkurs“, das bereits erfolgreich angelaufen ist. Ziel ist es, neue Mitarbeiter zu gewinnen, praxisnah auszubilden und langfristig zu binden. Die erfolgreiche Zertifizierung der Fahrschulen schafft damit die Grundlage für eine moderne, zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung – und stärkt die Ruhrbahn in ihrer Rolle als leistungsfähiger Mobilitätsdienstleister und attraktiver Arbeitgeber.

Hochschule Biberach bietet Studiengang für Schieneninfrastrukturen

Mit dem berufsbegleitenden Studiengang Master of Rail Track Engineering (M.Eng.) startet an der Hochschule Biberach (HBC) und ihrer Akademie ein neues Weiterbildungsangebot für Ingenieure, die sich gezielt für verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich der modernen Schieneninfrastrukturen qualifizieren möchten – ein Zukunftsfeld, das in Zeiten der Verkehrswende und des Infrastrukturwachstums stark an Bedeutung gewinnt.

Das Master-Programm wurde von der Hochschule Biberach und ihrer Akademie gemeinsam entwickelt. Ziel ist es, Fach- und Führungskräfte mit fundiertem technischem Wissen und Managementkompetenzen auszubilden. Der Abschluss qualifiziert für leitende Positionen in Planung, Bau, Betrieb und Beratung. Damit reagiert die Hochschule auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Experten in der Bahnbranche.

„Durch den hohen Investitionsdruck in Ausbau, Modernisierung und Instandhaltung des Schienennetzes stehen Unternehmen, Ingenieurbüros und öffentliche Auftraggeber zunehmend vor der Herausforderung, erfahrene Fachkräfte mit interdisziplinärem Know-how zu gewinnen und weiterzuentwickeln.“

Prof. Dr. Jörg Hauptmann

Der neue Master of Rail Track Engineering schaffe mit seinem berufsbegleitenden Angebot gezielt Abhilfe – und „bietet eine praxisnahe akademische Weiterbildung, die die Kompetenzen stärkt, die in der Branche heute besonders gefragt sind“, so Hauptmann, der an der HBC in der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement Verkehrswesen und Schienenverkehr lehrt, und gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Florian Schäfer die Studiengangsleitung übernommen hat.

Flexibles, praxisnahes Studium

Das Studium ist modular aufgebaut und lässt sich ideal mit dem Beruf vereinbaren. Die Lehrveranstaltungen finden als kompakte Blockkurse an der Hochschule Biberach statt. So können die Teilnehmer das Studium individuell gestalten: Ein Abschluss ist in rund 18 Monaten möglich, wer sich mehr Zeit nehmen möchte, kann das Studium auf bis zu fünf Jahre strecken. Der Einstieg ist jederzeit möglich, Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor-Studium in einem überwiegend ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Die Teilnehmenden schließen mit dem akademischen Grad Master of Engineering (M.Eng.) ab, vergeben durch die Hochschule Biberach. 

Studieninhalte und Aufbau

Das Studium kombiniert bereits etablierte Seminare der Akademie mit neuen Modulen und deckt so alle wesentlichen Aspekte des Gleis- und Schienenbaus ab. Die Inhalte reichen vom Gleisbau – etwa im Rahmen des Kompaktkurses Gleisbau – über den städtischen Schienenverkehr und das Schnittstellenmanagement bis hin zum Baupraktikum. Ergänzend vertiefen die Studierenden Themen wie Projektmanagement und Digitalisierung im Infrastrukturbau sowie Führung, Kommunikation und Gesundheit im Beruf. Den Abschluss bildet die Masterthesis mit Kolloquium, in der ein praxisnahes Thema wissenschaftlich bearbeitet wird.

Mit diesem Mix aus Themen und Formaten verbindet der Studiengang technisches Fachwissen mit persönlicher Kompetenzentwicklung und praxisorientiertem Management-Know-how, so die Studiengangsleitung. Zudem erhalten die Master-Studierenden ein umfassendes Verständnis des Systems Bahn – von der umweltgerechten Trassenplanung über technische Kompetenzen in Ober- und Unterbau, Lärmschutz und Sicherungstechnik bis hin zu Themen wie Projektmanagement, Umweltrecht und Führungskompetenz.

Weitere Informationen und Bewerbung: www.rail-master.de 

Fünfte BUS2BUS im April 2026 mit mehr Fläche

Die BUS2BUS geht in ihre fünfte Ausgabe und kann schon jetzt einen großen Ausstellerzuspruch vermelden. Zahlreiche nationale und internationale Branchenführer haben ihre Teilnahme für den 15. und 16. April 2026 zugesagt. Führende Hersteller wie Daimler Buses, MAN, OTOKAR, Anadolu Isuzu, Iveco Magirus, Karsan, MCV, Arthur Bus, Tremonia, Jebsen & Jessen, ALTAS gehören ebenso zu den Ausstellern wie namhafte Zulieferer wie ZF Friedrichshafen, Fogmaker, Fogtec Brandschutz, IVU Traffic Technologies, GEFA Bank, Spheros und viele weitere wichtige Player aus Fahrzeugtechnik, Komponentenfertigung, Zulieferindustrie und Digitalisierung.

„Der aktuelle Zuspruch aus der Branche ist ein starkes Signal. Die BUS2BUS 2026 wird größer, innovativer und internationaler als je zuvor. Die Vielfalt der Aussteller – von globalen Marktführern bis hin zu inspirierenden Startups – zeigt, dass wir mit unserem Konzept den Nerv der Zeit treffen. Uns verbindet das gemeinsame Ziel, die Busmobilität der Zukunft aktiv zu gestalten und diverse Akteure zusammenzubringen. Ich freue mich sehr auf diese besondere Ausgabe, die auch unser 5. Jubiläum ist.“

Kerstin Kube-Erkens, Direktorin der BUS2BUS

Neuanmeldungen für 2026

Besonders dynamisch zeigt sich der Bereich der Neuaussteller, der mit frischen Technologien, digitalen Lösungen und innovativen Ansätzen die BUS2BUS weiter bereichert. Zu den Neuausstellern 2026 zählen unter anderem:

  • Andorea / Fleequid (Italien)
  • BYD Europe (China/Niederlande)
  • Driventic (Deutschland)
  • TO-ZERO electric vehicles (Deutschland)
  • Yutong Bus (China)
  • Zenobē Energy (UK)

Darüber hinaus erweitern neue Anbieter wie Simdle Mobility, OPES Solar Mobility und die Your Mellon Group sowie zahlreiche Startups das Innovationsspektrum und setzen Impulse in den Bereichen Digitalisierung, Energiespeicherung, alternative Antriebstechnologien und Softwarelösungen. Eine aktuelle Ausstellerliste ist auf der Website der BUS2BUS zu finden. Offizieller Anmeldeschluss für Aussteller ist der 15. Dezember 2025.

Erweiterte Ausstellungsfläche mit zusätzlicher Halle

Die starke Nachfrage der Industrie führt 2026 zur Erweiterung des Messekonzepts. Eine zusätzliche Halle bietet mehr Raum für Fahrzeugpräsentationen, technologische Demonstrationen und Networking zwischen Herstellern, Dienstleistern und Entscheidern.

Mehr als 50 Busse aller Größenklassen werden auf dem Messegelände ausgestellt. Fachbesucher können Fahrzeuge nicht nur besichtigen, sondern auch bei Mitfahrten oder eigenen Testdrives im erweiterten Außenbereich erleben. Drei Bühnen und über 120 internationale Speaker aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Produktentwicklung vermitteln Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche. Auf dem Programm stehen Themen wie alternative Antriebe, autonome Technologien, digitale Services, bedarfsgerechte Mobilität, nachhaltige Geschäftsmodelle und die Mobilitätskultur der kommenden Generationen. Startups erhalten zudem eine zentrale Plattform für Präsentationen und Live-Pitches.

Die Future Night bildet erneut den gesellschaftlichen Höhepunkt der BUS2BUS. Sie bringt Entscheider, Innovatoren und Branchenexperten in inspirierender Atmosphäre zusammen und fördert den Austausch zu strategischen Fragen der Mobilität.

Ticket-Aktion: 50 Prozent auf Dauerkarten

Mit dem Ticketcode HOLIDAY50 erhalten Fachbesucher im Ticketshop der BUS2BUS bis zum 6. Januar 2026 einen Rabatt von 50 Prozent auf Dauerkarten.

Unternehmen fordern „Hessen-Bus“: Standardisierung kann Kosten senken

Vor einem weiteren Aufschieben von Reformen hat der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) gewarnt: „Auch in der Verkehrspolitik fehlt es nicht an klugen Konzepten: Deutschland braucht endlich Entscheidungen – zum Beispiel für den Abbau unnötiger Bürokratie“, erklärte der LHO-Vorsitzende Karl Reinhard Wissmüller (Michelstadt) am 16. November 2025 bei einer Veranstaltung seines Verbandes. Sonst bleibe der von der Bundesregierung versprochene „Herbst der Reformen“ bis zu den nächsten Wahlen im selbst verursachten Bürokratie-Stau stecken.

Bus hat in Hessen wachsende Rolle für eine klimafreundliche Mobilität

Die Unternehmen durch zusätzliche, komplizierte und überzogene Verwaltungsverfahren weiter auszubremsen, ist nach den Worten Wissmüllers „kein Weg aus der Sackgasse“. „Es kann nicht darum gehen, die Produktion von überflüssigen Aktenordnern weiter zu steigern. Ziel muss nun sein, Rahmenbedingungen in der Verkehrspolitik so umzugestalten, dass der Busverkehr seine wichtiger werdende Rolle für eine klimafreundliche Mobilität tatsächlich übernehmen kann“, fordert der Verbandsvorsitzende – auch mit Blick auf die Situation im Bundesland Hessen: „Der Busverkehr verbindet Hessens Städte und ländliche Räume, entlastet Straßen und Umwelt, ist flexibel und kosteneffizient. Als umweltfreundliches Verkehrsmittel könnten Busse in Zukunft viel stärker zum Einsatz kommen, wenn es endlich gelingt, strukturelle Hürden abzubauen.“

Als Beispiel verweist Wissmüller auf das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) mit komplexen Nachweis- und Berichtspflichten – „für mittelständische Unternehmen eine unzumutbare Belastung“. So seien Firmen mit einem durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 Gigawatt-Stunden (GWh) pro Jahr verpflichtet, ein Energie- oder Umweltmanagementsystem einzurichten. Dies betrifft Busunternehmen ab etwa 35 Fahrzeugen – „also einen größeren Teil der Mittelständler“.

Dies verursacht nach LHO-Angaben enorme Zusatz-Kosten von mehreren zehntausend Euro. Hinzu komme, dass Deutschland hier wieder strenger sei als die EU: „Während die EU-Richtlinie eine Einführung von Energie- bzw. Umweltmanagementsystemen erst ab einem jährlichen Energieverbrauch von mehr als 23 Gigawatt-Stunden vorsieht, zieht das deutsche Gesetz die Schwelle auf 7,5 Gigawatt-Stunden herunter“. Der Unternehmerverband sieht darin ein Beispiel für so genanntes „Vergolden“ („Gold Plating“) beim Umsetzen von EU-Recht. Dieses Vergolden, das „Draufsatteln“ auf EU-Richtlinien kritisiert auch der Normenkontrollrat (NKR), der sich für weniger Bürokratie und bessere Gesetze einsetzt. Dieses „Draufsatteln“ verursache zusätzliche Kosten, vermehrte Berichtspflichten und unnötige Bürokratie. 

Kosten senken und effizienter werden: „Hessen-Bus“

Um Kosten zu senken und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) effizienter zu gestalten, könnten Auftraggeber auch in Hessen mehr auf Standardisierung zu setzen – so der LHO. Etwa bei der Busausstattung. „Mit der Sonderausstattung von Fahrzeugen steigen auch die Beschaffungskosten – zugleich sinkt die Zahl der Hersteller, die diese Individualisierung anbieten. Zudem sind die Folgekosten höher – bei Unfällen und Schäden.“ Der Verband der Busunternehmer setzt sich deshalb für einen „Hessen-Bus“ ein, der mit den wichtigsten Standards ausgestattet ist (und auch aufgabenträgerübergreifend eingesetzt werden kann).

Sinnvolle Vorschläge, wie in Hessen und darüber hinaus Bürokratie abgebaut werden kann, hat die Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände der Landesregierung überreicht. Dazu gehört zum Beispiel das Senken der Zahl der Pflichtfahrstunden für den Bus-Führerschein. Die bisherigen Reform-Entwürfe zur Führerscheinausbildung und zur Berufskraftfahrerqualifikation sind nach Auffassung des LHO „völlig unzureichend, um den bestehenden und künftigen Mangel an Fahrpersonal zu lindern“ – zudem seien die Kosten unnötig hoch.